Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3272
Henrik hat geschrieben:
19. Februar 2020 20:11
Sieht hier jemand z.B. TLD als chronologischen Nachfolger von AVTAK? Ich nicht.
Einige gibt es ja offenbar schon, die das so sehen. Wobei ich mich schon frage, wie man da draufkommen kann.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3273
Franky007 hat geschrieben:
20. Februar 2020 00:08
Dadurch das Bond in NTTD aber bereits schon aus der Rente zurück geholt werden muss, frage ich mich, wie man in Zukunft erklären möchte dass er trotzdem immer weiter und weiter macht? Da wäre ein erneutes Reboot besser, weil James Bond dann auch nicht immer älter und älter werden müsste.
Das gibt es doch nicht erst jetzt innerhalb der Bondserie, dass man sich fragen musste, weshalb Bond eigentlich nicht schon längst mit Rollator im Altenheim sitzt und nicht erst jetzt. Das war doch schon immer der Fall, ohne dass man einen Reboot gemacht hat. Warum muss man nun plötzlich irgendetwas erklären, was man zuvor auch nie erklärt hat? In AVTAK ging Moore auf die 60 zu, zwei Jahre später war ging Bond wieder auf die 40 zu. Ist eben wieder ein eigenständiges Bonduniversum, losgelöst vom vorherigen. Ich verstehe manchmal wirklich nicht, was für ein Problem viele Menschen damit haben, dass es bei Bond keine Kontinuität gibt und immer versucht werden muss, Verbindungen zu finden. Kein Mensch käme auf die Idee, dass der von Adam West dargestellte Batman aus den 60ern irgendetwas mit dem Batman von Michael Keaton aus den 80ern zu tun haben könnte oder dieser mit den weiteren. Jedermann akzeptiert, dass der von Holland dargestellte Spiderman nicht der Maguire-Spiderman ist. Niemand würde ernsthaft glauben, dass der von Basil Rathbone gespielte Sherlock Holmes irgendetwas mit dem von Robert Downey zu tun haben könnte.
Nur bei Bond darf das einfach nicht sein. Werde nie verstehen, weshalb.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3274
Agent 1770 hat geschrieben:
20. Februar 2020 01:01
Franky007 hat geschrieben:
20. Februar 2020 00:08
Dadurch das Bond in NTTD aber bereits schon aus der Rente zurück geholt werden muss, frage ich mich, wie man in Zukunft erklären möchte dass er trotzdem immer weiter und weiter macht? Da wäre ein erneutes Reboot besser, weil James Bond dann auch nicht immer älter und älter werden müsste.
Das gibt es doch nicht erst jetzt innerhalb der Bondserie, dass man sich fragen musste, weshalb Bond eigentlich nicht schon längst mit Rollator im Altenheim sitzt und nicht erst jetzt. Das war doch schon immer der Fall, ohne dass man einen Reboot gemacht hat.
Hat man doch. TLD ist auf jeden Fall ein Reboot, GE ist ein Reboot und CR ist ebenfalls ein Reboot. Bei OHMSS, DAF und LALD kann man drüber streiten.

Wenn man diese Reboots in TLD und CR (GE fällt Alterstechnisch ja nicht ins Gewicht) nicht gemacht hätte, dann würde Bond inzwischen tatsächlich im Altenheim liegen bzw. bei seinem Lebenswandel tot sein.

Ein Reboot muss aber natürlich nicht immer so ausfallen wie in CR. Sowas sollte meiner Meinung nach eine Ausnahme bleiben.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3275
Ich denke, Sean Connery und Roger Moore gehören ins selbe Bonduniversum. Bei George Lazenby wurde ja sogar durch Verweise auf die "Goldfinger-Affäre" und die Szene, in der Bond seinen Sekretär ausräumt und die Fundstücke der vorherigen Filme zutage kommen, klar gemacht, dass es sich hier um diesselbe Person handelt, ebenso wie die verworfene Idee, Bonds verändertes Aussehen durch einen chirugischenn Eingriff zu erklären.

Bei GE sehe ich nicht unbedingt einen Reboot, der von Pierce verkörperte Bond kann auch weiterhin der von Timothy Dalton sein, zumal GE ja ursprünglich mit Dalton in der Rolle gedacht war.

Einen wirklich "richtigen" Reboot gab es lediglich bei CR und dort wurde dieser ja auch als solches angekündigt. Reboot heißt für mich: Alles auf Null. Keinerlei Querverweise auf früher.

