Mit Blasen?
Eddie Murphy
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Trading Places hatten wir gestern wirklich in der Kult Sneak vor der eigentlichen Sneak. Wer auch immer auf die Idee kam einen Weihnachtsfilm im Sommer zu zeigen, Respekt. Fand den auf jeden Fall noch unterhaltsamer und witziger als beim ersten Mal.
So unkorrekt und lustig.
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Solche Filme werden heute nicht mehr gemacht, hier stimmt das mal tatsächlich.
Ist nicht mehr PC. War es damals auch nicht, aber man wurde dafür nicht von einer kleinen Blase an den gro0en Pranger gestellt.
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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- danielcc
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Mal blöd gefragt: Gibt es richtig lustige Filme heute? Ich war nie ein großer Komödien-Liebhaber aber wenn es so richtig Non-PC war fand ich das schon manchmal echt witzig. Gibt es sowas noch? oder gibt es nur noch versteckte Erwachsenen-Gags getarnt in Kinder-Animationsfilmen?
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So:Casino Hille hat geschrieben: 8. Juli 2024 12:48 Wie sähe der Ed Murph bei dir denn in Zahlen aus, Anatol?
1982: Nur 48 Stunden (48 Hrs.) 9,5 / 10
1983: Die Glücksritter (Trading Places) 8,5 / 10
1984: Angriff ist die beste Verteidigung (Best Defense) 3 / 10
1984: Beverly Hills Cop – Ich lös’ den Fall auf jeden Fall (Beverly Hills Cop) 8 / 10
1986: Auf der Suche nach dem goldenen Kind (The Golden Child) 5,5 / 10
1987: Beverly Hills Cop II 5,5 / 10
1988: Der Prinz aus Zamunda (Coming to America) 7,5 / 10
1989: Harlem Nights 7,5 / 10
1990: Und wieder 48 Stunden (Another 48 Hrs.) 6,5 / 10
1992: Boomerang 6,5 / 10
1992: Ein ehrenwerter Gentleman (The Distinguished Gentleman) 5,5 / 10
1994: Beverly Hills Cop III 3 / 10
1996: Der verrückte Professor (The Nutty Professor) 6,5 / 10
1997: Metro 6,5 / 10
1999: Lebenslänglich (Life) 6,5 / 10
1999: Bowfingers große Nummer (Bowfinger) 6,5 / 10
2002: Showtime 6,5 / 10
2002: I Spy 3 / 10
2003: Die Geistervilla (The Haunted Mansion) 3 / 10
2007: Norbit 2 / 10
D.h. ich habe tatsächlich seit 17 Jahren keinen neuen Murphy-Film mehr geschaut, werde den Axel F aber sicher irgendwann mal bei einem künftigen Netflix-Monat mitnehmen. Mein Geheimfavorit hinter den großen 3,5 (wenn man Zamunda noch mitrechnet, der ja auch immer - und zwar zu recht wie ich finde - als einer von Murphys besten/besseren gilt) ist der gemeinhin eher nicht so gut wegkommende Harlem Nights. Ich mag die tolle bewusste Studio-Atmosphäre (ähnlich wie zB im zeitgleich entstandenen Dick Tracy) und das Duo Murphy-Pryor ist grossartig. Schöner Film, den mag ich wirklich sehr.
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Die beiden Jump Street Filme vielleicht etwas. Ansonsten? Ich finde es auch schade.danielcc hat geschrieben: 9. Juli 2024 11:45 Mal blöd gefragt: Gibt es richtig lustige Filme heute? Ich war nie ein großer Komödien-Liebhaber aber wenn es so richtig Non-PC war fand ich das schon manchmal echt witzig. Gibt es sowas noch? oder gibt es nur noch versteckte Erwachsenen-Gags getarnt in Kinder-Animationsfilmen?
48 Stunden waren ja auch ziemlich derbe vom Humor her.
- vodkamartini
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Ja, aber der ist von 1982, da durfte man sowas noch. Und natürlich: da hat man sich sowas noch getraut.
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- Casino Hille
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Hat man sich das noch getraut oder war der Aufschrei damals leiser? Bei der Menge an Filmen aus den 80ern, die heute "gar nicht mehr gingen", stellt sich ja eher die Frage, ob die damals vielleicht einfach gar nicht so politisch unkorrekt waren - sie hatten ja schließlich auch ein großes Publikum, gingen für den Mainstream also problemlos in Ordnung.
