Re: Corona - Bier und Bazillen

#181
Ich möchte einigen Führsprechern hier danken!

Als erstes, ich mache Gernot für die Löschung meines Textes gestern keine Vorwürfe. Ich habe sogar Verständnis für seine Lage, dass es für ihn als Betreiber dieses Forums keine leichte Situation ist und dass er sich auch verantwortlich fühlt, was hier gepostet wird, da er vermutlich, wenn ich die Rechtslage richtig verstehe, eventuell sogar als Besitzer dieses Forums dafür haften müsste.
Aber das was ich gestern Abend von einigen hier erleben musste hat mir jetzt echt Angst eingejagt! So etwas hab ich noch nie erlebt in einem Forum! Ich hatte wirklich fast Panik, es würde mich hier jetzt noch jemand anzeigen oder mir als nächstes eine Morddrohung schicken! Und ich habe letzte Nacht auch kaum ein Auge deswegen zugemacht. Ich stand wirklich kurz davor hier meine endgültige Löschung zu beantragen und aus diesem Forum auszusteigen! Ich bin seid sicher 8 Jahren hier angemeldet und schätzte dieses Forum sehr. Ich bin kein so geübter Dauerposter hier, auch weil ich wegen meiner Behinderung oft etwas langsamer agiere. Und ich bin ein Mensch der Selbstreflektieren und dadurch auch Fehler eingestehen kann. Und ja, gestern sind mir wieder in einem Anfall von Euphorie auf Wunsch einiger auf ihre Fragen zu antworten, leider wohl erneut die Gäule durchgegangen. Es war nicht beabsichtigt, dass es schon wieder eskaliert und ich wollte auch Gernot damit nicht in Verlegenheit bringen! Darum entschuldige ich mich auch hier für diese Unannehmlichkeiten, obwohl sich eigentlich auch ein paar hier bei mir entschuldigen müssten. Und was diesen schlimmen Vorwurf angeht, den Text den ich gestern schrieb, hab ich aus einem allerneusten Interview von Benjamin Fulford entnommen. Und Benjamin Fulford ist Jude! Genau so zum Beispiel auch Daniel Lee, der sogar als traditioneller Jude die selben Themen abspricht wie auch Fulford! Aber gestern hatte ich solch eine Angst, da ich regelrecht Mundtot gemacht war und mir angedroht wurde ich würde hier rausfliegen, dass ich mich gegen diese zwei, drei Personen nicht einmal mehr richtig wehren konnte. Der Grund, warum ich diese Themen hier zur Diskussion reinstellte, war auch, weil ich einfach mal Menschen, die sich mit diesen Themen nicht befassen, versuchen wollte aus ihren völlig festgefahrenen, politisch indoktrinierten, kognitiven Dissonanzen etwas herauszulocken! Dass ich aber gleich so eine Reaktion auslöse, das hab ich natürlich nicht erwartet! Aber ich habe jetzt auch meine Lehren daraus gezogen und weiß nun, dass solchen Themen einige Leute einfach emotional überfordern kann und in ihnen Angst auslöst! Diese Angst war aber nicht beabsichtigt und dafür entschuldige ich mich!
Ich weiß, dass in dieser momentanen weltweiten Notlage wir alle auf das extremste herausgefordert werden und jeder einzelne im Moment mit seinen persönlichen Ängsten und auch Zukunftsängsten zu kämpfen hat. Darum finde ich es auch gerade in solch einer Zeit wichtig, dass man wieder lernt sachlich und ruhig miteinander umzugehen und dass jeder den anderen versucht etwas moralisch zu unterstützen.

Trotz allem, allen hier einen lieben Gruß!