So gesehen ist auch TLD eine Art Reboot, denn der Dalton-Bond ist unter Garantie nicht mehr der Moore-Bond, aber es wurde halt einfach weitergemacht, als sei nichts und so gesehen nicht die Reset-Taste gedrückt wie bei CR. Immerhin gab es mit der Aussage in LTK, Bond sei "vor ein paar Jahren schon einmal verheiratet" gewesen, immerhin nochmal einen Querverweis auf Vorangegangenes. Trotzdem spielt der Dalton-Bond in einem anderen Bonduniversum.
Das alles das findet man bei CR nicht, es ist so, als hätte es Bond zuvor nie gegeben. Und erstmals wurde das auch wirklich im Film klar gemacht: Das hier ist der Beginn und alles andere zuvor gesehene obsolet.

Und da das aber aus der Notwendigkeit heraus entstand, Bonds erstes Abenteuer und seine Anfänge zu zeigen, musste eben ein "richtiger" Reboot her.

Da diese Notwendigkeit nun aber bei Craigs Nachfolger ja nun nicht besteht, es sei denn, man wolle wirklich erneut Bonds Anfangsjahre zeigen, wird Craig halt einfach ausgetauscht, ohne zu erklären, weshalb Bond nun plötzlich wieder jünger geworden ist oder weshalb eventuell Moneypenny, Q oder M immer noch dieselben sind, so man sie denn übernimmt. Und sollten diese ausgetauscht werden, wird es eben auch einfach so sein. Es wird aber einfach ein neues Abenteuer geben und somit in meinen Augen keinen Reboot. Und das ist dann eben so und wird nicht näher erklärt werden, so wie bei Dalton nicht erklärt wurde diesbezüglich oder bei Roger.

Craigs Nachfolger wird einfach weitermachen wo Craig aufgehört hat.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3276
Ich konnte dir perfekt folgen, 1770, bis du plötzlich selber Dinge sagst wie Dalton spielt in einem anderen Bonduniversum. Warum? Dalton ist doch weitgehend genauso sehr die Moore-Figur, wie letztere die Connery-Figur ist etc. Ich denke wer da zu sehr in "Universen" und Kontinuität denkt, hat schon verloren. Bond ist keine Figur von DC und die Bondwelt nicht die Crisis on Infinite Earths, es ist nicht so kompliziert. :wink:
We'll always have Marburg

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3277
Revoked hat geschrieben:
19. Februar 2020 20:04
Puh, bei aller Liebe zu GP. Aber Pattinson bleibt für mich für immer in der Schublade: Vampir-Emo-Softie. Egal wie lange er da schon raus ist.
Ich kann mir ihn einfach nicht in cool vorstellen.
Ich komme mit den Abkürzungen noch nicht so klar... was ist GP?
Und wenn Du Pattinson nur als "Vampir-Emo-Softie" sehen kannst empfehle ich Dir mal ein paar aktuellere Filme mit ihm anzuschauen. Von dem Image ist er nur für "Unwissende" noch nicht weg. ;)
Ich empfehle nochmal das Bild, dass ich etwas weiter zuvor verlinkt habe... ist er da nicht cool?

https://theplaylist.net/wp-content/uplo ... -still.jpg
Agent 1770 hat geschrieben:
20. Februar 2020 10:30
So gesehen ist auch TLD eine Art Reboot, denn der Dalton-Bond ist unter Garantie nicht mehr der Moore-Bond...
Jein... denn Daltons Bond ist "definitiv" der Lazenby-Bond. Denn Felix sagt in LTK zu seiner frisch angetrauten "James war vor ein paar Jahren schon mal verheiratet."
Wenn man also von Gemeinsamkeiten ausgeht, dann ist das klar eine Gemeinsamkeit von Daltons Bond und Lazenbys... und auch Moores (!), denn der steht in FYEO am Grab von Tracy. Gestorben 1969. Also? ;)
GoldenProjectile hat geschrieben:
20. Februar 2020 10:46
Ich denke wer da zu sehr in "Universen" und Kontinuität denkt, hat schon verloren.
Schön gesagt! :)
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3278
Der Dalton-Bond bekam erstmals ein späteres Geburtsjahr verpasst und nur so ist ja auch zu erklären, weshalb er plötzlich wieder jünger ist. Der Dalton-Bond ist sicher nicht mehr der Moore-Bond, geht ja alterstechnisch schon gar nicht.

Aber du hast recht: So kompliziert ist es nicht und was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass ich mir über Kontinuität usw. im Grunde nie groß Gedanken gemacht habe, sondern mich einfach jedes Mal über einen neuen Bond freue. Viele versuchen aber scheinbar immer, irgendwie ein zusammenhängendes großes Ganzes sehen zu wollen und das geht bei Bond, zumindest beim Filmbond, eben schon alleine deshalb nicht, als dass man Bond immer in der Jetztzeit agieren lässt und er ja mittlerweile schon ein biblisches Alter erreicht haben müsste.
Es ging mir um die Aussage, dass man bei Craigs Nachfolger wieder einen Reboot machen oder anderenfalls eine Erklärung für sein jüngeres Alter liefern müsse, was man sicher nicht machen wird.

