Zuletzt gesehener Film
- dernamenlose
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Und genau das ist das geniale an Speed. Dieser Eindruck entsteht, und auch wenn das nicht der Fall ist kommt es einem so vor, und damit hat der Film seinen Zweck erfüllt. Da kommt kein Bond ran (muss aber auch keiner, weil Bond ganz andere Stärken hat und kein reines Actionkino ist).Casino Hille hat geschrieben:obwohl komischerweise wirklich der Eindruck bestehen bleibt, es wäre 120 Minuten Non-Stop Action zu sehen.
Von "Die Hard" hab ich noch keinen Teil gesehen, "The Rock" auch nicht, den wollte ich mir aber sowieso in kürze mal anschaffen.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."
- vodkamartini
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Es gibt immer wieder Überraschendes so früh am Morgen.dernamenlose hat geschrieben: Von "Die Hard" hab ich noch keinen Teil gesehen,
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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- dernamenlose
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96 Hours - Taken
Noch ein sehr gelungener Film, nur bei den Kämpfen teilweise mit zu starker Wackelkammera und hektischem Schnitt. Ansonsten sehr gut.
Noch ein sehr gelungener Film, nur bei den Kämpfen teilweise mit zu starker Wackelkammera und hektischem Schnitt. Ansonsten sehr gut.
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Skyfaller
ALEX CROSS
Trotz des sichtlich höheren Budgets und der entsprechend aufwändigeren Inszenierung kommt "Alex Cross" letztendlich aufgrund der unglaubwürdig konstruierten Story und der profillosen Charaktere nicht über TV-Niveau hinaus. Sehen und sofort wieder vergessen.
4/10
Trotz des sichtlich höheren Budgets und der entsprechend aufwändigeren Inszenierung kommt "Alex Cross" letztendlich aufgrund der unglaubwürdig konstruierten Story und der profillosen Charaktere nicht über TV-Niveau hinaus. Sehen und sofort wieder vergessen.
4/10
- RW06
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The Game 10/10
super spannender Thriller mit Michael Douglas und Sean Penn! Zum ersten Mal gesehen und gleich gepackt. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf und die Filmmusik trägt zur Spannung perfekt bei. Zudem überrascht das Ende auf ganzer Ebene.
super spannender Thriller mit Michael Douglas und Sean Penn! Zum ersten Mal gesehen und gleich gepackt. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf und die Filmmusik trägt zur Spannung perfekt bei. Zudem überrascht das Ende auf ganzer Ebene.
- GoldenProjectile
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Wird aus Zeitgründen etwas kürzer als gewohnt:
Kingsman: The Secret Service (2014, Matthew Vaughn)
An Matthew Vaughn kommt man als Filmfan heute kaum mehr vorbei. Abseits des vorhersehbaren Hollywood-Mainstreams hat sich der auf extravagante und originelle Roman- und Comicadaptionen spezialisierte Brite in den vergangenen zehn Jahren mit einigen der besten Filmen des neuen Jahrtausends profiliert. Sein neues Werk Kingsman, welches lose auf einer Arbeit der beiden Comic-Giganten Mark Millar (Kick-Ass) und Dave Gibbons (Watchmen) basiert, bildet da keine Ausnahme.
Vaughn lässt über zwei Stunden ein wahres Feuerwerk brillanter Ideen explodieren und seine Handschrift ist zu jeder Sekunde fühlbar. Visuell lehnt er seinen Stil immer wieder an Pop-Art-Gemälde, Comics und die 1960er-Jahre an und verbindet irrsinnige, bunte Setbauten, eine dynamische Kameraarbeit und ausgefeilte Match Cuts. Dazu kommen aber noch Wortwitz, tolle Sprüche und Zitate am laufenden Band und nicht zuletzt diverse Anspielungen und zugleich parodistische und respektvolle Seitenhiebe aufs Agenten- bzw. Actiongenre sowie auf den Agenten ihres Majestät, James Bond. Die ausgefallene Mischung lässt kaum Zeit zum Durchatmen und hat Stil, Charme und Klasse ohne Ende.
