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Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

796
Hier meine kurze Bewertung zu GF:

Goldfinger ist natürlich ein absoluter Klassiker und für viele DER James Bond schlechthin.
Er ist nicht mein Favorit, aber dennoch einer der sehr guten Bondfilme.

+ Liebe zum Detail (Viele Gadgets, der DB5... Viele Kleinigkeiten die diesen Film einfach sehenswert machen. FRWL und Dr. NO waren sehr einlinig, dieser Film ist oft übertrieben, bietet dadurch aber auch viel.)
+ Besondere Szenen (GF ist reich an Szenen, die einfach im Gedächtnis bleiben. Jill mit Gold überzogen, der köpfende Hut, GF an sich, die DB5 Verfolgungsjagd,etc... Einfach Bond typische Szenen.)
+ Darstellung Bonds (Nach einer doch relativ sachlichen Darstellung Bonds in FRWL, folgt hier wieder eine sehr charismatische Darstellung. Für mich baut diese sogar auf Der Dr. NO Darstellung auf.)

- Locations (Viele werden diesen Punkt nicht verstehen, aber mir ist GF einfach nicht exotisch genug. Das war FRWL auch nicht, aber Istanbul und der Zug haben mich einfach mehr "verzaubert". Am positivsten in
Erinnerung bleiben mir bei GF immer die Szenen in Miami, sowie Goldfingers Raum mit dem Modell von Fort Knox. Den Rest finde ich tatsächlich weniger berauschend. Genug um einen ganzen Punkt abzuziehen.

Fazit:
Wenn Dr. NO ein Wegbereiter für die Darstellung 007s war, dann war GF ein Wegbereiter für Detailverliebtheit und Gadgets. Einer der wichtigsten Bond Filme, der seine Glorifizierung durchaus verdient hat.

Bewertung: 9/10

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

797
Goldfinger (1965)

Szene 1 - Gunbarrel & PTS

Bob Simmons gibt uns hier zum letzten Mal die Ehre in der Gunbarrel Szene in Erscheinung zu treten. Danach folgt die PTS, in der ein Taucher mit einem als Möve getarnten Helm das Ufer/Hafen eines Fabrikgeländes betritt. Er benutzt einen Kletterhaken zum Erklimmen einer Mauer und liquidiert nacheinander Wachposten, während er Sprengsätze anbringt. Es ist James Bond, der die Tauchermontur nach getaner Arbeit kurzerhand in einen weißen Anzug umtauscht und ein Tanzlokal am Hafen betritt. Kaum hat er den Laden betreten, explodieren auch die Sprengsätze. Bond begibt sich ins Zimmer einer Tänzerin, die er scheinbar bereits kennt. Als ein Rendezvous mit eben dieser Tänzerin allem Anschein nach beginnt, betritt ein Angreifer das Zimmer. Bond sieht sein Spiegelbild im Auge der Tänzerin und kann den Angreifer letztlich mittels eines Stromschlags in der Badewanne töten.

Mein Kommentar
Die Simmons-Gunbarrel mag ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, auch nach dem 3. Mal wird sie nicht besser. Was hier aber extrem gut gelungen ist ist die gesamte PTS. Ich mag es zwar, wenn die PTS etwas mit dem Haupt-Plot zu tun hat, mag es aber eben auch wenn dies nicht der Fall ist. Man bekommt dadurch ja quasi eine Art „Extra-Mission“ mit unserem Lieblingsprotagonisten in der Hauptrolle. Auch wenn man das Double bei der Tauchszene zu gut erkennen kann, ist die Möwe doch ein nettes und amüsantes Gadget. Die Action ist sehr gut inszeniert und die Szenen im Tanzlokal sind noch besser. Eine außergewöhnlich schöne Tänzerin (ironischerweise vielleicht sogar mein Lieblingsbondgirl im Film) und die weltberühmte Föhn-Szene. Ich kann mich noch genau erinnern, dass ich seit Goldfinger als Kind akribisch darauf achtete, dass sich keine Elektrogeräte am Wannenrand befanden. Die PTS ist einfach ein mehr als gelungener Anfang.

Punkte: 9/10


Szene 2 – Das Goldfinger - Theme
Das Goldfinger Theme, interpretiert von Shirley Bassey, erklingt sehr kraftvoll und „laut“. Das bevorzugte Wort ist „Gold“ und auch visuell dreht sich alles um Gold und einen gewissen „Goldfinger“, dessen Handeln mit dem Gold steht und fällt.

Mein Kommentar:
Das Goldfinger Theme erinnert mich immer unweigerlich an das TMWTGG Theme und andersherum. Beide sind so merkwürdig „blechern“ und das liegt nicht an der damaligen Aufnahmequalität, denn in den Bond Themes davor hatte ich dieses Gefühl nicht. Dadurch sind diese beiden Themes einfach nicht meine Favoriten, was aber nicht bedeutet dass das GF Theme nicht trotzdem seine Qualitäten mit sich bringt. Visuell werden Mini-Spoiler auf die Handlung gezeigt. Zum Teil sind es wieder sehr ansprechende Bilder Binders, zum Teil aber auch eben nicht. Ein Gesamtwerk knapp über Mittelmaß.

