Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"
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Moonraker
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Ich bin nicht sichert, ob du die Figur 'James Bond 007' tatsächlich verstehst?!Moonraker hat geschrieben: 14. Januar 2019 22:21 Sieh mal Connery an, der hat es geschafft, cool als echter Spion/Agent zu spielen,
ohne derart arrogant zu sein. Und Moore schon mal gar nicht, der hat es geschafft,
seiner Rolle auch noch eine gehörige Portion Sympathie reinzulegen.
Es gibt niemand, der Bond selbstsicherer und gleichzeitig arroganter dargestellt hat, als Connery. Auch Moore ist gleich bei seinem allerersten 'Mein Name ist Bond, James Bond' in LALD an Arroganz kaum zu übertreffen. Allerdings hat eigentlich Casino Hille schon alles gesagt. Arroganz und Selbstsicherheit sind die Quintessenz des Charakters James Bond.
Lieber in der Kaiserin als Imperator.
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Moonraker
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Sorry, das war unglücklich ausgedrückt von mir. Ich, für meinen Teil, interpretiere den Charakter, die Figur 'James Bond' offensichtlich völlig anders, als du das tust. Ist aber kein Problem, wenn du das anders siehst.Moonraker hat geschrieben: 14. Januar 2019 23:02 Aber anscheinend spricht man nur permanent dagagen, was ich meine...
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Ich denke kein Darsteller hat Bond als knallharten Actionheld angelegt.Moonraker hat geschrieben: 14. Januar 2019 22:21 schonmal gar nicht bei Craig, der seine Rolle nur als knallharter Actionheld gespielt hat...
Am ehesten würde das mMn auf Brosnan passen.
Craig wird des öfteren eher das Gegenteil vorgeworfen. Zuviel Tiefe, Menschlichkeit, Verletzbarkeit...
Siehe dazu die Beziehungen zu Vesper und M.
Man sollte auch nicht vergessen, daas die Ausrichtung des Charakters nicht einzig und allein dem Darsteller anzurechnen/anzukreiden ist, sondern die Produzenten, die Regie und das Drehbuch natürlich ihren Teil dazu beitragen. Aber so war es auch nicht von dir gemeint, nehme ich an.
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Arroganz ist mMn negativ belastet, aber das ist doch nicht schlimm.Moonraker hat geschrieben: 15. Januar 2019 03:35 Arroganz hat ja eindeutig etwas Negatives!
Ich nenne das eine "Edle Haltung", die Bond ausmacht!
Das muss erstmal nicht dem Charakter von Bond widersprechen.
Was du unter edler Haltung genau verstehst, weiß ich nicht.
In erster Linie ist er ein Killer und das hat wenig edles...
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- Casino Hille
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Würde ich James Bond privat kennen, fänd ich ihn mit Sicherheit sehr unsympathisch.
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Trifft alles super auf Brosnan zu.SirHillary hat geschrieben: 15. Januar 2019 20:41Zuviel Tiefe, Menschlichkeit, Verletzbarkeit...Moonraker hat geschrieben: 14. Januar 2019 22:21 schonmal gar nicht bei Craig, der seine Rolle nur als knallharter Actionheld gespielt hat...
Bei Bond geht es nicht um eine edle Haltung.Moonraker hat geschrieben: 15. Januar 2019 03:35 Arroganz hat ja eindeutig etwas Negatives!
Ich nenne das eine "Edle Haltung", die Bond ausmacht!
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Damit ist alles gesagt. Genauso stelle im mir James Bond vor.Casino Hille hat geschrieben: 14. Januar 2019 22:25 Bond ist ein Snob, Bond ist arrogant. Das ist Teil seines Charakters seit Dr. No. Dieser Unfehlbarkeit, die ihn umgibt, ist er sich mehr als bewusst. Gerade Sir Roger fragt da ob des Anblicks einer Präsidentensuite, ob dies nicht doch eine Sozialwohnung sei.
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Oh Mann! Ich finde den Plot genial! Endlich mal keine blöde Rakete oder Bombe... Vor Allem der Originalplot des Romans ist sehr gut - der wurde im Drehbuch etwas zu stark aufgepimpt!craigistheman hat geschrieben: 21. Januar 2019 19:58 Obwohl ich OHMSS zu meinen absoluten Favoriten zähle, ist Blofelds Plan ein einziger Witz und schon verdächtig nahe an einer Parodie... Ich frage mich, weshalb man Blofeld überhaupt diesen dümmlichen Plan untergejubelt hat, ist er für die eigentliche Handlung doch völlig austauschbar... Naja.
#Marburg4ever
Ich habe mit dem Plan auch keine Probleme. Ist doch typischer Bond Kram, und passt perfekt in den Film.
Und ist ja tatsächlich auch zum Ende der Handlung hin nur noch am Rande von Bedeutung. Das hat, ungewöhnlich für Bond, fast schon was macguffinhaftes, geht zumindest in die Richtung. Und diese Art von Handlungsvorwand braucht laut Truffaut "nicht nur nicht ernst zu sein, sondern er gewinnt sogar noch, wenn er lächerlich ist". Klingt irgendwie vernünftig ...
Und ist ja tatsächlich auch zum Ende der Handlung hin nur noch am Rande von Bedeutung. Das hat, ungewöhnlich für Bond, fast schon was macguffinhaftes, geht zumindest in die Richtung. Und diese Art von Handlungsvorwand braucht laut Truffaut "nicht nur nicht ernst zu sein, sondern er gewinnt sogar noch, wenn er lächerlich ist". Klingt irgendwie vernünftig ...
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Den Plan einen Virus zu züchten, der Unfruchtbarkeit bringt, finde ich per se nicht schlecht. Nur die Ausführung mit den unter Hypnose stehenden "Todesengel" ist absoluter Schwachsinn. Aber herrlicher Schwachsinn, schließlich ist die Vorstellung Bond von ca. 20 hübschen Frauen (Irma Bunt ausgenommen) in einer abgeschotteten Alpenfestung zu umgeben schon amüsant, der Fuchs im Hühnerstall eben
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Ich sehe das wie Maibaum. Natürlich geht es bei der Zerstörung von Piz Gloria auch darum, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, aber das tritt doch sehr in den Hintergrund. Zudem verfolgen Bond und Draco auch das Ziel, seine Tochter zu finden, was als noch bedeutsamer rüberkommt als die Eindämmung des Virus. Die anschliessende Zerstörung von Piz Gloria ist ohnehin spektakulär genug inszeniert (z.B. wie Bond es gerade noch rechtzeitig schafft, zu entkommen). Da spielt es letztendlich auch kaum noch eine Rolle, was das eigentlich soll.