Re: Corona - Bier und Bazillen

#182
IvanA hat geschrieben:
31. März 2020 19:31
I...den Text den ich gestern schrieb, hab ich aus einem allerneusten Interview von Benjamin Fulford entnommen...
Und woher sollten wir das wissen? Das hast du mit keiner einzigen Silbe erwähnt. Das ist aber das Problem mit Meinungen Dritter, die dann in anderen Foren unreflektiert als offensichtlich eigene wiedergegeben werden. Ich würde dir raten, zukünftig besser zu recherchieren, bevor du derartigen Unsinn 1:1 übernimmst und hier postest. Hättest du gestern diesen Beitrag eingestellt und darauf hingewiesen, dass du persönlich damit nix zu tun hast, hätten wir uns den kompletten Knatsch ersparen können. Und darum hättest du es auch beinahe geschafft, dass ich tatsächlich Mitleid mit dir gehabt und mir das Ganze auch leid getan hätte. Allerdings nur beinahe, weil...
IvanA hat geschrieben:
31. März 2020 19:31
IDer Grund, warum ich diese Themen hier zur Diskussion reinstellte, war auch, weil ich einfach mal Menschen, die sich mit diesen Themen nicht befassen, versuchen wollte aus ihren völlig festgefahrenen, politisch indoktrinierten, kognitiven Dissonanzen etwas herauszulocken!
...dann das gekommen ist. Tja, und das ist eine derartige Frechheit, dass jedes weitere Wort überflüssig ist. Und sich zu dem komplett lächerlichen Vorwurf der Morddrohung weiter zu äußern, als es noch einmal zu erwähnen, wäre noch dümmer, als die Anschuldigung selbst .Ich werde diese Angelegenheit jetzt damit beenden, dass ich einen User auf die Ignore-Liste packe, das erste Mal in meinem Forenleben.
Schönen Tag noch.
Lieber in der Kaiserin als Imperator.

Re: Corona - Bier und Bazillen

#183
Da ein paar Leute im Moment solch ein Problem mit mir zu haben scheinen und fast am schäumen sind, habe ich mich nun entschieden, dass ich dem Frieden zuliebe diesen Personen jetzt sogar soweit entgegenkommen will, dass ich mich bereit erklären würde hier auszusteigen. Da ich sowieso in den letzten Jahren hier mehr gelesen als geschrieben habe, würde ich dieses Opfer auf mich nehmen!


Wer also nicht mehr will, dass ich in diesem Forum weiter teilnehme, der soll dies jetzt privat Gernot mitteilen!

Re: Corona - Bier und Bazillen

#184
IvanA hat geschrieben:
31. März 2020 20:26
...Da ich sowieso in den letzten Jahren hier mehr gelesen als geschrieben habe, würde ich dieses Opfer auf mich nehmen!


Wer also nicht mehr will, dass ich in diesem Forum weiter teilnehme, der soll dies jetzt privat Gernot mitteilen!
Und nun diese erbärmliche Mitleidstour. Ich bin raus hier.
Lieber in der Kaiserin als Imperator.

Re: Corona - Bier und Bazillen

#185
Ach du meine Güte, da liest man ein paar Tage nicht genau mit, weil man das Thema Corona eigentlich persönlich satt hat und nur noch in aller Ruhe darauf warten und hoffen will, dass man sein Beerpong-Turnier nicht um einen weiteren Monat verschieben muss, und dann so was.

Ich habe versucht, mir ein Bild zu machen, was durch den sehr umfangreichen Austausch und die Tatsache dass Gernot offenbar den Beitrag, der die Diskussion zur Eskalation gebracht hat, schon entfernt hat, nicht so einfach ist. Auch dass ein Beitrag mehrfach gemeldet wurde habe ich nicht mitbekommen, da muss Gernot sehr schnell gehandelt haben. Was ich jetzt mal oberflächlich mitgekriegt habe ist, dass eine Verschwörungstheorie gepostet wurde und bei manchen sehr sauer aufgestossen ist - muss man jetzt keine Namen aufzählen, weiss ja jeder selber Bescheid wie er mit so etwas (was auch immer es im Detail genau war) umgehen will oder umgegangen ist, und unterm Strich ist es sowieso irrelevant. Wenn ich die letzten paar Beiträge lese scheinen die "Kontrahenten" ja zu einer individuellen Lösung gekommen zu sein. Wenn das für sie so stimmt, dann super. Back to normal please.

Danke Gernot dass du offenbar den Überblick behalten hast, mir ist dieser Zwischenfall oder wie man es nennen will weitgehend entwischt. Wenn in irgendeiner Form meine Meinung erwünscht ist, dann gerne, aber bitte mit einer Kontextualisierung bzw. Zusammenfassung und zwar möglichst neutral. Ansonsten sehe ich den Vorfall, soweit mein oberflächlicher Überblick reicht, als beendet an.