Punkte: 6/10


Szene 3 – Into Miami
„Welcome to Miami Beach“ begrüßt uns ein an einem Flugzeug befestigtes Banner. Die Kamera zeigt Luftaufnahmen über einem Hotel samt großzügiger Poolanlage in Miami. Zudem werden Innenaufnahmen gezeigt und man sieht Felix Leiter durch die Hotelanlage schreiten. Bond genießt währenddessen die Massage einer blonden Dame. Die CIA hat einen gewissen Auric Goldfinger im Visier und schöpft zunächst den Verdacht, er würde beim Glücksspiel verlieren. Als Bond ihn Beim Spiel beobachtet, fallen ihm die Kopfhörer auf die Goldfinger stets trägt. Schnell macht er sich auf den Weg ins Hotel, auf dessen Balkon er einen Komplizen erwartet. Im Hotel angekommen macht sich Bond eine Angestellte zu Nutzen um in das Zimmer mit dem besten Blick auf Goldfinger zu kommen. Dort staunt er nicht schlecht, als er eine schöne blonde Frau im Bikini sieht, die Goldfinger auf einem Liegestuhl sonnend Instruktionen über die Karten seines Gegenspielers gibt. Bond schnappt sich das Mikrofon und droht Goldfinger er würde ihn verraten, falls er sein gegenüber nicht gewinnen lassen würde. Und so verliert Goldfinger absichtlich, während sich Bond mit seiner Komplizin vergnügt. Das Vergnügen ist jedoch nicht von langer Dauer, denn Bond wird im Zimmer niedergeschlagen und findet die Dame zu seinem Entsetzen tot und völlig mit Gold überzogen auf seinem Bett vor.

Mein Kommentar
Die Miami Szenen setzen im Vergleich zu den PTS Szenen sogar noch einen drauf. „Into Miami“ John Barrys ist eines meiner Lieblingsstücke des gesamten Franchise. Es untermalt perfekt dieses hier gezeichnete „Playboy-Paradies“ Miami. Die Masseuse Bonds und die Zimmerdame sind natürlich absolut schmückendes Beiwerk ohne weiteren Nutzen, aber man wird hier nach der bereits hübschen Tänzerin praktisch mit attraktiven Bondgirls überhäuft. Solche „Kleinigkeiten“ tragen für mich aber viel zum Wert eines Bondfilmes bei. Shirley Eaton als „golden girl“ ist dann natürlich der absolute Wahnsinn. Jeder Mensch auf diesem Planeten wird diese Szenen kennen und es ist schon sehr schade, dass Eaton nicht mehr Screentime bekam. Aber sie durfte immerhin für die charakterisierendste Szene des wahrscheinlich gesamten Bond-Universums herhalten. Einfach nur perfekt und Bond pur. Die Coolness, der Stil, die Gefahr, das Einbrennen der Szenen ins Gedächtnis, der Score. Es passt alles.

Punkte: 10/10


Szene 4 – Gold, noch mehr Gold und ein Aston Martin
Nach dem Schock mit seiner getöteten Liebschaft, erscheint Bond natürlich schnellstens in Ms Büro. Dort erzählt er M von den Vorkommnissen in Miami und verdächtigt Goldfinger. M vereinbart am gleichen Abend ein weiteres Treffen mit Bond und Bond erscheint noch einmal kurz im Vorzimmer, aber M unterbricht Bond und Moneypenny beim Flirt. Am Abend trifft sich Bond mit M und einem Experten in Sachen Gold. Die Anweisung lautet, Goldfinger des Goldschmuggels zu überführen und Bond erhält zur Erfüllung dieser einen wertvollen Goldbarren als „Lockmittel“. Kurz darauf befindet er sich schon in Qs Labor, wo ihm ein ganz besonderes neues Fahrzeug präsentiert wird – der Aston Martin DB5, der mit einigen nützlichen Gadgets ausgestattet ist.

Mein Kommentar
Die Szenen in Ms Büro sind natürlich zeitlich knapp bemessen, aber hier liegt die Würze in der Kürze, denn der Dialog mit Bonds leichter Verbitterung über Jills Tod ist großartig. Hinzu kommen vielleicht die besten Moneypenny Szenen mit Ms knirschender Unterbrechung. Die Szenen mit dem Goldexperten sind ganz nett, aber Bonds Kritik an den Drinks legendär. Zum ersten Mal necken sich Bond und M (niveauvoll). Das ist zwischen den beiden zwar nie endgültig zur Gewohnheit gekommen, wohl aber zwischen Bond und Q. Wir erleben hier die eigentliche Geburtsstunde Qs, in FRWL war er ja eher schmückendes Beiwerk. Hier aber blüht er voll auf und führt uns zum ersten Mal in sein Büro voller Gadgets. Außer Q wird hier natürlich noch der DB5 geboren. Das sind wieder Szenen die durch und durch bondig sind und das Franchise geprägt haben. Ich habe nichts zu kritisieren.

