#31
Also ich bin schon etwas enttäuscht von den Gewinnern. Finde es echt schade, dass "Benjamin Button" so lehr ausging und dieser "Slumdog"-Film ging mir auch total auf die Nerven. Mich interesiert der kein bisschen.
Aber seit "Departed" wurdet mich bei den Oscars sowieso nichts mehr.
Die Show an sich fand ich jedoch ganz gut. Hugh Jackman war schon sehr witzig obwohl ich ihn als Schauspieler nicht besonders mag, aber er hat eine tolle Show abgeliefert.

#32
Sehe ich auch so wie du!

Der seltsame Fall des Benjamin Button hätte den Oscar für den besten Film auf jedenfall verdient! Einfach eine brillante Story!

#33
RW06 hat geschrieben:Sehe ich auch so wie du!

Der seltsame Fall des Benjamin Button hätte den Oscar für den besten Film auf jedenfall verdient! Einfach eine brillante Story!
...die teilweise bild für bild von forrest gump kopiert ist (da gibts nen witzigen vergleich im netz) und auch in filmen wie "big fish" ähnlich erzählt wurde...
"It's been a long time - and finally, here we are"

#34
Ich bin froh, dass der haushohe Favorit "Benjamin Button" NICHT der Abräumer des Abends war. Die Jury hat sich von dem Mainstream-Kino ein bisschen abgewendet und einen Film prämiert, der von Herzen kam.

#35
nun da slumdog millionaire so viel gewonnen hat hab ich mir den trailer mal angesehen.

:arrow: Also ich hab das gefühl das der Film ZIEHMLICH kitschig ist!!!

Hat den jemand gesehen? Und kann was dazu sagen!

Der Seltsame Fall des Benjamin Button hab ich gesehen! Ganz toller Film! Richtig derbe gut.
Es wundert mich das er "nur" drei oscars gewonnen hat.

Die 13 nominierungen waren f´völlig zurecht :!:
Bild

#36
Mit den Entscheidungen der Academy in den letzten Jahren bin ich eigentlich recht zufrieden (No Country for Old Men, The Departed und L.A. Crash, um mal die letzten Gewinner zu nennen)

Dieses Jahr springt bei Slumdog Millionaire bei mir einfach der Funke nicht rüber. Der Film mag ja nicht schlecht sein, und Preise für Regie und Drehbuch mögen ja durchaus gerechtfertigt sein, aber auf mich wirkt das alles zu konstruiert und Preise wie Musik, Song und Sound sind für mich definitiv nicht nachzuvollziehen.

Ich hätte Benjamin Button durchaus mehr gewünscht und gegen Ende der Veranstaltung ging mir Slumdog nur noch auf den ****! Naja, wir können da ja (zum Glück?) nicht mitreden...

Für die nächste Veranstaltung wünsche ich mir:

- wieder Hugh Jackman
- mehr kreative Laudatoren wie James Franco & Seth Rogan und Ben Stiller (göttlich)
- keine Werbung für Finding Neverland und Narnia :twisted:
- kein Zac Efron, Robert Pattinson, Miley Cirus und Co!!!
- Beibehaltung der Art der Preisübergabe für die Darsteller
- Abschaffung der Rückblicke (Action, Romance, Animated; wenn dann nur so wie bei Comedy)
- mehr sowas http://www.youtube.com/watch?v=cnCMqr1QRQw :D
"The name's Bond. James Bond."

#37
Daniel_Craig hat geschrieben:Ich bin froh, dass der haushohe Favorit "Benjamin Button" NICHT der Abräumer des Abends war. Die Jury hat sich von dem Mainstream-Kino ein bisschen abgewendet und einen Film prämiert, der von Herzen kam.
Wer sagt denn, dass Benjamin Button nicht von Herzen kam, nur weil er teurer war?

#38
Mr.Chrismas Jones hat geschrieben:Die Show an sich fand ich jedoch ganz gut. Hugh Jackman war schon sehr witzig obwohl ich ihn als Schauspieler nicht besonders mag, aber er hat eine tolle Show abgeliefert.
jackman hat wirklich eine großartige show abgeliefert, was er gesanglich und tänzerisch drauf hat, ist wirklich bemerkenswert (er kommt ja vom musical). aber ich mag ihn auch in seinen anderen filmen und finde ihn sehr wandlungsfähig... ich hätte ihn mir auch gut als bond vorstellen können...! ;)

im nachhinein ist auch klar, warum sie jackman nahmen, ich hätte nichts gegen einen 2. auftritt von ihm... bei den übergängen zur werbung hörte man übrigens immer eine abgewandelte version der moonraker-melodie.
Bond... JamesBond.de

#39
Ich habe mal zwei Fragen, die mehr oder weniger in diesen Thread passen:

1. Woran erkennt die Jury, wer den Regieoscar verdient hat? Bei Film und Schauspieler ist das ja noch recht einfach, aber woran erkennt die Jury, dass das der Verdienst des Regiseures war?

