Mich hat aber auch inhaltlich gestört, dass eigentlich nur gegen Polizisten gekämpft wird, und manchmal werden ganze Actionszenen, die man erwartet, ausgelassen (als sich Neeson einfach verhaften lässt...)
Der "Endkampf" gegen den Unterhosen Mann war dann auch eher albern. Sollte das nicht ein ebenbürtigen Super-Elite Soldat sein???
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Die 6,5/10 ist wohl durch ein wenig Gutmütigkeit entstanden oder?danielcc hat geschrieben:Taken 3
(...)
In Summe vielleicht eine 6,5/10
Zumindest ist das bei meiner 7/10 so.
Aber ich denke, dass ich den Film auf jeden Fall nochmal schauen muss.
Eine Szene hat mich im Nachhinein ganz besonders gestört, da sie einfach das Tempo extrem raus nimmt.
Und zwar diese hier (SPOILER):
Spoiler
In der Mitte des Films besucht Brian Mills seine Tochter auf der Toilette der Universität. Und das ganze geschieht auf so umständliche Weiße. Das Gespräch der beiden ist dann ebenfalls sehr langweilig und total unnötig. Auch der Abgang mit der Explosion finde ich unpassend. Hier hätte man einfach viel mehr aus der Story mit den Russen machen sollen und die Suche nach diesen Hintermännern etwas mehr ausbauen.
Was meinst du dazu?
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Nicht nur die Szene.
Noch schlimmer fand ich die Szene, als
Die ganze Rolle von Whitaker ist leider auch überflüssig. Er schickt zwar permanent seine Polizisten überall hin aber am Ende ist er überflüssig.
Noch schlimmer fand ich die Szene, als
Spoiler
Mills am Überwachungscomputer der Tankstelle ist, und dann die beiden Polizisten ihn dort aufstöbern... man erwartet eine große Flucht aber er lässt sich einfach festnehmen.
Die Szene an der Uni war ärgerlich, weil ich es einfach besonders übertrieben fand, dass er ausgerechnet dort eine Handgranate wirft - wenn er auch niemanden verletzt
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Ging mir genau so.danielcc hat geschrieben:Nicht nur die Szene.
Noch schlimmer fand ich die Szene, alsSpoiler
Mills am Überwachungscomputer der Tankstelle ist, und dann die beiden Polizisten ihn dort aufstöbern... man erwartet eine große Flucht aber er lässt sich einfach festnehmen.
Wobei ich sagen muss, dass gerade diese Szene sehr spannend hergeführt wurde, da hätte man echt mehr draus machen müssen.
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Megaton ist eine totale Gurke und lediglich Bessons Erfüllungsgehilfe. "Taken 2" (gestern den keineswegs signifikant besseren Extended Cut geshen) und v.a."Colombiana" sind fürchterlich verschnittene und in der Action seltsam weichgespülte Dutzendware-Werke, die man schon in wenigen Jahren total vergessen haben wird. Schade, das man P. Modell das Finmale nicht inszenieren ließ, denn der ist ein ganz anderes Kaliber.Agent 009 hat geschrieben:Das mit den Schnitten ist total nervig. Mochte ich noch nie so sehr. Ob's das Studio war oder vielleicht Megaton selbst?
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Pierre Morel, Regisseur von Taken.
Der kann Action, im Gegensatz zur Megatonne.
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Das habe ich auf der Vorseite geschrieben. Ich wusste nur nicht das du ihn mit 'P. Modell' meinst. Megatonne trifft es aber teilweise ganz gut. Wobei Taken 2 und Colombiana nicht grottig waren. Sie sind halt einfach nur belanglos bzw. Durchschnittsware vom Fließband.
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Sicher, sie sind nicht dilettantisch, das würde ich auch so sehen. Dafür steckt auch zu viel Geld drin. Aber es ist halt Discounterware bzw. Fast-Food.
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Non-Stop
Liam Neeson hat sich in den letzten Jahren als Actionstar etabliert und mit Filmen wie Taken, dessen Fortsetzung Taken 2 oder auch Unknown große Erfolge an den Kinokassen gefeiert. Bei Non-Stop arbeitet er erneut mit 'Unknown'-Regisseur Jaume Collet-Serra zusammen und übertrumpft deren erste Arbeit absolut mühelos und unterhält, achtung Wortspiel, non-stop bis zum Ende.
