Re: Konzerte

#166
Wollte mir erst kürzlich Tickets für die Ärzte-Tour im nächsten Jahr sichern, aber leider waren die in Nullkommanix auskverkauft. Hat von euch jemand Glück gehabt und hat noch welche bekommen?
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Konzerte

#167
Samedi hat geschrieben:
20. November 2019 12:42
Wollte mir erst kürzlich Tickets für die Ärzte-Tour im nächsten Jahr sichern, aber leider waren die in Nullkommanix auskverkauft. Hat von euch jemand Glück gehabt und hat noch welche bekommen?
Nein, keine Chance.
Vorfreude ist die schönste Freude

#Marburg2020

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet

Re: Konzerte

#168
Holt sich jemand Freitag Tickets für Paul McCartney in Neapel (10. Juni) oder Lucca (13. Juni)?
Bis auf den schon länger angekündigten Headliner-Gig beim Glastonbury Festival sind das bislang die einzigen beiden 2020-Shows, die er spielt. Ich hoffe zwar noch auf weitere Termine (und die werden auch folgen) - aber das Risiko, dass die Italien-Konzerte dann ausverkauft sind, und doch nichts in der Nähe dazu kommt, besteht schon ein wenig.

Ach wie ich es hasse, wenn Tour-Termine immer nur peu à peu bekanntgegeben werden. :-)

Re: Konzerte

#169
Metal-Abend die Zweite in Folge ! Leichte Schmerzen im Rücken und den Füßen inklusive !

Es ging gestern Abend in den kleinen, beschaulichen, Frankfurter Club „Das Bett“ für ein Konzert der ukrainischen Metalcore-Band JINJER, die ich bereits als Support am Anfang des Jahres zusammen mit Nailed To Obscurity, Soilwork und Amorphis sehen konnte. Die Band selbst hat in der Szene einen aktuell sehr großen Hype um sich generiert, der eigentlich weniger von der Band, sondern von den Fans ausgeht und den die Band eigentlich weniger gut findet. Da die Band um Fronterin Tatjana vor wenigen Wochen ihr Album „Macro“ und auch einige Zeit zuvor ihre EP „Micro“ veröffentlicht hat, war es natürlich klar, dass die Band auf eine Tour durch Europa geht. Angetrieben vom Veranstaltungsort und den guten Erfahrungen mit dieser Band Anfang des Jahres im Schlachthof Wiesbaden war aufgrund des geringen Eintrittspreises von leicht über 22 Euro für mich klar dass ich mir ein Ticket schon Wochen zuvor geholt war. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, wer sonst noch als Special Guest und Supports dabei sein und natürlich auch, dass dieses Konzert ebenfalls ausverkauft sein wird.

Also bin ich trotz der noch anhaltenden Lage mit dem Streik der Busfahrer den kurzen Weg zum Bahnhof in Höchst gelaufen und mit dem Zug ganze 2 Stationen nach Griesheim gefahren. Von dort aus bin ich dann den Rest des Weges zum Club gelaufen. Einer der Schleichwege dahin war ein absolut dunkler Weg an einer Gartenanlage mit einem herrlichen Blick auf die beleuchtete Skyline Frankfurts. Angekommen am Club erst mal schön ein wenig Taschenmanagement betrieben, den Einlass und die Taschenkontrolle hinter mich gebracht und dann auch festgestellt wie klein diese Halle für 500 Personen ist. Links am Eingang ist die Bar, Hinten links in der Ecke ist eine kleine Durchreiche für die Garderobe und auch dort gibt es alkoholhaltige Getränke. Ein paar Tische stehen im hinteren Bereich des Raums. Rechts vom Eingang die Eingänge zu den Toiletten und auch die Bühne. Gegenüber der Bühne auch den Bereich der Technik und an der letzten freien Wand direkt gegenüber des Eingangs die klassischen Merchandise-Stände. Erst zur Garderobe, dann auf die Toilette und schon ging es mit der ersten Band los.

