Welcher ist euer Lieblingsfilm der "Terminator"-Reihe?

Terminator (James Cameron, 1984)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (54%)
Terminator: Tag der Abrechnung (James Cameron, 1991)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (38%)
Terminator: Rebellion der Maschinen (Jonathan Mostow, 2003) (Keine Stimmen)
Terminator: Die Erlösung (Joseph McGinty Nichol, 2009)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (8%)
Terminator: Genisys (Alan Taylor, 2015) (Keine Stimmen)
Terminator: Dark Fate (Tim Miller, 2019) (Keine Stimmen)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13

Re: Die Terminator-Reihe

736
danielcc hat geschrieben:ist dass der Maibaumsche/Hillesche Reflex zu widersprechen da man eine alleinige Deutungshoheit über die Filmhistorue hat?
Daniel, warum so garstig? Falls es dir nicht auffiel, stand da ein Imo in meinem Beitrag, womit du dir deine Frage gleich selbst beantworten kannst.

Und Mythos Terminator? Och, ich weiß nicht, die Filmreihe hat für mich nie einen so großen Standpunkt gehabt wie Bond, Indiana Jones, Star Wars oder sonst wie und auch keine so große Anhängerschaft, dass das dem Begriff Mythos gerecht werden wüde. Ist halt ein länger laufendes Franchise mit Erfolgen und weniger großen Erfolgen, aber ich sehe da keine wirkliche popkulturelle Relevanz, von dem "Ill be back" Spruch mal abgesehen, der mir aber längst nicht so ikonographisch erscheint wie manch anderes Filmzitat. Und das man einen Film einer Serie an seinen Vorgängern misst, ist doch Standard. Oder gibt es auch einen Mythos Transformers oder einen Mythos 21 Jump Street, weil die Nachfolger an der Qualität ihrer Vorgänger gemessen wurden?
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Re: Die Terminator-Reihe

737
Dann ist es Wirtklauberei denn unabhängig von persönlichen Meinungen genießen die beiden Cameron Filme einen Genre Ausnahmestatus, Meisterwerke, Ikonen, Scwarzeneggers prägendste Rolle, Meilenstein in Sachen Effekten etc
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Terminator-Reihe

739
danielcc hat geschrieben:Dann ist es Wirtklauberei
Nö, weshalb denn das? Das Wort Mythos ist mir Jacke wie Hose, es hätte auch Terminator Phänomen genannt werden können, macht für mich keinen Unterschied.

Die Terminator Filme mögen ihren Einfluss gehabt haben, aber das ist für mich eine Randnotiz verglichen mit anderen weitaus bedeutenderen Franchisen. Wie groß der Einfluss wirklich war, ist wohl ohnehin nicht messbar (nicht, dass ich Terminator jegliche filmhistorische Relevanz absprechen wollen würde), aber meiner persönlichen Einschätzung nach hat Terminator um Längen nicht diesen Standpunkt in der Gesellschaft wie Bond, Star Wars, Indy und andere Filmreihen. Heute erst recht nicht mehr.
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Re: Die Terminator-Reihe

740
Um Standpunkt in der Gesellschaft ging es aber nicht. Da kann man schlecht 24 kontinuierliche Filme aus 50 Jahren mit zwei Einzelfilmen vergleichen.

und dennoch: ich denke Terminator 1+2 hatten mindestens den gleichen Einfluss, von der herausragenden Stellung in ihrem jeweiligen Genre ganz zu Schweigen
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Re: Die Terminator-Reihe

741
danielcc hat geschrieben:Was kann der mehr MYthos sein als Terminator? Geht es um Wortklauberei oder ist dass der Maibaumsche/Hillesche Reflex zu widersprechen da man eine alleinige Deutungshoheit über die Filmhistorue hat?
Bei Leuten die sich in Filmgeschichte nur wenig auskennen, und sich nur im neueren Mainstream bewegen, kann dieser falsche Eindruck entstehen ...

Re: Die Terminator-Reihe

742
Der Terminator ist definitiv eine mythische Figur und nicht bloß eine Randnotiz der Filmgeschichte. Die vorgebrachten Gegenargumente überzuegen mich da gar nicht. Ich war schon öfters in den USA, wo Filme einen ganz anderen (pop)kulturellen Stellenwert haben als hierzulande. Dort kennt jedes Kind den Terminator. Die Universal Studios hatten ewig eine eigene Terminator-Attraktion, die extra von Cameron und Schwarzenegger produziert und gedreht worden war. In Kalifornien gab es überall Gouvernator-Shirts zu kaufen etc. Wenn es in Gesprächen um Filme ging, landete man immer irgendwann bei T1 und T2 (die übrigen Teile wurden meist ignoriert).
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Die Terminator-Reihe

746
vodkamartini hat geschrieben:Der Terminator ist definitiv eine mythische Figur und nicht bloß eine Randnotiz der Filmgeschichte.
Und wenn dem noch so ist, wie konnte der dritte Teil das dann zu Grabe tragen? Hat dieser "Mythos" unter Teil 3-5 gelitten? Darum gings hier ja ursprünglich.
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Re: Die Terminator-Reihe

748
Casino Hille hat geschrieben:
vodkamartini hat geschrieben:Der Terminator ist definitiv eine mythische Figur und nicht bloß eine Randnotiz der Filmgeschichte.
Und wenn dem noch so ist, wie konnte der dritte Teil das dann zu Grabe tragen? Hat dieser "Mythos" unter Teil 3-5 gelitten? Darum gings hier ja ursprünglich.
Der Mythos wurde mit Teil 3-5 nicht zu Grabe getragen, sondern fortgeführt. Und selbst wenn es nur zwei Terminator-Filme geben würde, wäre der Mythos so groß wie Indy, Stirb langsam oder M:I.
#Marburg2026

Ho hey ho

Re: Die Terminator-Reihe

749
DonRedhorse hat geschrieben:Der Mythos wurde mit Teil 3-5 nicht zu Grabe getragen, sondern fortgeführt.
Das sah Kollege vodka aber offenbar anders. :wink:

Meinetwegen könnt ihr alle ja ruhig auch von einem Mythos Terminator sprechen, aber aus meiner Sicht ist das einfach ein wenig übertrieben. Die Reihe hatte auf mich nie die Wirkung, als sei sie eine weltweit beliebte Filmreihe. Klar, der erste Film ist Kult, der zweite setzte technische Maßstäbe, aber für mich dennoch noch kein Vergleich zu Bond und Indy. Aber ich akzeptiere ja, wenn ihr das anders wahrnehmt. Nur, wenn die Reihe wirklich heute noch den von euch behaupteten Status innehat, dann ist da mit Teil 3 auch nichts zerstört worden und der Mythos ja immer noch intakt.
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