Welcher Film von Christopher Nolan ist der Beste?

Following (1998) (Keine Stimmen)
Memento (2000)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 6 (15%)
Insomnia (2002) (Keine Stimmen)
Batman Begins (2005)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Prestige (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (13%)
The Dark Knight (2008)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (18%)
Inception (2010)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (13%)
The Dark Knight Rises (2012)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Interstellar (2014)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (13%)
Dunkirk (2017)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Tenet (2020)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (10%)
Oppenheimer (2023)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (10%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 39

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1951
dernamenlose hat geschrieben: 3. Juli 2026 12:17 wenn ich will, dass Nolan auch weiterhin nahezu unbeschränkte Freiheiten und finanzielle Mittel genießt um seine Filme zu machen, damit er gerade solche Stoffe wie "Die Odssey" angemessen umsetzen kann, dann ist es natürlich in meinem Interesse, dass der Film ein Hit wird
Aber sollte Odyssey ein Film sein, der dir so gar nicht gefällt, wäre ein Misserfolg ja in deinem Sinne, damit er danach umdenken muss. :wink:
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1952
craigistheman hat geschrieben: 3. Juli 2026 12:24 Ich prognostiziere für The Odyssey ein Einspielergebnis um die 700 Mio..
Ich biete mehr und sage 900.
Casino Hille hat geschrieben: 3. Juli 2026 12:40 Aber sollte Odyssey ein Film sein, der dir so gar nicht gefällt, wäre ein Misserfolg ja in deinem Sinne, damit er danach umdenken muss. :wink:
Das kommt darauf an, was die Gründe dafür sein sollten, dass er mir nicht gefällt. Wenn die Gründe filmspezifisch sind muss das nicht in meinem Sinne sein, wenn mir der Film aufgrund von Stilmitteln, die er regelmäßig (also voraussichtlich auch in zukünftigen Projekten) anwendet, nicht gefallen sollte, dann wäre es wohl in meinem Sinne.
Da ich mit seinen Stilmitteln in den letzten Filmen jedoch sehr viel anfangen konnte, würde es mich wundern, wenn mich der Film in handwerklicher Sicht enttäuschen würde. Und wenn ich mit der Art und Weise, wie er einen mythologischen Stoff aus der griechischen Antike umsetzt, am Ende nicht klar kommen sollte, dann muss ich eigentlich nur hoffen, dass er sich danach nicht an einen zweiten, ähnlich gelagerten Stoff wagt. Davon gehe ich aber ohnehin nicht aus, da er in der Vergangenheit immer eine ziemliche Variation zwischen aufeinanderfolgenden Filmen hatte.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1953
dernamenlose hat geschrieben: 3. Juli 2026 22:29
craigistheman hat geschrieben: 3. Juli 2026 12:24 Ich prognostiziere für The Odyssey ein Einspielergebnis um die 700 Mio..
Ich biete mehr und sage 900.
Schau ma mal, mich amüsiert der Gedanke irgendwie, dass der Film zwar kein Totaldesaster am BO wird, aber eben mit einer höflichen Verhaltung aufgenommen wird. Das würde Nolan wieder etwas erden, denn ich finde das Marketing um den Film bislang unglaublich prätentiös - gut, ganz allgemein stört mich das bei Nolan, als würden 70mm IMAX und rein analoger Schnitt automatisch etwas über die Qualität des Filmes aussagen. Analoger Schnitt wa vor 30 Jahren noch absoluter Branchenstandard.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1954
Habe gelesen, dass der letzte Trailer bei yt der am schlechtesten bewertete Trailer mindestens seit Snowhite sein soll - im Sinne von mehr Dislikes als Likes? Ich dachte eigentlich, dieser Shitstorm der sich damals abgezeichnet hatte, wäre nie so richtig aufgeblüht. Hmm...
Denke aber, die große Mehrheit da draußen wird den Film sehen wollen. Bin gespannt.

Was Box Office angeht.
Ich würde Interstellar und Inception als Maßstab nehmen, die lagen beide um 800 Mio und das vor X Jahren.
Oppenheimer, als wirklich sperriger Film hat zwar fast die Milliarde erreicht, irgendwie aber auch vom Barbenheimer Virus profitiert.
Troja und Gladiator haben vor 20 Jahren schon 500 Mio gemacht. Man kann also nicht sagen, dass die Leute solche Historienfilme meiden
Allein schon wegen des IMAX Formats und der völlig ausufernden Preise dafür wird der Film sicher in Richtung 1 Milliarde gehen.