Um 18:30 begann die ukrainische Metalcore-Band „Space of Variations“ mit einem ganz ordentlichen Set, das mit 30 Minuten etwas kurz war, mir aber relativ gut gefallen hat. Nach einer kurzen 15 minütigen Pause, in der ich mir etwas zu trinken geholt habe, ging es auch mit der 2. Band „Khroma“ aus Finnland weiter, die einen etwas elektronisch angehauchten Metalcore gespielt haben, der mich ein wenig an Teile des Stils von „Northlane“ erinnert hat. Auch deren Set war nach 30 Minuten vorbei und man hat irgendwie gemerkt, dass die technische Situation vor Ort etwas holprig gewesen ist. Allgemein war die akustische Situation genau wie einen Abend zuvor in der Batschkapp nicht ganz optimal. Das fällt mir immer wieder auf, wenn das Instrumentale den Gesang übersteuert und so ein optimales Klangerlebnis vor Ort erzielt werden kann. Das ist dann auch für die Bands auf der Bühne ein wesentlich schwereres Unterfangen.

Um ca. 20:00 ging es dann mit den Special Guests los. „The Agonist“ aus Kanada stand auf der Bühne mit der Fronterin Vicky Psarakis, die seit den letzten 3 Alben den Gesang übernommen hat, nachdem Alissa White-Gluz die Band in Richtung „Arch Enemy“ verlassen hat. Nachdem ich davon Wind bekommen habe, dass „The Agonist“ hier Special Guest sein wird, war auch das neue Album „Orphans“ ein sicherer Kauf für meine Plattensammlung. Da werden sich auf jeden Fall auch die beiden Vorgänger-Alben mit Psarakis wiederfinden, denn der Stil der Band gefällt mir sehr gut. Vor allem für den geneigten Film- und Hitchcock-Fan, wenn man sich auch ein wenig für die Musik begeistern kann, kann ich das Video zum Song „In Vertigo“ empfehlen, in dem die Band offensichtlich mit dem Vertigo-Shot variiert und experimentiert. Das Set von The Agonist ging knapp 50 Minuten und ich habe mir es danach nicht nehmen lassen, ein Bandshirt von „The Agonist“ bei den Merchandise-Ständen im hinteren Bereich der Halle zu kaufen.

Dann um 21:10 war es Zeit für den Main Event. „Jinjer“ haben in ihrem Set, das bis knapp 22:30 gespielt wurde, nahezu alles abgedeckt, was sie an relevanten Songs in ihren Alben „Cloud Factory“ ; „King of Everything“ und dem EP/LP-Doppel „Micro“ und „Macro“ zu bieten hatten. Die Stimmung war am Kochen, auch wenn sie vorher den Abend ein wenig eher verhalten vor sich hin köchelte. Mosh-Pits waren an der Tagesordnung, ähnlich wie Crowdsurfing, nur dass dann einer in Richtung der Bühne getragen wurde, der dann prompt von Securitys von der Bühne weg komplimentiert (oder auch gestoßen) wurde. Und auch hier hatte ich das Gefühl, dass die Band mit den technischen Schwierigkeiten vor Ort zu kämpfen hatte und es wohl eher sichtlich eine Qual für die Band war, ihr Set durchzuspielen.

Auf einigen Shirts der Angestellten im „Das Bett“ prangte der Spruch „Willst du mit mir ins Bett ?“ - Ganz ehrlich, wenn der Sound besser eingestellt ist und es auch nicht unbedingt in der kalten Jahreszeit ist, denn wenn man eher in Richtung Eingang/Ausgang steht kommt einem immer wieder ein kalter, unangenehmer Luftzug in den Rücken, dann gerne, sonst weiche ich gerne auf die größeren und durchaus etwas gemütlicheren Batschkapp und Schlachthof aus. Für „Jinjer“ und „The Agonist“ jedoch gilt meine Zustimmung für weitere Konzerte ohne diese an weitere Bedingungen zu knüpfen. Und auch von deren Supports „Space of Variations“ und „Khroma“ wird es nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich mir etwas von deren Musik angehört habe.
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Re: Konzerte

#170
Bei den für mich im nächsten Jahr geplanten und durch den Ticketkauf bereits sicheren Konzerten hat sich mittlerweile etwas getan.

