Welcher Film von Christopher Nolan ist der Beste?

Following (1998) (Keine Stimmen)
Memento (2000)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (13%)
Insomnia (2002) (Keine Stimmen)
Batman Begins (2005) (Keine Stimmen)
Prestige (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (9%)
The Dark Knight (2008)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (13%)
Inception (2010)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (17%)
The Dark Knight Rises (2012) (Keine Stimmen)
Interstellar (2014)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (17%)
Dunkirk (2017)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
Tenet (2020)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (13%)
Oppenheimer (2023)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
Die Odyssee (2026)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (9%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 23

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2101
danielcc hat geschrieben: Gestern 08:41 Ich schätze mich so glücklich, dass ich den Film einfach nur genießen konnte ohne jedes Detail zu hinterfragen. Jetzt habe ich richtig Lust auf eine zweite Sichtung
Ach so, alles klar, ich konnte den Film jetzt insgesamt nicht so genießen, aber wenn ich danach nicht versuche drüber nachzudenken woran das gelegen haben könnte, dann hätte ich ihn genossen, cool ... aber halt, ähh, uhh, geht das überhaupt ... oder warte, das ist es, Details nicht zu hinterfragen macht Filme besser ... oder, uiii... nee, wie jetzt?
Grübel, grübel, grübel ...

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2102
danielcc hat geschrieben: Gestern 08:41 Ich schätze mich so glücklich, dass ich den Film einfach nur genießen konnte ohne jedes Detail zu hinterfragen. Jetzt habe ich richtig Lust auf eine zweite Sichtung
Das kann ich gut verstehen. Ist teilweise schon übel hier, wenn einige ihre, oft nicht nachvollziehbare Meinung, hier so als unverrückbaren Tatbestand darstellen :-). Zum Glück gibt es hier auch Menschen, die gerne ins Kino gehen, ohne eine vorgefertigte Meinung zu haben, und auch fähig sind einen Film zu genießen.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2103
Oldie hat geschrieben: Gestern 20:12 Ist teilweise schon übel hier, wenn einige ihre, oft nicht nachvollziehbare Meinung, hier so als unverrückbaren Tatbestand darstellen :-)
So wie du grade mit diesem Satz? :)

Aber lass dich von mir nicht ärgern, Ticho, soll nur ein kleiner Spaß sein.

GaLiGrü
Kotzbrocken Hille, dein Lieblings-User!
Maibaum hat geschrieben: Gestern 11:16
danielcc hat geschrieben: Gestern 08:41 Ich schätze mich so glücklich, dass ich den Film einfach nur genießen konnte ohne jedes Detail zu hinterfragen
Ach so, alles klar, ich konnte den Film jetzt insgesamt nicht so genießen, aber wenn ich danach nicht versuche drüber nachzudenken woran das gelegen haben könnte, dann hätte ich ihn genossen, cool ... aber halt, ähh, uhh, geht das überhaupt ... oder warte, das ist es, Details nicht zu hinterfragen macht Filme besser
Wenn man um einen Film zu genießen weder nachdenken noch hinterfragen darf, spricht das ja nicht unbedingt fürs Endergebnis. :wink: Aber wir kennen diese Reaktionen doch schon. Ist man zu positiv, denkt man nicht kritisch genug. Ist man zu kritisch, kann man keinen Spaß mehr haben. Es sind immer die gleichen Vorwürfe aus immer den gleichen Ecken mit immer den gleichen Absichten. Diskurs immer gern, aber bitte ohne Gegenrede.

Gell, Ticho? :wink:
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2104
Diskurs in der Tat immer gerne - es erscheint aber müßig bis sinnlos, wenn man wirklich überall gepriesene Darstellung von Hathaway als "erbärmlich schlecht" betitelt. Oder das Kostüm und Produktionsdesign - welches von den Größten der Branche geliefert wurde - als "richtige Katastrophe" bezeichnet.
Ich könnte jetzt sagen: Vielleicht hat sich Nolan sogar so viel dabei gedacht, dass es sich dir nicht erschlossen hat. Das ist genau so wahr oder falsch, wie deine Annahme, dass er sich gar nichts gedacht hat, und alle alles nur vergeigt haben weil sie unfähig sind. Generell würde eine verbale Abrüstung bei der Darstellung der eigenen Meinung gut tun. Sonst wirkt es immer all zu sehr nach ragebait, weil man nicht mit dem Strom schwimmen will. Das weltweite Echo (von professionellen Kritikern als auch Zuschauern) ist ja überwältigend und selten wie nie einhellig. Allein schon deshalb würde ich mich selbst immer etwas hinterfragen, wenn ich zu einem ganz anderen Schluss komme. Zumindest aber würde ich die eigene Meinung nicht so faktisch (ja und auch überheblich) darstellen.


Ich will mich da gar nicht so echauffieren wie ich das früher getan hätte. Ich kenne die üblichen Verdächtigen ja inzwischen und verstehe ein stückweit wie sie ticken.