Punkte: 10/10


Szene 5 – Golf und die Verfolgung
Bond trifft auf einem Golfplatz direkt auf Goldfinger und fordert diesen zu einem Match heraus. Goldfinger scheint bereits minimal Verdacht zu schöpfen und mustert Bond mit kritischen Blicken. Er stellt Bond seinen Caddy (und wie sich später herausstellt Henchman) Oddjob vor und willigt dem Spiel ein. Bond zeigt Goldfinger seinen Goldbarren, an dem dieser Interesse zeigt. Der Barren wird kurzerhand zum Einsatz des Spiels erklärt. Goldfinger sieht sich als Gewinner, aber Bond führt ihn an der Nase herum, indem er die Golfbälle vertauscht. Goldfinger betrügt auch in diesem Spiel und verliert somit. Da er über seine Niederlage nicht erfreut ist, demonstriert er seine Macht mit Hilfe von Oddjobs Hut. Oddjob wirft seinen Hut in Richtung einer alten Statue und köpft die Statue mit jenem Hut. Goldfinger weist Bond darauf hin, dass sich ihre Wege bereits zweimal gekreuzt haben und dass er keine weitere Begegnung erwünscht. Bond hat einen Peilsender in Goldfingers Wagen angebracht, dessen Signal er im DB5 empfängt. Goldfinger macht sich mit dem Flugzeug und seinem Rolls Royce auf den Weg nach Genf und Bond folgt ihm dorthin. In der Schweiz muss er sich auf den Straßen jedoch nicht nur mit Goldfinger herumschlagen, sondern auch mit einer aufdringlichen Fahrerin. Diese schiesst dann auch noch vermeintlich auf Bond, als dieser Goldfinger aus der Ferne beobachtet. Mithilfe eines Kreissägen-Gadgets schafft es Bond das Auto der Fahrerin zu demolieren. An einer Tankstelle sieht er ihre Waffe in einem Kasten mit der Aufschrift TM. Danach lässt Bond die Dame zurück und widmet sich wieder der Verfolgung Goldfingers. Diese führt ihn schließlich zu einem großen Fabrikgelände Goldfingers.

Mein Kommentar
Erfreuen wir uns lieber genug an den Schauplätzen der Schweiz, denn es werden die letzten überragenden Schauplätze dieses Films sein. Das ist zumindest meine Meinung. Der Aston auf den Schweizer Straßen macht einfach unglaublich viel Spaß. Die Verfolgungsjagd ist ebenso charaktisierend für das Bond Universum und wurde ja zB. In Goldeneye kopiert. Bond, der sich mit Bondgirls Verfolgungsjagden liefert – das ist einfach toll. Die Schweizer Straßen sind toll und die Verfolgung ist wieder mal klassische Spionage und wird durch den coolen Q-Peilsender komplettiert. Die Szenen auf dem Golfplatz mit Bonds Geniestreich gefallen mir auch immer wieder außerordentlich gut. Goldfinger wird hier auch als ein Antagonist gezeichnet, der vor nichts zurückzuschrecken vermag. Er weiss, dass Bond nicht zufällig vor Ort ist und geht trotzdem ein großes Risiko ein – ein klassisches Anzeichen von Größenwahn. Auch Oddjobb als Henchman macht hier mit seinem ersten Hutwurf einen zeitlosen und überragenden ersten Eindruck. Es geht auf hohem Niveau weiter.

Punkte: 9/10


Szene 6 – Aurics Fabrikgelände
Am Fabrikgelände angekommen, macht sich Bond auf dem Weg zu einem nebenliegenden Hügel, um einen guten Blick auf die Fabrik zu erhaschen. Er sitzt dort bis zum Einbruch der Dunkelheit und macht sich dann auf den Weg nach unten. Durch ein Fenster erspäht er Goldfingers Vorgehen und sieht, dass dieser den Rolls in seine Einzelteile zerlegt und das darin geschmuggelte Gold einschmelzt. Nach diesen Erkenntnissen macht sich Bond wieder auf zu seinem Beobachtungsposten und bemerkt in seinem Versteck, dass sich eine weitere Person nähert. Es ist die aufdringliche Verfolgerin aus der vorigen Szene, die mit einem Gewehr auf das Fabrikgelände zielt. Bond kann sie zurückziehen, dabei aktiviert sie doch einen Alarm an einem Zaun. Sie ist Tilly Masterson, die Schwester der mit Gold überzogenen Jill Masterson und will sich an Goldfinger rächen. Problematisch nur, dass ihre Rache von kurzer Dauer sein wird, denn sofort stürmen bewaffnete Rekruten den Hügel hinauf. Bond und Tilly laufen durch den Wald und Bond nimmt den Kampf mit einigen Killern auf. Bei ihrer Flucht in den Wald wird Tilly jedoch durch Oddjobs Hut getötet. Bond soll seinen DB5 nun zu Goldfinger fahren, während ihn ein Killer auf dem Beifahrersitz mit einer Waffe bedroht. Bond nutzt jedoch den von Q eingebauten Schleudersitz und kann sich somit des Killers entledigen. Bei einer weiteren Verfolgungsjagd rast Bond schließlich in eine Wand des Fabrikgeländes und fällt in Ohnmacht. Wieder aufgewacht bemerkt Bond, dass er sich angekettet auf einem Tisch befindet. Über ihm ist ein überdimensional großer Laser angebracht, der Bond in zwei Hälften schneiden soll. Bond kann Goldfinger kurz bevor es zu spät ist überzeugen ihn am Leben zu lassen.

