Wie findet ihr SPECTRE?

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Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1576
Was ja auch interessant ist man hat ja erst Ende 2013 die Rechte wieder an Blofeld bzw. Spectre gehabt, nachdem jahrelangen Rechtsstreit mit McClory. Als Logan also mit dem Drehbuch startete baute er da auch schon das SPECTRE Meeting ein? Der konnte doch damals noch gar nicht wissen dass sie bald die Rechte wieder haben, Blofeld kam ja erst ziemlich spät ins Drehbuch (Ende 2014).

Könnte es nicht sein dass Logan im 1. Jahr ein völlig anderes Drehbuch schrieb und alles wieder über den Haufen warf und Ende 2013 mit einem neuen startete (mit dem Wissen von SPECTRE)

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1582
Nochmals kurz zu Moneypenny:
Vergleicht man die Filmauftritte von Moneypenny mit den "alten" Bondfilmen, so war Eve Moneypenny extrem präsent. Allerdings sind die Figuren Q, M und Moneypenny im Vergleich zu den alten Bondfilmen seit ihrer Neueinführung wesentlich präsenter. Hier fand ich, kam Moneypenny etwas zu kurz. Aber das kann auch nur der Eindruck sein - Q und M kamen über den gesamten Film hinweg vor, allerdings dafür kürzer - Moneypenny hatte geballt einige längere Szenen. Also hast Du schon recht, Moneypenny ist auch präsent.

Und zu meiner Blofeld-These:
Ich persönlich vermute, dass Daniel Craig die Geschichte um James Bond in einem letzten Film abschließen wird. Hier dürfte auch Blofeld nochmals eine Rolle spielen. Der Roman YOLT gibt viel nicht verfilmtes Material her und am Ende wurde Blofeld durch Bond erwürgt. Wie sie Blofeld sterben lassen, wird man sehen. Aber ich glaube sehr stark, dass Daniel Craig am Ende seiner Ära seinen Erzfeind besiegen und töten wird. Natürlich kann deshalb ein Blofeld trotzdem wiederkommen. Damals war er auch schon im Kamin gelandet - das überlebt auch ein Blofeld nicht. Nach Daniel Craig geht eine neue Ära los und ich vermute sehr stark, dass hier die Geschichte um Bond keine Rolle mehr spielen wird. Craig spielt Bond vom Anfang bis zur Rente ;-) bzw. zum Innendienst. Alle anderen Bondfilme könnte man dazwischen einordnen. Und so wäre es auch kein Problem, einen Blofeld wiederkehren zu lassen, selbst wenn er stirbt. Auch ein Mathis oder Leiter könnte auftreten. Dieser wurde übrigens in LTK stark verwundet und in CR war er wieder fit ...
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Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1583
ErnstStavroBlofeld hat geschrieben:
Und zu meiner Blofeld-These:
Ich persönlich vermute, dass Daniel Craig die Geschichte um James Bond in einem letzten Film abschließen wird. Hier dürfte auch Blofeld nochmals eine Rolle spielen. Der Roman YOLT gibt viel nicht verfilmtes Material her und am Ende wurde Blofeld durch Bond erwürgt. Wie sie Blofeld sterben lassen, wird man sehen. Aber ich glaube sehr stark, dass Daniel Craig am Ende seiner Ära seinen Erzfeind besiegen und töten wird.
Ich tippe ja eher, dass Blofeld am Ende des nächsten Filmes entkommen wird. Allein schon wegen der Option, dass Craig hinterher vielleicht noch einmal einen Film dreht. Oder aber auch, um ihn später wieder zu bringen. Vielleicht auch mit einem anderen Darsteller nach einer Gesichtsoperation.

Mit YOLT hast Du recht. Da bietet sich noch einiges an Stoff für eine Verfilmung an. Und wenn man Blofeld doch sterben lässt, wäre erwürgen natürlich eine Option.
ErnstStavroBlofeld hat geschrieben: Auch ein Mathis oder Leiter könnte auftreten. Dieser wurde übrigens in LTK stark verwundet und in CR war er wieder fit ...
Finde den Fehler... Das Zauberwort lautet Reboot.
“History isn’t kind to men who play God”

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1590
Endlich endlich die 2. Sichtung heute :)

Der Film macht Spaß. Punkt.

Trotzdem gibt es ein Aber. Und dieses Aber ist ein großes Aber und liegt zu erdrückendem Teil in verpassten Chancen begründet. Es wäre mehr drin gewesen. Viel mehr.

Am gravierendsten: Blofeld ist gut. Aber diese Bruder-Verknüpfung ist einfach unfassbar mies. Das darf einfach nicht sein. Es hätte aus meiner Sicht nur zwei viel bessere Möglichkeiten gegeben.

1. alles wie im Film, aber Oberhauser ist Oberhauser und nicht Blofeld. Dann geht auch die Bruder-Nummer, auch wenn ich dieses ganze Bond-hat-zu-allen-Charakteren-immer-eine-persönliche-Beziehung im Grundsatz peinlich finde. Das braucht es bei Bond nicht.

2. Oberhauser ist Blofeld, hatte mit Bond aber noch nie persönlich zu tun.

Wenn man es schafft das im Film auszublenden, und tatsächlich kann das gelingen, wenn man sich darauf einlässt, dann ist der Film echt top, aber sobald man darüber nachdenkt schlägt man leider die Hände über dem Kopf zusammen.

Darüber hinaus hätte ich mir die Geschichte mit Madeleine oberflächlicher gewünscht. Dass es Andeutungen gab, sie könne seine neue Vesper sein, hat mir nicht gefallen. Sie war zu Beginn wesentlich spannender als im Verlauf des Films. Eine klassische Bond-Bondgirl-Beziehung, das wärs gewesen.

Und nicht zuletzt: ein richtiges Finale im Hideout wäre cooler gewesen als 3 Light-Finals. Man hätte es Bond ruhig schwerer machen können, das Hideout zu zerstören.

Ebenfalls fiel auf: ich sah mein Popcorn fast durchgängig nicht. Der Film ist erneut sehr dunkel. Schade, das muss sich dringend wieder ändern.

So, das war jetzt viel Kritik. Heißt aber auch: da hat auch jede Menge gestimmt. Wie eingangs gesagt: es macht Spaß zuzugucken und Bond Station für Station passieren zu sehen. Es gibt viele Bond-Momente. Grandiose PTS. Super TS. Das Titellied finde ich für sich immer noch mies, passt im Film aber tatsächlich einigermaßen.
Wahre Bond-Fans kannten die Leaks NICHT! ;)