Eine anderes Detail, was ich nicht verstehen will, ist diese zwanghafte Kritik an Frauenrollen oder gleich Charakterisierung an sich. Nicht emanzipiert genug, zu emanzipiert, man nimmt ihr dies oder das nicht ab, warum trauert sie ihrem Mann hinterher, warum mal so und mal so,..
Das wirkt auf mich, als gebe es für dich (Hille) nur eine richtige Art, und die muss dann klar schwarz oder weiß sein, anstatt das man Figuren das zutraut, was man eigentlich auch verlangt: Dass sie realistisch sind, und da kann man eben einen Mann unendlich lieben und auf ihn warten, und dennoch frustriert sein, dass die Dinge so sind wie sie sind.

P.S. Schreibe das ganz nüchtern und nicht böse. After all, habe ich den Hille ja auch etwas lieb (aber nur ihn ;-) )
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2105
Oldie hat geschrieben: Gestern 20:12 Das kann ich gut verstehen. Ist teilweise schon übel hier, wenn einige ihre, oft nicht nachvollziehbare Meinung, hier so als unverrückbaren Tatbestand darstellen :-). Zum Glück gibt es hier auch Menschen, die gerne ins Kino gehen, ohne eine vorgefertigte Meinung zu haben, und auch fähig sind einen Film zu genießen.
Es gibt hier keine " unverrückbaren Tatbestände", alles was hier geschrieben wird ist eine Meinung, kann gar nichts anderes sein als eine Meinung.

Und mal ganz konkret, wer hat denn hier eine vorgefertigte Meinung? Und woher weißt du, daß die vorgefertigt war?

Ich denke es wäre für so einige hier wichtig zu lernen andere Meinungen zu akzeptieren, egal wie weit diese weg von der eigenen sind.

Daß ein Erfolgs-Regisseur wie Nolan polarisiert ist normal, aber man sollte da sachlich bleiben.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2108
Wirklich, im Ernst, es nervt mich: wenn du andere Meinungen nicht lesen willst, ignoriere meine Beiträge und gut ist.

Immer diese dämlichen "Hochnäsigkeits"unterstellungen, weil man nicht der Ansicht ist, die gewünscht wird. "Aber bla bla, alle anderen sehen das doch anders, wie kannst du das dann so sagen?" WEIL ICH ES NUN MAL SO EMPFINDE. Es sind Meinungen, keine Wahrheiten. Ich kann erbärmlich finden, wen auch immer ich will, und du kannst großartig finden, wen auch immer du willst. Ich hab kein Problem mit deiner Wahrnehmung, also belehre mich bitte nicht darüber, welche ich zu haben habe. Lies meinen Kram oder lass es, aber erspare mir doch diese unsachlichen Anschuldigungen. "Ich mein das nüchtern und nicht böse, ABER du schreibst überheblich und machst nur Ragebait." Ist klar.

Aber natürlich, ich erhebe meine Meinungen alle zum Fakt, und kann andere Sichtweisen nicht akzeptieren. Sorry, aber ich bin es leid, dass die immer selben Kandidaten hier lieber bei jeder Gelegenheit über die User selbst statt über die Sache reden wollen - oder sich nach Jahren Abstinenz neu anmelden, um gleich im zweiten Post unqualifiziert rumzumeckern statt was zum Thema zu sagen. Wenn euch Meinungen fremder Personen zu sowas völlig unwichtigem wie Filmen schon gleich persönlich angreifen und stören, forscht in euch woran es liegt (oder warum es euch so hart wichtig ist, dass ich eurer Ansicht sein muss), und lasst es nicht an mir aus. Oder drückt einfach im Zusammenhang mit meinem Profil auf "Blockieren" und ihr erspart euch meine voreingenommenen und hochnäsigen Postings.

Over and out.
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Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2110
danielcc hat geschrieben: Gestern 21:19 Das weltweite Echo (von professionellen Kritikern als auch Zuschauern) ist ja überwältigend und selten wie nie einhellig.
Da wäre ich mir nicht so sicher, habe z.b. das hier gefunden, das scheinen recht normale Zuschauer zu sein, aber das Echo ist total gemischt, und ähnelt in vielem dem hier im Forum:

https://www.reddit.com/r/Filme/comments ... nd_kritik/

Und das alle Kritiker so einhellig loben ist mega unwahrscheinlich bei einem Film der so viel Angriffsfläche bietet. Die Geschmäcker sind nicht so uniform wie du es gerne hättest.

Ansonsten Daniel, ist dein Umgang mit abweichenden Meinungen nach wie vor von viel Hilflosigkeit geprägt.
Einfach mal nur lesen, drüber nachdenken, und mit der eigenen Wahrnehmung vergleichen, und wenn du es nicht nachvollziehen kannst, was vollkommen ok ist, einfach mal stehen lassen. Statt immer nur die üblichen Erklär-Klischees aus der Mottenkiste hervor zu kramen.

Daß Leute Nolan härter angehen als eventuell nötig ist stets erwartbar, am anderen Ende des Spektrums wird er dafür auch mal mehr gelobt als nötig. Aber unabhängig von diesen emotionalen Verklärungen in positiver wie negativer Hinsicht bedienen seine Filme auch so das ganze Spektrum von großer Begeisterung bis großer Langeweile.