Mein Kommentar
Auch diese Szenen beinhalten wieder einige der einprägsamsten Elemente des Franchise. Da wären ua. Die verschiedenen DB5-Gadgets, die alte Dame an der Schranke und der Laserstrahl. Tillys Motivation Goldfinger zu töten ist zwar ansatzweise verständlich, aber woher soll sie wissen wo sich Goldfinger aufhält? Und das so kurz nach Jills Tod. Sie muss ein ziemliches Mastermind gewesen sein, wenn sie das so kurzfristig geplant hat. Bonds fahrt durch das Fabrikgelände ist ziemlich toll inszeniert und auch ansonsten mag ich die Spionageelemente sehr. Dass Goldfinger ihn wegen seines Gejammers am Ende am Leben lässt freut uns zwar alle, ist aber irgendwie merkwürdig. So gerissen wie Goldfinger scheint, sollten ihm die Risiken auch bereits vorher bewusst gewesen sein. Goldfinger macht sich auch einen riesigen Aufwand, nur um Bond dann doch am Leben zu lassen – er scheint sich also doch nicht so ganz sicher zu sein, aber wozu dann der Aufwand. Nunja es sind insgesamt tolle Szenen, aber zur Perfektion fehlt mir irgendwie (nichtmal wegen der Logikfehler) eine Kleinigkeit.

Punkte: 9/10


Szene 7 – Aurics Gestüt
Bond wacht nach erneuter Bewusstlosigkeit in Goldfingers Privatjet auf und blickt abermals in die blauen Augen einer blonden Frau. Es ist Pussy Galore, Goldfingers Pilotin. Diese verfällt Bonds Charme jedoch nicht, sondern bleibt sehr selbstbeherrscht. Im Flugzeug folgt dann noch ein minimales Katz- und Mausspiel mit einer Stewardess die Bond beim Waschgang nachspioniert. Um den Ort der Landung zu verschleiern wird Bond abermals in die Ohnmacht geführt, diesmal mit Gas aus einer Pistole – abgefeuert von Pussy Galore. Der Ort der Ankunft ist Goldfingers Ranch in den USA. Dort wird Bond eingesperrt, kann sich jedoch durch einen psychologischen Trick aus seiner Zelle befreien. Goldfinger hat indes mehrere Gangster und Geldgeber eingeladen, die seine „Operation Grandslam“ bezahlen sollen. Es geht darum Fort Knox radioaktiv durch eine Bombe zu verseuchen, sodass die Goldvorräte unbrauchbar werden. Ein gewisser Mr. Solo will von solchen Geschäften nichts wissen und verlässt das Meeting. Oddjob erschiesst ihn jedoch im Wagen und lässt ihn zusammen mit dem Wagen in einer Schrottpresse zerquetschen. Bond kann das Meeting belauschen, wird aber dann von Pussy Galore überrascht und abermals gefangengenommen. Die weiteren Gangster werden von Goldfinger durch Giftgas eliminiert, nachdem er deren Geld erhalten hat. Auf Goldfingers Ranch führt zudem eines zum anderen und Bond kann Pussy Galore doch noch zu einem Rendezvous „überzeugen“. Zudem gelingt es Bond eine geheime Nachricht bezüglich „Grandslam“ an Felix Leiter zu übermitteln, der Bond während seines Aufenthaltes auf der Ranch durchgehend observiert.

