Zuletzt gesehener Film

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Samedi
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Maibaum hat geschrieben: 22. November 2018 18:35
Samedi hat geschrieben: 21. November 2018 16:55 Und auf die heutige Zeit (bzw. auf die Zeit, die seit den 50ern ins Land gezogen ist) bezogen, habe ich auch nicht von "Mainstreamfilmen" gesprochen, sondern von der Filmlandschaft im allgemeinen.
Nun du sprachst nur von einer "anderen Zeit".
Es war ja auch eine andere Zeit.
Maibaum hat geschrieben: 22. November 2018 18:35 wenn überhaupt dann hätte die Aussage auch nur in Bezug auf Mainstreamfilme irgend einen Sinn gemacht.
Ich habe doch bereits geschrieben, dass ich damit keinen speziellen Film und auch keine spezielle Abgrenzung innerhalb der Filmlandschaft im Blick hatte. Aber hinsichtlich der Sympathie der Figur bist du ja so oder so anderer Meinung.
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Maibaum
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Samedi hat geschrieben: 22. November 2018 18:56
Maibaum hat geschrieben: 22. November 2018 18:35
Samedi hat geschrieben: 21. November 2018 16:55 Und auf die heutige Zeit (bzw. auf die Zeit, die seit den 50ern ins Land gezogen ist) bezogen, habe ich auch nicht von "Mainstreamfilmen" gesprochen, sondern von der Filmlandschaft im allgemeinen.
Nun du sprachst nur von einer "anderen Zeit".
Es war ja auch eine andere Zeit.
Maibaum hat geschrieben: 22. November 2018 18:35 wenn überhaupt dann hätte die Aussage auch nur in Bezug auf Mainstreamfilme irgend einen Sinn gemacht.
Ich habe doch bereits geschrieben, dass ich damit keinen speziellen Film und auch keine spezielle Abgrenzung innerhalb der Filmlandschaft im Blick hatte.
So bleibt denn einmal mehr dunkel und verborgen der Sinn deiner Worte, oh großer Samedi ...
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HCN007
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iHaveCNit: Love, Simon (2018)

Als vermutlich letzten Film aus dem Kinojahr 2018, den ich im Heimkino nachholen werde habe ich mir „Love, Simon“ ausgesucht. Der Film ist sowohl beim Publikum als auch den Kritikern sehr gut angekommen. Da werde ich keine Ausnahme sein. Denn dieser unglaublich tolle Film verbindet Romanze, Coming-of-Age und Coming-Out auf eine sehr tolle Weise miteinander.

Simon Spier ist homosexuell. Doch bisher hat er sich noch nicht getraut seinen Freunden und seiner Familie davon zu erzählen. Als ein Klassenkamerad in einem Onlineblog seine Homosexualität offenbart, schöpft er den Mut und fängt an mit diesem Klassenkamerad zu schreiben, ohne dessen Identität zu kennen. Er verliebt sich in ihn doch durch einen dummen Zufall nimmt ein Klassenkamerad Notiz von Simons Homosexualität und nutzt dieses Wissen aus um Simon unter Druck zu setzen. Er würde den E-Mail-Verkehr veröffentlichen, wenn ihn Simon nicht mit einer anderen guten Freundin verkuppelt die eigentlich an jemand anderem interessiert ist. So hat Simon alle Hände voll zu tun bis er irgendwann mit dem Rücken zur Wand steht.

„Love, Simon“ hätte so unglaublich kitschig werden können, doch er umschifft spielend jede Form des Kitsches und nutzt sogar eigentlich kitschige Situationen um diese elegant und intelligent aufzubrechen. Diese Kreativität tut dem Film richtig gut. Genau wie die Performance aller Darsteller, keiner ist nervig, keine Rolle wirklich unnötig. Selbst die teils homophoben Äußerungen des Vaters werden gekonnt eingebunden. Und der Zuschauer weiß im Film immer nur genauso viel, wie Simon selbst, wenn es um die Identität des Unbekannten geht. Dabei wird auch gerne mit tollen Montagen gearbeitet um die Gedankengänge von Simon darzustellen. Mir hat das Gefühlvolle im Film, gepaart mit einer tollen Filmmusik dann zum Ende hin auch mal leicht die Tränen kommen lassen, weil der Film ein so gutes herzliches Gefühl vermittelt und sehr sympathisch ist.

„Love, Simon“ - My First Look – 9/10 Punkte.
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GoldenProjectile
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HCN007 hat geschrieben: 26. November 2018 13:15 iHaveCNit: Love, Simon (2018)
weil der Film ein so gutes herzliches Gefühl vermittelt und sehr sympathisch ist.
Sympathisch fand ich den auch, eine nette und gut gemachte Coming out of Age Geschichte. Die Frage ist nur: Wer hatte dieses Jahr den besseren Coming-Out-Dad-Talk? Ich tendiere zu der sehr langen und fein geschriebenen Szene zwischen Chalamet und Stuhlbarg in Call me by your Name aber auch der kurze und knackige Harte-Kerle-weicher-Kern-Moment mit Robinson und Duhamel in Simon war sehr cool.

