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Re: Filmbesprechung: "The World Is Not Enough (TWINE)"

841
Der beste der Brosnan-Bond ist TWINE für mich zwar nicht, er ist aber dennoch in letzter Leit sehr in meinem Ansehen gestiegen. TWINE war damals der erste 007-Film, den ich gesehen habe. Anfangs standen die drei ersten Filme mit Brosnan für mich etwa auf einer Stufe. Zwischenzeitlich ist er dann ziemlich gefallen (so etwa auf eine Höhe mit DAD), etwa wegen der schwachen und storytechnisch unsinnigen Ski-Szene.

Der Soundtrack ist gut, die Sache mit Elektra als eine der Bösen ist auch gut umgesetzt. Besonders interessant ist es, wie MrHinx schon bemerkt hat, dass Renard ein brutaler, rachsüchtiger Killer ist, aber gegenüber Electra völlig andesr auftritt.

Ich habe in den vorausgegangenen Beiträgen schon dargelegt, was mir an der Story nicht so gefällt, das heisst aber nicht, dass mir der Film nicht gefällt. Es ist warscheinlich auch derjenige Film, den ich am häufigsten gesehen habe.

Re: Filmbesprechung: "The World Is Not Enough (TWINE)"

843
Das größte Problem bei TWINE ist für mich das Produktionsdesign, das so gut wie gar nichts bietet. Insgesamt sind TND und vor allem DAD aber deutlich schwächer.

In vielen Punkten merkt man bei TWINE aber schon, was man dann später unter Craig fortgeführt hat:

- PTS ist die stärkste Actionszene des Films
- M ist stärker in die Handlung involviert und auch persönlich betroffen
- Bond wird gefoltert

etc.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2021

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Filmbesprechung: "The World Is Not Enough (TWINE)"

845
Henrik hat geschrieben: 1. August 2020 16:34 Dass da irgendwas "fortgeführt" wurde, finde ich etwas weit hergeholt.
Ich sage ja auch nicht, dass man sich für die Craig-Ära gedacht hat: "So, dann greifen wir mal wieder etwas von TWINE auf".

Es ist meiner Einschätzung nach viel eher so, dass es ab TWINE so richtig durchschlägt, dass Cubby nicht mehr da ist und man wirklich neue Wege geht.

GE und vor allem TND waren da noch viel mehr der "alte" Bond, so wie man ihn bis dahin kannte.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2021

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Re: Filmbesprechung: "The World Is Not Enough (TWINE)"

849
Gestern habe ich mal wieder TWINE gesehen. Das war der erste der damals 21 (Eon-)Filme, den ich gesehen habe und ich müsste ihn auch so häufig gesehen haben wie keinen anderen.

Zwischendurch war der Film in meinem Ansehen schon mal deutlich gefallen, inzwischen steigt der aber stetig. Brosnan ist auf seinem Höhepunkt als Bond, vom Alter und vom Aussehen her passt er perfekt in die Rolle. Während er in GE noch extrem jung aussieht, wirkt er in DAD schon bald zu alt. Ohnehin finde ich, dass er in den nur sieben Jahren extrem gealtert ist.

Soundtrack und Titelsong finde ich extrem stark. Auch die TS funktioniert für mich, ich nenne es mal als Selbstzweck als manch andere von Maurice Binder, die einfach nur einige Namen auflisten. Einziges Manko am Titelsong: Man hat das Zitat aus dem Film gestrichen. Ohnehin finde ich es immer etwas komisch, einen Song im Film zu hören, den man häufig in voller Länge hört.

Ich bin zwar großer TND-Fan, aber TWINE ist kurz davor, ihn zu überholen.

Kleiner Fun Fact: Ich habe den Film zwar ohne Untertitel gesehen, erinnere mich aber an einer Stelle immer aus den Untertitel: Final Fight am Ende:

"He's opened up the reactor - (und hat sich selbst darin eingeschlossen; die englisch Version fällt mir gerade nicht ein). Bei der zweiten Hälfte stimmt zeitlich einiges nicht. Ich weiss es nicht genau, weiss aber, dass der Untertitel entweder viel zu früh oder viel zu spät kommt. Wer kein Englisch kann, wüsste wahrscheinlich gar nicht, worauf genau sich der Untertitel an dieser Stelle bezieht.