Mein Kommentar:
Bei jeder Goldfinger Sichtung frage ich mich eigentlich dasselbe: Nach der Fabrik folgt direkt die Ranch und dann schon das Finale? Irgendwie passiert am Anfang so viel Wunderbares und Tolles, was hier ein abruptes Ende nimmt. Die Ranch Szenen wirken auf mich immer unfassbar zäh und in die Länge gezogen. Natürlich gibt’s ein paar coole Elemente, wie Goldfingers Privatjet, in diesem auch Pussy Galore die hier eigentlich einen sehr interessanten Charakter darstellt, oder auch Bonds Trick zur Befreiung aus seiner Zelle. Aber ansonsten ist hier nicht viel zu holen. Die Sets im Innenraum der Ranch sind okay, aber das Äußere langweilt mich eher. Pferdegestüte können ganz ansehnlich sein, aber dieses Gestüt ist es sicher nicht. In meinen Augen machen diese Szenen sehr viel kaputt, was Goldfinger besonders am Anfang goldrichtig machte. Goldfinger ist nämlich als Film, der nicht gerade von exotischen Drehorten lebt quasi darauf angewiesen schnelle Locationwechsel mit verschiedenen Action, Verfolgungssequenzen zu bieten, damit es nicht langweilig wird. Das bekommt der Film auch super hin – bis zu den Ranch Szenen. Der absolute Tiefpunkt ist dann Bonds Techtelmechtel mit Pussy. Wieso baut man den Charakter anders als die bisherigen Bondgirls auf – nicht „abstoßend“ wie Klebb, aber trotzdem selbstbewusst und zerstört ihn dann von einer auf die nächste Sekunde komplett, indem sich Galore dann doch Bond hingibt. Das passt einfach überhaupt nicht ins Bild. Galore wirkt auch eher wie eine Söldnerin, die ihre Prinzipien und ihren Auftraggeber nicht direkt für einen Bond über Bord wirft. Es ist einfach merkwürdig.

Punkte: 4/10


Szene 8 – Operation Grandslam

Operation Grandslam startet. Pussy Galore und ihr „Flying Circus“ (Eine Gruppe junger Pilotinnen, die von Galore ausgebildet wurden) fliegen mit Giftgas bewaffnet über das Fort Knox Gelände. Auf eben diesem Gelände befinden sich aber auch Felix Leiter und viele Soldaten, die jedoch mit Masken ausgestattet wurden und so dem Gasangriff Widerstand leisten konnten. Goldfinger bricht alle Barrieren Richtung Fort Know und öffnet schließlich auch das schwere Eingangstor. Dort will er Bond, angekettet an die Atombombe einsperren. Doch dann greifen die für Tod befundenen Soldaten an und gehen zum Angriff über. Dabei gerät schließt sich unter anderem das Tor und Oddjob gelangt zu Bond. Es folgt ein Showdown zwischen beiden, während dem Oddjob versucht Bond mit seinem Hut zu töten. Bond greift jedoch zu einem Stromkabel und Oddjob erhält einen tödlichen Schlag. Als die rettenden Soldaten einschreiten und das Tor öffnen können ist es beinahe zu spät, doch ein Bombenentschärfer kann die Bombe zum Glück Aller noch rechtzeitig entschärfen.

Mein Kommentar:
Viele werden diese Szenen mögen und Bond scheint mit Strom in diesem Film auch schlagende Erfolge zu feiern. Dennoch empfinde ich auch diese Szenen immer als relativ zäh. Der Film hat auf der Ranch sein Erzähltempo (mit dem er sehr sehr gut zurechtkam) einfach spontan über Bord geworfen und macht während Operation Grandslam genauso weiter. Es sind reine Actionszenen, in denen ich mich teils langweile. Das liegt vielleicht auch daran, dass GF in allen Szenen zuvor recht actionarm war. Natürlich gibt es in jedem Bond am Ende die große Schlacht, aber hier treffen zwei Welten aufeinander. Ich finde nicht, dass es passt. Einzig und allein die Szene mit dem Stromschlag prägt sich ein, ansonsten wirkt vieles austauschbar auf mich. Und nochmal – GF lebt im Gegensatz zu anderen Bonds davon, dass er einprägsame Sequenzen liefert und eben nicht langgezogen wirkt. Operation Grandslam an sich ist aber auch nicht gerade mein favorisierter Bond-Masterplan. Er ist nicht komplett down-to-earth. Aber auch nicht abgehoben. Zugegebenermaßen muss man aber zugeben, dass Goldfingers Plan zumindest wegweisend für nachfolgende Bondfilme war. Zu dieser Zeit war das Fort Knox Ding eine Hausnummer.

Punkte: 5/10


Szene 9 – Das fliegende Finale

Nachdem Goldfingers Vorhaben erfolgreich vereitelt wurde, fährt Bond mit Felix Leiter zum Flughafen. Dieser versichert ihm, dass er sich bald im weißen Haus befinden wird, wo der Präsident ihm persönlichen Dank aussprechen will. Blöd nur, dass die eigentlichen Piloten gefesselt im Hangar liegen, während Pussy Galore Bonds Jet steuert. Und prompt betritt auch Goldfinger persönlich Bonds Abteil – mit einer goldenen Pistole. In einem Handgemenge über den Wolken löst sich dann dummerweise ein Schuss und Goldfinger wird aus dem Flieger gezogen. Bond und Pussy Galore können rechtzeitig einen Fallschirm öffnen und sicher im Niemandsland landen. Dort starten sie eine Art „romantischen Urlaub“ und erhalten sogar ein Versorgungspaket per Luftfracht.

