Ich würde behaupten, die Serie gibt es nur noch wegen der Hörspiele. Sonst hätte sie nicht überlebt (so war es ja auch buchstäblich in der Dr3i Zeit).
Karpatenhund ist ja besonders spezialgelagert in dieser Hinsicht. Das ursprüngliche Buch ist ja seeeeeehr merkwürdig. Wurde dann für die deutsche Version stark entschärft, und dann fürs Hörspiel noch mal verändert. Der Film ist so eine Mischung aus deutschem Buch und Hörspiel, und dennoch neu in einigen Teilen.
Warum man den Titel gewählt hat für den zweiten Film?
- Einfacher für etwas etabliertes Werbung zu machen; man kann davonausgehen, dass viele Väter von heute lieber ihre Kinder in den Karpatenhund nehmen, als in "Die drei Fragezeichen und die garstige Katze".
- Extrem günstig zu produzieren! Es gibt praktisch nur eine Location und die fand man genau so wie man sie wollte in Spanien
Re: Zuletzt gesehener Film
10802Ich bin ja mit den ??? aufgewachsen und schon damals hörte praktisch jeder die Kassetten und nur wenige lasen dazu die Bücher. Ich mochte zwar beides, aber favorisierte ebenfalls die Hörspiele.
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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Re: Zuletzt gesehener Film
10803Mich würde wirklich mal interessieren wie viele Hörspiel dieser Tage verkauft werden, welche Bücher, und wer am Ende was konsumiert.
Habe das Gefühl, dass die ??? Hörspiele eher für die Nostalgiker und Fans von damals sind, die Bücher tatsächlich sehr stark von Kindern/Jugendlichen konsumiert werden. Dann gibt es ja auch noch die Kids.
Im Kino mit mir waren auf jeden Fall nur Kinder.
Habe das Gefühl, dass die ??? Hörspiele eher für die Nostalgiker und Fans von damals sind, die Bücher tatsächlich sehr stark von Kindern/Jugendlichen konsumiert werden. Dann gibt es ja auch noch die Kids.
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Re: Zuletzt gesehener Film
10804Ich glaube bei den Büchern werden die Kids mehr von jungen Lesern gekauft. Aber das ist nur ein Gefühl. Die meisten Kinder/Jugendlichen die ich kenne, sind mit den Kids und nicht mit den "Originalen" aufgewachsen.
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Re: Zuletzt gesehener Film
10805Kann sein, aber mir fehlt da zu viel aus den Büchern und auch wenn es Blasphemie sein mag, finde ich es arg befremdlich, drei alten Säcken beim "Teenies sprechen" zuzuhören. Die Bücher lese ich seit immer sehr gerne und kaufe regelmäßig die Neuerscheinungen.danielcc hat geschrieben: 28. Januar 2025 19:39 Ich würde behaupten, die Serie gibt es nur noch wegen der Hörspiele. Sonst hätte sie nicht überlebt (so war es ja auch buchstäblich in der Dr3i Zeit).
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Let the sheep out, kid.
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Re: Zuletzt gesehener Film
10806Ich finde man hätte das Risiko eingehen können und die drei ??? in den Hörspielen mit ihren Sprechern altern lassen. Deren Publikum ist in der Masse 40+, da bin ich mir relativ sicher. Für die junge Generation gibt ja schon recht lange die "Kids", wobei auch dort die Sprecher schon deutlich älter als ihre Charaktere sind.
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Re: Zuletzt gesehener Film
10807Soo viel fehlt da bei den neueren Umsetzungen doch nicht. Ist es nicht eine von Minningers größten Schwächen eben kaum etwas zu kürzen (außer die Actionszenen)? Bei den Klassikern fehlt tatsächlich oft eine Menge, aber "der Geist" der Bücher bleibt da dennoch meist erhalten.Casino Hille hat geschrieben: 29. Januar 2025 02:00 Kann sein, aber mir fehlt da zu viel aus den Büchern
Da bin ich seit der Designumstellung raus. Zumindest was das kaufen angeht. Wenn ich ein Buch in einer Bibliothek sehe wird es natürlich trotzdem ausgeliehen und gelesen, aber gekauft werden seit 2021 keine Bücher mehr. Und schon seid den 190er Folgen hab ich nur noch die Bücher von Marx, Nevis, Erlhoff und Buchna gekauft. Qualitativ überzeugen mich die neuen Bücher (im Schnitt) leider immer weniger.Casino Hille hat geschrieben: 29. Januar 2025 02:00 Die Bücher lese ich seit immer sehr gerne und kaufe regelmäßig die Neuerscheinungen.