In den oben verlinkten Reddit Einschätzungen findet sich alles von toll bis enttäuschend:
"Christopher Nolan liefert mit Odyssee wieder ein echtes Kinoerlebnis ab"
"Ich habe den Film gestern Abend gesehen und fand ihn einfach Klasse!"
"7 von 10, maximal. und ich sage das als die absolute zielgruppe"
"Ist natürlich Geschmacksache aber ich fand den Film weder spannend noch fesselnd, eher mittelmäßig"
"Stimme zu. Der Film lebt primär von Nolan’s Hype und dem Sound / Bild, ansonsten aber eher durchschnittskost."



Ich habe im Übrigen schon sensationell unterschiedliche Kritiken zu Filmen gelesen die ich liebe, und ich mag das.
Zuletzt geändert von Maibaum am 22. Juli 2026 08:54, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2111
Wir sind hier sehr oft unterschiedlicher Meinung, aber weder ist das überkritisch, noch bewusst gegen die vermeintliche Mehrheitsmeinung gerichtet. Im schriftlichen Austausch wirkt manches oft schärfer als gemeint, es fehlt die persönliche Begegnung. Aber ich empfinde es auch als interessant, abweichende Meinungen zu lesen. Und wenn Hille Hathaway hier furchtbar findet, dann ist das so. :9 Mir hat sie in Odyssee gefallen. Gerade der kontroverse Austausch belebt das Ganze ja.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2113
War es hier, wo jemand meinte, dass die starke Fokussierung auf IMAX im Marketing keine großen Auswirkungen haben werde?

Insidekino.de:
"Und so schafft Die Odyssee mit 532.031 Besuchern den zweitbesten Start des Jahres und eröffnet 5 % über Christopher Nolans vorangegangenen Film und Oscar-Gewinner Oppenheimer (504.297). Jedes elfte Ticket (48.720) wurde in den 16 IMAX-Kinos gelöst."

Nicht schlecht. Die IMAXe sind auf ne Woche ausverkauft (zumindest bei mir). Der Film hätte vermutlich deutlich mehr Zuschauer, wenn nicht alle auf IMAX Tickets warten würden.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2114
Oldie hat geschrieben: Heute 07:31 Michael, das trifft auf dich auch zu :-)
Hey, drei Posts erst und zwei davon drehen sich bereits um mich!
Soll ich dir Miete überweisen, wenn ich schon in deinem Kopf lebe?
dernamenlose hat geschrieben: Gestern 09:32
Casino Hille hat geschrieben: Gestern 00:34 Nolan will Penelope einerseits als moderne Frau zeigen, die ihre eigene patriarchale Unterdrückung kommentiert, aber weil die Odyssee nun mal die Odyssee ist, muss sie sich dem Plotkonstrukt trotzdem brav fügen und auf die Rückkehr ihres Ehemannes (oder in dem Fall ihres Herrchens) warten.
Kann sie sich denn nicht nach Odysseus als ihrem geliebten Mann sehnen und gleichzeitig frustriert darüber sein, dass die gesellschaftlichen Umstände es ihr nicht erlauben bis zu seiner eventuellen Rückkehr alleine Königin zu sein, die sich nicht mit machthungrigen, parasitären Verehrern herumschlagen muss?
Sie kann, aber es bleibt für mich arg oberflächlich, in einem Ausmaß, in dem es für den Film besser wäre, ihre Rolle einfach kleiner zu halten. Ich verstehe ja Nolans Impuls, einen modernen Feminismus in diese Rolle hineinzubringen (er tut selbiges auch bei Circe, dort aber klüger und stimmiger, wie ich finde), aber es ist einfach zu viel des guten. Penelope wird nicht komplexer, nur weil sie sich ihrer eigenen gesellschaftlichen Unterdrückung bewusst ist, weil daraus bei einer halbwegs werkgetreuen Adaption nichts folgen darf. Sie muss darauf beschränkt bleiben, auf ihren Mann zu warten, und von ihm gerettet zu werden. Jeglichen Subtext, den Nolan obendrein in die Figur bringt, macht die inhärente rückständige Anlage des Charakters für mich nur offensichtlicher.

Wie Hathaway es dann spielt, darüber können wir geteilter Meinung sein. Ich fands komplett daneben, im affektierten Tonfall und der breiten Mimik, aber das gilt nicht nur für sie, sondern im gleichen Maße auch für Pattinson in seiner Cartoon-Villainrolle. Auf Ithaka sind viele Szenen mehr Theaterbühne als Film. Im Rest des Films fällt das für mich weniger stark auf. Möglich, dass Nolan so einen Effekt wollte, aber es funktioniert für mich nicht. Was besonders schade ist, da ich Hathaway und Pattinson eigentlich für starke Schauspieler halte, insbesondere auch in anderen Nolan Filmen (Pattinson ist top in Tenet, und Hathaway als Catwoman ebenfalls top besetzt).
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