Zu Vaughns grössten Ideen gehört es aber, den ansonsten eher biederen Colin Firth komplett gegen den Strich als charmanten und eleganten Superagenten zu besetzen. Firth ist die Spielfreude zu jeder Sekunde anzumerken und er macht eine durchgehend gute Figur, egal ob in den Action- oder Dialogszenen. Mit Taron Egerton hat der Film des Weiteren ein unverbrauchtes Talent an Bord, einen charismatischen Jungdarsteller dessen Spiel ebenfalls rundum überzeugt. Samuel L. Jackson als lispelnder Feigling, Mark Strong als kühler Ausbilder, Mark Hamill als gepeinigter Weltuntergangsfanatiker, Jack Davenport als Quasi-James-Bond... Wenn es einer versteht, todwitzige aber auch reife und interessante Figuren zu inszenieren und dabei geschickt zu besetzen, dann ist es Vaughn.
Fazit: Kingsman ist ein grosser Spass von Anfang bis Ende und überläuft geradezu vor wahnsinnig originellen Ideen und ungewohnten Clous, sei es in der Besetzung, der Geschichte oder der Inszenierung. Matthew Vaughn hat sich seinen Status als einer der besten Regisseure seiner Generation endgültig gefestigt.
Wertung: 9 / 10
Kingsman: The Secret Service (2014, Matthew Vaughn)
An Matthew Vaughn kommt man als Filmfan heute kaum mehr vorbei. Abseits des vorhersehbaren Hollywood-Mainstreams hat sich der auf extravagante und originelle Roman- und Comicadaptionen spezialisierte Brite in den vergangenen zehn Jahren mit einigen der besten Filmen des neuen Jahrtausends profiliert. Sein neues Werk Kingsman, welches lose auf einer Arbeit der beiden Comic-Giganten Mark Millar (Kick-Ass) und Dave Gibbons (Watchmen) basiert, bildet da keine Ausnahme.
Vaughn lässt über zwei Stunden ein wahres Feuerwerk brillanter Ideen explodieren und seine Handschrift ist zu jeder Sekunde fühlbar. Visuell lehnt er seinen Stil immer wieder an Pop-Art-Gemälde, Comics und die 1960er-Jahre an und verbindet irrsinnige, bunte Setbauten, eine dynamische Kameraarbeit und ausgefeilte Match Cuts. Dazu kommen aber noch Wortwitz, tolle Sprüche und Zitate am laufenden Band und nicht zuletzt diverse Anspielungen und zugleich parodistische und respektvolle Seitenhiebe aufs Agenten- bzw. Actiongenre sowie auf den Agenten ihres Majestät, James Bond. Die ausgefallene Mischung lässt kaum Zeit zum Durchatmen und hat Stil, Charme und Klasse ohne Ende.
Zu Vaughns grössten Ideen gehört es aber, den ansonsten eher biederen Colin Firth komplett gegen den Strich als charmanten und eleganten Superagenten zu besetzen. Firth ist die Spielfreude zu jeder Sekunde anzumerken und er macht eine durchgehend gute Figur, egal ob in den Action- oder Dialogszenen. Mit Taron Egerton hat der Film des Weiteren ein unverbrauchtes Talent an Bord, einen charismatischen Jungdarsteller dessen Spiel ebenfalls rundum überzeugt. Samuel L. Jackson als lispelnder Feigling, Mark Strong als kühler Ausbilder, Mark Hamill als gepeinigter Weltuntergangsfanatiker, Jack Davenport als Quasi-James-Bond... Wenn es einer versteht, todwitzige aber auch reife und interessante Figuren zu inszenieren und dabei geschickt zu besetzen, dann ist es Vaughn.
