Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#181
Samedi hat geschrieben:
2. April 2020 11:51
Nachdrehs wären im übrigen auch erst dann wirklich möglich, wenn auch die Kinos wieder geöffnet haben. Und wenn wir wieder soweit sind, dann kann man den Film auch gleich direkt ins Kino bringen.
Ja, auf jeden Fall, denn nur mit geöffneten Kinos lässt sich eine Kamera betreiben und Schauspieler engagieren. Das ist von den Weißhüten so vorgegeben. Und solange die die Vorherrschaft und das Kapital haben, wird sich das nicht ändern.
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Zum Glück musste Moore das nicht mehr erleben.
Revoked

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#182
Revoked hat geschrieben:
2. April 2020 13:34
denn nur mit geöffneten Kinos lässt sich eine Kamera betreiben und Schauspieler engagieren.
Das hab ich auch nicht geschrieben. Aber wenn sich die Lage flächendeckend wieder so entspannt hat, dass Nachdrehs wieder möglich wären, dann haben auch die Kinos wieder geöffnet.
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Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#183
Warum wird denn das Nachdreh-Gerücht hier wieder neu diskutiert?
Nur weil Revoked einen Aprilscherz diesbezüglich gemacht hat?

Baz Bamigboye von der Daily Mail ist in Sachen Bond ja immer top informiert und hat bislang in den letzten Jahren immer korrekte Quellen und Infos gehabt. Er hat vor einiger Zeit geschrieben, dass seine Quellen ihm bestätigt hätten, dass der einzige Grund für die Verschiebung das Corona-Virus sei, und der Film, so wie er jetzt sei, fertig sei. Es seien absolut keine Nachdrehs geplant.

https://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/a ... kdown.html

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#185
Revoked hat geschrieben:
2. April 2020 15:28
Weil Samedi irgendeinen Unsinn schreiben will und Nachdrehs mit Kinoöffnungen in einem Post fest verbindet, um das im nächsten Post zu negieren.
Ich habe nichts von meinem eigenen Post "negiert", sondern nur nochmal klargestellt, was ich geschrieben habe und was nicht.

Nachdrehs sind erst dann möglich, wenn sich die Lage wieder entspannt hat. Und wenn dies der Fall ist, dann haben auch die Kinos wieder geöffnet.
Böser schwarzer Mann

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Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#186
Samedi hat geschrieben:
2. April 2020 11:51
Nachdrehs wären im übrigen auch erst dann wirklich möglich, wenn auch die Kinos wieder geöffnet haben.
Stellvertretend für Hille und GP: nein, du hast wieder irgendwas unüberlegt rausgehauen, um bei Posten zu punkten, und versuchst jetzt zurück zu rudern.
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Zum Glück musste Moore das nicht mehr erleben.
Revoked

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#187
Stellvertretend für den Serverplatz und meine Nerven: Das muss jetzt gar nicht gross ausdiskutiert werden, ob der Post Unsinn war oder nicht. Wer es für Unsinn hält, kann es ignorieren, wer es für besonderen Unsinn hält, kann es melden (und in diesem Fall hier halte ich es nicht für besonderen Unsinn). Besten Dank für das volle Verständnis und den Applaus.
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Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#189
Zum Glück wurden die Dreharbeiten längst abgeschlossen. Man stelle sich das mal vor: Man hätte von Anfang an eine 5-jährige Pause und damit einen Kinostart im November 2020 geplant und würde jetzt noch drehen (oder eben auch nicht). Dann wäre der Kinostart im November definitiv in Gefahr. Aber auch so bin ich mir absolut nicht mehr sicher, dass es im November wirklich losgeht.
"Whoever she was, it must have scared the living daylights out of her."

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#190
Henrik hat geschrieben:
10. April 2020 08:39
Zum Glück wurden die Dreharbeiten längst abgeschlossen. Man stelle sich das mal vor: Man hätte von Anfang an eine 5-jährige Pause und damit einen Kinostart im November 2020 geplant und würde jetzt noch drehen (oder eben auch nicht). Dann wäre der Kinostart im November definitiv in Gefahr.
So ungefähr geht es ja dem neuen Mission: Impossible-Film. Man war zwar erst so stur und hat trotz Corona einfach weitergedreht, aber jetzt denke ich schon, dass sie eine Pause einlegen mussten.
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Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#192
craigistheman hat geschrieben:
10. April 2020 20:35
Eins dürfte klar sein: Die Regierungen machen lieber vorsichtige Prognosen, mit der Aussicht auf einen positiven Überraschungseefekt im Falle rapider Besserungen, als falsche Hoffnungen zu schüren und sich anschließend den Zorn der Bevölkerung auf sich zu laden.
Die ganze Kommunikation ist trotzdem ein Disaster.

