Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Ist natürlich auch einfach subjektives Empfinden. Ich hab grad nochmal gegoogelt und habe eben wohl ein etwas älteres Foto gesehen. Jung wirkt er tatsächlich nicht, ihr habt Recht. Optisch könnte es also passen. Mehr kann ich zu ihm aus Unwissenheit nicht sagen.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

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danielcc hat geschrieben: 1. April 2026 11:32 Wenn man ATJ mal im englischen Original hört, ist es mit der Schwere vorbei :-)
Es ist ja wohl so, dass man einen sehr jungen Bond zeigen will. Wenn das so ist, dann ist Elordi sicher ganz passend. Ich habe ihn zwar noch nicht in irgendwas gesehen außer Interviews, aber ich finde der wirkt sehr männlich/reif für sein Alter. Erinnert mich stark an den jungen Connery
Also ich habe ATJ jetzt auch schon in mehreren OV gesehen und gehört und finde seine Stimme mittlerweile nicht mehr störend, also das würde problemlos gehen für mich.

Und bzgl. Alter - wir wissen nicht wie jung Bond in B26 wirklich sein soll (waren bisher nur Vermutungen und Gerüchte, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Knight sehr früh beginnt), wenn Bond tatsächlich noch vor seiner MI6-Zeit sein sollte, müsste er ja Anfang 20 sein, da wäre selbst ein Elordi schon zu alt. Könnte man aber - und würde man wohl auch - noch hintricksen…
Bond... JamesBond.de

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Ahhh ahhh ahh :D, es gibt wieder neue und recht interessante Entwicklungen! Fans berichten auf Reddit, Elordi sei gestern wohl mit Tanya Lapointe, Amy Pascal und Wagner Moura in einem vornehmen Londoner(!!!) Restaurant gesichtet worden - allerdings ohne Denis Villeneuve. Gibt auch Fotos diesmal. Damit ist die Katze wohl aus dem Sack. Auf Moura würde ich mich riesig freuen, hoffentlich bleibt's nicht nur bei Screentests.

Ich hätte zwar wirklich dagegen gewettet, dass die Pre-Production Phase bereits rollt, aber offenkundig macht man da wohl keine halben Sachen. Mal sehen, wann die ersten offiziellen Stellungnahmen folgen - die Sache dürfte jedenfalls in wenigen Stunden medial größere Kreise ziehen.

https://www.reddit.com/r/JamesBond/

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Wie jung wird der neue Bond?

https://variety.com/2026/film/global/ho ... 236713236/

Louis Partridge (22)
Speculation has now reached Variety that he’s in contention for the job (and beyond simply being put on a bookmaker’s list).

Of course, as with almost anything regarding Hollywood’s most famous superspy that’s not come directly out of the mouths of its key creative team, it’s important to note that this is no more than speculation.
Bond... JamesBond.de

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Kommt drauf an, wohin man mit der Figur möchte. Für mich wäre er zu jung, selbst wenn der Film die Pre/Früh-MI6 Ära abdecken soll, würde es ein 29-30 jähriger auch tun.
Am Ende geht‘s bei sowas um die Umsetzung. Wo Bond draufsteht, möchte ich Bond erkennen. Und das ist bei einem 22-jährigen, der auch so aussieht, nunmal nicht gegeben.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Was craigistheman geschieben hat, will ich nicht sehen. Unter Craig wurde uns Bond gerade erst als frischer 00-Agent eingeführt, dann muss man das nicht schon wieder machen.

Und ein Bond noch vor seiner 00-Karriere oder gar vor seiner MI6-Karriere eignet sich meiner Meinung nach eher für eine Serie, aber nicht für einen Kinofilm. Das wäre zu unüblich verglichen mit den bisherigen Filmen. Meinetwegenkann man so eine Serie produzieren, wenn daneben trotzdem noch normale Bondfilme (mit einem anderen Darsteller) ins Kino kommen.