Eben: Es wird halt einfach so sein und deshalb ist es auch nicht kompliziert. Bond ist eine Phantasiegestalt und da ist so etwas eben möglich und muss nicht lange im Film erklärt werden.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3279
Man muss bei Bond natürlich nicht in "Universen" denken, weil Bond ja auch keine "Nebenfilme" hat, sondern ganz linear verläuft.

Ein "Universum" macht nur dann Sinn, wenn es wie bei Marvel oder DC die verschiedensten Charaktere gibt, die jeweils ihre einzelnen Filme bekommen.

Wichtig ist mir, dass bei Bond innerhalb den Filmen eines Darstellers die Kontinuität gewahrt wird. Alles andere ist mir ziemlich egal.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3281
MARVEL hat geschrieben:
20. Februar 2020 12:02
Ihr habt beide Recht. Bei Bond: Hirn aus (oder auf Sparflamme) und einfach freuen, dass es weitergeht. :)
Genau das will ich die ganze Zeit sagen :-) Nicht verzweifelt versuchen, Zusammenhänge zwischen allen bestehenden Filmen zu suchen, da es die gar nicht geben KANN (Die Craig-Linie mal ausgenommen). Freuen und genießen, wenn ein neuer Bond ins Kino kommt oder ein neuer Darsteller das Zepter in die Hand nimmt und nicht ernsthaft erwarten, dass wenn Craigs Nachfolger den Dienst antritt, plausibel erklärt werden wird, weshalb Bond jetzt plötzlich eine Verjüngungskur hinter sich hat oder wieder anders aussieht.
Abschalten und genießen :-)
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3282
Agent 1770 hat geschrieben:
19. Februar 2020 22:44
Wir sollten nicht vergessen, dass der Reboot bei CR ja hauptsächlich aus der Notwendigkeit heraus entstand, dass man mit CR Bonds erstes Abenteuer und Beginn verfilmte und dieses aber in der Jetzt-Zeit angesiedelt sein sollte. Hätte EON damals nicht die Rechte an CR erworben, wäre es seinerzeit höchstwahrscheinlich wie schon so oft davor einfach ohne Erklärung mit einem neuen Bonddarsteller und ohne Reboot weitergegangen.

Dies machte den Reboot notwendig, da nur so Bonds Anfänge plausibel ins Jetzt verlagert werden konnten. Da diese Notwendigkeit dieses Mal nun aber nicht besteht, glaube ich persönlich ehrlich gesagt nicht an einen erneuten Reboot, sondern dass es einfach mit einem neuen Darsteller ohne lange Erklärung weitergehen wird.
Es kann gut sein, daß die Tatsache, daß man damals mit CR dann doch noch den ersten Bond Roman verfilmen konnte, die Idee des Reboots beflügelte, aber eine Notwendigkeit ergibt sich daraus nicht. Denn in Flemings Roman ist Bond kein Anfänger, sondern insgesamt derselbe. routinierte Agent, der er auch in allen anderen Fleming Romanen ist. Es gibt zwar einige chronologische Elemente in den Romanen, aber ich glaube, wenn man die Romane querbeet lesen würde, und ohne zu wissen wann diese geschrieben wurden, dann könnte man nicht sicher bestimmen welches der Erste war, auch wenn klar Einige für das Bond Debüt eindeutig nicht in Frage kommen.

Ein weiterer Punkt ist, daß zwar in CR (dem Film) behauptet wird, Bond sei noch neu im Geschäft, der Film selber aber nie diesen Eindruck vermittelt, denn Craig verhält sich von Anfang an nicht wie ein Neuling, und er sieht dafür auch schon viel zu alt aus.

Nee, da man auch bei der Besetzung Ms auf Kontinuität gesetzt hat, war schon bei CR, diese nur im Dialog stattfindende und für die Handlung vollkommen überflüssige "Neulings Idee", kaum notwendig. Im Prinzip hätte Craig die Rolle genau so wie seine Vorgänger übernehmen können, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob dies nun ein neuer Bond ist, oder immer noch derselbe wie zu Connerys Zeiten. Dann wäre CR nur ein minimal anderer Film geworden. So sit es dann doch noch auf dem Papier der erste "offizielle" Reboot geworden.