Ich selbst arbeite in einer Veranstaltungsstätte in Hamburg (mit über 2000 Plätzen).
Wir mussten am Freitag, den 13. März, den Betrieb einstellen, laut Verodnung erstmal bis zum 30. April.

Im Grunde ist es ja jedem klar, dass Großveranstaltungen (Konzerte, Theater, Kino etc.) ab dem 1. Mai trotzdem noch nicht wieder stattfinden werden dürfen.

Unser Problem ist: wir brauchen klare Ansagen, und zwar auch langfristig.
Die meisten Veranstaltungen lassen sich nicht in ein paar Tagen oder Wochen planen. Da braucht man mehr Vorlauf.

Warum sagen die Länder (abgestimmt mit der Bundesregierung) nicht einfach knallhart: bis mindestens 30. September sind Großveranstaltungen in Deutschland verboten. Dann weiß jeder, woran er ist.

Denn jetzt werden ja Musikfestivals im August und andere Events weiter geplant, es werden Aufträge an externe Partner vergeben, es fließt Geld etc. - wenn die Regierung insgeheim schon weiß, dass sie solche Events auch im August oder noch später im Jahr nicht zulassen werden - dann sollen sie die Beschränkungen JETZT kommunizieren.

Eine Scheibchen-Taktik bringt wirtschaftlich nur ein großes Chaos.

DENN: wir können ja im Betrieb jetzt nicht einfach alles ruhen lassen. Und wenn die Regierung dann am 5. September sagt: "Nächste Woche dürft ihr wieder öffnen" - dann ist das zu kurzfristig.
Wir müssen jetzt so arbeiten, als ob wir am 1. Mai wieder aufmachen werden. Und alles, was wir für die kommenden Veranstaltungen planen und ausgeben ist dann weg. Und so geht es dann gefühlt Monat für Monat weiter. Und das kann nicht sein.

Wenn einige Experten (die aber keine politische Macht haben) jetzt in Interviews sagen: "Großveranstaltungen wird es dieses Jahr nicht mehr geben." - dann möchte ich bitte erstmal eine Definition von "Großveranstaltung" haben. Dass immer das Beispiel Fußballspiel mit Publikum genannt wird, ist klar. Aber ist ein Konzert in einer Mehrzweckhalle (10.000 Besucher) auch eine Großveranstaltung? Viele Konzerte dieser Größenordnung wurden grad aufwändig vom Frühjahr in den Herbst verlegt. Wenn die dann immer noch nicht stattfinden dürfen, was ist dann?
Wie gesagt: da muss es mal klare Ansagen seitens der Politik geben.
Mir geht es gar nicht darum, dass ein "Wiedereröffnungstermin" für Konzerthallen, Clubs, Kinos, Theater etc. genannt werden soll - sondern ein langfristiger Verbotsraum für solche Veranstaltungen.

Aber man kann nicht ohne Infos hingehalten werden.
Und dass die Kulturindustrie, die als erstes "schließen" musste, aus vielen Diskussion, wenn es um den schrittweisen Rückgang der Beschränkungen geht, rausgehalten wird, finde ich auch unter aller Sau. Es wird ständig über Schulen, Einzelhandel, Fußball etc. diskutiert - aber die Kulturszene scheint nicht wichtig zu sein.

So blöd das klingt: der Einzelhandel kann Produkte auch online verkaufen - die können sich ein zweites Standbein aufbauen. Restaurants dürfen außer Haus verkaufen und Liefern. So kann zumindest ein bisschen Umsatz gemacht werden.
Aber am schlimmsten trifft es nunmal die Kultur. Private Theater können es nicht "ein bisschen abfedern". Die stehen zur Zeit bei 0% Einnahmen.

