Oscars 2026
- vodkamartini
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Was heißt hier immer weniger. Im Schnitt schauen seit 2020 immer noch um die 20 Millionen zu. Covid hat auch hier einen Break gebracht, aber natürlich verändert(e) sich auch das TV-Konsumverhalten enorm. Eine Sendung live zu schauen wollen immer weniger. Streaming ist das Maß aller Dinge und das wird sich fortsetzen. Einbrüche in den Zuschauerzahlen gab es auch schon früher, aber inzwischen haben wir eine ganz andere Medienlandschaft als in den 1970er Jahren wo es um die 45 Millionen waren.
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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- Invincible1958
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Genau das sage ich ja.
Relevanz wird heutzutage ja nicht nur an linearen TV-Einschaltquoten gemessen.
Die Oscars schaffen es ja aber anscheinend (zumindest teilweise) auch online noch relevant zu sein. Zumindest geistern im Anschluss an so eine Veranstaltung diverse Clips durch die sozialen Netzwerke etc.
Da gibt es andere Preisverleihungen, die den Sprung ins Internet überhaupt nicht geschafft haben. Wenn ich mal nach Deutschland blicke: Die LOLA-Verleihung - die ja das deutsche Pendant zu den Oscars ist, wird einmal im linearen TV gezeigt. Aber selbst die eigenen Social-Media-Kanäle sind nicht wirklich frisch oder interessant auf irgendeine Art und Weise. Auch nichts, was während der Verleihung passiert, wird anschließend online irgendwo aufgegriffen. Das findet alles jedes Jahr gefühlt komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Gleichzeitig hat jeder das Recht, diese Verleihung für komplett unnötig und sinnlos zu betrachten. Stört niemanden, solange dafür keine Steuergelder ausgegeben werden.
Relevanz wird heutzutage ja nicht nur an linearen TV-Einschaltquoten gemessen.
Die Oscars schaffen es ja aber anscheinend (zumindest teilweise) auch online noch relevant zu sein. Zumindest geistern im Anschluss an so eine Veranstaltung diverse Clips durch die sozialen Netzwerke etc.
Da gibt es andere Preisverleihungen, die den Sprung ins Internet überhaupt nicht geschafft haben. Wenn ich mal nach Deutschland blicke: Die LOLA-Verleihung - die ja das deutsche Pendant zu den Oscars ist, wird einmal im linearen TV gezeigt. Aber selbst die eigenen Social-Media-Kanäle sind nicht wirklich frisch oder interessant auf irgendeine Art und Weise. Auch nichts, was während der Verleihung passiert, wird anschließend online irgendwo aufgegriffen. Das findet alles jedes Jahr gefühlt komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Gleichzeitig hat jeder das Recht, diese Verleihung für komplett unnötig und sinnlos zu betrachten. Stört niemanden, solange dafür keine Steuergelder ausgegeben werden.
- HCN007
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Die LOLA selbst war ja im letzten Jahr im Nachgang eben nur ein kleiner widersprüchlicher Aufreger - gerade weil man komplett unkommentiert und unkritisch den Liedermacher Wolf Biermann das Narrativ von Golda Meir verbreiten lies, dass die Palästinenser selbst für den eigenen Genozid verantwortlich sind - und das nur knapp eine Stunde nachdem Igor Levitt die spontane Aufgabe übernommen hat, eine Rede zu Ehren der verstorbenen Margot Friedländer zu halten, deren Appelle komplett das Gegenteil von dem sind, was entsprechend Biermann dann geäußert hat.
Gerade das politische Klima in der Kulturlandschaft in Deutschland scheint sich mit dem Wechsel der Verantwortlichkeit an der Führungsposition des Kulturstaatsministeriums von Claudia Roth zu Wolfram Weimer auch wieder ins eher Konservativere und wenig Progressive entwickelt zu haben. Das könnte durchaus interessant werden Ende Mai, wenn die Verleihung am 29.5. stattfindet und die Nominierungen kommenden Montag verkündet werden.
Prinzipiell müssen sich aber Senderverantwortliche von einer reinen Betrachtung der TV-Quoten verabschieden und das Ganze um die Abrufzahlen im Streamingbereich (sowohl per Livestream als auch später On Demand im Replay) erweitern.
Die Oscars werden ja wenn es diese dann auf YT zu sehen gibt schon ein sehr aggregiertes Feedback bekommen, wie hoch das weltweite Interesse an der Veranstaltung im Livestream sein wird.
Gerade das politische Klima in der Kulturlandschaft in Deutschland scheint sich mit dem Wechsel der Verantwortlichkeit an der Führungsposition des Kulturstaatsministeriums von Claudia Roth zu Wolfram Weimer auch wieder ins eher Konservativere und wenig Progressive entwickelt zu haben. Das könnte durchaus interessant werden Ende Mai, wenn die Verleihung am 29.5. stattfindet und die Nominierungen kommenden Montag verkündet werden.
