Re: Filmbesprechung: Tomorow never dies
316Ist ja auch keine Behauptung von mir. Ich finde es ist ein ... ein ... uhhh ... ein Brosnan Bond. Oder doch nicht?
Schöne Beobachtung! Gerade TWINE ist dann praktisch der Vorgänger von CR und ähnlich raffiniert geschrieben, hat außerdem ebenfalls eine packende Frauenrolle.UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben:Je öfter man übrigens die Brosnan-Bonds schaut, desto eher erkennt man die Schritte Richtung Emotionalisierung unseres Helden
Sie sieht echt packend ausCasino Hille hat geschrieben:Schöne Beobachtung! Gerade TWINE ist dann praktisch der Vorgänger von CR und ähnlich raffiniert geschrieben, hat außerdem ebenfalls eine packende Frauenrolle.UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben:Je öfter man übrigens die Brosnan-Bonds schaut, desto eher erkennt man die Schritte Richtung Emotionalisierung unseres Helden
Schon klar, nur finde ich sein Englisch schon extrem schlecht für einen, der weltweit gefragt ist, auch wenn er Deutscher ist. Vergleiche ihn doch mal mit Stamper.danielcc hat geschrieben:Dr. Kaufmann IST Deutscher und der amerikanische Darsteller spricht deswegen mit angedeutetem deutschen Dialekt
Das ist ganz typisch für Bonds Ego, dem anderen gleich und unvermittelt zu zeigen, dass er eine Bedrohung ist und so verstanden werden will. Abgesehen davon ist es eine Form der Ermittlung, nämlich die der Provokation. Er tastet Carver ab, er will wissen, wie dieser auf Bonds offensichtliche Hinweise reagiert, wichtiger ist aber, dass er überhaupt reagiert. So lockt er seinen Gegner aus der Reserve. Ein ganz ähnliches Provozieren sehen wir in besonders gut geschriebener Form auch in TB, wenn Bond beim Kartenspiel mit Largo desöfteren mal ein Phantom (SPECTRE) andeutet. Und in OP macht Bond im Umgang mit Kamal Khan, wenn er diesem das Fabergé Ei zeigt, eigentlich auch nichts anderes.Henrik hat geschrieben:seine ganzen Andeutungen ("Man könnte damit den Kurs einer Regierung beeinflussen...oder eines Schiffes") waren mir dann doch zu viel
Eigentlich ist Bond in der Nähe von Carver.Henrik hat geschrieben:Ein bisschen wundert es mich, dass Carver jetzt in Saigon ist. Warum ist Carver immer in der Nähe von Bond?
Alles nachvollziebar, wobei mir die Szene in TB auch zu offensichtlich war. In OP hat mir die Szene sogar sehr gut gefallen.Casino Hille hat geschrieben:Das ist ganz typisch für Bonds Ego, dem anderen gleich und unvermittelt zu zeigen, dass er eine Bedrohung ist und so verstanden werden will. Abgesehen davon ist es eine Form der Ermittlung, nämlich die der Provokation. Er tastet Carver ab, er will wissen, wie dieser auf Bonds offensichtliche Hinweise reagiert, wichtiger ist aber, dass er überhaupt reagiert. So lockt er seinen Gegner aus der Reserve. Ein ganz ähnliches Provozieren sehen wir in besonders gut geschriebener Form auch in TB, wenn Bond beim Kartenspiel mit Largo desöfteren mal ein Phantom (SPECTRE) andeutet. Und in OP macht Bond im Umgang mit Kamal Khan, wenn er diesem das Fabergé Ei zeigt, eigentlich auch nichts anderes.Henrik hat geschrieben:seine ganzen Andeutungen ("Man könnte damit den Kurs einer Regierung beeinflussen...oder eines Schiffes") waren mir dann doch zu viel![]()
Ja, zumindest ein Film à la TWINE wäre ein solider "Kompromiss". Ein bisschen Drama, aber auch genügend Action und Humor. Aber vielleicht kriegt man es mit SP ja tatsächlich so hin?Casino Hille hat geschrieben:Zumal das auch heute noch problemlos machbar wäre. TND oder TWINE wären wohl die idealen Vorbilder für einen spaßigen "Retro"-angehauchten Craig-Bond.
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