Welcher Film von Christopher Nolan ist der Beste?

Following (1998) (Keine Stimmen)
Memento (2000)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (12%)
Insomnia (2002) (Keine Stimmen)
Batman Begins (2005) (Keine Stimmen)
Prestige (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (8%)
The Dark Knight (2008)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (16%)
Inception (2010)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (16%)
The Dark Knight Rises (2012) (Keine Stimmen)
Interstellar (2014)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (16%)
Dunkirk (2017)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
Tenet (2020)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (12%)
Oppenheimer (2023)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
Die Odyssee (2026)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (12%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 25

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2236
danielcc hat geschrieben: Heute 12:29 Hatte übrigens gestern eine relativ kleine Leinwand in merkwürdigem Format. Hat aber wenig bis keinen Unterschied zur ersten IMAX Sichtung gemacht.
Inwiefern merkwürdig? Was gibt es bei euch denn für Formate außer den regulären (und 1.90:1 IMAX)
danielcc hat geschrieben: Heute 12:29 Aber hey, solange das Marketing funktioniert
Das tut es definitiv. Meine IMAX-Sichtungen hab ich in den September verschoben...
Interessanterweise reagieren die Zuschauer in verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich darauf:

- In Süd-Korea geht der Film gerade absolut durch die Decke, hat am zweiten WE das erste überboten und es wird prognostiziert, dass das dritte WE noch erfolgreicher wird. Dadurch tritt der einzigartige Effekt auf, dass der IMAX-Anteil am Gesamteinspielergebnis sinkt, da die IMAX-Screens seit tag 1 unter Volllast laufen und die Zuschauer auf reguläre Leinwände ausweichen müssen.
- In China weigern sich die Zuschauer dagegen regelrecht, den Film auf regulären Leinwänden zu schauen: Die 800 IMAX Leinwände haben bisher mehr Geld eingespielt als die 20 000 restlichen Leinwände, auf denen "The Odyssey" gezeigt wird. 4% der Leinwände sind also für über 50% des Einspiels verantwortlich. Und dort warten die Leute lieber, weshalb das Startwochenende vergleichsweise schwach war, die für chinesischen Verhältnisse absurd starken Wochentage, sowie die ersten Prognosen fürs Wochenende aber auf einen sehr langen Kinorun hindeuten, was für China absolut untypisch ist.

Scheinbar gibt es also große kulturelle Unterschiede, wie das Marketing sich in den unterschiedlichen Ländern auswirkt.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2237
danielcc hat geschrieben: Heute 14:04 Die Verschachtelung der Erzählebenen bei Odyssey mag teilweise recht "simpel" sein, aber sie macht für mich total Sinn und sie ist vor allem nachvollziehbar. Es geht ja um etwas Erlebtes und jetzt nachwirkt. Es geht darum zu zeigen, dass er jahrelang bei Calypso war, und sich langsam wieder erinnert... Dann die Szenen um Troja, die Stück für Stück für ihn wieder greifbarer werden, bis zur "Auflösung".
Wenn es um die Erinnerungen geht stimme ich dir zu. Aber wann der Wechsel von Odysseus nach Ithaka oder Sparta stattfindet ist relativ austauschbar. Das ist gar nicht als Kritik gemeint, ich mag das ja auch, aber ich halte das Lob für überzogen.
danielcc hat geschrieben: Heute 14:04 Bei Oppenheimer... tja. Da habe ich nix verstanden. Ich wusste einfach gar nicht mehr wer welche Rolle hat, warum das gezeigte wichtig ist, in welcher Abfolge es steht... Mag alles Sinn machen, aber ich habe es nicht geschnallt.
Dann kann ich nur empfehlen den Film nochmal zu schauen. Dann ist eigentlich immer klar zu welchem Zeitpunkt welche Szene spielt. Und warum es wichtig ist sieht man in aller Regel direkt in der nächsten Szene. Deshalb springt der Film ja so wild hin und her - um genau das zu zeigen. Den "Chevallier-Incident" sehen wir beispielsweise aus vier verschiedenen zeitlichen Blickwinkeln - in einer Sequenz. Weil die Bedeutung der Szene vollkommen verpuffen würde, wenn man nur den Dialog in der Küche zeigen würde. Die Bedeutung des Ganzen wird einem direkt durch die nächsten Szenen gezeigt, die zu völlig anderen Zeitpunkten spielen, nahegebracht. Eine lineare Erzählweise wäre hier völlig wirkungslos gewesen.
Aber ja, bei meiner ersten Sichtung konnte ich gerade in den Szenen mit Lewis Strauss auch nicht immer sagen, wann da gerade was spielt. Bzw. erst in der zweiten Hälfte des Films.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2238
dernamenlose hat geschrieben: Heute 13:55 Also sorry, das ist aber schon sehr polemisch und unfair.
Meine individuelle Sicht der Dinge ist unfair? Ach Mensch, das tut mir leid.