Aber da es heute normal ist (siehe Spiderman) permanent, und ohne großen Zugewinn, zu rebooten, wird das sicherlich auch bei dem ersten Nicht-Craiger geschehen, außer die ganze etwas dämliche Blofeld Geschichte ist dann noch nicht abgeschlossen.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3283
Maibaum hat geschrieben:
20. Februar 2020 12:18
Agent 1770 hat geschrieben:
19. Februar 2020 22:44
Wir sollten nicht vergessen, dass der Reboot bei CR ja hauptsächlich aus der Notwendigkeit heraus entstand, dass man mit CR Bonds erstes Abenteuer und Beginn verfilmte und dieses aber in der Jetzt-Zeit angesiedelt sein sollte. Hätte EON damals nicht die Rechte an CR erworben, wäre es seinerzeit höchstwahrscheinlich wie schon so oft davor einfach ohne Erklärung mit einem neuen Bonddarsteller und ohne Reboot weitergegangen.

Dies machte den Reboot notwendig, da nur so Bonds Anfänge plausibel ins Jetzt verlagert werden konnten. Da diese Notwendigkeit dieses Mal nun aber nicht besteht, glaube ich persönlich ehrlich gesagt nicht an einen erneuten Reboot, sondern dass es einfach mit einem neuen Darsteller ohne lange Erklärung weitergehen wird.
Es kann gut sein, daß die Tatsache, daß man damals mit CR dann doch noch den ersten Bond Roman verfilmen konnte, die Idee des Reboots beflügelte, aber eine Notwendigkeit ergibt sich daraus nicht. Denn in Flemings Roman ist Bond kein Anfänger, sondern insgesamt derselbe. routinierte Agent, der er auch in allen anderen Fleming Romanen ist. Es gibt zwar einige chronologische Elemente in den Romanen, aber ich glaube, wenn man die Romane querbeet lesen würde, und ohne zu wissen wann diese geschrieben wurden, dann könnte man nicht sicher bestimmen welches der Erste war, auch wenn klar Einige für das Bond Debüt eindeutig nicht in Frage kommen.

Ein weiterer Punkt ist, daß zwar in CR (dem Film) behauptet wird, Bond sei noch neu im Geschäft, der Film selber aber nie diesen Eindruck vermittelt, denn Craig verhält sich von Anfang an nicht wie ein Neuling, und er sieht dafür auch schon viel zu alt aus.

Nee, da man auch bei der Besetzung Ms auf Kontinuität gesetzt hat, war schon bei CR, diese nur im Dialog stattfindende und für die Handlung vollkommen überflüssige "Neulings Idee", kaum notwendig. Im Prinzip hätte Craig die Rolle genau so wie seine Vorgänger übernehmen können, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob dies nun ein neuer Bond ist, oder immer noch derselbe wie zu Connerys Zeiten. Dann wäre CR nur ein minimal anderer Film geworden. So sit es dann doch noch auf dem Papier der erste "offizielle" Reboot geworden.

Aber da es heute normal ist (siehe Spiderman) permanent, und ohne großen Zugewinn, zu rebooten, wird das sicherlich auch bei dem ersten Nicht-Craiger geschehen, außer die ganze etwas dämliche Blofeld Geschichte ist dann noch nicht abgeschlossen.
Bond ist eben neu "in diesem Geschäft", das heißt ja nicht, dass er zuvor nicht was anderes gemacht hat. Und im Film bekommt Bond erst seinen Doppelnull-Status, was wohl eindeutig zeigt, dass er Bonds Anfänge (als Doppelnull-Agent) zeigt. Und da dies aber in der Gegenwart stattfindet, ist es ein Reboot.
Gut möglich, dass es der heutigen Zeit gemäß einen neuen Reboot geben wird, so ganz glaube ich aber nicht dran.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3285
MARVEL hat geschrieben:
20. Februar 2020 11:13
Agent 1770 hat geschrieben:
20. Februar 2020 10:30
So gesehen ist auch TLD eine Art Reboot, denn der Dalton-Bond ist unter Garantie nicht mehr der Moore-Bond...
Jein... denn Daltons Bond ist "definitiv" der Lazenby-Bond. Denn Felix sagt in LTK zu seiner frisch angetrauten "James war vor ein paar Jahren schon mal verheiratet."
Wenn man also von Gemeinsamkeiten ausgeht, dann ist das klar eine Gemeinsamkeit von Daltons Bond und Lazenbys... und auch Moores (!), denn der steht in FYEO am Grab von Tracy. Gestorben 1969. Also? ;)
Wenn Daltons Bond der Lazenby-Bond wäre, wäre dieser aber schon viel viel älter. Daltons Tracy ist halt nicht 1969 gestorben, sondern die Geschichte ist eben später passiert, so wie der Dalton-Bond eben nun auch einmal nachweislich später geboren wurde als der Connery/Lazenby-Bond (wurde ja sogar so von EON festgelegt.)

Mit Universen meine ich im übrigen auch keine Universen im Marvelschen Sinne. Sondern eben Phantasien, so wie eben in unterschiedlichen Köpfen zu ein und der selben Geschichte unterschiedliche Bilder entstehen.
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