Weiterhin eine frohe Forenzeit an alle.
We'll always have Marburg

Re: Corona - Bier und Bazillen

#186
DoppelNull hat geschrieben:
31. März 2020 20:41
IvanA hat geschrieben:
31. März 2020 20:26
...Da ich sowieso in den letzten Jahren hier mehr gelesen als geschrieben habe, würde ich dieses Opfer auf mich nehmen!


Wer also nicht mehr will, dass ich in diesem Forum weiter teilnehme, der soll dies jetzt privat Gernot mitteilen!
Und nun diese erbärmliche Mitleidstour. Ich bin raus hier.
Gütiger Himmel, gibt es denn nicht irgendeine Lösungm dich zu beschwichdigen? Was soll ich denn tun? Sag es mir!

Re: Corona - Bier und Bazillen

#188
Kann man die ganzen Beiträge, die im Zusammenhang mit der Eskalation standen, nicht einfach löschen? Also nicht alle Beiträge, die hier seit gestern gepostet wurden, aber zumindest die, die sich auf den Ursprungspost beziehen. Ich habe meine zwei Beiträge, mit denen ich eventuell Öl ins Feuer gegossen habe, auch überarbeitet.

Ansonsten braucht niemand das Forum verlassen. craigistheman und ich verstehen uns doch auch wieder. :) Wo ist der eigentlich?
Sein letzter Beitrag ist gerade mal zwei Tage alt, aber durch diese Diskussion habe ich das Gefühl, von ihm schon wochenlang nichts mehr gelesen zu haben. Hoffentlich geht es ihm gut :)

PS: Übrigens habe ich das Gefühl, dass solche Konflikte einander noch sympathischer machen, wenn sich die Situation wieder beruhigt hat. Geht mir zumindest so.
"Whoever she was, it must have scared the living daylights out of her."

Re: Corona - Bier und Bazillen

#189
Ich hätte nie gedacht, dass einmal ein Virus die ganze Welt herunterfahren wird und wirtschaftliche Interessen so sehr in den Hintergrund treten, um Menschenleben zu retten.

Ich finde es traurig, dass manche den Ernst der Lage immer noch nicht kapiert haben. Der Vergleich mit einer normalen Influenza ist lächerlich, schaut man sich die Krankheitsverläufe und die Mortalitätsrate an.

Bin gespannt, wann das alles vorbei ist und ob und wie die Welt sich danach verändern wird. Ich fürchte, das Thema wird uns noch das ganze Jahr beschäftigen. Wirtschaftlich noch viel länger.

Mein Vater ist 82 und gehört zur Risikogruppe. Er lebt alleine und ich habe ihn nun schon seit 4 Wochen nicht mehr besucht. Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Das werden traurige Ostern.
Vorfreude ist die schönste Freude

#Marburg2020

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet

Re: Corona - Bier und Bazillen

#190
DonRedhorse hat geschrieben:
1. April 2020 04:45
Ich hätte nie gedacht, dass einmal ein Virus die ganze Welt herunterfahren wird und wirtschaftliche Interessen so sehr in den Hintergrund treten, um Menschenleben zu retten.

Ich finde es traurig, dass manche den Ernst der Lage immer noch nicht kapiert haben. Der Vergleich mit einer normalen Influenza ist lächerlich, schaut man sich die Krankheitsverläufe und die Mortalitätsrate an.

Bin gespannt, wann das alles vorbei ist und ob und wie die Welt sich danach verändern wird. Ich fürchte, das Thema wird uns noch das ganze Jahr beschäftigen. Wirtschaftlich noch viel länger.