Nein, mal im Ernst: "Fairness" ist kein Kriterium für mich. War es auch nie.
dernamenlose hat geschrieben: Heute 13:55 Lange vor release hast du dir eine poetische Umsetzung des Stoffes gewünscht.
Stimmt. Leider hab ich die nicht wirklich bekommen. Aber das hab ich ja auch erwartet.
Und es macht auch gar nichts. Es gab dieses Jahr genug andere Filme, die ich toll fand.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2239
Im Grunde ist der die imax Bedeutung dann ka überall gleich. Auch in Deutschland laufen die imaxe unter Volllast. Nur weigern sich die Leute nicht den Film auch anders zu sehen


Was ich mit komischen Format meine: meist fährt ja die Leinwand nach den Trailern an der Seite richtig auf um das möglichst breite Format zu zeigen. Hier war das nicht so und damit war die Leinwand echt klein.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2240
Casino Hille hat geschrieben: Heute 14:40 Meine individuelle Sicht der Dinge ist unfair? Ach Mensch, das tut mir leid.
Ach Hille, dann mal meine individuelle Sicht der Dinge: Beiträge wie dieser machen es echt anstrengend mit dir zu diskutieren. Wenn man seine Meinung in ein Forum stellt und jemand reagiert dann mit Argumenten darauf, dann ist es einfach nur schwach sich dann hinter ein simples "Ist halt meine Meinung" zurückzuziehen - und es macht jede vernünftige Diskussion unmöglich. Eigentlich war doch Samedi mal für solche Einzeiler zuständig und nicht du. Ich glaube ich finde es vor allem deshalb so anstrengend (und frustrierend) weil offensichtlich ist, dass du zu anderen Diskussionsbeiträgen in der Lage bist. Ich hab hier im Forum schon unglaublich gewinnbringende und interessante Diskussionen mit dir geführt (auch in diesem Thread), aber eben auch unglaublich frustrierende.
Und ein offenkundiges nicht Ernstnehmen des Gegenübers "Ach Mensch, das tut mir leid" macht es nicht besser.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2241
Ich nehme hier grundsätzlich jeden ernst, aber meine Meinung mal eben als "unfair" abzukanzeln eröffnet einfach wenig Diskussionsgrundlage. Oder sagen wir es anders: Es macht mir wenig bis keine Lust, nach dieser Vokabel noch eine gehaltvolle Antwort zu verfassen. Hat ja relativ wenig Sinn, wenn das was ich sage sowieso unfair ist und mir damit direkt eine Absicht unterstellt wird.
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Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2242
danielcc hat geschrieben: vor 39 Minuten Im Grunde ist der die imax Bedeutung dann ka überall gleich. Auch in Deutschland laufen die imaxe unter Volllast. Nur weigern sich die Leute nicht den Film auch anders zu sehen
Das ist richtig. Der Unterschied zwischen Süd-Korea und dem Rest der Welt besteht halt nur darin, dass der IMAX-Anteil sinkt, weil die Gesamtzuschauerzahl weiter steigt, während im Rest der Welt maximal am zweiten WE steigende Zuschauerzahlen zu verzeichnen waren und es danach zu einem langsamen Absinken in den regulären Kinos kam, während die IMAX-Kinos gefüllt blieben. Dadurch steigt der IMAX-Anteil in den meisten Ländern kontinuierlich an. Irgendwann wird das auch in Süd-Korea der Fall sein, aktuell sinkt er aber noch, weil das Besucherwachstum nur von regulären Kinos aufgefangen werden kann.