7,5 für den sehr sympathischen Simon und 9,5 für den herausragenden und anrührenden Call me.
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Casino Hille
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Beide ganz okay, aber Lady Bird ist in Wahrheit der "Jugendfilm" des Jahres und auch der mit der komplexesten Mutter/Vater - Kind Beziehung.
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GoldenProjectile
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Casino Hille hat geschrieben: 26. November 2018 14:53 Beide ganz okay, aber Lady Bird ist in Wahrheit der "Jugendfilm" des Jahres und auch der mit der komplexesten Mutter/Vater - Kind Beziehung.
Der ist für mich wiederum Call me by your Name ebenbürtig, so dass ich dir zumindest nicht per se widersprechen würde.
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HCN007
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Sind alle 3 bei mir in dergleichen Ecke des Rankings - Platz 14,15 und 16

14. Call Me By Your Name (9/10 Punkte)
15. Love, Simon (9/10 Punkte)
16. Lady Bird (9/10 Punkte)

Wobei man alle 3 untereinander natürlich willkürlich miteinander vertauschen kann und es aufs Gleiche rauskommt.
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Samedi
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Zuletzt gesehen: Big (USA, 1988)

Ich mochte den Film ja schon immer und er ist auch mit ein Grund, warum ich mit Joachim Tennstedt auf Hanks nie ein Problem hatte.

Nach dieser Sichtung ist dieser moderne Klassiker aber nochmal in meiner Gunst gestiegen und ich muss sagen, dass das für mich inzwischen mein Lieblingsfilm mit Tom Hanks ist und der Film auch generell zu meinen Lieblingsfilmen zählt.

Die ganze Magie, die dieser Film verstöhmt ist einfach unglaublich und Tom Hanks kann diese Figur, die eigentlich noch ein Kind ist wohl verkörpern wie kaum ein anderer Schauspieler.

Wirklich schade, dass dieser Film in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber "Forrest Gump" so untergeht. Zu unrecht, meiner Meinung nach.

„Big“ - Erneute Sichtung – 10/10 Punkte.
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Mr.Chrismas Jones
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"Big" finde ich auch schön. War für mich auch damals der erste Film womit mir Tom Hanks als Schauspieler aufgefallen ist. Und ja, Tennstedt funktioniert gut auf Hanks. Würde mir daher wünschen, dass er die Ersatz-Stimme für Hanks bleibt und nicht Thomas Nero Wolff.
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HCN007
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iHaveCNit: (Flashback 2017): The Square (2017)

Der Countdown bis zum Ende des Jahres 2018 läuft und somit auch der Countdown für die Flashback 2017-Sektion in der ich noch einige Filme des Jahres 2017 nachholen möchte. Ich hatte eigentlich vor bereits mit 10 Filmen abzuschließen, aber dann kamen mir noch 5 weitere in den Sinn, wozu auch die schwedisch-deutsche Produktion „The Square“ von Ruben Östlund gehört. Bedingt durch die Oscarnominierung und den sehr interessanten Trailer und das Konzept war ich schon recht interessiert was sich dahinter verbirgt. Also habe ich im Heimkino den „Square“ meines Bildschirms betrachtet um mir „The Square“ anzusehen, was wieder eine interessante Erfahrung für mich gewesen ist.

Christian ist Kurator in einem Stockholmer Museum. Aktuell wird das neueste Exponat des Museums vorgestellt. „The Square“ - ein 4 mal 4 m großes Quadrat auf dem Gelände des Museums. Es soll einen Zufluchtsort darstellen, an dem Vertrauen und Fürsorge herrschen. Hier haben alle die gleichen Rechte und Pflichten. Kurz vor der Vorstellung wird Christian jedoch bestohlen, so dass er alle Hände voll zu tun hat, damit er seine Sachen wiederbekommt und natürlich auch das neue Projekt nicht aus dem Ruder läuft.

„The Square“ ist ein Film, über den es sich zu reden lohnt. Sowohl der Titel des Films lässt durch seine diversen Bedeutungen als auch den Bezug zur filmischen Umsetzung, die sowohl symetrisch als auch assymetrisch nahezu immer ein Viereck einfängt sehr viel Interpretations- und auch Diskussionsspielraum zu. Das macht den Film überaus intelligent. Gesellschaftliche Themen, Kunst, Menschlichkeit werden hier aufgebrochen, auseinandergenommen und kritisch dargestellt in sehr passenden Momenten. Die Momente sind skurril, absurd, unangenehm und es schwingt immer der schmale Grat mit, ob man jetzt lachen oder einem das Lachen im Halse stecken soll. Und die Entwicklung von Christian, der hier super von Claes Bang gespielt wird, ist toll dargestellt worden und entlarvt natürlich die Vorurteile der Elite und wie schnell Situationen aus dem Ruder laufen können. Mit 151 Minuten ist der Film aber sehr lang und auch stellenweise sehr launig geworden, auch wenn ich amüsiert und fasziniert von „The Square“ war.