Mein Vater ist 82 und gehört zur Risikogruppe. Er lebt alleine und ich habe ihn nun schon seit 4 Wochen nicht mehr besucht. Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Das werden traurige Ostern.
Ich denke, dass es wichtig ist, trotz allem nicht den Mut zu verlieren! Ich sehe alleine in den Menschen die mir in Alltag begegnen schon sehr viele positive Veränderungen! Corona kann auch als Heilmittel betrachtet werden, das die ganze kapitalistische Ego-Welt komplett mal vom hohen Sockel herunterreist und die Menschheit zwingt vieles zu hinterfragen. Alles läuft nun langsamer und Dinge, die vor ein paar Wochen noch wichtig waren, werden aktuell völlig neu bewertet. Und das ist gut so, das war mehr als überfällig!
Wir alle, die ganze Welt, ist davon betroffen, jeder einzelne Mensch, und ich denke, auch aus diesem aktuellen Konflikt hier drin, können wir alle gestärkt wieder heraus kommen und uns besinnen und uns alle gegenseitig die Hände reichen – virtuell betrachtet dürfen wir das ja noch.
Ab heute säßen wir alle im Kino und würden uns danach hier fast ausschließlich über NTTD unterhalten! Nun ist dem halt nicht so. Aber nach dieser Krise, und die WIRD vorbeigehen, werden wir alle, jeder der es für sich zulässt, in seiner Persönlichkeit positive Veränderungen feststellen können. Im Herbst werden viele viel dankbarer ins Kino gehen und die Dinge um uns herum nicht mehr immer wie zuvor als selbstverständlich ansehen.

Das du Ostern ohne deinen Vater verbringen musst tut mir sehr leid, aber auch dies, siehe es trotzdem positiv! Betrachte diese Tage dann als persönliche, innere Einkehr, in denen du die Change hast in deiner Persönlichkeit zu wachsen.

Re: Corona - Bier und Bazillen

#192
Der Epidemiologe Stefan Willich von der Berliner Charité hat grad bei Maischberger gesagt, was viele Kritiker der Maßnahmen auch sagen:

- die Zahl der Infizierten ist keine Zahl, anhand derer man politische Entscheidungen treffen sollte, weil diese Zahl nicht verifizierbar (aufgrund zu vieler nicht entdeckter Fälle) sei
- stattdessen wäre die Zahl bzw. die wöchentliche Veränderung der Zahl der Patienten, die sich auf einer Intensivstation befänden, ein geeigneterer Wert, um über Lockerungen bzw. Verschärfungen der Maßnahmen zu entscheiden.

Und dann hat er noch gesagt, dass er sich die Entwicklung der Zahlen in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland angesehen hat - also die der Ländern, in denen starke bis sehr starke Beschränkungen gelten, und diese dann mit den Zahlen aus den Niederlanden und Schweden verglichen hat, in denen die Cafés, die Schulen etc. weiter geöffnet sind. Und er ist zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Unterschied gäbe.

Seine Erkenntnis: es gibt Maßnahmen, die bringen etwas (Hygiene, Hände waschen, nicht umarmen, sich bewusster in der Öffentlichkeit bewegen), und es gibt Maßnahmen, die bringen nichts zusätzlich (Ausgangssperre etc.). Er sei deshalb dafür, dass der gesunde Menschenverstand es möglich macht, dass die strengeren Hygiene-Regeln weiterhin befolgt werden, selbst wenn das restliche Leben "normal" weiterläuft.

Auf Maischbergers Nachfragen, warum es in Italien und den USA so durch die Decke ginge, antwortete er, dass das New Yorker Gesundheitssystem nicht überlastet sei (er sei ständig mit Kollegen von dort im Austausch), und dass man Bergamo nicht mit Italien gleichsetzen dürfe. In Bergamo sei die Situation schlimm, im Rest Italiens keineswegs.

Und er sagt auch Sätze wie ""Wenn ein Mensch eh schwer krank ist, und sich dann infiziert und stirbt, ist es letzten Endes so eine Sache was man auf den Totenschein schreibt."

Was meint ihr dazu?
Auf Twitter wird er natürlich gleich als Aluhut-Träger beschimpft.
Ist das ein Verschwörungstheoretiker, dem die ARD eine große Bühne gibt, oder ist das jemand, der Ahnung hat?

Re: Corona - Bier und Bazillen

#193
Habe ihn auch gesehen. Nach buchstäblich Hunderten von Interviews mit Experten zum Thema war das für mich der überzeugendste Auftritt. Sehr sachlich, sehr ruhig, kritisch aber fundiert - mir hat das alles sehr eingeleuchtet.

