Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#151
Invincible1958 hat geschrieben:
9. März 2020 22:47
So sehe ich das auch.
Wie der Virologe der Charité sagt: "Fast alle stecken sich mal an, und dann ist gut."

So wie mit anderen Keimen, Viren etc. auch.

Ich kann mich nicht erinnern, dass bei der sogenannten "Schweinegrippe" (2009/10) auch so ein Aufwand betrieben wurde, sie zu verhindern?

Natürlich sind bestimmte Gruppen (mit schwachem Imunsystem, Vorerkrankungen etc.) besondern betroffen und müssen sich schützen.
Aber das war und ist bei allen anderen Krankheiten auch so.

was wäre passiert, wenn die Medien das Virus genauso behandelt hätten wie sie jährlich über die Grippe berichten (also z.B. in einer Seitenspalte auf Seite 27 in der Zeitung)?

Meine Theorie: keine Panik, das Leben wäre normal weitergegangen. Es hätten sich natürlich viel mehr Leute angesteckt als bisher - aber es hätten auch viel mehr Leute gar nicht mitbekommen, dass sie es haben oder gehabt haben. Die meisten hätten wahrscheinlich gesagt: ich hatte letzte Woche diese blöde Erkältung und gut ist.

Und am Ende hätten es Millionen Menschen gehabt, und einige davon wären wegen extrem starker Symptome ins Krankenhaus gekommen, und ja: es wären genauso Menschen gestorben wie jetzt (und vielleicht auch in kürzerer Zeit mehr) - aber die Sache wäre ohne große Aufregung auch schneller vorbei - als wenn man es alles verlangsamt und länger hinauszögert.
Da sind wir tatsächlich mal einer Meinung. Ich würde behaupten, die wahre Krise oder was sich noch als Krise anbahnt ist weitgehend selbstverschuldet.

Achtung, jetzt kommt mal wieder eine ganz bizarre Metapher: Was sich aktuell ereignet wirkt auf mich, als wolle sich ein Zoobesucher erschiessen weil er fürchtet, die Wildkatze könne aus dem Käfig springen und ihn ins Bein beissen. Das könnte aber auch der Tiger.

Was ich damit sagen will: (Wirksame?) Regulierungsmassnahmen, Verbote, Sperren, die Panik, die mediale Panikmache, der der buchstäbliche Ausnahmezustand generieren grössere Schäden (vor allem wirtschaftlich) als die eigentliche Krankheit.
We'll always have Marburg

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#152
Der wöchentliche Influenza-Bericht des Robert-Koch-Instituts sagt übrigens, dass die Grippe-Welle seit Anfang Januar in Deutschland wütet. Insgesamt haben sich in Deutschland nachweislich 119.280 Menschen mit Influenza-Viren angesteckt, davon mussten 19.819 ins Krankenhaus, und 202 sind gestorben:

https://influenza.rki.de/Wochenberichte ... 020-09.pdf

Ich will Corona wie schon mehrfach erwähnt nicht verharmlosen, aber bis wir knapp 120.000 Fälle in Deutschland haben (davon 20.000 stationär behandelt), dauert es noch ein bisschen. Und die Grippe-Saison ist auch noch nicht vorbei. Diese Zahlen werden auch weiter steigen, und man kann sich überall anstecken.

Wenn ich sehe, dass es gestern Live-Schalten in ein Krankenhaus in Mönchengladbach gab, in dem der erste in Deutschland Verstorbene lag, dann frage ich mich, wo das noch hinführen soll?

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#153
Aufgrund der höheren Ausbreitungsgeschwindigkeit könnte es aber ziemlich schnell die Grippe übertreffen, deswegen ja auch die vielen Maßnahmen derzeit (die ja auch von den Wissenschaftlern empfohlen werden). In Österreich wurden heute auch viele neue Maßnahmen beschlossen, wenn es so weiter geht, ist es bald wie in Italien.

Die Entscheidung der Produzenten zu verschieben war sicherlich richtig.
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Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#156
@Invincible: man versucht keine unnötigen aber auch nicht zu wenige Maßnahmen zu treffen. Das alles hat ja enorme wirtschaftliche Auswirkungen. Den gesamten öffentlichen Verkehr einzustellen wäre sicherlich sehr wirksam, es würde aber auf einen Schlag das gesamte Leben außerhalb der eigenen 4 Wände lahmlegen. Einfacher wäre es sicher, wenn sich alle an die Hygieneregeln halten würden und Fahrten einschränken, soweit möglich. Das wäre dann jedenfalls die letztmögliche Maßnahme, die bei uns hoffentlich nicht kommt. Aber ja, im Nachhinein ist man dann immer gescheiter, was man anders hätte machen sollen.

Um aufs Thema zurück zu kommen, in Anbetracht der aktuellen Lage war die Verschiebung sicherlich die richtige Entscheidung.

Ganz aktuell: skurril - Cineplexx beschränkt nun alle Vorstellungen in Ö auf 100 Besucher! Die österreichische Kultur steht seit heute quasi still: https://orf.at/stories/3157283/
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Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#157
Gernot hat geschrieben:
10. März 2020 22:14
Ganz aktuell: skurril - Cineplexx beschränkt nun alle Vorstellungen in Ö auf 100 Besucher! Die österreichische Kultur steht seit heute quasi still: https://orf.at/stories/3157283/
Dazu passt dieser schöne Artikel aus der Tagespresse:

https://dietagespresse.com/nicht-gruess ... a_NJ2F4Jgw

:lol:
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#158
Ernsthaft, Revoked hat das jetzt glaub ich schon ein paar mal gesagt. Kann das bitte um Nachrichten-Thread oder sonst wo ausdiskutiert werden? Macht halt nen neuen Thread auf, was weiß ich. Aber seit Tagen jeden Thread mit dem gleichen Thema vollzuspammen, die nicht mal im Ansatz was mit dem Threadthema zu tun haben, ist echt nervig.
"Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft!" - "Wir sind kein Countryclub, 007!"

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#159
Nun, es geht hier ja um die Ursache der Verschiebung und ob es gerechtfertigt ist oder nicht. Insofern ist dieses Thema jetzt nicht unbedingt off-topic, auch wenn es durchaus einen eigenen Thread verdienen würde. Vor allem die Maßnahmen für die Kinos in Österreich, hätten 007 voll getroffen (in Italien sowieso). In Deutschland wird das wahrscheinlich bald genauso sein.
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