Mein Kommentar
Ganz am Ende nimmt GF dann plötzlich wieder Tempo auf. Nun geht alles ganz schnell. Bond betritt das Flugzeug – Goldfinger erscheint – Goldfinger stirbt – Bond landet mit Pussy – Film endet. Das geht mir dann zu schnell, vor allem weil es vorher so langsam von statten ging. Auch wenn ich mir der damals eingeschränkten technischen Möglichkeiten bewusst bin, gruselt mich die Flugkurve des Jets immer wieder. Wenn sich Flugzeuge wirklich derart bewegen, fliege ich nie wieder. Goldfingers Tod ist zwar noch ganz „cool“ gemacht und ich mag den Jet, aber ansonsten bin ich ehrlich gesagt nicht so überzeugt. Pussy gibt sich zuerst knallhart, dann folgt das Rendezvous mit Bond, dann arbeitet sie trotzdem weiter ganz normal für Goldfinger, bevor sie sich wieder auf Bond einlässt und Bond auch auf sie. Sie hätte ihn ja auch ohne mit der Wimper zu zucken sterben lassen.

Punkte: 4/10




Durchschnittspunktzahl: 7,33

Fazit:
GF ist ein Film der anfangs sehr groß auflegt um dann auf der Ranch von jetzt auf gleich völlig an Tempo und Erzählfreude zu verlieren. Von da an verliert er sich im Schneckentempo und liefert nicht mehr die Bilder, für die er in der ersten „Hälfte“ stand. Das ist mir soweit ich mich erinnern kann sogar schon damals, bei meiner ersten GF Sichtung aufgefallen. Ich liebte die Miami Szenen und „Nebenszenen“ rund um und mit dem DB5. Alles was danach kam langweilte mich eher. Leider ist GF auch kein Film der Bondgirls. Diese zähle ich zu den wichtigen Bestandteilen dieses Franchise. Wir werden am Anfang mit wunderschönen Frauen überhäuft, die allerdings alle nicht genug Screentime bekommen. Dass uns dann Pussy Galore als Hauptbondgirl serviert wird ist etwas unbefriedigend. Nichtsdestotrotz erleben wir in GF eine großartige Vorstellung großartiger Elemente, die das Franchise immer prägen sollten, einen wunderbaren Bösewicht und einen Connery in Topform.

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

798
Szene 7 – Aurics Gestüt
Ich kann deine Sicht nachvollziehen aber umgekehrt zieht der Film für mich heute gerade aus den Szenen auf der Ranch auch einen gewissen Reiz. Da gibt es immer wieder schöne Dialoge mit Goldfinger, die meisterhafte Szene in der er seinen Plan erläutert,...


hast du da nicht einen Fehler in deiner Szenenbeschreibung oder kenne ich den Film nicht den ich minstenst 30 mal gesehen habe: Bond wird doch nicht von Pussy an Bord betäubt. Oder spinne ich=?
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

799
danielcc hat geschrieben: 22. Oktober 2021 11:57 Szene 7 – Aurics Gestüt
Ich kann deine Sicht nachvollziehen aber umgekehrt zieht der Film für mich heute gerade aus den Szenen auf der Ranch auch einen gewissen Reiz. Da gibt es immer wieder schöne Dialoge mit Goldfinger, die meisterhafte Szene in der er seinen Plan erläutert,...


hast du da nicht einen Fehler in deiner Szenenbeschreibung oder kenne ich den Film nicht den ich minstenst 30 mal gesehen habe: Bond wird doch nicht von Pussy an Bord betäubt. Oder spinne ich=?
Da ich unterwegs bin und gerade keine DVD zur Hand habe, habe ich mal auf Youtube geguckt.
Dort hört die Szene aber immer auf, bevor Pussy ihn mit der Pistole bedroht.

Hat sie ihm nicht irgendetwas ins Gesicht gesprüht? Ich kann mich natürlich irren.

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

802
danielcc hat geschrieben: 22. Oktober 2021 11:57 Szene 7 – Aurics Gestüt
Ich kann deine Sicht nachvollziehen aber umgekehrt zieht der Film für mich heute gerade aus den Szenen auf der Ranch auch einen gewissen Reiz. Da gibt es immer wieder schöne Dialoge mit Goldfinger, die meisterhafte Szene in der er seinen Plan erläutert,...
Das ist auch mein Highlight aus dem Film. Auch wenn GF für mich nur ein Mittelfeld-Bond ist, diese Szenen machen einfach immer wieder Spaß und verstreuen eine schöne 'amerikanische' Stimmung. Für mich das Highlight an dem Film.