Am 16.01.2020 bin ich im Wiesbadener Schlachthof bei der Persistence Tour 2020 am Start. Bei dem Hardcore Punk Festival, das durch mehrere Locations tourt sind ganze 8 Bands im Line-Up vertreten: Agnostic Front, H2O, Gorilla Biscuits, Street Dogs, Wisdom in Chains, Cutthroat, Billy Bio, This Means War. Bei einem Einlass um 17:30 mit Start um 18:00 wird das ein langer und harter Abend, auch wenn man bei Hardcore im längsten Fall von Sets um die 40 Minuten ausgehen muss und es damit vermutlich mit den Bands Schlag auf Schlag gehen wird.

Für den 9.4.2020 in der Frankfurter Festhalle ist für mich Parkway Drive angesagt. Die Tickets habe ich mir schon vor Wochen beim direkten VVK-Start geholt. Kostenpunkt knapp 65 Euro. Ohne zu wissen, welche Bands sonst noch im Line-Up vertreten sind. Gestern gab es dann über die Social-Media-Kanäle von Parkway Drive Klarheit, wer mit dabei sein wird: Hatebreed, Stick To Your Guns und Venom Prison. Allein für Parkway Drive und Hatebreed wird sich der Abend für mich vollkommen lohnen. Und nach einer kurzen Hörprobe von STYG und VP kann ich sagen, dass sich der komplette Abend für mich lohnen wird. Gerade da sowohl Hatebreed als auch STYG durchaus auch neues Material am Start haben werden. Da kann ich bereits nächstes Jahr ganze 3 Bands von meiner Konzert-Bucket-List streichen - Agnostic Front, Parkway Drive und Hatebreed.
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Re: Konzerte

#171
Konzert Nummer 3 innerhalb kurzer Zeit ging für mich gestern am 03.12.2019 in den wohl am nächsten gelegenen Veranstaltungsort – die Jahrhunderthalle in Frankfurt. Die Invasion der Schweden stand bevor, als Support und Special Guests waren die Death Metaller um Peter Tägtren von Hypocrisy und die Melodic Death Metaller von Arch Enemy mit der ehemaligen „The Agonist“-Fronterin Alissa White-Gluz, die vor einigen Jahren den Staffelstab von Angela Gossow erhalten hat und seitdem „Arch Enemy“ an der Front unterstützt. Als Hauptact hatte Amon Amarth geladen.

Da ich jedoch hier im Forum nicht der einzige bin, der ein Konzert dieser Tour besucht und der Besuch vom guten „Revoked“ noch bevorsteht, möchte ich Teile dieses Berichts entsprechend mit Spoilertags versehen.

Die Jahrhunderthalle ist mit 2 Bussen und einem Umstieg nur ca. 15 – 20 Minuten von mir entfernt und auf einer großen freien Fläche in der Nähe der Frankfurter Ballsporthalle in Richtung des Frankfurter Stadtteils Zeilsheim gelegen. Charakteristisch für die Jahrhunderthalle ist die große runde und weiße Kuppel auf dem Dach. Im kleineren Saal, dem Club – für Kleinkunst, Comedy und Kabarett von noch nicht so bekannten Leuten, war ich dieses Jahr ja schon, nur den Kuppelsaal habe ich noch nie von innen gesehen. Scheinbar hat sich der Einlass etwas verspätet. Normalerweise sollte es vermutlich um 17:30 damit losgehen, aber es hat vermutlich erst nach 18:00 begonnen. So ließe es sich erklären, warum sich die Schlangen, in die ich mich eingereiht habe, sich erst einige Minuten nicht bewegt haben, bis es dann schubweise relativ schnell gegangen ist. Wenn mir eine Sache direkt ins Auge gefallen ist, im Erdgeschoss nach dem Einlass direkt die Garderobe und die Toiletten, die an diesem Abend ebenfalls für Schlangen sorgen werden. Die Veranstaltung war ausverkauft. Auf der Seite der Jahrhunderthalle stand, dass bei einer Teilbestuhlung mit Stehplätzen bis zu 4.800 Leute Platz finden. Und diese enorme Fülle der Halle wurde mir dann spätestens bei Arch Enemy bewusst. Aber da ich hier ein wenig vorgegriffen habe, habe ich schon im Vorfeld beim Merchandise-Stand ein Tourshirt von Amon Amarth besorgt und mich nach einer kleinen Stärkung direkt zur Bühne begeben.
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Als Erstes gab es ein kleines, 40-minütiges Set mit vielen bekannten, aber mir weniger bekannten Songs von „Hypocrisy“, die ich auch mal auf meine Liste zum nachholen setze. Der Sound selbst ist mit der Akustik der Jahrhunderthalle richtig gut, nur war vielleicht die Stimme des guten Peter Tägtren etwas untersteuert.