Dann funktioniert aber das gesamte Setting nicht mehr. Warum sollte Justus dann noch bei Onkel Titus und Tante Mathilda auf dem Schrottplatz leben? Warum sollten sich die drei immer noch in einem alten Wohnwagen treffen? Wovon leben sie, wenn sie kein Geld für ihre Arbeit verlangen? Was ist mit Buchvorlagen die teilweise in der Schule spielen? Etc.vodkamartini hat geschrieben: 29. Januar 2025 07:49 Ich finde man hätte das Risiko eingehen können und die drei ??? in den Hörspielen mit ihren Sprechern altern lassen.
Die drei Jungs sind im Laufe der Zeit ja bereist gealtert (von 13-15 in den Klassikern zu 16-17 ab Folge 47). Ein weiteres Altern würde die Reihe so stark verändern, dass zahlreiche Kernelemente so nicht mehr funktionieren würden.
Zum Film:
Bis ich dazu komme mich etwas ausführlicher zu äußern:
Richtig gut! Die kleineren störenden Elemente und Entscheidungen können das Gesamtergebnis nicht nennenswert trüben. Ich würde mich danielcc anschließen und sagen, dass es der bisher beste drei ??? Film ist.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."
Re: Zuletzt gesehener Film
10808Spannende Aussage. Verstehe abder den Dr3I-Bezug nicht. Gerade die hat doch gezeigt, dass es Kosmos völlig egal sein kann, ob aus den Büchern Hörspiele verwurschtelt werden, die Serie läuft weiter.danielcc hat geschrieben: 28. Januar 2025 19:39 Ich würde behaupten, die Serie gibt es nur noch wegen der Hörspiele. Sonst hätte sie nicht überlebt (so war es ja auch buchstäblich in der Dr3i Zeit).
Ja und nein. Bei den Klassikern fehlt viel, dennoch sind es gute Hörspiele und Francis hat es oft geschafft, den "Geist", wie du es so schön nennst, zu erhalten. Minninger ist als Skriptautor (und auch alles andere) mMn völlig unfähig, aber auch das konnte er früher mal besser. Was da heute für ein Murks produziert wird, ist katastrophal.dernamenlose hat geschrieben: 29. Januar 2025 09:50Soo viel fehlt da bei den neueren Umsetzungen doch nicht. Ist es nicht eine von Minningers größten Schwächen eben kaum etwas zu kürzen (außer die Actionszenen)? Bei den Klassikern fehlt tatsächlich oft eine Menge, aber "der Geist" der Bücher bleibt da dennoch meist erhalten.Casino Hille hat geschrieben: 29. Januar 2025 02:00 Kann sein, aber mir fehlt da zu viel aus den Büchern
Ich war dann leider doch zu schwach und habe meinen Boykott seit dem neuen Design nicht durchgezogen. Lese also weiterhin alles. Und ja, die Bücher werden schwächer. Was auch daran liegt, dass "Autoren" wie André Minninger und Christoph Dittert (wobei der immerhin ab und an was brauchbares schreibt im Gegensatz zu Minniner, bei dem es mit jedem neuen Band schlimmer und schlimmer wird) daran rumwerkeln dürfen. Mit André Marx verliert die Serie ja jetzt auch ihren mit Abstand besten Autoren. Und natürlich auch daran, dass es nach 250-300 Folgen (inkl. Specials) einfach langsam schwierig wird, etwas neues zu erfinden. Aber dennoch unterhalten mich die meisten Bücher. Was dann jedoch bei Europa daraus gemacht wird, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Ich schätze Heikedine Körting für ihr Lebenswerk enorm, aber wie man diesen Mist heutzutage durchwinken kann, ist mir ein Rätsel. Klar, es wird ja alles gekauft, aber gibt es da keinen Anspruch an sich selbst? Macht sie überhaupt noch was, außer daneben zu sitzen undzuzugucken, während Minninger den ganzen Laden übernimt? Keine Ahnung. Ich freue mich jedenfalls auf die Bobcast-Folgen um Längen mehr als auf neue Hörspiele. Seit der 200 gab es da nichts mehr, was mich auch nur ansatzweise begeistert hat. Längen ohne Ende, anstrengendes Overacting von "Justus Jonas muss dümmlich klingen"-Oliver Rohrbeck und alle Actionszenen werden rausgeschnitten. Schlimm! Bis ca. in die 190er-Folgen, in denen auch schon lange nicht mehr alles toll war, konnte ich mich noch gut mit allem arrangieren und es gab immer wieder noch Highlight-Folgen zwischendurch, aber alles, was jetzt kommt, höre ich mir einmal an, bin dann genervt und höre lieber wieder den Phantomsee, Toteninsel oder auch den schreienden Nebel etc.dernamenlose hat geschrieben:Da bin ich seit der Designumstellung raus. Zumindest was das kaufen angeht. Wenn ich ein Buch in einer Bibliothek sehe wird es natürlich trotzdem ausgeliehen und gelesen, aber gekauft werden seit 2021 keine Bücher mehr. Und schon seid den 190er Folgen hab ich nur noch die Bücher von Marx, Nevis, Erlhoff und Buchna gekauft. Qualitativ überzeugen mich die neuen Bücher (im Schnitt) leider immer weniger.Casino Hille hat geschrieben: 29. Januar 2025 02:00 Die Bücher lese ich seit immer sehr gerne und kaufe regelmäßig die Neuerscheinungen.
"Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft!" - "Wir sind kein Countryclub, 007!"
Re: Zuletzt gesehener Film
10809Die Dr3i haben gezeigt, dass die Serie keine Bücher als Vorlagen braucht. Man könnte auch einfach direkt Hörspiel-Skripte schreiben. Aber wie gesagt: Ohne konkrete Zahlen dazu, wie und wo mit ??? Geld verdient wird, ist die Diskussion müßig.
Ich gebe Vodka Recht. Man hätte die ??? in den Hörspielen ruhig altern lassen können. Im Grunde hat man das sogar, weil der kindliche Charakter kaum noch eine Rolle spielt. Sagen wir so: Sie sind gefühlt schon lange in einem Nirgendwo zwischen 18 und 28 - finde ich.
Persönlich würde ich mir ein vollständiges Reboot wünschen - was es aber nicht geben wird.
- Völlig andere Autoren
- ggf. Setting in den 80ern, muss aber nicht sein
- Völlig neues Team für die Hörspiele
- Casting von drei ~12jährigen als neue Sprecher
- Herausstellen, dass es sich um Kinder in einer Erwachsenenwelt handelt
- Kürzere Hörspiele (max 50min)
- Klar unterscheidbare Sprecher; wieder mehr Stimm-Legenden anstelle von "GZSZ Stimm-Einerlei"
- Ganz wichtig: komplett neuer, homogener Soundtrack. Am liebsten Einigung mit Carsten Bohn um seine alten Stücke verwenden zu dürfen, alternativ gibt es ja einen jungen Musiker der ganz ähnliche Hörspielmusik macht (Tom Steinbrecher)
Ich gebe Vodka Recht. Man hätte die ??? in den Hörspielen ruhig altern lassen können. Im Grunde hat man das sogar, weil der kindliche Charakter kaum noch eine Rolle spielt. Sagen wir so: Sie sind gefühlt schon lange in einem Nirgendwo zwischen 18 und 28 - finde ich.
Persönlich würde ich mir ein vollständiges Reboot wünschen - was es aber nicht geben wird.
- Völlig andere Autoren
- ggf. Setting in den 80ern, muss aber nicht sein
- Völlig neues Team für die Hörspiele
- Casting von drei ~12jährigen als neue Sprecher
- Herausstellen, dass es sich um Kinder in einer Erwachsenenwelt handelt
- Kürzere Hörspiele (max 50min)
- Klar unterscheidbare Sprecher; wieder mehr Stimm-Legenden anstelle von "GZSZ Stimm-Einerlei"
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Re: Zuletzt gesehener Film
10810Klar, sicher braucht es keine Bücher, die dann schlechter als Hörspiele umgesetzt werden. Wäre sogar besser, dann wird nämlich direkt für das Medium geschrieben und alles, was beachtet werden muss, kann beachtet werden. Aber deine Aussage war jadanielcc hat geschrieben: 29. Januar 2025 13:00 Die Dr3i haben gezeigt, dass die Serie keine Bücher als Vorlagen braucht. Man könnte auch einfach direkt Hörspiel-Skripte schreiben.
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deinen Aussagen. Wieso sollte nur deshalb, weil es mal eine Zeit gab, in der es Hörspiele ohne Buchvorlage gab, klar sein, dass es die Serie nur wegen der Hörspiele gibt? Außerdem gibt es öffentlich verfügbare Verkaufszahlen (nicht genau und nicht brandaktuell, aber um die Diskussion führen zu können, absolut.)danielcc hat geschrieben: 28. Januar 2025 19:39 Ich würde behaupten, die Serie gibt es nur noch wegen der Hörspiele. Sonst hätte sie nicht überlebt (so war es ja auch buchstäblich in der Dr3i Zeit).
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Re: Zuletzt gesehener Film
10811Zumal ja weiterhin "???"-Bücher erschienen sind, während parallel "Die DR3I" erschienen ist oder?
