Welcher Film von Christopher Nolan ist der Beste?

Following (1998) (Keine Stimmen)
Memento (2000)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (15%)
Insomnia (2002) (Keine Stimmen)
Batman Begins (2005) (Keine Stimmen)
Prestige (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (15%)
The Dark Knight (2008)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (15%)
Inception (2010)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (8%)
The Dark Knight Rises (2012) (Keine Stimmen)
Interstellar (2014)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (23%)
Dunkirk (2017) (Keine Stimmen)
Tenet (2020)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (15%)
Oppenheimer (2023) (Keine Stimmen)
Die Odyssee (2026)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (8%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2056
@Patrice:
Dein Wunsch nach einer kriegsrealistischeren Darstellung kann ich nicht nachvollziehen. Zum Einen ist dies ja kein Kriegsfilm wie Petersens Troja, zum anderen ist der Film ja schon extrem realistisch oder drastisch da wo es Sinn macht. Die Eroberung Trojas zum Beispiel ist mitreißend und realistisch. Besonders drastisch fand ich aber wie ausführlich Nolan das Ausharren im Pferd beschreibt, mit allen ekligen Details die da genannt werden. Wüsste jetzt nicht, wo eine realistischere Kriegsdarstellung genutzt hätte. Ich kann höchstens nachvollziehen, wenn einem nach Filmen wie Herr der Ringe, Gladiator, Troja und co. das hier alles eine Nummer zu klein vorkommt (u.a. weil man es nicht durch CGI aufgeblasen hat).

Deinen Punkt zum emotionaleren Ende kann ich nachvollziehen. Dazu muss ich sagen, dass ich den überraschenden "Kniff" am Ende schon von der ersten Minute des Films an erkannt habe (tatsächlich ohne dass ich die Vorlage an der Stelle im Kopf hatte), aber das war auch egal.
Mich stört an der Geschichte generell, dass Odysseus überhaupt keinen Grund für seinen enormen Rachedurst hat! Da hat das Drehbuch geschludert! Man überlege sich das mal: Er war 20 Jahre weg! Niemand kann ernsthaft glaube, dass er noch lebt. Für seine lange trägt er selbst die Verantwortung (oder meinet wegen die Götter). Dennoch macht sich niemand explizit an seine Frau ran! Der Film vermittelt den Eindruck, als bestehe das Königreich Ithaka aus einem Raum in dem 30 Leute jeden Abend Party machen - eklig, schleimig, dreist und gierig, aber eben nicht mehr. Odysseus erfährt auch wenig, was dann seine enorme Rache rechtfertigen würde. Wenn man bedenkt, dass der Film über zwei Stunden darauf zusteuert, ist das schon etwas schwach
"It's been a long time - and finally, here we are"