Prinzipiell müssen sich aber Senderverantwortliche von einer reinen Betrachtung der TV-Quoten verabschieden und das Ganze um die Abrufzahlen im Streamingbereich (sowohl per Livestream als auch später On Demand im Replay) erweitern.
Die Oscars werden ja wenn es diese dann auf YT zu sehen gibt schon ein sehr aggregiertes Feedback bekommen, wie hoch das weltweite Interesse an der Veranstaltung im Livestream sein wird.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
- HCN007
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Hier mal die Nominierten für die LOLA 2026, die am 29.05.2026 vergeben werden:
Bester Spielfilm
22 Bahnen
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Amrum
Gelbe Briefe
In die Sonne schauen
Das Verschwinden des Josef Mengele
Bester Dokumentarfilm
Im Prinzip Familie
Siri Hustvedt
Soldaten des Lichts
Bester Kinderfilm
Das geheime Stockwerk
Zirkuskind
Beste Regie
İlker Çatak – Gelbe Briefe
Mascha Schilinski – In die Sonne schauen
Simon Verhoeven – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Bestes Drehbuch
Gelbe Briefe
In die Sonne schauen
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Beste weibliche Hauptrolle
Senta Berger – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Özgü Namal – Gelbe Briefe
Luna Wedler – 22 Bahnen
Beste männliche Hauptrolle
Bruno Alexander – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Tansu Biçer – Gelbe Briefe
August Diehl – Das Verschwinden des Josef Mengele
Beste weibliche Nebenrolle
Claudia Geisler-Bading – In die Sonne schauen
Laura Tonke – 22 Bahnen
Lena Urzendowsky – In die Sonne schauen
Beste männliche Nebenrolle
Leonard Kunz – Der Tiger
Peter Kurth – Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Thorsten Merten – Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Jannis Niewöhner – 22 Bahnen
Michael Wittenborn – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Beste Kamera/Bildgestaltung
In die Sonne schauen
Gelbe Briefe
Amrum
Das Verschwinden des Josef Mengele
Bester Schnitt
Siri Hustvedt – Dance Around the Self
Gelbe Briefe
In die Sonne schauen
Beste Tongestaltung
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Amrum
Beste Filmmusik
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
22 Bahnen
Amrum
Gelbe Briefe
Bestes Szenenbild
Gelbe Briefe
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Bestes Kostümbild
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Amrum
Bestes Maskenbild
Amrum
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Beste visuelle Effekte
Die Schule der magischen Tiere 4
Woodwalkers 2
Momo
Besucherstärkster Film
Das Kanu des Manitu – Michael „Bully“ Herbig
Ehrenpreis
Wim Wenders
Interessante Auswahl der Nominierten - durch die Show wird wie im Vorjahr Christian Friedel als Moderator führen.
In Vorbereitung hole ich hier noch "Das Verschwinden des Josef Mengele" nach, dann habe ich alle Filme der Top-Kategorie gesehen.
Bester Spielfilm
22 Bahnen
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Amrum
Gelbe Briefe
In die Sonne schauen
Das Verschwinden des Josef Mengele
Bester Dokumentarfilm
Im Prinzip Familie
Siri Hustvedt
Soldaten des Lichts
Bester Kinderfilm
Das geheime Stockwerk
Zirkuskind
Beste Regie
İlker Çatak – Gelbe Briefe
Mascha Schilinski – In die Sonne schauen
Simon Verhoeven – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Bestes Drehbuch
Gelbe Briefe
In die Sonne schauen
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Beste weibliche Hauptrolle
Senta Berger – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Özgü Namal – Gelbe Briefe
Luna Wedler – 22 Bahnen
Beste männliche Hauptrolle
Bruno Alexander – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Tansu Biçer – Gelbe Briefe
August Diehl – Das Verschwinden des Josef Mengele
Beste weibliche Nebenrolle
Claudia Geisler-Bading – In die Sonne schauen
Laura Tonke – 22 Bahnen
Lena Urzendowsky – In die Sonne schauen
Beste männliche Nebenrolle
Leonard Kunz – Der Tiger
Peter Kurth – Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Thorsten Merten – Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Jannis Niewöhner – 22 Bahnen
Michael Wittenborn – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Beste Kamera/Bildgestaltung
In die Sonne schauen
Gelbe Briefe
Amrum
Das Verschwinden des Josef Mengele
Bester Schnitt
Siri Hustvedt – Dance Around the Self
Gelbe Briefe
In die Sonne schauen
Beste Tongestaltung
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Amrum
Beste Filmmusik
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
22 Bahnen
Amrum
Gelbe Briefe
Bestes Szenenbild
Gelbe Briefe
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Bestes Kostümbild
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Amrum
Bestes Maskenbild
Amrum
Das Verschwinden des Josef Mengele
In die Sonne schauen
Beste visuelle Effekte
Die Schule der magischen Tiere 4
Woodwalkers 2
Momo
Besucherstärkster Film
Das Kanu des Manitu – Michael „Bully“ Herbig
Ehrenpreis
Wim Wenders
Interessante Auswahl der Nominierten - durch die Show wird wie im Vorjahr Christian Friedel als Moderator führen.
