Und das ist genau das, was die Bond-Filme von Anfang an waren und weshalb ich sie so liebe und viele andere Fans auf der Welt ebenso.Jimbo hat geschrieben:Reines Attraktionskino.
Das "goldene Zeitalter" der Bondfilme
- Casino Hille
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@Jimbo:
Willkommen zurück! Es ist sehr schön, wenn wieder mal von dir zu lesen.
Zum Thema:
Ich habe damals vor langer Zeit für die 60er gestimmt. Dieser Meinung bin ich noch immer. Wobei die Betonung auf 'noch' liegt - wer weiss schon, was da noch kommt? Strenggenommen könnte man die Umfrage erweitern um die 2000er Jahre, auch wenn es da 'nur' DAD, CR und QOS gab. SF und SPECTRE sind dann ja schon die 2010er Jahre...
Willkommen zurück! Es ist sehr schön, wenn wieder mal von dir zu lesen.
Zum Thema:
Ich habe damals vor langer Zeit für die 60er gestimmt. Dieser Meinung bin ich noch immer. Wobei die Betonung auf 'noch' liegt - wer weiss schon, was da noch kommt? Strenggenommen könnte man die Umfrage erweitern um die 2000er Jahre, auch wenn es da 'nur' DAD, CR und QOS gab. SF und SPECTRE sind dann ja schon die 2010er Jahre...
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Das stimmt ja so auch nicht wirklich. GF, OHMSS, LALD und TMTTGG hatten z. B. auch nichts mit dem kalten Krieg zu tun.Jimbo hat geschrieben: Man muss ihnen zwar zu Gute halten, dass es eine undankbare Aufgabe ist, ein Bond-Script ohne kalten Krieg zu schreiben, wenn das vor einem noch keiner getan hat aber da wäre besseres gegangen.
Naja, in den 90ern gabs ja auch nicht mehr Bondfilme.Hannes007 hat geschrieben:Strenggenommen könnte man die Umfrage erweitern um die 2000er Jahre, auch wenn es da 'nur' DAD, CR und QOS gab.
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Naja REINES Attraktionskino war Bond nie. Dann würde Bond ja in dieselbe Kategorie wie etwa Transformers oder sonstiger Mist fallen. Bond hatte schon immer in filmischer Hinsicht innovative und qualitativ hochwertige narrative Strukturen. Grade in den Sechzigern. Immerhin hat Bond das gesamte Agentengenre mit all seinen Eigenheiten aus der Taufe gehoben.Casino Hille hat geschrieben:Und das ist genau das, was die Bond-Filme von Anfang an waren und weshalb ich sie so liebe und viele andere Fans auf der Welt ebenso.Jimbo hat geschrieben:Reines Attraktionskino.
Es war also immer eine Mixtur aus Attraktion und Narration. (Zumindest meiner Meinung nach.)
Danke. Freu mich zurück zu sein.Hannes007 hat geschrieben:Willkommen zurück! Es ist sehr schön, wenn wieder mal von dir zu lesen.
Ok. Stimmt. So gesehen war meine Aussage natürlich schwachsinnig. ^^Samedi hat geschrieben:Das stimmt ja so auch nicht wirklich. GF, OHMSS, LALD und TMTTGG hatten z. B. auch nichts mit dem kalten Krieg zu tun.
Was NP und RW angeht haben sie mit TWINE, DAD und QOS jetzt nicht gerade Glanzleistungen erbracht. Aber sie haben sich in meinen Augen mit ihrer Arbeit an CR und SF großteils rehabilitiert^^
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Die Frage ist genauso schwer zu beantworten wie:
Welches war das "goldene Zeitalter" von Coca Cola?
Da würde ich z.B. sagen: die 50er!
Aber insgesamt würde doch jeder zustimmen, dass so eine Marke es schafft, über Jahrzehnte relevant zu bleiben und immer wieder kleine Hochs und Tiefs zu durchlaufen - aber selbst die Tiefs auf einem sehr hohen Niveau (vor allem auch finanziell).
Ich stimme Jimbo komplett zu, wenn er sagt, dass Brosnan (und Lazenby) der einzige Darsteller ist, der keinen eigenen Bond kreiert hat. Connery, Moore, Dalton und Craig haben jeweils eine andere Eigenschaft des Ur-007-Romancharakters stärker betont, und so gefühlt einen Unterschied zu den Vorgängern hergestellt. Brosnan hat einfach alles kombiniert, und damit kein eigenes Merkmal erschaffen.