Bill Marks (Neeson), ein alkoholabhängiger Air Marshall der nicht gerne fliegt kriegt an Bord eines Fluges nach London mysteriöse Nachrichten auf sein Handy geschickt. Alle 20 Minuten in denen 150 Millionen Dollar nicht auf ein bestimmtes Konto überwiesen werden, soll jemand auf diesem Flugzeug sterben. Er versucht die mysteriöse Person zu finden als herauskommt, dass das angegebene Konto auf seinen Namen läuft.
Bis auf wenige Szenen spielt der ganze Film auf diesem Flugzeug, was sich aber nicht als filmischer Nachteil entpuppt sondern großartig funktioniert. Der Spanier Collet-Serra vermag dem Zuschauer eine packende und extrem spannende Geschichte zu erzählen, ohne dabei Tempo zu verlieren oder den Zuschauer zu verwirren. Die Handlung mag nicht sonderlich komplex oder intelligent sein aber sie funktioniert hervorragend und wird von einem stark spielenden Liam Neeson exzellent getragen. Steht's unwissend was als nächstes passiert, rast der Film immer mehr Richtung Höhepunkt und Finale, wobei dem Zuschauer kaum Zeit zum Luft holen bleibt. Bei der rasanten und starken Inszenierung schafft es der Regisseur Logiklücken und schwächere Charaktere mit hohem Erzähltempo und starkem Andrehen der Spannungsschraube vergessen zu machen.
Die Thriller-Elemente im Film, sind stark eingesetzt und machen den Film erst so unterhaltsam und spannend wie er ist. Der Film hat auch ein paar action-lastigere Momente, die durchaus gut inszeniert sind und bis zum Finale auch gut zum Gesamtbild des Films passen. Lediglich beim Ende wollte man vielleicht etwas zu viel, was den Film weniger geerdet macht.
Die zweite Zusammenarbeit von Neeson & Collet-Serra ist ein fantastischer und extrem spannender Thriller, der weitaus mehr zu fesseln vermag als die meisten großen Blockbuster, die aktuell zu sehen sind. Mit einfacheren Mitteln hat man hier große Spannung erzeugt und zumindest mich sehr gefesselt. Definitiv der beste Neeson-Action/Thriller seit Taken.
8,5/10
ps.
Man darf auf die 3. Zusammenarbeit gespannt sein. 'Run all Night' sieht großartig aus. Übrigens hätte ich den passenden Regisseur für 'Taken 4', falls er kommen sollte.
Liam Neeson hat sich in den letzten Jahren als Actionstar etabliert und mit Filmen wie Taken, dessen Fortsetzung Taken 2 oder auch Unknown große Erfolge an den Kinokassen gefeiert. Bei Non-Stop arbeitet er erneut mit 'Unknown'-Regisseur Jaume Collet-Serra zusammen und übertrumpft deren erste Arbeit absolut mühelos und unterhält, achtung Wortspiel, non-stop bis zum Ende.
Bill Marks (Neeson), ein alkoholabhängiger Air Marshall der nicht gerne fliegt kriegt an Bord eines Fluges nach London mysteriöse Nachrichten auf sein Handy geschickt. Alle 20 Minuten in denen 150 Millionen Dollar nicht auf ein bestimmtes Konto überwiesen werden, soll jemand auf diesem Flugzeug sterben. Er versucht die mysteriöse Person zu finden als herauskommt, dass das angegebene Konto auf seinen Namen läuft.
Bis auf wenige Szenen spielt der ganze Film auf diesem Flugzeug, was sich aber nicht als filmischer Nachteil entpuppt sondern großartig funktioniert. Der Spanier Collet-Serra vermag dem Zuschauer eine packende und extrem spannende Geschichte zu erzählen, ohne dabei Tempo zu verlieren oder den Zuschauer zu verwirren. Die Handlung mag nicht sonderlich komplex oder intelligent sein aber sie funktioniert hervorragend und wird von einem stark spielenden Liam Neeson exzellent getragen. Steht's unwissend was als nächstes passiert, rast der Film immer mehr Richtung Höhepunkt und Finale, wobei dem Zuschauer kaum Zeit zum Luft holen bleibt. Bei der rasanten und starken Inszenierung schafft es der Regisseur Logiklücken und schwächere Charaktere mit hohem Erzähltempo und starkem Andrehen der Spannungsschraube vergessen zu machen.
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8,5/10
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Man darf auf die 3. Zusammenarbeit gespannt sein. 'Run all Night' sieht großartig aus. Übrigens hätte ich den passenden Regisseur für 'Taken 4', falls er kommen sollte.