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Re: Zuletzt gesehener Film
10812ja OK, war nicht besonders schlüssig von mir 
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Re: Zuletzt gesehener Film
10813Ich stimme dir aber insofern zu, dass DDF für den Großteil der Menschen sicherlich die Hörspiel-Reihe "ist" (und auch erfolgreicher). Dass es die Bücher gibt, ist vielen "Fans" wohl selbst unbekannt. Nur sollte man das nie vergessen, finde ich, dass die Hörspiele ausschließlich eine Zweitverwertung sind.
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Re: Zuletzt gesehener Film
10814Im Kino: Abenteuerklassiker mit Verve
Der Graf von Monte Christo
Kongeniale Umsetzung der berühmtesten Revenge-Story der Literaturgeschichte, die mit elegischer audiovisueller Wucht, famosen Darstellern und einer perfekt getakteten Dramaturgie dem klassischen Abenteuerkino eine moderne Referenz erweist.
Viele halten den schwarz gewandeten Rächer für eine Erfindung der US-amerikanischen Popkultur. Fügen wir dem Ganzen noch „maskiert“ hinzu, dann stimmt das auch. Der heute beinahe schon als globale Marke durchgehende Batman widmet sich nun schon fast ein Jahrhundert der außergesetzlichen Verbrechensbekämpfung und wird dabei - zumindest zeitlich gesehen - nur noch von einem gewissen Don Diego de la Vega, besser bekannt als „Zorro“, übertroffen. Beide entstammen der längst salonfähig gewordenen Comic-bzw. Pulp-Kultur und sind sowohl charakterlich wie auch äußerlich sehr ähnlich angelegt. Wohlhabend, intelligent und kampferprobt, leben sie ihren radikalen Gerechtigkeitssinn als maskierte Vigilanten aus. Da sie selbst außerhalb des Gesetzes stehen, sind sie weitaus erfolgreicher als die jeweilige Staatsgewalt, bewegen sich aber auch moralisch wie rechtlich stets auf einem sehr schmalen Grad.
Nun könnte man annehmen, dass die große Sympathie für den rächenden Outlaw, zumal dieser auch noch auf der moralisch richtigen Seite steht, eine uramerikanische, weil historisch motivierte ist. Man muss gar nicht Robin Hood bemühen, ohnehin mehr Beschützer und Wohltäter als Rächer, um hier entschieden zu widersprechen. Schließlich gibt es eine Figur des französischen Romanciers Alexandre Dumas, die weitaus besser als Vorbild für die beiden maskierten Comic-Helden taugt: Edmond Dantes bzw. sein Alter Ego „Der Graf von Monte Christo“. Wie seine US-Epigonen ist er getrieben von einem Verlangen nach Gerechtigkeit, das sich in vigilanten (Rache-)Akten entlädt. Ähnlich Bruce Wayne kanalisiert er dabei ein extremes persönliches Trauma inklusive eines Abtauchens in seelische Abgründe, bis ihn schussendlich nur noch Nuancen von der charakterlichen Verkommenheit seiner Widersacher trennen ...
https://www.ofdb.de/film/379436,951421, ... HwoWB5aeVw
Der Graf von Monte Christo
Kongeniale Umsetzung der berühmtesten Revenge-Story der Literaturgeschichte, die mit elegischer audiovisueller Wucht, famosen Darstellern und einer perfekt getakteten Dramaturgie dem klassischen Abenteuerkino eine moderne Referenz erweist.
Viele halten den schwarz gewandeten Rächer für eine Erfindung der US-amerikanischen Popkultur. Fügen wir dem Ganzen noch „maskiert“ hinzu, dann stimmt das auch. Der heute beinahe schon als globale Marke durchgehende Batman widmet sich nun schon fast ein Jahrhundert der außergesetzlichen Verbrechensbekämpfung und wird dabei - zumindest zeitlich gesehen - nur noch von einem gewissen Don Diego de la Vega, besser bekannt als „Zorro“, übertroffen. Beide entstammen der längst salonfähig gewordenen Comic-bzw. Pulp-Kultur und sind sowohl charakterlich wie auch äußerlich sehr ähnlich angelegt. Wohlhabend, intelligent und kampferprobt, leben sie ihren radikalen Gerechtigkeitssinn als maskierte Vigilanten aus. Da sie selbst außerhalb des Gesetzes stehen, sind sie weitaus erfolgreicher als die jeweilige Staatsgewalt, bewegen sich aber auch moralisch wie rechtlich stets auf einem sehr schmalen Grad.