Um 19:40 war es vorbei und dann habe ich die Schlange auf der Toilette unterschätzt, so dass ich bei Arch Enemy die Mühe hatte, einen wenigstens guten Platz in der Menge zu bekommen. Eine knappe Stunde hat die Band dann aus ihren Klassikern und dem aktuellen Portfolio ihr Set zusammengestellt. Nachdem ich aktuell noch ein paar andere weibliche Vocalisten gesehen und gehört habe muss ich jedoch sagen, dass mir die Bandbreite von Alissa White-Gluz etwas zu klein ist im Vergleich. Das Set selbst war routiniert, aber ohne große Höhepunkte.

Dann hat es mit der nächsten Pause etwas länger gedauert, ich nur kurz mit einem Getränkt gestärkt und dann wieder ins Getümmel gestürzt. Für die wohl beste Show meines Metaljahres. Das, was die Männer des Nordens um den guten Johan Hegg aufgefahren haben hat mich in einen regelrechten Rausch für die nächsten 90 Minuten versetzt. Viele aktuelle Songs und Klassiker haben das Set zu einem rundum geilen Erlebnis gemacht. Aber nicht nur die Musik war toll, das ganze Drumherum hat einfach gepasst. Von Flammenfontänen, Nebelmaschinen, Feuerwerk und einem Goldregen war alles dabei. Loki hat sich die Ehre gegeben, genau wie 2 miteinander kämpfende Schwertkämpfer – einer davon Wikinger. Eine riesige Odin-Statue hat sich auf der Bühne aufgebaut, genau wie die riesige Schlange Jormungard. In der Mitte standen dann auch 2 brennende Runen und ein riesiger Wikingerhelm mit LED-Schirmen unter den Augen und dem Schlagzeuger auf dem Kopf, der sich auch mal erhoben hat. Dazu wurde Thors Hammer geschwungen und die Hörner erhebt. Die Zeit verging dabei wie im Flug und jemand wie ich, der einfach mal spontan auf einen Tipp hin das aktuelle Album geholt und das Ticket gekauft hat, wurde damit zum Fan der Band, der sich nun auch noch Schritt für Schritt das alte Material holt. Und Amon Amarth – ich werde wieder kommen, wenn ihr wieder in die Nähe kommt.
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Re: Konzerte

#172
Konzertbericht

Es wurde für mich mal wieder Zeit für ein Konzert. Dafür ging es in den legendären Wiesbadener Schlachthof, den ich quasi fast täglich sehe und der nur wenige Fußminuten von meinem Büro entfernt liegt. Und wen habe ich mir dort angesehen bzw. angehört ? Die australische Metalcore-Band Northlane hat sich mit seinem neuen Album „Alien“ auf eine sehr große Tour durch die Welt gemacht und der letzte Halt dieser Tour war Wiesbaden. Auf dieser Tour haben die Australier diverse Bands als Support und Special Guests dabei gehabt. Für Wiesbaden war zu Beginn auch die Metalcore-Band Silent Planet aus LA angekündigt, jedoch hat sich vor wenigen Wochen der Umstand ergeben, dass der Fronter Garrett Russell aus persönlichen Gründen die Tour nicht mehr fortsetzen konnte und somit auch kein Ersatz für Silent Planet gesetzt wurde. Somit blieb es bei 3 Bands für den Abend, die alle von Down Under gekommen sind. Einlass war um 19:00 und Beginn des wohl härtesten, schnellsten und homogensten Abends in diesem Jahr war um 19:50.