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

804
Schlecht ist daran nichts, verglichen mit solchen Gurken wie DAF. Allerdings hat der Film auch kaum etwas, was mich wirklich total begeistert. Er macht vieles richtig, aber nichts, was ich absolut überragend finde. Der gehört ins Mittelfeld. Mal sehen, welche Filme gefallen mir besser? DN, FRWL, OHMSS, um mal die ersten zu nennen. Damit landet er in den 60ern in der zweiten Hälfte.

Von Vorteil ist die Länge. Das ist genau die richtige Länge, um den Film spontan noch mal in dem Player zu schieben. Für einen 3-Stunden-Film wie NTTD kann man mich zu später Stunde ganz spontan nicht mehr unbedingt begeistern. So gerne ich OHMSS mag: Mir den anzuschauen muss schon lange im Voraus geplant sein 8)

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

805
Schlecht finde ich an und in GF auch nix. Allerdings, so wie Hille auch vieles nicht herausragend. Oder besser gesagt, nicht mehr. Früher war das anders, GF war neben AVTAK einer meiner allerersten Berührungspunkte mit der Welt des 007 und da habe ich GF über alle Maßen geliebt. Mittlerweile ist er soldies Mittelfeld und das bleibt er auch.

Die PTS ist bist heute Bond at his Best, Gegenspieler und Henchman sind absolute Ikonen im Bonduniversum und begeistern bei jeder Sichtung erneut, die Schweiz Szenen ebenfalls. Gerade die wie Bond im Wald hockt und wartet dass es dunkel wird damit er Auric Enterprises infiltrieren kann...sowas liebe ich einfach. Das Golfspiel, einfach klasse und sehr hübsche Bondgirls runden das Positive ab.
"Bond! Ich will sie zurückhaben." - "Ich war nie weg."

Quantum of Solace (2008)

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

806
Henrik hat geschrieben: 22. Oktober 2021 16:30
danielcc hat geschrieben: 22. Oktober 2021 11:57 Szene 7 – Aurics Gestüt
Ich kann deine Sicht nachvollziehen aber umgekehrt zieht der Film für mich heute gerade aus den Szenen auf der Ranch auch einen gewissen Reiz. Da gibt es immer wieder schöne Dialoge mit Goldfinger, die meisterhafte Szene in der er seinen Plan erläutert,...
Das ist auch mein Highlight aus dem Film. Auch wenn GF für mich nur ein Mittelfeld-Bond ist, diese Szenen machen einfach immer wieder Spaß und verstreuen eine schöne 'amerikanische' Stimmung. Für mich das Highlight an dem Film.
Es ist wahrscheinlich die amerikanische Stimmung die ich absolut nicht mag.

Für Las Vegas in DAF gilt das mindestens genauso.

Harlem hat zwar interessante Facetten aber New York sagt mir in LALD auch nicht wirklich zu.

Auch San Francisco in AVTAK mag ich nicht.

Einzig die Miami Szene in GF finde ich stimmig.

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

807
Goldfinger ist der für mich wohl am schwersten zu bewertende Bondfilm!

Nach "Bondschablone" bewertet ist er eine 10.

PTS 10
SONG 10
BOND 10
BÖSEWICHT 10
HENCHMEN 10
GADGETS 10
GIRLS 10
SETS 10


Als eine aneinanderreihung von grandiosen ikonischen Szenen und toll geschriebenen wie gespielten Dialogen ist er wohl auch eine 10.

Bond im weißen Smoking
Die vergoldete jill Masterson
Q und der DB5
Das Golfspiel
Die Laserszene
Goldfingers Ansprache über Operation Grand Slam
Im Prinzip alle Dialoge von Fröbe besonders die mit Connery
..und vieles mehr


Als Film, als von Anfang bis Ende gut funktionierende Geschichte mit einer halbwegs ernst zu nehmenden Story find ich GF aber relativ mies.

Bis einschließlich dem Golfspiel funktioniert der Film noch gut, ab da wird er immer schlechter. Das Bond in der zweiten Hälfte des Films im Prinzip so gut wie nichts mehr gelingt ist wohl der häufigste Kritikpunkt. Ich finde aber das extrem schlechte Storytelling und das verschwedete Potential am schlimmsten.

Tilly Masterson. Interessante Figur, wird komplett verschenkt. Wozu ist sie im Film? Um das Reifenschlitzer Gadget zu demonstrieren und damit Oddjob jemanden mit seinem Hut killen darf? Wenn man bedenkt das Domino in TB eine ähnlich angelegte Figur ist (Bösewicht lässt Bruder töten), und die rettet am Ende Bond und tötet Largo.

Der DB5. So legendär die Einführung der Gadgets durch Q auch ist, für die Handlung sind sie komplett für die Katz. Die DB5 Actionszenen sind nur demonstration der Gadgets, am Ende bringen sie Bond nicht weiter und er gerät sogar 2x in Gefangenschaft. Als vergleich der Koffer in FRWL. Wird ebenso legendär von Q eingeführt, und ist der entscheidende Faktor im Kampf gegen Grant.