China ist hier die große Ausnahme, weil hier kaum jemand auf die regulären Kinos ausweicht. Und eine 50%ige IMAX Quote ist schlichtweg absurd hoch. Ich weiß nicht, ob es das schon mal gab...

Bin sehr gespannt ob Japan eher dem koreanischen oder eher dem chinesischen Verlauf ähneln wird.
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Re: Grasp for resonant symbols – Die Filme des Christopher Nolan

2243
Casino Hille hat geschrieben: vor 28 Minuten Ich nehme hier grundsätzlich jeden ernst, aber meine Meinung mal eben als "unfair" abzukanzeln eröffnet einfach wenig Diskussionsgrundlage. Oder sagen wir es anders: Es macht mir wenig bis keine Lust, nach dieser Vokabel noch eine gehaltvolle Antwort zu verfassen. Hat ja relativ wenig Sinn, wenn das was ich sage sowieso unfair ist und mir damit direkt eine Absicht unterstellt wird.
Warum soll eine Absicht unterstellt werden, wenn man von "unfair" redet. Jeder Mensch wird sich regelmäßig unfair verhalten oder zumindest unfair über andere denken, und das passiert oft unterbewusst. Auch meine Einschätzung davon, dass du mich nicht ernst nimmst dürfte unfair gewesen sein, wenn deine Aussage, dass du hier grundsätzlich jeden ernst nimmst, zutreffend ist. In unserer Beurteilung von Dingen sind wir regelmäßig unfair, manchmal bewusst manchmal unbewusst.

Und nein, was du sagst ist definitiv nicht "sowieso unfair". Deinen ersten Punkt "
Casino Hille hat geschrieben: Heute 12:27 Das ist sie bei Nolan immer. In der Regel muss man dafür nicht mal zur Leinwand gucken. Die Figuren sprechen es in voller Breite aus.
sehe ich beispielsweise absolut nicht als unfair an. Ich stimme ihm nicht vollständig zu, aber das ist ja erst mal egal. Es ist eine völlig legitime Einschätzung. Dann wechselst du aber eben schon rein sprachlich in eine überspitze bis polemische Darstellung:
Casino Hille hat geschrieben: Heute 12:27 Eigentlich total praktisch. Man kann nebenbei in Ruhe WhatsApp Nachrichten checken oder das runtergefallene Popcorn aufheben, und braucht keine Angst zu haben, etwas Essentielles zu verpassen. Das nennt man Service.
Hier steht ziemlich eindeutig nicht mehr der Inhalt der Aussage im Fokus, sondern die Art und Weise. "Eigentlich total praktisch" und "Das nennt man Service" sind schlichtweg zynische Kommentare. Die darf man gerne so bringen, solche Beiträge können eine trockene inhaltliche Diskussion ja auch auflockern, aber man muss dann halt auch damit rechnen, dass es kritisiert wird.

Und ja, ich halte es für unfair und für nicht zielführend, wenn man einen Nolanfilm (wie auch immer man ihn qualitativ fand) mit der klassischen Netflix Eigenproduktion auf eine Stufe stellt, was das Element des aktiven Schauens angeht. Der eine konzipiert seine Filme für die große Leinwand und volle Konzentration über drei Stunden, die anderen konzipieren ihre Filme exakt für das von dir beschriebene Verhalten (Das hat Matt Damon dieses Jahr ja sogar öffentlich ausgesprochen, obwohl es davor schon ein offenes Geheimnis war). Ich hab absolut kein Problem damit, wenn du sagst, dass du mit dem durchschnittlichen Netflix-Film der letzten Jahre mehr Spaß hattest als mit "The Odyssey". Ich hab auch kein Problem damit, wenn du Nolan "Tell don´t show" vorwirfst. Das halte ich zwar für falsch, ist aber ebenfalls nicht unfair. Ich hätte vermutlich nicht mal ein Problem damit, wenn du behaupten würdest, dass es die Bilder in einem Nolan Film nicht braucht, da die Dialoge ausreichen um alles relevante mitzubekommen. Dem würde ich zwar entschieden widersprechen, aber es wäre nicht unfair. Unfair wird es durch die Art und Weise, wie du den Punkt vorbringst.
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