Einzige Gefahr wäre, wenn die ersten Reaktionen massenhaft wirklich negativ wären. Prima finde ich, dass Nolan keinerlei Screenings für Influencer macht. Man muss ihn lieben
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1956
craigistheman hat geschrieben: Gestern 15:20 gut, ganz allgemein stört mich das bei Nolan, als würden 70mm IMAX und rein analoger Schnitt automatisch etwas über die Qualität des Filmes aussagen.
Was meinst du mit "rein analoger Schnitt"? Der Film wird bis zum finalen Cut digital geschnitten. Erst die allerletzte Version des Schnitts findet analog statt. Und das wurde auch von Nolan in seinen Auftritten bisher explizit betont. Dass 70 mm IMAX im Zentrum der Marketing-Kampagne steht ist aber logisch, das würde jedes Studio auch unabhängig von Nolan so handhaben, wenn man nunmal den ersten Spielfilm vollständig in IMAX dreht. Es wäre ja auch absurd gewesen das 3D aus dem Marketing von Avatar herauszuhalten, nur weil das nichts über die Qualität des Films aussagt. Beide Filme sind untrennbar mit diesen Elementen verbunden und werden auch zukünftig untrennbar damit verbunden sein. Es wäre fahrlässig, das nicht prominent in die Marketingkampagne einzubauen.
craigistheman hat geschrieben: Gestern 15:20 Das würde Nolan wieder etwas erden
Hast du denn den Eindruck, er wäre ungeerdet? Auf mich wirkt er nach wie vor unglaublich bescheiden und geerdet. Klar, er steht im Mittelpunkt des Marketings, aber das wird primär vonseiten des Studios betrieben werden. Mir fällt keine Situation auf in der er sich offenkundig selbst ins Rampenlicht gestellt hätte. Auch habe ich bei ihm nie den Eindruck, dass er sich selbst übermäßig gerne reden hört - im Gegensatz zu einem Quentin Tarantino beispielsweise, den ich zwar auch sehr schätze, der mir aber deutlich weniger geerdet erscheint. Abseits des Marketings für seine eigenen Filme hält er sich sehr aus der Öffentlichkeit zurück, obwohl er bei seinem Standig sicher zu allem möglichen seinen Senf geben könnte wenn er wollte. Hin und wieder interviewt er andere Filmemacher, wenn die gerade einen Film herausbringen, aber auch da spielt er sich nie in den Vordergrund. Ich weiß wirklich nicht, warum man ihn für ungeerdet halten sollte.

Und da ich selbst Social Media (abseits von Youtube) verabscheue und bis vor wenigen Jahren kein Handy besessen habe, ist er mir natürlicherweise sympathisch :D
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1957
Ich kann mit diesem IMAX-Analogfetisch eben wenig anfangen. Es im Marketing derart hervorzuheben, und damit meine ich alle Nolans seit TDK (mit Ausnahme von Inception), erweckt bei mir eher den Verdacht, man wolle sich vor allem mit der Form und weniger mit dem Inhalt auseinandersetzen.

Oh da haben wir uns wohl falsch verstanden, denn „Nolan erden“ bezog sich hier auf die Auswahl der Stoffe, nicht etwa auf seine öffentlichen Auftritte, die mir weitestgehend egal sind. Ich hoffe einfach dass Nolan in Zukunft die Finger von den seheeer grooooßen Erzählungen lässt und sich wieder auf seine Stärken rückbesinnt - ausgeklügelte Raum-Zeit-Gefüge, da brauche ich keine Atombombe oder Odyssee.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

1958
craigistheman hat geschrieben: Gestern 23:53 Ich kann mit diesem IMAX-Analogfetisch eben wenig anfangen. Es im Marketing derart hervorzuheben, und damit meine ich alle Nolans seit TDK (mit Ausnahme von Inception), erweckt bei mir eher den Verdacht, man wolle sich vor allem mit der Form und weniger mit dem Inhalt auseinandersetzen.
Naja, aber ist das nicht der Sinn eines Making Offs? Das ist bei Bond doch auch nicht anders. Da gibt es Featuretts zu den Autos, den Stunts, den Locations, etc. Da geht es doch auch nicht um inhaltliches. Und ehrlich gesagt ist mir das auch lieber so, schließlich will ich im Kino nicht schon alles wissen oder gesehen haben. Und ich finde es auch jetzt nicht wirklich übertrieben. Wenn ich mich recht erinnere gibt es ein Video zu IMAX, eines zur Musik von Göranson und eines zu den Locations. Bei "Oppenheimer" war es nur eines von 5 Making-Of-Videos. Bei Tenet (wobei da die Marketingkampagne wegen Corona anders ablief) spielte IMAX eigentlich gar keine Rolle.
Klar, wenn man damit generell nichts anfangen kann, stört einen das sicherlich trotzdem, aber zumindest was das offizielle Marketing angeht ist das gar nicht sooo extrem. Es wird halt in jedem Interview angesprochen und dann antworten Nolan und die Schauspieler natürlich drauf. Und in jedem Artikel über den Film wird es auch erwähnt, aber das spricht ja eher dafür, dass tatsächlich ein Interesse an diesem Aspekt da ist und nicht dafür, dass sich die Verantwortlichen lieber mit der Form als mit dem Inhalt beschäftigen würden.
craigistheman hat geschrieben: Gestern 23:53 Oh da haben wir uns wohl falsch verstanden, denn „Nolan erden“ bezog sich hier auf die Auswahl der Stoffe, nicht etwa auf seine öffentlichen Auftritte, die mir weitestgehend egal sind. Ich hoffe einfach dass Nolan in Zukunft die Finger von den seheeer grooooßen Erzählungen lässt und sich wieder auf seine Stärken rückbesinnt - ausgeklügelte Raum-Zeit-Gefüge, da brauche ich keine Atombombe oder Odyssee.
Ah ok, das versteh ich natürlich. Wobei es schon auch irgendwie lustig ist. Viele Leute würden argumentieren, dass er es in Tenet mit seinen Raum-Zeit-Gefüge Konzepten übertrieben hat und mal wieder geerdet werden sollte. Dann macht er zwei absolut klassische Filmprojekte (Ein Biopic und eine Sagenverfilmung) und es ist auch nicht recht :D
Ich mag die Variation in seiner Stoffauswahl. Obwohl er regelmäßig ähnliche oder gleiche Stilmittel anwendet deckt er ein sehr breites Spektrum an Genres ab. Aber ich verstehe definitiv, dass du dir wieder Filme wie Inception, Interstellar und Tenet wünschst. In der Größenordnung macht das nun mal kein anderer in Hollywood. Aber ich glaube auch, dass da nochmal etwas kommt. Wenn er ein anderes Genre findet auf das er sein Konzept stülpen kann. Heistmovie, Weltraumabenteuer und Agentthriller hat er schon hinter sich, ich würde mir ja einen Who Dunnit in dieser Reihe noch wünschen.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."