In Vorbereitung hole ich hier noch "Das Verschwinden des Josef Mengele" nach, dann habe ich alle Filme der Top-Kategorie gesehen.
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- ollistone
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So einfach ist es tatsächlich nicht. Ich habe "Blood & Sinners" jetzt mal nachgeholt und kann in Jordan's Spiel überhaupt nichts Außergewöhnliches oder Überdurchschnittliches erkennen. Das ist ganz solides Handwerk, nicht mehr und nicht weniger. Das ist keine Rolle, die einem Schauspieler viel abverlangt. Ich finde auch nicht, dass er sich das mit seinem bisherigen Schaffen irgendwie endlich mal verdient hätte. Sehr merkwürdige Entscheidung, die vielleicht doch mehr mit der Selbstverpflichtung der Academy zu tun hat, "diverser" zu werden.Casino Hille hat geschrieben: 22. März 2026 13:11 Vielleicht war ja Michael B. Jordan einfach auch sehr gut und Oscar-würdig in Augen vieler Academy Mitglieder, und seine Auszeichnung hat nicht bloß einfach was mit seiner Hautfarbe zu tun.
Nein, das kann nicht sein. So einfach ist es nicht.
"Der Baggersee war Ozean, die Ente war ein Schwan, ein Topf ein Hut, damals hinterm Mond."
- danielcc
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Irgendwie scheint MBJ der Mann der Stunde zu sein. Der muss jetzt irgendwie alles neu auflegen, was Hollywood schon vorher mehrmals gemacht hat:
- Creed / Rocky
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witzig - gerade gelesen:
"Christopher McQuarrie to write, direct, and produce a movie based on EA's military video game BATTLEFIELD, which has Michael B. Jordan attached to produce and possibly star." (j.sneider)
"Christopher McQuarrie to write, direct, and produce a movie based on EA's military video game BATTLEFIELD, which has Michael B. Jordan attached to produce and possibly star." (j.sneider)
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Wenn man grad einen Lauf bei Big-Budget-Filmen hat, muss man eben alles mitnehmen, was kommt.
Es passiert ja in 99% aller Karrieren eher früher als später, dass man dann doch schneller als einem lieb ist durch den nächsten up-and-coming Star ersetzt wird.
Es gab eine Phase, da war Winona Ryder auf historische Kostümrollen abonniert. Irgendwann tauchte in dieser Art von Filmen dann Keira Knightley auf, später Schauspielerinnen wie Lily James.
Es passiert ja in 99% aller Karrieren eher früher als später, dass man dann doch schneller als einem lieb ist durch den nächsten up-and-coming Star ersetzt wird.
Es gab eine Phase, da war Winona Ryder auf historische Kostümrollen abonniert. Irgendwann tauchte in dieser Art von Filmen dann Keira Knightley auf, später Schauspielerinnen wie Lily James.
- Casino Hille
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Tja, ich fand ihn ausgezeichnet in dem Film und sein Spiel in jeder Hinsicht außergewöhnlich und herausragend. Wie er zwei ziemlich unterschiedliche Figuren mit sehr entgegengesetzten Charakterentwicklungen zum Leben erweckt, die dann auch noch eine gemeinsame Chemie haben müssen, hab ich auf dem Niveau so noch nicht gesehen. Definitiv eine Oscar-würdige Doppelperformance. Hätte ich in der Jury gesessen und die Wahl aus Michael B. Jordan ("Blood & Sinners"), Ethan Hawke ("Blue Moon"), Timothée Chalamet ("Marty Supreme"), Leonardo DiCaprio ("One Battle After Another") und Wagner Moura ("The Secret Agent") gehabt, hätte ich auch für Jordan gestimmt. Bzw. in der Reihenfolge gerankt:ollistone hat geschrieben: Gestern 15:04So einfach ist es tatsächlich nicht. Ich habe "Blood & Sinners" jetzt mal nachgeholt und kann in Jordan's Spiel überhaupt nichts Außergewöhnliches oder Überdurchschnittliches erkennen. Das ist ganz solides Handwerk, nicht mehr und nicht weniger. Das ist keine Rolle, die einem Schauspieler viel abverlangt.Casino Hille hat geschrieben: 22. März 2026 13:11 Vielleicht war ja Michael B. Jordan einfach auch sehr gut und Oscar-würdig in Augen vieler Academy Mitglieder, und seine Auszeichnung hat nicht bloß einfach was mit seiner Hautfarbe zu tun.
Nein, das kann nicht sein. So einfach ist es nicht.
1. Jordan
2. DiCaprio
3. Moura
4. Chalamet
5. Hawke
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https://letterboxd.com/casinohille/
Let the sheep out, kid.
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