vodkamartini hat geschrieben: Heute 16:52
Die Wahl von Villeneuve ist aus Sicht der Producer logisch. Die Craig-Bonds hatten - von CR mal abgesehen, aber das war auch der erste - allesamt einen künstlerischen Anstrich (für Bondverhältnisse). Zudem hat man mit Mendes und dann Boyle (den man dann "leider" ersetzen musste) Oscar-prämierte Regisseure verpflichtet, die bis dato wenig mit Mainstream-Action - die Bond ist - auf Tuchfühlung gegangen waren. Und die Filme machten Schotter.
Also macht man in dem Stil weiter. Die zwei momentan angesagtetsten Namen im Bereich "Künstlerisch ambitioniert, kann aber auch Masse" sind Nolan und Villeneuve.
Hat man bei Brosnan auch schon so über die Regisseure diskutiert?
Denn Michael Apted war auch kein Actionfilmregisseur, eher das genaue Gegenteil, und Lee Tamagori kam aus dem Independent-Kino.
Schon damals hat man sich im Arthrouse bedient und nicht die naheliegenden Leute angefragt oder verpflichtet.
Heißt: was jemand VOR Bond gemacht hat, sagt nicht wirklich viel darüber aus wie sein Bondfilm aussehen (oder wirken) wird.
Zumal die Kombination von Villeneuve mit Knight ja schon kurios ist. Der eine schreibt extrem dialoglastige Szenen, und der andere erzählt eher durch Bilder.
Dabei kann eigentlich weder ein typischer Villeneuve, noch ein typischer Knight herauskommen.