Rückblenden finde ich nicht per se schlecht. Zum Beispiel hat mir der erste Teil der NTTD-PTS sehr gut gefallen und als die Bilder vom Set aufgetaucht sind, habe ich auch genau darauf gehofft, dass wir die junge Madeleine zu sehen bekommen. Nur würde das wohl bedeuten, dass wieder die Person Bond sehr im Vordergrund steht und wir keine normale Mission zu sehen bekommen. Warum sollen wir Rückblenden zum jungen Bond zu sehenbekommen, wenn Bond einfach einen Auftrag bekommt und diesen erfüllt, so wie in GF, TB und vielen weiteren Filmen. Letzteres will ich aber sehen.

Man stelle sich einfach mal vor, in TB würden wir Rückblenden zum jungen Bond in seinen 20ern zu sehen bekommen. Das ergibt keinen Sinn, außer man würde die Handlung komplett ändern, etwa, in dem Largo eine gemeinsame Vergangenheit mit Bond hat wie Brofeld. Am wenigsten würde mich da noch eine Handlung stören wie in GE, wo wir zwar einen Blick in die Vergngenheit zu sehen bekommen, die aber trotzdem Bonds 00-Krriere betrifft. Und dort hat man sich noch nicht einmal für zwei Bonddarsteller entschieden.



Da wäre es mir am liebsten, ein Anfang/Mitte 20-jähriger würde Bond mitten in seiner 00-Karriere darstellen, der einfach seinen Auftrag erledigt. Das passt zwar auch nicht so recht, wäre für mich aber noch das geringste Übel.



Trotzdem halte ich es aber für nicht unwahrscheinlich, dass der Altersunterschied zwischen dem letzten und dem neuen Bonddarsteller der bislang größte sein wird. Bislang war das der Abstand zwischen Moore und Dalton, mit 19 Jahren. Umgerechnet auf die aktuelle Situation müsste der neue Bonddarsteller Jahrgang 1987 oder älter sein. Der wäre aktuell noch unter 40, also noch deutlich jünger als Moore in seinem ersten Film.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Es würde leider in den armseligen Zustand Hollywoods passen, wenn man jetzt nach der Craig Ära wieder einen Bond am Anfang seiner Karriere zeigt. Will niemand, braucht niemand, finden aber bestimmt so ein paar "Kreative" total spannend.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Solange es gute Action, hübsche Frauen, schicke Locations und ironische Sprüche gibt, wird das Publikum mit einem jungen "Origin" Bond kein großes Problem damit haben. Die Fans und so stört sowas vielleicht, aber wen interessieren Puristen? So ist halt die Realität.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Dann hat man die letzten Filme aber viel falsch gemacht ...

Bond lebt von Action, Stil, Eskapismus, Witz, und etwas Erotik. Das ist keine sonderlich einzigartige Formel, aber eine, die seit Jahrzehnten funktioniert. Wenn der nächste Film dieses Versprechen einlöst, kann der Hauptdarsteller auch ein Anfang 20 Jähriger sein, der ein Becoming Bond Abenteuer erlebt. Diejenigen, die dann im Vorfeld rumheulen, sind puristische Fans, die aber sowieso ins Kino gehen.

Btw: Wie viele wirklich junge Boys, die sich durch Filme ballern, fallen dir denn ein, Daniel?
Das Gegenteil ist der Fall: Das Kino orientiert sich immer mehr an den älteren Generationen und verliert die Gen Z (und die darunter) aus dem Blick, bietet denen weniger und weniger Heldenfiguren ab. Vom letzten "Superman" und sowas wie "Project Hail Mary" jetzt mal abgesehen - und beides ist kein Ballerkino - ist das klassische Actionkino weniger und weniger auf wirklich junge Leute zugeschnitten. Wenn Bond da jetzt die Lücke füllt, kann das ganz wunderbar zum Vorteil für die Reihe werden.
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