Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#91
Ja, genau. Während meines Urlaubs ist auch meine Monatskarte für den ÖPNV ausgelaufen, die ich erst Ende des Monats erneuern werde. So bin ich selbst bei einem Gang ins Kino ins knapp 1,5 km von meinem Zuhause entfernten Kino gezwungen, zu laufen (Hin und Zurück). Wenn ich das mit einem Einkauf im Einkaufszentrum, von dem das Kino ein Teil ist verbinde und selbst auch am Tag bereits eine Einkaufsrunde für den normalen Einkauf hinter mir habe, dann komme ich sicher auf meine 10.000 Schritte am Tag. Allgemein werde ich auch künftig eher die Variante des Fußwegs wählen, wenn ich in dieses Kino gehe, anstatt den bequemen Weg von ca. 5 Minuten mit dem Bus. Vor allem direkt nach der Arbeit ist das natürlich auch eine gute Möglichkeit nochmal den Kopf frei zu bekommen (selbst bei Regen und Wintertemperaturen, dafür gibt es ja die richtige Kleidung und Regenschirme) und auch den Film selbst beim Heimweg zu reflektieren, während man harten Melodic Death Metal, Metalcore oder auch Hardcore Punk auf den Ohren hat.

Aber wenn es zeitlich eilig ist, dann greife ich natürlich weiterhin auf den Bus zurück, auch wenn ich in Wiesbaden die Kinos besuche oder auch in der Frankfurter Innenstadt. Da ist ein direkter Fußweg heim dann doch etwas problematisch. Aber ein Fußweg vom Kino zum Bahnhof in Wiesbaden geht natürlich auch ! So weit ist das nicht ! Von egal welcher Spielstätte.

Und gerade wenn ich merke, dass es etwas stagniert und ein leichter Stillstand bei der Gewichtsabnahme herrscht, dann heißt es natürlich analysieren, aber ich kann mir dann vorstellen, dass ich mein Bewegungsprofil etwas erhöhen muss, während ich meine Nahrungsaufnahme reduziere um so ein Ungleichgewicht in der Bilanz herzustellen, dass sich so wieder nähern kann. Ergo weniger Kalorien/Fette/Kohlenhydrate zu mir nehmen als ich durch Sport und Bewegung verbrennen/verarbeiten kann. Step by Step. Meilenstein für Meilenstein.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme

Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#92
Sehr gut, aber lös dich etwas vom Gewicht. Entscheidend ist Körperfettanteil. Dh am besten anfangen ein paar Maße (Bauchumfang etc) zu verfolgen statt deines Gewichtes (Körperfettanteil selbst kannst zu mit zB der 3 Punkte-Methode und eine Calipper messen).

Ggf baust du sogar schon ein wenig Muskelmassen auf - das wäre keine Stagnation 😁.

Außerdem verläuft das ganze ohnehin nicht linear - du wirst immer wieder leichte Plateaus haben.
Wenn du 3 Monate mit deiner Disziplin hinter dir hast, hast du voraussichtlich deine Gewohnheiten geändert. Ab da hast du gewonnen, weil dir der Verzicht von Leckerein nicht mehr schwer fällt und du die Bewegung begrüßt.

Dranbleiben!
#Marburg2020

Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#93
Agent 009 hat geschrieben:
24. August 2019 11:59
Ich bin ja mittlerweile immer zwischen 78KG und 81 KG am pendeln. Im Dezember war ich ja noch bei 93 KG und mein Tiefstwert war 76. Bin aber froh das es mittlerweile schon wieder recht normal ist.
Bin aktuell bei 70 KG und bin damit auch ganz zufrieden.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#96
Des weiteren empfehle ich die Ernährung detailliert zu tracken. Dazu gibt es jede Menge free Apps. Würde eine einfache aussuchen, die Übersichtlich ist. Wichtig ist, dass man seine Ziele bzgl Kalorien, KH, Proteine und Fett eintragen kann.
Ferner ist es gut, wenn die Datenbank mit Nährstoffangaben dahinter einigermaßen taugt. Hier sollte man immer kritisch sein.
Es dauert meist so 1-2 Wochen, bis man seine Favoriten zusammen hat. Ab dann dauert es vielleicht 60s je Mahlzeit die Infos festzuhalten. Anfangs sollte man hier und da Sachen mal auf die Waage legen.

Toller Nebeneffekt: man lernt Gewichte und Kalorien ziemlich gut abzuschätzen (nach 3-4 Monaten).

Meine These: Ernährung macht 60-70% der Fitness aus!
#Marburg2020

Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#98
Meine Reise mit dem Abnehmen befindet sich gerade ganze 3 Monate später bei guten 12 kg, die ich abgenommen habe. Angefangen bei 147 kg, nun bei 135 kg. Klar schwankt es unter der Woche, aber das ist total normal.

Für diese Reise habe ich sogar ein # gefunden, das sich in sich selbst aufgrund der phonetischen Ähnlichkeit sogar reimt.
#christianonamission habe ich es genannt aufgrund meines Vornamens und in genau dem Moment, indem ich am Ende des Sword Experience Retreat noch ein Versprechen bei Adrian Paul gegeben habe, dass er bei der nächsten Sword Experience (vorraussichtlich wieder Sommer 2020 in Deutschland) einen neuen Christian sehen wird.