Goldfingers Vortrag über Operation Grandslam. Super Szene von Fröbe, aber komplett sinnlos wenn eh alle vergast werden. Genau wie die DB5 Action nur reingeschrieben damit wir Zuschauer es sehen bzw die Information erhalten. Finde ich extrem schlechtes Storytelling.

Der Showdown mit den blonden Kampflesben, der Szene wo Bond Pussy bekehrt, die vermeintliche Vergasung wo alle nur so tun als ob sie umfallen.. Ich find das schon fast ähnlich dämlich wie "Batman hällt die Welt in Athem" :lol: nur der ist denk ich komplett als Parodie gedacht.

Wird wohl viel an Hamilton liegen oder? DAF & TMWTGG sind ja nicht ohne Grund die Schlusslichter vieler Rankings. Was ein Terence Young wohl hätte aus TMWTGG machen können? Schade eigentlich das er keinen Roger Moore Bond gedreht hat.

Auch das GF die Bondformel vorgegeben haben soll werde ich nie ganz begreifen. Für mich war mit DN (Gunbarrel, Maurice Binder Main titles, Bondtheme, Ken Adam Sets, legendäres Bondgirl, wahnsiniger Schurke mit geheimen Inselversteck) + FRWL (PTS, Q Gadget, beinahe unbezwingbarer Henchmen) schon alles wunderbar vorgegeben.

Wie anfangs gesagt, ein für mich fast unmöglich zu bewertetender Film!
Did you ever expect me to die? No Mr. Bond, but some assholes must have thought it was a good idea..

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

809
@Tscheims.Hond:

Das ist eine wie ich finde richtig starke Kritik mit viel Substanz dahinter. Es beschreibt ziemlich gut wie ich mittlerweile zu GF stehe.

Ein paar Beiträge weiter oben hatte ich ja nur die für mich positiven Punkte angerissen. Leider sind derer Negativen halt auch welche. Hilft nix.
"Bond! Ich will sie zurückhaben." - "Ich war nie weg."

Quantum of Solace (2008)

Re: Filmbesprechung: "Goldfinger (GF)"

810
Tscheims.Hond hat geschrieben: 30. Oktober 2021 14:08
Bis einschließlich dem Golfspiel funktioniert der Film noch gut, ab da wird er immer schlechter. Das Bond in der zweiten Hälfte des Films im Prinzip so gut wie nichts mehr gelingt ist wohl der häufigste Kritikpunkt. Ich finde aber das extrem schlechte Storytelling und das verschwedete Potential am schlimmsten.
Ja das habe ich auch so gesehen. Die erste Hälfte ist super (Für mich sogar bis zur Ranch, also etwas mehr als die Hälfte), aber spätestens ab da wird massig Potential verschwendet und der Film sickert teilweise unerträglich vor sich hin.)
Tscheims.Hond hat geschrieben: 30. Oktober 2021 14:08 Der DB5. So legendär die Einführung der Gadgets durch Q auch ist, für die Handlung sind sie komplett für die Katz. Die DB5 Actionszenen sind nur demonstration der Gadgets, am Ende bringen sie Bond nicht weiter und er gerät sogar 2x in Gefangenschaft. Als vergleich der Koffer in FRWL. Wird ebenso legendär von Q eingeführt, und ist der entscheidende Faktor im Kampf gegen Grant.
Hier widerspreche ich vehement. Die Actionszenen nutzen halt genau die Gadgets, die der DB5 liefert.
Genial finde ich aber vor allem die Verfolgung des Rolls Royce und das Alpen-Theme Barrys.
Das ist unfassbar und es geht kaum bondiger.
Tscheims.Hond hat geschrieben: 30. Oktober 2021 14:08 Der Showdown mit den blonden Kampflesben, der Szene wo Bond Pussy bekehrt, die vermeintliche Vergasung wo alle nur so tun als ob sie umfallen.. Ich find das schon fast ähnlich dämlich wie "Batman hällt die Welt in Athem" :lol: nur der ist denk ich komplett als Parodie gedacht.
Ich stimme zu. Dem ist nichts hinzuzufügen. Generell finde ich Operation Grandslam zwar interessant, aber sehr schlecht umgesetzt,
Tscheims.Hond hat geschrieben: 30. Oktober 2021 14:08 Auch das GF die Bondformel vorgegeben haben soll werde ich nie ganz begreifen. Für mich war mit DN (Gunbarrel, Maurice Binder Main titles, Bondtheme, Ken Adam Sets, legendäres Bondgirl, wahnsiniger Schurke mit geheimen Inselversteck) + FRWL (PTS, Q Gadget, beinahe unbezwingbarer Henchmen) schon alles wunderbar vorgegeben.
Das hatte ich vorhin im DN Thread angemerkt...
DN gibt uns die bodenständige Bondformel, GF die bombastische. Zusammen prägten sicher beide Filme das Franchise und sind ähnlich wertvoll.
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