Re: Regie für BOND26+

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Invincible1958 hat geschrieben: 28. Oktober 2021 18:26 Laut Deadline inszeniert er für Paramount "The Running Man" von Stephen King:
https://deadline.com/2021/02/edgar-wrig ... 234697279/
Das ist das Neuste, aber letztes Jahr wurde er auch für die Regie von Set My Heart To Five, The Chain und Stage 13 angekündigt. Und zuvor gab es auch schon Projekte, von denen man dann nie mehr gehört hatte. Abwarten...
Martin007 hat geschrieben: 28. Oktober 2021 18:35 ich vermute ja eher, dass man weiter in Richtung Nolan/Villeneuve geht
Zum Glück gibt es Oppenheimer und Dune 2. Die beiden sollen weg von Bond. Weit, weit weg.
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Re: Regie für BOND26+

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GoldenProjectile hat geschrieben: 28. Oktober 2021 18:45
Martin007 hat geschrieben: 28. Oktober 2021 18:35 ich vermute ja eher, dass man weiter in Richtung Nolan/Villeneuve geht
Zum Glück gibt es Oppenheimer und Dune 2. Die beiden sollen weg von Bond. Weit, weit weg.
Bis Bond 26 gedreht wird (so gegen 2025), haben beide wieder Zeit.
#Marburg2022

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Re: Regie für BOND26+

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Hannes007 hat geschrieben: 28. Oktober 2021 18:43 Nein, keine Einwände von meiner Seite aus.
Von mir auch nicht.
Allerdings wirken seine Filme selten "groß", und in den USA kommt sein "britischer" Stil bislang überhaupt nicht an.
"Last Night in Soho" schickt sich auch an dort zu floppen.

Aber wenn er wirklich ein handfestes Konzept hat außer "mehr Lockerheit", dann traue ich es ihm schon zu.

Re: Regie für BOND26+

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Gernot hat geschrieben: 23. Oktober 2021 14:11 Edgar Wright hätte eine Idee und würde sie den Bond Produzenten gerne vorschlagen, wenn er die Möglichkeit dazu bekäme.

Ich habe das eh auch schon einmal geschrieben, nach Craig wird es sicherlich wieder einen anderen Ansatz geben, es sollte (wird) kein Craig II. sein, das würde für den neuen Bond nicht funktionieren. Das sieht Wright auch so:

“You have to understand, in the U.K., a James Bond film is like the equivalent of England being in the finals,” said Wright. “There’s such national pride for Bond.”

And if he’s presented with the chance to speak with Barbara Broccoli and the other Bond producers, Wright said he’s ready to go with his own take on the franchise.

“Daniel Craig has made such an indelible mark on that franchise that I think you have to go in a slightly different direction,” he explained. “Because I don’t think there’s anything to be gained by continuing in the same vein, and I think it would certainly be interesting to try and…I mean, I do have a take [on Bond], and if they ever ask me, I’ll pitch it to them [laughs], so I’m not going to say it, but when I see some of the names being bandied around, I can’t quite see it and they seem like Daniel Craig II
Hannes007 hat geschrieben: 28. Oktober 2021 18:43 Nein, keine Einwände von meiner Seite aus.

Hat Wright schon öffentlich Interesse bekundet?
Ja, das hat er nun ziemlich eindeutig getan, deswegen kam sein Name hier ins Spiel - siehe den zitierten Post oben.

Der wäre sicherlich ein Kandidat für EON - und zeitlich könnte es sich ausgehen.
Bond... JamesBond.de

Re: Regie für BOND26+

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Invincible1958 hat geschrieben: 28. Oktober 2021 19:43 Allerdings wirken seine Filme selten "groß", und in den USA kommt sein "britischer" Stil bislang überhaupt nicht an.
"Last Night in Soho" schickt sich auch an dort zu floppen.
Dann fällt Wright schon mal raus. Es wird mMn sowieso Nolan, würde auch Sinn machen, er wird EON auch ein Konzept machen über mehrere Filme