Fazit: Kingsman ist ein grosser Spass von Anfang bis Ende und überläuft geradezu vor wahnsinnig originellen Ideen und ungewohnten Clous, sei es in der Besetzung, der Geschichte oder der Inszenierung. Matthew Vaughn hat sich seinen Status als einer der besten Regisseure seiner Generation endgültig gefestigt.
Wertung: 9 / 10
We'll always have Marburg
Let the sheep out, kid.
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A Most Violent Year - J.C. Chandor
Chandors dritter Film ist, wie schon The Margin Call, ein Gesellschaftsthriller, in dem er Personen beobachtet, die sich in Zeiten der Krise mit ihren moralischen und ethischen Positionen auseinandersetzen müssen. Oscar Isaac und Jessica (wersonst) Chastain spielen ein Ehepaar das 1981 einen aufstrebenden Heizölvertrieb betreibt, dabei aber sich nicht nur mit kriminell agierenden Konkurrenten, sondern auch mit Betrugsvorwürfen der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen muß.
Elegant inszeniert und sehr spannend. 8,5/10
Chandors dritter Film ist, wie schon The Margin Call, ein Gesellschaftsthriller, in dem er Personen beobachtet, die sich in Zeiten der Krise mit ihren moralischen und ethischen Positionen auseinandersetzen müssen. Oscar Isaac und Jessica (wersonst) Chastain spielen ein Ehepaar das 1981 einen aufstrebenden Heizölvertrieb betreibt, dabei aber sich nicht nur mit kriminell agierenden Konkurrenten, sondern auch mit Betrugsvorwürfen der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen muß.
Elegant inszeniert und sehr spannend. 8,5/10
- vodkamartini
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Also haben hier gleich 3 von uns 9/10 rausgehauen. Hat man auch nicht alle Tage.Agent 009 hat geschrieben:Agree. Agree. Agree. Ich liebe diesen Film. Es wird Zeit das du unbedingt mal Kick-Ass sichtest, mein Freund.
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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Skyfaller
TATORT - Das Muli
Interessantes Ermittlerduo, spannender Fall mit ungewöhnlich harten Szenen.
7,5/10
Interessantes Ermittlerduo, spannender Fall mit ungewöhnlich harten Szenen.
7,5/10
- GoldenProjectile
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Übrigens tolle Kritik! Habe leider im Moment etwas wenig Zeit, weil ich seit zwei Wochen und noch bis Ende April Militärdienst leisten muss. Danach kann ich dann hoffentlich endlich meine Top 100 fertigstellen...vodkamartini hat geschrieben:Also haben hier gleich 3 von uns 9/10 rausgehauen. Hat man auch nicht alle Tage.Agent 009 hat geschrieben:Agree. Agree. Agree. Ich liebe diesen Film. Es wird Zeit das du unbedingt mal Kick-Ass sichtest, mein Freund.
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Interessant, muss ich wohl mal anschauen. Von Chandor haben mir seine ersten beiden Filme sehr gut gefallen. "Margin Call" finde ich sehr gelungen, obwohl ich solche "Börsen-Filme" sonst nicht mag. Aber der Film ist interessant und hat mit Kevin Spacey, Jeremy Irons und Simon Baker gleich drei von mir geschätzte Schauspieler dabei.Maibaum hat geschrieben:A Most Violent Year - J.C. Chandor
Chandors dritter Film ist, wie schon The Margin Call, ein Gesellschaftsthriller, in dem er Personen beobachtet, die sich in Zeiten der Krise mit ihren moralischen und ethischen Positionen auseinandersetzen müssen. Oscar Isaac und Jessica (wersonst) Chastain spielen ein Ehepaar das 1981 einen aufstrebenden Heizölvertrieb betreibt, dabei aber sich nicht nur mit kriminell agierenden Konkurrenten, sondern auch mit Betrugsvorwürfen der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen muß.
Elegant inszeniert und sehr spannend. 8,5/10
"All Is Lost" ist ein packender Film, hat mir sehr gefallen. Hast du ihn auch schon gesehen?