„The Square“ - My First Look – 9/10 Punkte.
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Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: 27. November 2018 20:20 Tennstedt funktioniert gut auf Hanks. Würde mir daher wünschen, dass er die Ersatz-Stimme für Hanks bleibt und nicht Thomas Nero Wolff.
Ja, das wünsche ich mir auch. :D
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Die Auswahl bei Hanks Synchronisation hängt für mich wohl davon ab, welche Rolle er spielt. Bei einem eher älter ausgelegten Charakter wie in "Sully" hat Tennstedt gut gepasst wohingegen Nero-Wolff beim eher jünger ausgelegten Robert Langdon in "Inferno" super gepasst hat. Da nehmen sich Tennstedt und Nero-Wolff nicht viel. Hängt eben von Hanks Rollenwahl ab.
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HCN007 hat geschrieben: 27. November 2018 23:43 Die Auswahl bei Hanks Synchronisation hängt für mich wohl davon ab, welche Rolle er spielt. Bei einem eher älter ausgelegten Charakter wie in "Sully" hat Tennstedt gut gepasst wohingegen Nero-Wolff beim eher jünger ausgelegten Robert Langdon in "Inferno" super gepasst hat. Da nehmen sich Tennstedt und Nero-Wolff nicht viel. Hängt eben von Hanks Rollenwahl ab.
Sollte noch eine Dan Brown Verfilmung kommen, dann wäre ich dort aus Kontinuitätsgründen auch für Nero Wolff. Ansonsten ist mir Tennstedt lieber.

Altersmäßig liegt Hanks übrigens genau zwischen Tennstedt und Nero Wolff. :wink:
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Mr.Chrismas Jones
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Gut, in "Inferno" fand ich auch, das Wolf gut auf Hanks passte. Aber in "The Circle" ging er irgendwie gar nicht.
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HCN007
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iHaveCNit: (Flashback 2017) : Borg/McEnroe (2017)

Das 4. Quartal 2017 war auch im Kino ganz großes Tennis. Ein paar Wochen vor dem „Battle of the Sexes“ kam ein weiteres Stück Zeitgeschichte des Tennissports in die Kinos. Alleine der Titel „Borg/McEnroe“ bedarf keiner weiteren Erklärung, worum es in diesem Sport-Biopic von Janus Metz geht. Herausgekommen ist ein toller, spannender und mitreißender Film, der mehr „Rush“ ist als zum Beispiel „Battle of the Sexes“.

1980 in Wimbledon. Der Weltranglisten-Erste Björn Borg ist auf dem Gipfel seiner Karriere und steht vor dem 5. Titel in Folge – im Alter von 24 Jahren, doch der Druck und der Erfolg haben ihn müde gemacht. Zum selben Zeitpunkt tritt ein sehr exzentrischer Newcomer aus den USA auf den Plan – John McEnroe und es sieht so aus, als würden beide im Finale aufeinandertreffen. So unterschiedlich beide im Charakter auch sein mögen. Es wird beide eine Sache verbinden, womit die Rivalität der Beginn einer großen Freundschaft werden wird.

Man muss nicht wirklich bewandert sein im Tennissport um Gefallen an diesem Film zu finden. Wie in „Rush“ von Ron Howard schafft es Janus Metz sowohl Björn Borg als auch John McEnroe glaubhaft und sympathisch als Hauptcharaktere zu verkaufen, so dass es gar nicht auffällt, dass ein Antagonist fehlt. Gerade da ich aktuell bereits „Verschwörung“ gesehen habe finde ich es tragisch, wie Sverrir Gudnason in diesem Film verschwendet worden ist, denn als Björn Borg zeigt er was er drauf hat. Genau wie Shia LaBeouf, bei dem ich jede Filmperformance auch als Teil seiner eigenen Performancekunst betrachte, ist die Darstellung von John McEnroe ebenfalls richtig gut. Der Film folgt dem klassischen Aufbau von Biopics und sorgt mit einer passenden Einbindung von Rückblenden für eine runde Erzählung. Die Farbgebung ist etwas trist, aber das passt sehr gut. Die Ausstattung ist cool und erzeugt ein stimmiges Bild der damaligen Zeit. So manch eine Kameraaufnahme mit der Drohne über einem Teil des Spielfelds ist auch richtig gelungen. Der Kern des Films ist nicht nur die aufkeimende Rivalität und später gute Freundschaft der beiden Protagonisten, sondern auch wie beide mit dem Ehrgeiz und dem Druck umgehen, weil beide sehr erfolgsbezogen erzogen worden sind. Dabei geht man auf den eher introvertierten Charakter von Borg als auch den eher extrovertierten Charakter von McEnroe gleichermaßen gut ein. Das macht dieses Biopic faszinierend und mitreißend.

„Borg/McEnroe“ - My First Look – 8/10 Punkte.
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