Durchschnittsalter der Toten in Italien und Deutschland: 80-81 Jahre, im Schnitt 2-3 schlimme Vorerkrankungen, und dennoch nicht bewiesen, dass sie AN COVID19 gestorben sind.
Vollkommen richtig, dass die Anzahl der Neuinfizierten völlig irrelevant ist sondern es nur darauf ankommt wie viel der Intensiv Stationen mit Beatmung belegt sind.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Corona - Bier und Bazillen

#194
Ja, diese Zahl ist völlig irrelevant, wie ich hier als medizinischer Laie auch schon mehrmals gesagt habe.

Es zählt im Grunde nur die Auslastung der Intensivbetten und natürlich die Anzahl der Toten. Auch schon mehrmals gesagt, ob Covid-19 dann die endgültige Totesursache ist oder der Auslöser für die darauffolgende tödliche Lungenentzündung etc. Ist auch völlig egal. 99,9% der sog. Corona-Toten wäre jedenfalls nicht in 2 Wochen gestorben, auch wenn sie Vorerkrankungen hatten.

Die Berichte aus den New Yorker Spitälern sind schon anders - spätestens in 1 Woche dürfte es dort sehr dramatisch sein, also wie er zu diesem Schluss kommt, ist schon fraglich.

Und die Sache mit den Empfehlungen - ja, wäre super wenn die Leute einfach so die Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln einhalten würden und alles diszipliniert verläuft und wir somit alles weiterlaufen lassen können (mit dem Hausverstand!) - aber hier in Wien funktioniert das einfach nicht. Schön wäre es. Manche Länder in Skandinavien sind da wohl etwas disziplinierter.

Aber auch hier kann ich den Schluss nicht ganz nachvollziehen - auch in Schweden werden die Todeszahlen rasant ansteigen (bei denen ist es immer noch sehr locker), UK war sehr locker und spät - dort steigen die Zahlen auch weiterhin, genauso Belgien etc. Man müsste schon eine ganz andere Strategie wie Island verfolgen, die sofort flächendeckende Tests durchgeführt hatten und die Leute entsprechend isolieren konnten. Dafür ist es aber bei uns zu spät und die Anzahl der Tests gibt es anscheinend leider nicht.

Auch die Zahlen aus Frankreich sind dramatisch. Dort ist es nicht die Überalterung oder die Luftverschmutzung. Schlechte Gesundheitssysteme sind natürlich ein Faktum weltweit - das sollte man vielleicht endlich einmal verbessern.

In Österreich führt man diese Woche endlich etwas Gescheites durch (wie in Island) - man testet eine repräsentative, zufällige Stichprobe im gesamten Land um endlich zu erfahren, wie viele tatsächlich angesteckt sind oder es schon waren. Das Ergebnis wird evaluiert und dann die nächsten Schritte gesetzt. Das ist vernünftig.
Bond... JamesBond.de

Re: Corona - Bier und Bazillen

#195
Ehrlich gesagt kann man nur darum hoffen, das sich bald mal eindeutige Fakten etablieren. Jetzt höre und lese ich auch von Todesfällen, die bisher eigentlich so nicht aufgetreten waren: junge Menschen bis ins Säuglingsalter ohne Vorerkrankung. Für mich als Laien ergibt es keinen Sinn, wenn bis vor kurzem noch Kinder zwar als übertrager, dafür aber nicht leidtragende eingestuft wurden, da den Viren die Andockstellen zu fehlen scheinen um Schaden im Organismus anzurichten.
Und in Italien überlebt eine 93 jährige das Virus.
Was ist da los?
Eine frühzeitige Behandlung muss wohl den Unterschied machen. Doch das mit den Kindern ergibt keinen Sinn.

Und was ist dieser Willich für ein Witzbold, wenn er das New Yorker Gesundheitswesen nicht für überlastet hält...
Insassen von Rikers Island werden zum Bau von Massengraebern angeworben, vor den Notaufnahmen stehen schlangen (dicht gedrängt), Personal beginnt sich mittlerweile wohl auch zu infizieren. Oder ist es nur Erbsenzaehlerei, da die meisten Patienten schwere Symptome tagelang mit sich herumschleppen um noch so lang wie möglich arbeiten zu können, da sie es müssen.