Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Ich habe ihn zum ersten Mal in dem wunderbaren Mein wunderbarer Waschsalon gesehen (und nie wieder war Stephen Frears so gut wie damals in der 2. Hälfte der 80er), und dann gleich danach in Room with a View, in dem er so vollkommen anders war. Es war liebe auf den ersten Blick ... ;)
Zeit der unschuld und There Will Be Blood sind weitere faszinierende Filme, während Gangs of NY unbegreiflicherweise eine große Enttäuschung ist. Außer unserem sehr eindringlichen DDD bleibt da für mich wenig haften.

Jedenfalls, auch wenn er nicht spielt hat er eine enorme charismatische Präsenz, und bislang hat er auch noch nie übertrieben. Also nicht so daß es negativ wird.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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HCN007 hat geschrieben: 29. August 2022 00:31 Ganz frisch aus dem Kino bei "The Invitation" kam mir der Gedanken, dass sich ein gewisser "Thomas Doherty" gut in der Bondrolle machen könnte. Sein kantiges Gesicht und seine schottische Herkunft haben durchaus etwas von einem jungen Connery !

https://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Doherty_(actor)
Sieht schon ganz gut aus, aber die Ohren erinnern ja fast an Mr. Spock. :lol:
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2022

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Also von den jüngeren, der breiten Masse noch relativ unbekannten Schauspielern würde ich Doherty, was das Aussehen betrifft, weit vorne sehen. 183 groß, Schotte... Schauspielerfahrung hat er auch, von dem her würde er wahrscheinlich schon gut ins Schema passen. Sofern EON tatsächlich jemand so jungen sucht.
Bond... JamesBond.de

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Gernot hat geschrieben: 30. August 2022 15:07 Sofern EON tatsächlich jemand so jungen sucht.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass EON sich da auf ein bestimmtes Alter fixiert. Die werden einfach die Augen offen halten und den nehmen, der für sie am besten als Bond funktioniert.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2022

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Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Samedi hat geschrieben: 30. August 2022 17:34
Gernot hat geschrieben: 30. August 2022 15:07 Sofern EON tatsächlich jemand so jungen sucht.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass EON sich da auf ein bestimmtes Alter fixiert. Die werden einfach die Augen offen halten und den nehmen, der für sie am besten als Bond funktioniert.
Und da spielt das Alter bekanntlich eine sehr wichtige Rolle sogar. Bereits aus rein wirtschaftlichen Gründen: Je jünger, desto besser, da viele Filme mit demselbsen Hauptdarsteller in Aussicht - davon ausgehend, dass dieser bei der breiten Masse auch ankommt.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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craigistheman hat geschrieben: 30. August 2022 17:50
Samedi hat geschrieben: 30. August 2022 17:34
Gernot hat geschrieben: 30. August 2022 15:07 Sofern EON tatsächlich jemand so jungen sucht.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass EON sich da auf ein bestimmtes Alter fixiert. Die werden einfach die Augen offen halten und den nehmen, der für sie am besten als Bond funktioniert.
Und da spielt das Alter bekanntlich eine sehr wichtige Rolle sogar. Bereits aus rein wirtschaftlichen Gründen: Je jünger, desto besser, da viele Filme mit demselbsen Hauptdarsteller in Aussicht - davon ausgehend, dass dieser bei der breiten Masse auch ankommt.
Das halte ich aber eigentlich für einen Irrglauben, würde aber nicht ausschließen, dass der bei EON so existiert.
Ein neuer Darsteller hat fast immer für frischen Wind gesorgt (Moore, Dalton, Brosnan, Craig), während ein etablierter Darsteller nach hinten raus immer abgebaut hat.
Daher müsste man dieser Empirie folgend eher den Darsteller immer häüufig wechseln.
Tut EON aber nicht, weil sie extrem risikoscheu sind also das niedrige Risiko eines floppenden Neudarstellers höher bewerten als den nachlassenden Erfolg mit einem Etablierten.

Aber der Typ wäre eh auch 30 bei Drehbeginn und damit sicher nicht zu jung.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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danielcc hat geschrieben: 30. August 2022 20:03
craigistheman hat geschrieben: 30. August 2022 17:50 Und da spielt das Alter bekanntlich eine sehr wichtige Rolle sogar. Bereits aus rein wirtschaftlichen Gründen: Je jünger, desto besser, da viele Filme mit demselbsen Hauptdarsteller in Aussicht - davon ausgehend, dass dieser bei der breiten Masse auch ankommt.
Das halte ich aber eigentlich für einen Irrglauben, würde aber nicht ausschließen, dass der bei EON so existiert.
Ein neuer Darsteller hat fast immer für frischen Wind gesorgt (Moore, Dalton, Brosnan, Craig), während ein etablierter Darsteller nach hinten raus immer abgebaut hat.
Daher müsste man dieser Empirie folgend eher den Darsteller immer häüufig wechseln.
Tut EON aber nicht, weil sie extrem risikoscheu sind also das niedrige Risiko eines floppenden Neudarstellers höher bewerten als den nachlassenden Erfolg mit einem Etablierten.

Aber der Typ wäre eh auch 30 bei Drehbeginn und damit sicher nicht zu jung.
Wenn du deinen und meinen Post nochmal aufmerksam liest, wirst du bemerken, dass du meinem „Irrglauben“ beipflichtest - vielen Dank! :D

Gerade weil man bei EON eher risikoscheu agiert, freut man sich über einen Hauptdarsteller, dessen Puste nicht schon nach drei Filmen ausgeht - vorausgesetzt er kommt gut an, wie bereits geschrieben. Dann hat man umso mehr Zeit immer neue Filme mit ihm zu machen und seinen Abschied hinauszuzögern. Sollten die exorbitanten Abstände zwischen den einzelnen Ablegern usus werden - was ich nun wirklich nicht hoffe - ist allen geholfen, wenn möglichst jung besetzt wird. Damit meine ich im unteren Dreißiger-Bereich, meinetwegen auch in den Spätzwanzigern. Am Ende des Tages kommt es natürlich auch auf den Typen an, so manch einer sieht mit 20 schon aus wie 35 und umgekehrt. Mir ist persönlich nur wichtig, dass sich Craigs Nachfolger physisch weitestgehend von seinem Vorgänger abhebt. Auf diese Weise würden die Karten auf ganz natürliche Art und Weise neugemischt werden.

Dalton kam öffentlich und medial jetzt nicht so toll weg in der Rolle, wenn auch ohne für lange Gesichter zu sorgen - wirklich frischer Wind war da eigentlich keiner, zumal Glen in TLD sehr formelhaft zwischen „geerdet“ und „albern“ stecken bleibt, und sein altbewehrtes Rezept seit FYEO wiederholt. TLD hätte auch mit Moore bestens funktioniert, vorausgesetzt er wäre etwas jünger gewesen.

Craig war ein Risiko - das stimmt. Aber meines Erachtens die einzig richtige Entscheidung für den post-09/11-Bond der ausgehenden 2000er, zumal CR völlig zurecht (aber da scheiden sich im Forum ja inzwischen die Geister) als Kronjuwel der Reihe gehandelt wird. Mit Brosnan wäre das ein völlig anderer Film geworden - mag sein, dass hier ein paar Foristen denken ein besserer.