Hier könnt ihr allgemein über die unvergesslichen 007-Filme, Darsteller, Dreharbeiten, Lifestyle, Skurriles und alles andere diskutieren, was auf irgendeine Art und Weise etwas mit dem berühmtesten Geheimagenten der Kinogeschichte zu tun hat! Viel Spaß! Gezielte Reviews und Filmdiskussionen bitte in das entsprechende Unterforum - danke!
Invincible1958 hat geschrieben:
Daher interpretiere ich es sogar so, dass dieser Zug von einem von Silvas Männern "entführt" wurde und gezielt in dem Moment in Bewegung gesetzt wurde. Der Fahrer ist sozusagen ein "Selbstmordattentäter".
Invincible1958 hat geschrieben:
Daher interpretiere ich es sogar so, dass dieser Zug von einem von Silvas Männern "entführt" wurde und gezielt in dem Moment in Bewegung gesetzt wurde. Der Fahrer ist sozusagen ein "Selbstmordattentäter".
Mach es nicht noch schlimmer ...
Ach was.
Es ist doch bestimmt schon ein halbes Jahr her, dass diese Szene ausgiebig diskutiert wurde.
Da könnte man doch mal wieder 15 Seiten hier im Board drüber schreiben.
Naja, Selbstmordattentäter ist schon etwas stark aufgetischt. Ich denke es reicht, wenn man annimmt, dass es einer von Silvas Männern ist. Der muss ja nicht wissen, dass er aufgrund einer Sprengung entgleisen wird.
Schließlich gilt bei so einem Unterfangen immer: Sage jedem nur so viel, wie er wissen muss. Und das dann zeitlich zu steuern, bzw. zu koordinieren ist nun wirklich kein allzu großes Problem.
Sicher hätte man das alles auch wirklich deutlich machen können, aber zwingend notwendig ist es für mich nicht.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."
macht ja eigentlich keinen unterschied aber für mich war eigentlich auch immer klar, dass der zug "ferngesteuert" wurde. und dieser gesamte komplett konstruierte plan mit allem drum herum auf den ja eigentlich der ganze plot von SF aufbaut, hat mich schon vom ersten kinobesuch an gestört und einen bitteren beigeschmack hinterlassen...
für einen 007-pot ist das natürlich jammern auf hohem niveau und es sind ja sehr gute szenen dabei und auch die umsetzung ist sehr gelungen.
wenns in SPECTRE ein bisschen logischer abläuft, wäre ich schon sehr zufrieden!
dernamenlose hat geschrieben:Verbessern kann man eigentlich immer was.
Stimmt. Da würde sich in jedem Film (nicht nur Bond) was finden. Jedoch: was der eine gerne ändern würde, ist für jemand anderen perfekt, so wie es ist.
Zur U-Bahn Szene in SF:
Mir kam das bei den ersten drei, vier Sichtungen ebenfalls komisch vor, dass da in der Rush-Hour ein Leerzug mitten in London unterwegs sein soll. Und dass Bond genau an der Stelle in exakt dem Moment Silva stellt und in ein kurzes Gespräch verwickelt, nur damit dieser den Zug auf 007 'fallen' lassen kann war für mich schon immer sehr weit hergeholt. Wie Hille sagte, das hätte man anders lösen können/müssen bzw die Szene weglassen sollen.
"Warum hast du ihn geheiratet? - "Er hat mir gesagt er liebt mich." - "Das klingt immer gut."
Hannes007 hat geschrieben:Und dass Bond genau an der Stelle in exakt dem Moment Silva stellt und in ein kurzes Gespräch verwickelt, nur damit dieser den Zug auf 007 'fallen' lassen kann
Ganz genau. Das Problem ist nicht die U-Bahn per se, sondern wie damit im Film umgegangen wird, als wäre es eine für 007 hinterlassene Falle. Das ist totaler Schwachsinn. Selbst für Bond.
"Die another Day" ist eigentlich komplett ziemlich peinlich. Das unsichtbare Auto, die CGI-Welle, der Sprung von Halle Berrry. Für mich der mit Abstand mieseste Bond-Film. Bis auf Goldeneye sind alle Brosnan-Bond-Filme einfach nur belanglose... unterdurchschnittliche Filme... aber Die another Day ist richtig scglecht.
Ich finde man sieht in den Brasnan Bonds nur den Zeitgeist der 90er. Das mag im Moment vielleicht dadurch den Eindruck des Belanglosen erzeugen, wird sich aber vermutlich mit der Zeit ändern, wenn die 90er nicht mehr so nah sind.
Ich mag die Brosnan-Bonds sehr (mit Ausnehme eben von DAD).
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."
Seh das auch so. Und die ersten drei Brosnans sind handwerklich auch wunderbar inszeniert. GE ist enorm tempogeladen, TND sehr dicht an den Charakteren (die Kamera ist oft näher an Bond als sonst) und TWINE hat etwas ganz wunderbar britisches in seiner Atmosphäre, dass man nur schwer beschreiben kann. Die Filme haben auf jeden Fall alle ihre Identität.
Praktisch alles, was da als Rassismus aufgeführt wird oder die beiden Momente, in denen Frauen geschlagen werden, sind dann doch um ein Vielfaches harmloser als dargestellt. Kann mit keinem der Punkte übereinstimmen.
Einer der für mich immer noch peinlichsten Szenen überhaupt ist der Tarzanschrei in Octopussy. Dicht gefolgt von der Romanze zwischen Beißer und seiner Freundin . Generell muss ich sagen, find ich Moonraker (bis auf diese merkwürdige Romanze) eigtl echt top bis die Laserschlacht losgeht, das war auch ein kleines Nogo.