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Es gab damals auch gar kein Mittel für (mehr oder weniger große Minderheiten) sich zu echauffieren, und dem entsprechend auf kein Mittel um die generelle Empörung zu messen.
Heißt: Eigentlich würde das alles heute noch genau so gehen, nur haben alle Angst davor, dass sich wichtige Gruppen (Medien,...) dem sozial-medialen Aufschrei von perpeilten Mikro-Minderheiten anschließen.
Ein gutes Beispiel dafür:
- Antonio Rüdiger sagte nach dem Spiel gegen Dänemark "wir können uns nur vorwerfen, dass wir sie nicht vorher getötet haben".
- Jeder wusste was gemeint war; war halt einfach lustige Sprache eines Fußballers direkt nach einem nervenaufreibendem Spiel
- Doch eine kleine Minderheit fing an, diese Ausdrucksweise in sozialen Medien zu thematisieren
- Ein Tag später sendet die ARD (oder ZDF?) das Interview wieder, doch sie ZENSIEREN den Teil mit töten und bauen den nächsten Teilsatz ran. Damit wurde zensiert und die Aussage verfremdet. Warum? Weil sie Angst davor hatten, dass SIE einen Shitstorm bekommen könnten
Noch schlimmer das Beispiel "Spielermaterial". Kennt denke ich jeder
Heißt: Eigentlich würde das alles heute noch genau so gehen, nur haben alle Angst davor, dass sich wichtige Gruppen (Medien,...) dem sozial-medialen Aufschrei von perpeilten Mikro-Minderheiten anschließen.
Ein gutes Beispiel dafür:
- Antonio Rüdiger sagte nach dem Spiel gegen Dänemark "wir können uns nur vorwerfen, dass wir sie nicht vorher getötet haben".
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Clerks 2 fällt mir da spontan ein, einer meiner Lieblingsfilme.danielcc hat geschrieben: 9. Juli 2024 11:45 Mal blöd gefragt: Gibt es richtig lustige Filme heute? Ich war nie ein großer Komödien-Liebhaber aber wenn es so richtig Non-PC war fand ich das schon manchmal echt witzig. Gibt es sowas noch? oder gibt es nur noch versteckte Erwachsenen-Gags getarnt in Kinder-Animationsfilmen?
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Naja, aber anders als bei sonstigen Political Correctness Diskussionen kam die "Kritik" oder "Hetze" gegen Rüdiger ja nicht von der politisch linken Seite, sondern vom anderen Lager - man stürzte sich halt fröhlich darauf, jetzt wieder etwas zu haben, wofür man den schwarzen Fußballer öffentlich an den Pranger stellen konnte. Ex-AfD-Politiker wie Georg Padzerski waren daher ganz vorne mit dabei. Das würde ich jetzt also wirklich nicht unbedingt als einen Fall werten, in dem politische Korrektheit und Sprach-Deutungshoheit den Diskurs bestimmen.danielcc hat geschrieben: 9. Juli 2024 15:32 Ein gutes Beispiel dafür:
- Antonio Rüdiger sagte nach dem Spiel gegen Dänemark "wir können uns nur vorwerfen, dass wir sie nicht vorher getötet haben".
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Richtig ist aber, dass die Empörung heute sehr viel leichter ist als vor einem oder gar mehreren Jahrzehnten. Gleichzeitig verlieren die sogenannten Shitstorms dadurch allerdings auch an Bedeutung. Wenn sowieso jeder mal einen abbekommen hat, entfalten sie auch keinen allzu großen Schrecken mehr.
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Die Komödie hatte ihren Höhepunkt aus meiner Sicht in den 80ern, spätestens im letzten Jahrzehnt ging es qualitativ stark bergab - und sehr oft nur noch unter die Gürtellinie.
Die letzte klassische Komödie, die ich -zumindest aufgrund ihrer Story- unterhaltsam fand, war "Game Night" (2018), seither kam eigentlich gefühlt so gut wie gar nichts mehr.
Den neuen "Beverly Hills Cop" schaue ich dann am Wochenende anlässlich meines Geburtstags mit Freunden.
Die letzte klassische Komödie, die ich -zumindest aufgrund ihrer Story- unterhaltsam fand, war "Game Night" (2018), seither kam eigentlich gefühlt so gut wie gar nichts mehr.