Nun könnte man annehmen, dass die große Sympathie für den rächenden Outlaw, zumal dieser auch noch auf der moralisch richtigen Seite steht, eine uramerikanische, weil historisch motivierte ist. Man muss gar nicht Robin Hood bemühen, ohnehin mehr Beschützer und Wohltäter als Rächer, um hier entschieden zu widersprechen. Schließlich gibt es eine Figur des französischen Romanciers Alexandre Dumas, die weitaus besser als Vorbild für die beiden maskierten Comic-Helden taugt: Edmond Dantes bzw. sein Alter Ego „Der Graf von Monte Christo“. Wie seine US-Epigonen ist er getrieben von einem Verlangen nach Gerechtigkeit, das sich in vigilanten (Rache-)Akten entlädt. Ähnlich Bruce Wayne kanalisiert er dabei ein extremes persönliches Trauma inklusive eines Abtauchens in seelische Abgründe, bis ihn schussendlich nur noch Nuancen von der charakterlichen Verkommenheit seiner Widersacher trennen ...
https://www.ofdb.de/film/379436,951421, ... HwoWB5aeVw
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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Re: Zuletzt gesehener Film
10815Gerade aus dem Kino:
Babygirl
Hmmmmmmm..... außer viel Stammeln, Flüstern und Stöhnen bietet der Film wenig. Das liegt an zwei Problemen:
1. Es gibt kaum eine Story die es wert ist erzählt zu werden. Worum geht es eigentlich im Film? Für einen Vergleich mit Klassikern wie Basic Instinct fehlt völlig ein spannende Thriller Plot. Es bleibt bei einem "Eyes Wide Shut" aber ohne jede Raffinesse, oder ein 9 1/2 Wochen ohne Erotik? Es soll wohl um Macht und Unterwerfung gehen, doch auch da würde ich jederzeit einen anderen Michael Douglas Film, nämlich Disclosure - vorziehen. Am Ende des Tages sind wir hier wohl einfach auf Fifty Shades of Grey Niveau (den ich nicht gesehen habe)
2. Manchmal können Filme ja auch ohne jede ausgeklügelte Handlung, ohne künstlerische Ambitionen oder ausgefeilte Charaktere funktionieren. Dann jedoch benötigt man herausragende Darsteller. Während Nicole Kidman in Babygirl überzeugt, bleibt ausgerechnet ihr dominanter Verführer blass. Man weiß bis zum Ende nicht so recht wer er ist, was er will. Auch die Besetzung des ehemals explizit als Womanizers und Latino Lovers bekannten Antonio Banderas als Kidmans Ehemann-der-es-nicht-bringt wirkt fragwürdig (er hat aber einen starken Wutausbruch).
Es bleibt der Mut Kidmans auch mit fast 60 nahezu nackt vor der Kamera zu stehen und sehr viel von sich "preiszugeben". Spannung, Unterhaltung, Raffinesse gehen dem Film weitgehend ab.
Babygirl
Hmmmmmmm..... außer viel Stammeln, Flüstern und Stöhnen bietet der Film wenig. Das liegt an zwei Problemen:
1. Es gibt kaum eine Story die es wert ist erzählt zu werden. Worum geht es eigentlich im Film? Für einen Vergleich mit Klassikern wie Basic Instinct fehlt völlig ein spannende Thriller Plot. Es bleibt bei einem "Eyes Wide Shut" aber ohne jede Raffinesse, oder ein 9 1/2 Wochen ohne Erotik? Es soll wohl um Macht und Unterwerfung gehen, doch auch da würde ich jederzeit einen anderen Michael Douglas Film, nämlich Disclosure - vorziehen. Am Ende des Tages sind wir hier wohl einfach auf Fifty Shades of Grey Niveau (den ich nicht gesehen habe)
2. Manchmal können Filme ja auch ohne jede ausgeklügelte Handlung, ohne künstlerische Ambitionen oder ausgefeilte Charaktere funktionieren. Dann jedoch benötigt man herausragende Darsteller. Während Nicole Kidman in Babygirl überzeugt, bleibt ausgerechnet ihr dominanter Verführer blass. Man weiß bis zum Ende nicht so recht wer er ist, was er will. Auch die Besetzung des ehemals explizit als Womanizers und Latino Lovers bekannten Antonio Banderas als Kidmans Ehemann-der-es-nicht-bringt wirkt fragwürdig (er hat aber einen starken Wutausbruch).
Es bleibt der Mut Kidmans auch mit fast 60 nahezu nackt vor der Kamera zu stehen und sehr viel von sich "preiszugeben". Spannung, Unterhaltung, Raffinesse gehen dem Film weitgehend ab.
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