993
von danielcc
00-Agent
Ich habe das doch beschrieben. Er spielt am Ende vielleicht 500 Mio ein, bei Kosten von 200 Mio (ohne Marketing). Nach klassischer Rechnung muss er das 2 bis 3fache im Kino einspielen um dort Geld zu machen. Der Film ist gut und unterhaltsam, hat klar Blockbuster Potenzial, spielt am Ende im Kino aber nur so viel ein, dass er damit vielleicht vor 25 Jahren als Hit gegelten hätte (damals dann aber auch nur die Hälfte gekostet).
Branchengeflüster und Studio-eigene Meldungen über selbst erdachte Rekorde gibt es immer und sind mir völlig egal.
Angekündigte Sequels (hä??) sind mir auch Wurscht. Heute wird bei jedem Film direkt immer eine Trilogie angekündigt, was nur ein Marketing Gag ist.
Ich weiß noch wie man hier vor 10-15 Jahren geredet hat, dass die Bonds ja schon fast enttäuschend seien, da man ja die 1 Milliarde ja jetzt die neue Norm sei. Die Zeiten sind vorbei. Dass die Filme sicher über weitere Auswertung ihr Geld machen, ist klar.
Übrigens ist Kino schon seit 100 Jahren nicht die einzige Einnahmequelle. Nur war es früher noch so, dass man halt gezielt für jeden Film bezahlen musste (VHS Verleih, VHS Kauf, DVD Kauf,...). Heute landen solche Filme alle in einem riesigen Pool des Streaminganbieters, der gerne auch mal so lange kein Geld verdient, bis der Markt zerstört ist, um dann die Preise anzukurbeln.
P.S. Abschreckendes Beispiel ist da eigentlich die Musikindustrie. Keiner kauft mehr CDs, und jetzt merken alle Künstler außer den paar ganz Großen, dass sie von mickrigen Beiträgen aus Streaming nicht leben können
"It's been a long time - and finally, here we are"