Ich würde jetzt natürlich auch sagen, dass die 60er DAS 007-Jahrzehnt waren. Die 60er hatten mit den Beatles, der Fussball-WM, Bond etc. die kulturelle Weltherrschaft der Briten eingeleitet, die nach dem Jahrzehnt dann schon wieder vorbei war.
Aber zumindest für ein paar Jahre lebte das alte Empire seinen Stolz wieder. Und dazu ja Bond ungemein beigetragen.
Jetzt in den 10ern haben wie mit "Skyfall" einen Mega-Erfolg und ein weiterer wird (wahrscheinlich) mit "Spectre" folgen. Trotzdem hat dies nicht denselben Einschlag wie in den 60ern.
Aber es kann niemand zurückweisen, dass "Skyfall" zumindest als einziger Film nach den 60ern mit "Thunderball" und Co. mithalten kann, was den Zuschauererfolg angeht. So einen Hit gab es weder mit Moore, Dalton oder Brosnan.
Trotzdem waren die 60er die "goldenen Zeiten".
Welches war das "goldene Zeitalter" von Coca Cola?
Da würde ich z.B. sagen: die 50er!
Aber insgesamt würde doch jeder zustimmen, dass so eine Marke es schafft, über Jahrzehnte relevant zu bleiben und immer wieder kleine Hochs und Tiefs zu durchlaufen - aber selbst die Tiefs auf einem sehr hohen Niveau (vor allem auch finanziell).
Ich stimme Jimbo komplett zu, wenn er sagt, dass Brosnan (und Lazenby) der einzige Darsteller ist, der keinen eigenen Bond kreiert hat. Connery, Moore, Dalton und Craig haben jeweils eine andere Eigenschaft des Ur-007-Romancharakters stärker betont, und so gefühlt einen Unterschied zu den Vorgängern hergestellt. Brosnan hat einfach alles kombiniert, und damit kein eigenes Merkmal erschaffen.
Ich würde jetzt natürlich auch sagen, dass die 60er DAS 007-Jahrzehnt waren. Die 60er hatten mit den Beatles, der Fussball-WM, Bond etc. die kulturelle Weltherrschaft der Briten eingeleitet, die nach dem Jahrzehnt dann schon wieder vorbei war.
Aber zumindest für ein paar Jahre lebte das alte Empire seinen Stolz wieder. Und dazu ja Bond ungemein beigetragen.
Jetzt in den 10ern haben wie mit "Skyfall" einen Mega-Erfolg und ein weiterer wird (wahrscheinlich) mit "Spectre" folgen. Trotzdem hat dies nicht denselben Einschlag wie in den 60ern.
Aber es kann niemand zurückweisen, dass "Skyfall" zumindest als einziger Film nach den 60ern mit "Thunderball" und Co. mithalten kann, was den Zuschauererfolg angeht. So einen Hit gab es weder mit Moore, Dalton oder Brosnan.
Trotzdem waren die 60er die "goldenen Zeiten".
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@ Agent 009: Das denke (und hoffe) ich auch. Skyfall hat wie in den 60ern GF den Anfang des ganz großen Erfolgs gemacht, und jetzt kommt SPECTRE. Hoffen wir auf das beste.
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Schwierige, und eigentlich fast unsinnige Frage 
Allein die Abgrenzung nach Jahrzehnten ist in gewisser Sicht willkürlich, da andere Faktoren als die reinen Jahreszahlen einen größeren Einfluss auf eine mögliche Abgrenzung bieten (etwa die Darsteller oder die allgemeine Richtung der Filme)
Ich habe für die 60er abgestimmt - ist doch klar. Hier ist das Franchise geboren worden und innerhalb weniger Jahre zu einem Megaerfolg geworden. Connery und Young haben alles definiert, was die Serie die nächsten Jahrzehnte ausmachen würde. Ken Adam und John Barry haben audio-visuell ihre unschätzbaren Beiträge geleistet. Mit DN bis TB sind gleich am Stück 4 der besten Bondfilme entstanden, darunter Spionage-orientierte aber auch schon die großen Fantasy-Märchen.
Außerdem hat man in den 60ern schon den Grundstein für den langfristigen Erfolg mit dem ersten Darstellerwechsel gelegt.
Wie könnte es ein goldeneres Jahrzehnt geben, als das erste Bond-Jahrzehnt?