2. An alle die den Film Departed gesehen haben, deshalb in Spoilern.
Spoiler
Show
Costello ist ja ein FBI - Informant. Wieso wird er dann überhaupt überwacht? Wieso teilt der Typ vom FBI, der mitarbeitet, des dem Überwachungsteam nicht einfach mit? Und als Costigan es dann selbst herausfindet, wieso wird nicht spätestens dann die Verfolgung abgebrochen?
Danke schon mal im Vorraus!

VJ007

#40
zu 1:

Der Regisseur ist ja schlussendlich der HAUPTVERANTWORTLICHE für den Film, daher ist es meistens so, dass der Beste Film auch den Regieoscar erhält

(in den letzten 10 Jahren: Slumdog Millionaire - Danny Boyle, No COuntry for Old men - Coen Brothers, The Departed - Martin Scorsese, Million Dollar Baby - Client Eastwood, Herr der Ringe 3 - Peter Jackson, A Beautiful Mind - Ron Howard, American Beauty - Sam Mendes)

Die anderen Regisseure waren auch immer nominiert (Paul Haggis - L.A. Crash, Ridley Scott - Gladiator, Rob Marshall - Chicago)

Er ist verantwortlich, wie die ganzen einzelnen Komponenten (Schauspielleistungen, Drehbuch, Schnitt, Effekte, Musik) als Kunstwerk miteinander verarbeitet werden

Auf der anderen Seite: Wenn ein FIlm richtig schlecht ist, kann man ja nicht den Regisseur dafür auszeichnen :roll:

zu 2: ist schon länger her, muss ich mal wieder anschauen :D
"The name's Bond. James Bond."

#41
Zu 1:

Die Jury ist im Gegensatz zu uns im Filmgeschäft tätig und kann das daher wohl besser beurteilen, aber entscheidend ist, das, soweit ich weiß, nur die Regisseure innerhalb der Jury auch die nominierten Regisseure beurteilen bzw. ihre Stimme abgeben.

#42
zum Regieoscar
Ganz klar ist das der Regisseur über den Stil des Films bestimmt und wie er bestimmte Sachen in Szene setzt. Sicher hat der Cutter auch noch einen Einfluss auf das endergebnis aber der Regisseut gibt vor wie das Endergebnis auszusehen hat.
Er kann oft Stellen im Drehbuch ändern wie er es möchte (natürlich in absprache mit dem Studio) und er bestimmt wann und wo der Soundtrack läuft. er hat auf einen geringen einfluss darauf wie der soundtrack aussieht nacher (hektisch, ruhig, etc). Und auch die Drehorte sucht oft der Regisseur heraus. Und natürlich die Besetzung.

Das beste Beispiel ist denke ich folgendes.

Paul Greengras - Jason bourne
Nicht Oscargekrönt aber man sieht toll den Einfluss den ein Regisseur auf einen Film hat.
Das hektische, die handkamera, reisschwenks. viel soundtrack im hintergrund der actionszenen.

nun vergleichen wir das mit No country for old man
Kaum Musik, ruhige Kamera, stille die die einsamkeit in der prärie wiedergibt.


Ich fände es interessant wenn man ein und dasselbe Drehbuch gleichzeitig von mehreren Regisseuren mit völlig verschiedenen stilen verfilmen ließe.
Und diese filme kommen alle gelichzeitig ins kino. Da würde man den Einfluss eines regisseurs mal verdammt genau sehen.
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#43
header hat geschrieben: Ich fände es interessant wenn man ein und dasselbe Drehbuch gleichzeitig von mehreren Regisseuren mit völlig verschiedenen stilen verfilmen ließe.
Und diese filme kommen alle gelichzeitig ins kino. Da würde man den Einfluss eines regisseurs mal verdammt genau sehen.

Definitiv ein interessanter Ansatz! Allerdings wäre es doch Geldbeutelschonender, die Filme im Free-TV zu zeigen ;)

Ansonsten wäre es echt spannend, zu sehen, wie die Stile einzelner Regisseure auf den Film (ein)wirken.
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#44
Victor 'Renard' Zokas hat geschrieben:-Song: das ist ein Witz....The Wrestler ist da um klassen besser
Je öfter ich "The Wrestler" höre, desto besser gefällt er mir. Den Film würde ich auch gerne anschauen, aber keiner außer mir will ihn sehen :cry: :lol: !
Der Song Jai Ho ist aber auch ganz gut, aber für mich zu "indisch", ich mag des ganze Gedöns nicht, werde mir den Fillm auch nicht anschauen, bzw. erst , wenn er auf Premiere kommt.

Noch danke an alle für die Antworten.

VJ007

#45
Überrede unbedingt jemanden mit in The Wrestler zu kommen. Es lohnt sich wirklich, der Film ist ein echter Hammer. Oder geh alleine, aber schau ihn dir an und denk dann nochmal über die Oscarverleihung nach. Dann sieht man wie viel da schief gelaufen ist.