Re: Der Hitchcock Thread
706Stimmt schon, Cummings bleibt blass, vielleicht ist seine Rolle sogar komplett überflüssig, aber da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher.
Ich finde die Besetzung mit Niels Clausnitzer auf Grant und Marianne Wischmann auf Bergman gar nicht so schlecht. Zugegeben: Sicher etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber so verkehrt ist das gar nicht. Es ist nur wirklich furchtbar blechern anzuhören und wirklich schade, dass man diese sehr viel originalgetreuere Synchronfassung so verhunzen musste.AnatolGogol hat geschrieben: 20. Juni 2023 11:40 Die DVD-VÖ hatte die 2.Synchro mit Roger Moore und Miss Piggy noch in guter Audioqualität. Die Filterorgie kam erst mit der BD.
Ich mag beide eigentlich sehr gerne als Sprecher, aber hier konnte ich mich mit ihren Stimmen nie anfreunden. Sie müssen aber halt auch gegen die diversen technischen Hürden der Synchro ankämpfen, zB auch dagegen, dass die Synchro halt klar hörbar zeitlich nicht mehr zum Film passt, da fast ein Vierteljahrhundert später entstanden. Auch deshalb ziehe ich die 1.Synchro vor, da hier Entstehungszeit von Film und Synchro zueinander passen. Und wenn ich schon nicht Ackermann oder meinen hochverehrten Klinger auf Grant haben kann, dann ist Lukschy in meinen Ohren die beste Alternative.Casino Hille hat geschrieben: 20. Juni 2023 12:08 Ich finde die Besetzung mit Niels Clausnitzer auf Grant und Marianne Wischmann auf Bergman gar nicht so schlecht. Zugegeben: Sicher etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber so verkehrt ist das gar nicht.
Das auf alle Fälle. Aber wie meinte Ede Zimmermann früher so treffend: "Leider kein Einzelfall!".Casino Hille hat geschrieben: 20. Juni 2023 12:08Es ist nur wirklich furchtbar blechern anzuhören und wirklich schade, dass man diese sehr viel originalgetreuere Synchronfassung so verhunzen musste.
Aber in "Der unsichtbare Dritte" ist es doch der wunderbare Erik Ode und der passt doch absolut perfekt auf Cary Grant – ohne Ackermann, Klinger oder Lukschy abwerten zu wollen, natürlich.AnatolGogol hat geschrieben: 20. Juni 2023 13:13Ich mag beide eigentlich sehr gerne als Sprecher, aber hier konnte ich mich mit ihren Stimmen nie anfreunden. Sie müssen aber halt auch gegen die diversen technischen Hürden der Synchro ankämpfen, zB auch dagegen, dass die Synchro halt klar hörbar zeitlich nicht mehr zum Film passt, da fast ein Vierteljahrhundert später entstanden. Auch deshalb ziehe ich die 1.Synchro vor, da hier Entstehungszeit von Film und Synchro zueinander passen. Und wenn ich schon nicht Ackermann oder meinen hochverehrten Klinger auf Grant haben kann, dann ist Lukschy in meinen Ohren die beste Alternative.Casino Hille hat geschrieben: 20. Juni 2023 12:08 Ich finde die Besetzung mit Niels Clausnitzer auf Grant und Marianne Wischmann auf Bergman gar nicht so schlecht. Zugegeben: Sicher etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber so verkehrt ist das gar nicht.
Das Konzept von Stamm-Sprechern war vor den 60ern nicht so verbreitet wie seither. Das erklärt ein Stück weit, warum Grant vergleichsweise viele unterschiedliche Sprecher hatte. Das und natürlich auch die Tatsache, dass einiges an Filmen von ihm auch erst viel später synchronisiert wurde, als jemand wie zB Ackermann nicht mehr zur Verfügung stand oder zu alt für die jeweilige Rolle war (zB der 25 Jahre später vertonte Verdacht, in welchem GGH den hier noch vergleichsweise jugendlichen Grant sprach).danielcc hat geschrieben: 21. Juni 2023 17:26 Warum hatte eigentlich ausgerechnet ein großer Star with Cary Grant so viele Synchronstimmen? Ich kenne wohl 6!
Kam das damals häufiger vor?
Mich stört das massiv. Ich mag ihn auch am meisten in North by Northwest - also Ode - aber der hat es wohl nur ein mal gemacht.
Auf der Blu-ray mit Metallklang? Oder auf DVD?
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