Die 70er sind dann extrem wechselhaft. Da ist ein total alberner Las Vegas Bond, da ist der Wechsel zu einem zunächst ernsten Moore in LALD, da ist ein recht platter Kung-Fu Bond, da sind dann später wieder die beiden Gilbertschen Fantasy-Spektakel. Die 70er wirken Bond-seitig recht wechselhaft und ein wenig unausgegoren. Die positive Klammer ist zumindest ab LALD nur Moore.
Die 80er halte ich für das schwächste Jahrzehnt für Bond. Für mich ist das aber mehr die Glen-Ära als das ich das auf die Jahreszahl knüpfen würde. Es ist die Post-Adam Ära nach MR. Alle Filme von FYEO bis LTK sind nämlich eine starke Abkehr von den Spektakeln TSWLM oder MR. Die Filme verbindet das eher bodenständige, weniger Fantasy, mehr Tagesgeschäft für Bond. Albernheiten vor allem in OP sind aber Teil des Ganzen. Diese Zeit prägt für mich den beinahe-Untergang des Franchises, der Weg in die Bedeutungslosigkeit.
Sehr einheitlich und homogen sehe ich dann die 90er bei Bond wobei ich DAD hier dazu nehmen würde. Entweder mag man Brosnan und seine Filme oder nicht aber alle sind doch sehr stark homogen. Die 90er sind die Rückkehr von Bond, und die Behauptung in einem unheimlich umkämpfen Martksegment der Blockbuster Actionfilme. Bond setzte in den 90ern keine Highlights, aber er konnte sich wieder fest etablieren.
Spätestens jetzt wird auffällig, dass die Betrachtung nach Jahrzehnten keinen Sinn macht, denn DAD gehört natürlich deutlich mehr zu den anderen Brosnan Filmen als zu den Craig Bonds, und SF gehört klar zu den anderen Craig Filmen.
Vielleicht würde ich die Phasen eher so clustern, wenn man denn nicht komplett nach Darsteller clustern will:
- Die Anfänge bis zum Höhepunkt: DN->OHMSS
- Die bunte Spaß-Ära: DAF->MR
- Downsizing hin zu biederer Hausmannskost: FYEO->LTK
- Action vom Reißbrett: GE->DAD
- Raffiniertere Actionfilme mit Charakterentwicklung: CR->SP
Allein die Abgrenzung nach Jahrzehnten ist in gewisser Sicht willkürlich, da andere Faktoren als die reinen Jahreszahlen einen größeren Einfluss auf eine mögliche Abgrenzung bieten (etwa die Darsteller oder die allgemeine Richtung der Filme)
Ich habe für die 60er abgestimmt - ist doch klar. Hier ist das Franchise geboren worden und innerhalb weniger Jahre zu einem Megaerfolg geworden. Connery und Young haben alles definiert, was die Serie die nächsten Jahrzehnte ausmachen würde. Ken Adam und John Barry haben audio-visuell ihre unschätzbaren Beiträge geleistet. Mit DN bis TB sind gleich am Stück 4 der besten Bondfilme entstanden, darunter Spionage-orientierte aber auch schon die großen Fantasy-Märchen.
Außerdem hat man in den 60ern schon den Grundstein für den langfristigen Erfolg mit dem ersten Darstellerwechsel gelegt.
Wie könnte es ein goldeneres Jahrzehnt geben, als das erste Bond-Jahrzehnt?
Die 70er sind dann extrem wechselhaft. Da ist ein total alberner Las Vegas Bond, da ist der Wechsel zu einem zunächst ernsten Moore in LALD, da ist ein recht platter Kung-Fu Bond, da sind dann später wieder die beiden Gilbertschen Fantasy-Spektakel. Die 70er wirken Bond-seitig recht wechselhaft und ein wenig unausgegoren. Die positive Klammer ist zumindest ab LALD nur Moore.
Die 80er halte ich für das schwächste Jahrzehnt für Bond. Für mich ist das aber mehr die Glen-Ära als das ich das auf die Jahreszahl knüpfen würde. Es ist die Post-Adam Ära nach MR. Alle Filme von FYEO bis LTK sind nämlich eine starke Abkehr von den Spektakeln TSWLM oder MR. Die Filme verbindet das eher bodenständige, weniger Fantasy, mehr Tagesgeschäft für Bond. Albernheiten vor allem in OP sind aber Teil des Ganzen. Diese Zeit prägt für mich den beinahe-Untergang des Franchises, der Weg in die Bedeutungslosigkeit.