Den Abend eröffneten die Melbourner „Void of Vision“, die vorwiegend ihr Set aus dem aktuellsten Album „Hyperdaze“ gestaltet haben, das ich mir noch besorgen muss. Nach knapp 30 Minuten war das Set auch vorbei. Nach der 20-minütigen Pause haben dann „Polaris“ aus Sydney übernommen, die Material aus ihrem Album „The Mortal Coil“ und auch aus dem im Februar kommenden Album „The Death of Me“ zu bieten hatten. Ganz sympathisch und bodenständig ist es bei „Polaris“ noch so, dass der Fronter selbst am Merchandisestand noch T-Shirts und CDs verkauft. So habe ich am Ende des Abends noch ein Foto mit Jamie Hails geschossen. Gerade in der Vorbereitung auf den Abend habe ich bereits ein wenig von „Polaris“ und auch „Northlane“ gehört und kann mich mit dem stellenweise melodischen, elektronischen und experimentellen Metalcore beider Bands sehr gut anfreunden, da dieser auch dem Sound von „Architects“ nahe kommt, die ich dieses Jahr auch in voller Gänze kennengelernt habe. Nach 40 Minuten war das Set von „Polaris“ auch vorbei und die nächste 20-minütige Pause ging sehr schnell vorbei, denn um 21:40 ging es dann mit dem Headliner „Northlane“, der ebenfalls aus Sydney kommt, los. Mit vorwiegendem Material aus „Alien“ dem aktuellsten Album und noch einigen Tracks aus ihren vorigen Alben hat die Band die bereits kochende Halle komplett mitgerissen. Trotz einem kleinen Männerschnupfen, der mich ein wenig plagt, habe auch ich mich komplett mitreißen lassen. Dass heißt auch, dass ich mich auch erstmals in die für diese Konzerts üblichen Mosh-Pits, Circle Pits und Wall of Deaths geschmissen habe. Ob ich irgendwelche blauen Flecke davon getragen habe, werde ich erst vielleicht morgen feststellen. Aber es kann hier durchaus auch mal vorkommen, dass man nassen verschwitzten Leute begegnet und auch durchaus auch Spuren von Bier auf der Haut festzustellen sind. Dass einem hier auch mal einer auf die Füße tritt ist auch normal. Wenn du dann auch mal fällst, ist sofort jemand da, der dir aufhilft und es weiter gehen kann. Um 22:45 war es dann auch mit „Northlane“ sehr schnell vorbei. Wie schnell ein solcher Abend vorbei sein merkt man erst, wenn er vorbei ist. Die Stimmung war im nicht voll ausverkauftem Schlachthof richtig gut und hat mir eine weitere geile Erfahrung beschert. Und das wird definitiv nicht die letzte Show sein, die ich von „Polaris“ und „Northlane“ sehen werde.
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Re: Konzerte

#173
Am Freitag hat "Bury Tomorrow" sein neues Album "Cannibal" angekündigt, das am 3.4.2020 in die Läden kommt. Dazu hat die Band unter anderem mit Impericon eine kleine exklusive Tour angekündigt, die im Wiesbadener Kesselhaus (Kapazität von knapp 300 Leuten) am Schlachthof in Wiesbaden halt macht. Tickets kann man sich hier nur im Bundle mit der CD holen - für knapp 40 Euro. Und ich habe das Bundle bereits vorbestellt, so dass ich dieses Jahr mit "Bury Tomorrow" eine weitere Band von meiner Bucket List streichen kann.