Gerade diese Begriffe wie "Fatshaming" und "Body Positivity" vor allem in Bezug auf Übergewicht bei Männern und Frauen (hier vor allem auch im Modellbereich) haben gerade wenn man hier in die Richtung auch nur ein wenig kritische Stimmen äußert, kann das schon auch mal in die "sexistische" Ecke abdriften. Aber es geht hier meiner Meinung nach nicht um "Sexismus", klar kann jeder mit seinem Körper zufrieden sein, aber das heißt eben noch lange nicht, dass der eigene Körper mit seinem Gewicht und der Körpergröße auch wirklich gesund ist, denn mit jedem Gramm zuviel, das man am Körper trägt und nicht aus gegebenenfalls sportlichem beruflichen Hintergrund benötigt, dann ist die Belastung für den ganzen Körper extrem. Klar bei +-2,5kg wird niemand wirkliche Spuren feststellen, aber gerade beim Übergewicht ist die Belastung für die Knochen, Gelenke, das Herz, usw. enorm und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Schlaganfälle und auch bei Männern für Impotenz und allgemeine erektile Dysfunktion erhöht, da sich auch das im Alter abnehmende Hormon Testosteron sehr gerne auch im Bauchfett niederlässt und nicht in Regionen, in denen es eher seine Arbeit leisten sollte.

Ich habe es im Kollegenkreis auch unter anderem mit stark übergewichtigen Kollegen zu tun, die weniger diszipliniert sind, über die Jahre Diät und Diät ausprobieren und sich dann am Ende für magenverkleinernde Operationen entscheiden, weil man es "nicht mehr schafft" selbstständig abzunehmen. Gerade aber das Programm "DDPY", dass ich in gewissen Ansätzen mitverfolge - hier schaffen es auch Leute, die jenseits des Gewichts von 200 kg und aufwärts gestartet haben und vermutlich unzählige Abnehmversuche vorher gestartet haben, konstant ihr Gewicht zu reduzieren und den Fitnesszustand aufzubauen.

Genauso habe ich auch Kollegen, die ständig Fitness machen aber keinen Abnehmerfolg verzeichnen, weil sie keine Disziplin bei der Ernährung haben. "You cant outtrain a bad diet" ist eben ein sehr wahrer Spruch.

Aber es geht hier nicht darum, den Status von Fitnessmodels zu erreichen. Ein gesundes Normalgewicht in Kombination mit der eigenen Zufriedenheit reicht schon aus.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme

Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#99
Hier ein kleiner Mentaltrick, den ich mir angewöhnt habe:

Nach dem Sport gehe ich alle Übungen, die ich gemacht habe in Gedanken nochmal durch. Dabei überlege ich kurz, wie gut die einzelne Übung lief und ob ich mein Ziel erreicht habe.
Ich konzentriere mich dabei vor allem auf Positives.
Zum Abschluss bedanke ich mich bei meinem Körper für das tolle Training (ähnlich wie viele Yogis es machen).

Das ganze dauert vielleicht 20 Sekunden motiviert mich aber immer wieder zum Training, da ich eben immer positiv dran gehe.
#Marburg2020

Re: Gesundheit & Ernährungsthread

#101
Vom Sixpack bin ich leider meilenweit entfernt :D Erstmal müssen die überschüssigen Kilos runter, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben. Meine körperliche Konstitution ist derzeit nicht die beste. Bei mir hat das auf jeden Fall mit der Ernährung zu tun und so muss ich zunächst einmal meine Einstellung zum Essen überdenken und ggf. einen Ernährungsplan erstellen lassen, dies hat mir bereits mein Arzt empfohlen. Wegen des Abschlusses einer Risikolebensversicherung wurden mir neulich ein paar Fragen zu meiner Gesundheit gestellt. Dies wollte ich eigentlich umgehen und dachte, dass der Abschluss einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung auch möglich ist. Auf https://www.cosmosdirekt.de/risikoleben ... itsfragen/ musste ich mich dann jedoch eines Besseren belehren lassen und konnte vorab die Bereiche einsehen, die für die Versicherer von Interesse sind und abgefragt werden. Ein starkes Übergewicht birgt natürlich leider gewisse gesundheitliche Risiken und dies spiegelt sich wiederum in der Höhe der Prämien wieder. Allein die Tatsache, dass der Gesundheitszustand dann am Ende doch ziemlich schlecht bewertet wird und das Gewicht Anlass genug ist, um von einer kurzen Lebenserwartung auszugehen, hat meine Einstellung nochmal deutlich verändert. Ich muss nun auf jeden Fall etwas tun und mich mehr meiner Ernährung und Gesundheit widmen. Einen Waschbrettbauch werde ich wohl nie im Leben bekommen, aber das ist auch nicht Ziel.
Wer die Zukunft fürchtet verdirbt sich die Gegenwart