Sehr einheitlich und homogen sehe ich dann die 90er bei Bond wobei ich DAD hier dazu nehmen würde. Entweder mag man Brosnan und seine Filme oder nicht aber alle sind doch sehr stark homogen. Die 90er sind die Rückkehr von Bond, und die Behauptung in einem unheimlich umkämpfen Martksegment der Blockbuster Actionfilme. Bond setzte in den 90ern keine Highlights, aber er konnte sich wieder fest etablieren.
Spätestens jetzt wird auffällig, dass die Betrachtung nach Jahrzehnten keinen Sinn macht, denn DAD gehört natürlich deutlich mehr zu den anderen Brosnan Filmen als zu den Craig Bonds, und SF gehört klar zu den anderen Craig Filmen.
Vielleicht würde ich die Phasen eher so clustern, wenn man denn nicht komplett nach Darsteller clustern will:
- Die Anfänge bis zum Höhepunkt: DN->OHMSS
- Die bunte Spaß-Ära: DAF->MR
- Downsizing hin zu biederer Hausmannskost: FYEO->LTK
- Action vom Reißbrett: GE->DAD
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Das ist richtig, eine Abgrenzung nach Jahrzehnten macht bei Bond wenig Sinn. Habe trotzdem auch für die 60er gestimmt.
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Wenn man es nicht nach Jahrzehnten abgrenzen möchte, dann würde ich es wie folgt einteilen:danielcc hat geschrieben:
Spätestens jetzt wird auffällig, dass die Betrachtung nach Jahrzehnten keinen Sinn macht, denn DAD gehört natürlich deutlich mehr zu den anderen Brosnan Filmen als zu den Craig Bonds, und SF gehört klar zu den anderen Craig Filmen.
Vielleicht würde ich die Phasen eher so clustern, wenn man denn nicht komplett nach Darsteller clustern will:
- Die Anfänge bis zum Höhepunkt: DN->OHMSS
- Die bunte Spaß-Ära: DAF->MR
- Downsizing hin zu biederer Hausmannskost: FYEO->LTK
- Action vom Reißbrett: GE->DAD
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- Die Anfänge: DN und FRWL
- Goldene Zeiten: GF und TB
- Erste "Over-The-Top"-Anzeichen: YOLT
- Erstmals "Back to the roots": OHMSS
Den Rest sehe ich ähnlich wie danielcc.
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Wenn man es nicht nach Jahrzehnten abgrenzen möchte, dann würde ich es wie folgt einteilen:
- Die Anfänge: DN und FRWL
- Goldene Zeiten: GF und TB
- Erste "Over-The-Top"-Anzeichen: YOLT
- Erstmals "Back to the roots": OHMSS
Das wäre mir zu Kleinteilig und inhaltlich auch nicht ganz richtig.
FRWL ist eigentlich eine kleine Ausnahme aber DN, GF, TB und YOLT sind eigentlich schon aus dem gleichen Holz geschnitzt und haben alle schon over-the-top Elemente. Für mich ist da eine einheitliche Entwicklung. und auch OHMSS gehört dazu, denn es ist doch ein ganz klassischer Bond im Sinne von DN, GF, TB YOLT - dem man einfach die Liebesgeschichte angeflanscht hat.
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Naja, YOLT würde ich da nicht auf einer Ebene mit GF und TB sehen. Lewis Gilbert macht da schon den gleichen Quark, den er dann später mit TSWLM und MR wiederholt.danielcc hat geschrieben: FRWL ist eigentlich eine kleine Ausnahme aber DN, GF, TB und YOLT sind eigentlich schon aus dem gleichen Holz geschnitzt und haben alle schon over-the-top Elemente. Für mich ist da eine einheitliche Entwicklung. und auch OHMSS gehört dazu, denn es ist doch ein ganz klassischer Bond im Sinne von DN, GF, TB YOLT - dem man einfach die Liebesgeschichte angeflanscht hat.
GF und TB sind für mich nicht over the top, sondern genau richtig!
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Die 60er. Klipp und klar. Zu dieser Zeit waren Bond-Filme noch echte Straßenfeger, heute gehen sie fast im Mainstream unter. Es gab einmal eine Zeit, in der ein Bond daran war, in Effekthascherei zu versinken und nur noch ein Action-Film zu werden, in dem der Hauptdarsteller eben Bond hieß. Ich meine T. Dalton und z.T. P. Brosnan. Craig gab J.B. die Glaubwürdigkeit zurück und ich denke, seine Verkörperung von 007 könnte, nicht zuletzt mit der heutigen Filmtechnik ein neues goldenes Zeitalter, das aber niemals an die 60er heranreichen wird, einläuten.