Ach, und ich habe ja vergessen etwas zum kleinen Konzert im "Elfer" Frankfurt zu schreiben. Sagen wir mal so, der "Elfer" ist abenteuerlich. Die Wasserhähne sind fast lose an den spiegellosen Waschbecken, die Location befindet sich in einem Keller, der über eine Treppe nach unten zugänglich ist und sehr klein und gemütlich ist. Die Bands haben sich alle relativ gut Mühe gegeben. Die Sets waren wenn es hochkommt zwischen 30 und 40 Minuten lang. Die Veranstaltung war jedoch für meinen Geschmack sehr mäßig besucht. "Call It Tragedy" aus Marburg/Gießen hat den Anfang gemacht. Und so wie es aussieht, habe ich den Fronter der Band bereits damals als ich zusammen mit GoldenProjectile, Anatolgogol, Revoked, DonRedhorse und Maibaum im Cafe Mocca Marburg gesessen habe, mit seiner Freundin gesehen. Mir ist nur aufgefallen, wie er bei diese süßen Studentennerdhipsterpärchen seiner Freundin beim Gehen in den Mantel geholfen hat. Und die langen braunen Haare und dieser gezwirbelte Hipsterbart erkenne ich unter Tausenden wieder. "Vertilizar" aus Österreich hatten an diesem Abend eine neue EP am Start, die erst irgendwann Februar kommt und die ich mir auch geholt habe. Nur sollte man bei dieser Band zählen können. Gelistet waren 5 Songs, als ich das Ding auf die Platte gezogen habe, sind jedoch 6 Songs drauf ! Naja, ist nicht so schlimm, dafür mit einem 10er eine Band bei ihrer Arbeit unterstützt. Den Abschluss machte dann "Bury Me Alive", ebenfalls aus Österreich, deren Album "Unexpected Miseries" ich dann auch noch geholt habe. Und dann war der Abend auch schon vorbei. Irgendwie hat mich die gesamte Location um den Elfer herum an vergangene Zeiten erinnert - und an eine unvergessliche Nacht eines unvergessliches Tages. Es war vor knapp 6 Jahren Ende Januar. Ich habe meinen staatlich geprüften Betriebswirt Controlling abgeschlossen und am 30.01.14 das Zeugnis bekommen. Einen Tag später habe ich die Zusage einer Zeitarbeitsfirma für einen Posten in der Firma/Abteilung bekommen, bei der ich bis heute immer noch arbeite - und an diesem Tag habe ich dann auch den Abschluss des Vertrages sowie den Abschluss des Betriebswirts mit meinen ehemaligen Klassenkameraden/Mitstudierenden gefeiert - unter anderem im Stadtkern von Sachsenhausen ! Für diese Erinnerung an meine Vergangenheit und einen relativ homogenen musikalischen Abend hat sich das Ganze auch dann gelohnt.
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Re: Konzerte

#174
Konzertbericht

Viele der Bands, die noch auf meiner Liste stehen, werde ich dieses Jahr einmal live auf einem Konzert sehen. Nun kann ich endlich einen Haken hinter „Agnostic Front“ setzen, die im Rahmen der Persistence Tour 2020 mit 7 weiteren Bands auf Tour geht und im Wiesbadener Schlachthof einen Zwischenhalt gemacht hat. Da war es klar, dass ich mir ein Ticket kaufe, unabhängig davon, wie stark ich in das restliche Line-Up investiert war. 17:30 war Einlass und um 18:00 ging es los.

Hier erstmal das komplette Line-Up mit den anvisierten Zeiten

1. Countime 18:00 bis 18:20
2. Cutthroat 18:30 bis 18:50
3. BillyBio 19:00 bis 19:30
4. Wisdom in Chains 19:45 bis 20:15
5. H2O 20:30 bis 21:00
6. Street Dogs 21:15 bis 21:45
7. Agnostic Front 22:00 bis 22:40
8. Gorilla Biscuits 23:00 bis 00:00

Der Abend lieferte alles, was das Punk und Hardcore-Herz begehrt. Ausdauer ist da Grundvoraussetzung. Das kleine Problem hierbei ist jedoch gewesen, dass ich in Bands 1 bis 6 und 8 kaum bis gar nicht vorher investiert war und ich sehr damit beschäftigt war, eben in diese Bands reinzukommen und quasi wie den ersten Durchlauf eines Livemusikalbums das Erlebnis wahrzunehmen. Da ich jedoch ein kleines Faible für die Musikrichtung an sich habe konnte ich hier die Zeit sehr gut rumbekommen, bis dann endlich „The Godfathers of Hardcore“ Agnostic Front ihr Set abgespult haben, in dem sowohl Klassiker als auch Stoff des neuesten Albums „Get Loud“ präsentiert worden ist. Nachdem AF vorbei war war der Headliner mit den Gorilla Biscuits nur noch eine etwas beschallende Nebenunterhaltung, weil ich mich bei AF bereits beim Mitgrölen und etwas Mitmachen in der Moshpit fast komplett ausgelaugt habe, die Füße langsam weh getan haben und natürlich die Müdigkeit so langsam eingesetzt hat. Aber insgesamt hat sich der Abend gelohnt.
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