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#193
Ja, es ist traurig, dass viele so hängen gelassen werden.
Nur eines sollte klar sein: Bevor es keine flächendeckende Impfung gibt (also 2-3 Jahre) kann man kein Kino, kein Theater oder Konzert randvoll füllen. Ich sehe keine andere politische Lösung, außer gesetzlich veordnete Besucherzahlenbegrenzungen. Halbe Kino- Theater und sonstige Säle.

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#194
Invincible1958 hat geschrieben:
10. April 2020 20:56
Warum sagen die Länder (abgestimmt mit der Bundesregierung) nicht einfach knallhart: bis mindestens 30. September sind Großveranstaltungen in Deutschland verboten. Dann weiß jeder, woran er ist.
Weil das eben aktuell niemand genau sagen kann, wie sich die Lage entwickelt.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#195
Samedi hat geschrieben:
10. April 2020 22:36
Invincible1958 hat geschrieben:
10. April 2020 20:56
Warum sagen die Länder (abgestimmt mit der Bundesregierung) nicht einfach knallhart: bis mindestens 30. September sind Großveranstaltungen in Deutschland verboten. Dann weiß jeder, woran er ist.
Weil das eben aktuell niemand genau sagen kann, wie sich die Lage entwickelt.
Wenn in Tokyo die Olympischen Spiele im August (!) nicht stattfinden können,
dann wird in Deutschland Anfang Juni (5. bis 7. Juni) auch kein "Rock am Ring" oder "Rock im Park" stattfinden.
Im Ausland scheint es kein Problem zu sein Großveranstaltungen bis in den Spätsommer schon jetzt abzusagen. In England wurden auch schon Veranstaltungen teils bis in den August hinein abgesagt.

Was wissen die in den anderen Ländern, was deutsche Politiker noch nicht wissen?

Warum lassen die Politiker in Deutschland die Organisatoren von rieseigen Rock-Festivals, die in weniger als 2 Monaten stattfinden sollen, einfach weiter planen, vorbereiten, Geld ausgeben, wenn man insgeheim eben doch schon weiß, dass man es verbieten wird?
SMERSH hat geschrieben:
10. April 2020 21:38
Ja, es ist traurig, dass viele so hängen gelassen werden.
Nur eines sollte klar sein: Bevor es keine flächendeckende Impfung gibt (also 2-3 Jahre) kann man kein Kino, kein Theater oder Konzert randvoll füllen. Ich sehe keine andere politische Lösung, außer gesetzlich veordnete Besucherzahlenbegrenzungen. Halbe Kino- Theater und sonstige Säle.
Never ever.
Die politische Lösung, die sagt, dass Tanz-Clubs über Jahre nicht wieder öffnen dürfen (oder die Leute darin mit 2 Meter Abstand zueinander tanzen müssen) wird es nicht geben. Denn dann werden ganz schnell ganz viele Politiker-Köpfe rollen (im übertragenen Sinne).

In ein paar Monaten werden die Menschen damit leben müssen, dass man ganz normal nebeneinander (wie vorher auch) in einem Kinosaal sitzt, oder in einem Konzert oder im Theater. Und auch Stehkonzerte etc. werden wieder erlaubt sein - und das Risiko wird eben da sein, dass man sich irgendeinen Virus holt (nicht nur Corona).

Und das alles OHNE Impfstoff.

Alles andere hätte erhebliche Krankheitsfolgen, die aus diversen psychischen, emotionalen und anderen Gründen auftreten - und im Endeffekt eine hohe Ziffer an "Opfern" hervorbringt, die indirekt durch Corona in den finanziellen Ruin und dann in den Tod, ins Krankenhaus etc. getrieben wurden.

Und zurück zur Kultur: es geht nicht nur um die Rezipienten. Auch die Produktion von Kulturerzeugnissen wäre ja jahrelang nicht möglich.
Wie sollen Schauspieler auf einer Theaterbühne Stücke nur noch mit jeweils 2 Meter Abstand zueinander spielen? Wie sollen Massenszenen, Kampfszenen, Liebesszenen für Kino gedreht werden? Wie soll diese ganze Industrie arbeiten, wenn über Monate oder Jahre Abstandsregeln eingehalten werden müssen?

Wie gesagt: das wird nicht passieren.