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"Game Night" fand ich auch ganz witzig.
Ansonsten würde mir noch einfallen "Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga" mit Will Ferrell auf Netflix (und dabei bin ich echt kein Ferrell-Fan).
Das waren noch die wenigen lustigen Komödien von heute.
Ansonsten würde mir noch einfallen "Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga" mit Will Ferrell auf Netflix (und dabei bin ich echt kein Ferrell-Fan).
Das waren noch die wenigen lustigen Komödien von heute.
"Verstehen Sie mich nicht falsch es ist nichts persönliches, es ist was rein geschäftliches."
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Das habe ich anders wahrgenommen - hat aber auch gar nix mit politischer Richtung zu tun. Das Ding wurde sofort in allen (mehrheitlich ja eher linken Medien) aufgegriffen. Ob da irgendein AfD Spattel was zu gesagt hat ist mir entgangen.Casino Hille hat geschrieben: 10. Juli 2024 02:34Naja, aber anders als bei sonstigen Political Correctness Diskussionen kam die "Kritik" oder "Hetze" gegen Rüdiger ja nicht von der politisch linken Seite, sondern vom anderen Lager - man stürzte sich halt fröhlich darauf, jetzt wieder etwas zu haben, wofür man den schwarzen Fußballer öffentlich an den Pranger stellen konnte. Ex-AfD-Politiker wie Georg Padzerski waren daher ganz vorne mit dabei. Das würde ich jetzt also wirklich nicht unbedingt als einen Fall werten, in dem politische Korrektheit und Sprach-Deutungshoheit den Diskurs bestimmen.danielcc hat geschrieben: 9. Juli 2024 15:32 Ein gutes Beispiel dafür:
- Antonio Rüdiger sagte nach dem Spiel gegen Dänemark "wir können uns nur vorwerfen, dass wir sie nicht vorher getötet haben".
- Jeder wusste was gemeint war; war halt einfach lustige Sprache eines Fußballers direkt nach einem nervenaufreibendem Spiel
- Doch eine kleine Minderheit fing an, diese Ausdrucksweise in sozialen Medien zu thematisieren
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Beim Thema Spielermaterial war es explizit so, dass schon im Studio der Öffi Mann eingeschritten ist (typischerweise im vorlaufenden Gehorsam à la "Das Wort wollen wir bitte nicht benutzen weil sich daran manche Zuschauer stören könnten")
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Ja, Daniel, da stimme ich dir mal zur Abwechslungen allem zu. Das wird heute durch die ganz anders gelagerte Medienlandschaft (Stichwort Internet, Social Media) massiv aufgebauscht.
Das mit dem Spielermaterial ist das perfekte Beispiel. So gesehen im vorauseilenden Gehorsam brav den drohenden Shistorm (von wenigen , aber mit großer Wirkung) umschiffen.
In den 80ern gab es bestimmt auch den ein oder anderen, der sich an Murphys deren Sprüchen stieß, aber der hatte keine Plattform oder saß auch nicht mit lauter Gleichgesinnten in bestimmten Redaktionen.
Das mit dem Spielermaterial ist das perfekte Beispiel. So gesehen im vorauseilenden Gehorsam brav den drohenden Shistorm (von wenigen , aber mit großer Wirkung) umschiffen.
In den 80ern gab es bestimmt auch den ein oder anderen, der sich an Murphys deren Sprüchen stieß, aber der hatte keine Plattform oder saß auch nicht mit lauter Gleichgesinnten in bestimmten Redaktionen.
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Dafür wurden in den 80ern Horror-Filme strafrechtlich verboten und deren Käufer kriminalisiert. Und gegen Metalmusik hat die Gattin eines späteren Beinahe-US-Präsidenten mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln (und das waren nicht wenige) einen eigenen Privatkreuzzug geführt. Diese Art von moralisch aufgeladenem Erziehungswahn hat es da auch schon gegeben, nur hat es sich anders geäussert.vodkamartini hat geschrieben: 10. Juli 2024 15:24 In den 80ern gab es bestimmt auch den ein oder anderen, der sich an Murphys deren Sprüchen stieß, aber der hatte keine Plattform oder saß auch nicht mit lauter Gleichgesinnten in bestimmten Redaktionen.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"