Re: Regie für BOND26+

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Ja, das würde Sinn machen wenn man eine Reihe langweiliger, sich an eine Nische des Massengeschmacks anbiedernde Filme haben möchte, mit denen man sich völlig einem anderen Brand als Bond unterwirft und in denen alles grau und kalt aussieht, während die Charaktere ihre Doktorarbeit in Quantenphysik und Psychologie rezitieren und keine Actionszene richtig gut wird. Ich hoffe doch, dass du dich irrst...
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Re: Regie für BOND26+

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GoldenProjectile hat geschrieben: 29. Oktober 2021 09:15 Ja, das würde Sinn machen wenn man eine Reihe langweiliger, sich an eine Nische des Massengeschmacks anbiedernde Filme haben möchte, mit denen man sich völlig einem anderen Brand als Bond unterwirft und in denen alles grau und kalt aussieht, während die Charaktere ihre Doktorarbeit in Quantenphysik und Psychologie rezitieren und keine Actionszene richtig gut wird. Ich hoffe doch, dass du dich irrst...
Also so wie bei Mendes? ;-)
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Re: Regie für BOND26+

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@GP

Nein, wenn sich in den nächsten 3 Jahren an den Sehgewohnheiten-Trends nichts ändert und EON weiterhin als Hauptziel den kommerziellen Erfolg hat, wird es „ein Nolan“ werden.
Der einzige Trost könnte sein, dass es dieses Mal dann ein konsistentes/konsequentes Konzept über mehrere Filme geben könnte.
„When I was beaten up, suddenly I liked the idea of being alive.“ - James Bond

Re: Regie für BOND26+

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Revoked hat geschrieben: 29. Oktober 2021 09:54 @GP

Nein, wenn sich in den nächsten 3 Jahren an den Sehgewohnheiten-Trends nichts ändert und EON weiterhin als Hauptziel den kommerziellen Erfolg hat, wird es „ein Nolan“ werden.
Was wären denn andere Ziele außer des kommerziellen Erfolgs? Wäre das dan künstlerischer Anspruch, und wenn ja, ist ausgerechnet Nolan dessen Filme man diesen absprechen kann?
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Regie für BOND26+

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DonRedhorse hat geschrieben: 29. Oktober 2021 09:35 Also so wie bei Mendes? ;-)
Nein, schlimmer.

Ich mag immer noch einige von Nolans früheren Filmen für das, was sie sind. Aber bzgl. Bond hat er mit Tenet ein sehr genaues Bewerbungsvideo abgeliefert, das eigentlich als abschreckendes Beispiel dienen sollte.

Aber es wäre doch konsequent: Waltz, Zimmer, Nolan. Bond fügt auf jedem Gebiet dem aktuellsten Trend und der sichersten, bekanntesten Option.
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Re: Regie für BOND26+

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danielcc hat geschrieben: 29. Oktober 2021 09:56
Revoked hat geschrieben: 29. Oktober 2021 09:54 @GP

Nein, wenn sich in den nächsten 3 Jahren an den Sehgewohnheiten-Trends nichts ändert und EON weiterhin als Hauptziel den kommerziellen Erfolg hat, wird es „ein Nolan“ werden.
Was wären denn andere Ziele außer dem kommerziellen Erfolg? Wäre das dan künstlerischer Anspruch, und wenn ja, ist ausgerechnet Nolan dessen Filme man diesen absprechen kann?
Ja, Kunstfilm, Selbstverwirklichungen, reiner Fanservice ohne auf das Massenpublikum einzugehen, Ian Fleming 1:1 verfilmen, Prequels zu einzelnen existierenden Bond-Filmen, Spin-Offs etc…

Ich schreibe das völlig neutral. Wenn ich bei EON das Ruder in der Hand hätte, könnte ich aktuell nicht sagen was ich machen würde.
Im Zweifel würde ich als oberste Priorität den kommerziellen Erfolg setzen.
Und meine Vermutung ist, dass EON sich auch so entschieden wird.
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Re: Regie für BOND26+

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In SP hatte man zudem Nolans Kameramann und Filmeditor.
Fehlt eigentlich wirklich nur noch Nolan selbst...

Aber höchstwahrscheinlich fragt man zuerst Fukunaga nochmals an. Wenn der ja sogar schon Ideen hat, hat man den Eindruck, dass es nur noch reine Formsache ist bis es verkündet wird.