Re: Zuletzt gesehener Film
Verfasst: 7. März 2010 15:28
Boston Streets- 7/10
Mark Ruffallo ist ein guter Schauspieler. Find den Film gut.
Mark Ruffallo ist ein guter Schauspieler. Find den Film gut.
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danielcc hat geschrieben:The Ghost Writer, Roman Polanski, 2010
Tja, schade, was soll man dazu sagen. Ich hatte aufgrund vieler positiver Kritiken, aufgrund es Regisseurs und der tollen Darsteller und des Genres viel erwartet und leider haben sich diese nicht so wirklich erfüllen wollen. Es liegt im Grunde vor allem am Ende des Films. Sorry, aber bei einem über zweistündigen Polit-Thriller, der so deutlich reale Charaktere und Gegebenheiten zum Vorbild nimmt, bei dem der Hauptdarsteller laaaangsam aber stetig hinter die verschiedensten Verstrickungen und Machenschaften kommt, habe ich dann doch eine andere Auflösung erwartet! Ehrlich gesagt, entweder habe ich das Ende nicht verstanden oder es ist wirklich sehr platt. Für mich fast so enttäuschend wie das Ende der Bourne Trilogie. Nein, so katastrophal war es dann doch nicht...
[...]
Zwar überzeugen einzelnen packende Dialoge, doch alles in allem kommt die Story nur schleppend voran, und im Grunde wartet man zwei Stunden darauf, dass es richtig losgeht. Vor allem hätte ich mir mehr Dialoge zwischen Brosnan und MacGregor gewünscht, sowie mehr wirklich bedrohliche Situationen für den letzteren.
Die Frage ist über welches Ende wir reden. Ich meine nicht mals den finalen "Gag" auf der Straße (mal dumm gefragt: wie kam es denn dazu`? Das war doch ein geplantes Attentat oder?), sondern das was der Ghost über die Frau rausfindet. Ehrlich gesagt, mir war das vollkommen wurscht und es hat de hohen Erwartungen die sehr langsam den Film über aufgebaut werden, überhaupt nicht befriedigt. Gelangweilt habe ich mich nicht, aber auch nur weil ich gedacht habe, es handele sich die ganze Zeit nur um die Ruhe vor dem Sturm, nur blieb der dann aus. Wenn schon keine Action und keine echte Dramatik, dann hätte ich mir wirklich mehr packende Dialoge mit Brosnan/MacGregor gewünscht, denn da war Brosnan (und mit ihm sein hier fantastischer Synchronsprecher) so gut wie nie.Caro Bond hat geschrieben:
Ich gehe da nicht ganz mit. Ich finde den Film erste Sahne und habe mich auch nicht gelangweilt oder Ähnliches. Das endgültige Ende halte ich sogar für sehr gelungen auch wenn es etwas platt ist, wie es dazu kommt. Ich nenne es die typische Film-Naivität. Aber sonst. Der Film ist sofort auf meine Lieblings-Liste gewandert.
danielcc hat geschrieben: Für mich fast so enttäuschend wie das Ende der Bourne Trilogie. Nein, so katastrophal war es dann doch nicht...
Mit dem endgültigen Ende meine ich den "Gag" auf der Straße. Das mit den Anfängen geht, so finde ich, noch einigermaßen, aber es ist pure Dummheit den quasi "Bösen" wissen zu lassen, dass man sie zerstören kann bevor man sich abgesichert hat. Vor allen Dingen als Journalist sollte man sich dessen bewusst sein. Der "Unfall" ist meiner Meinung nach ein spontanes Attentat, ausgelöst durch die Nachicht die er Ruth hat zukommen lassen die dann wiederum Paul Emmet bescheid gegeben hat. Ich nehme an dass dieser dann kurzfristig den Rest veranlasst hat.danielcc hat geschrieben: Die Frage ist über welches Ende wir reden. Ich meine nicht mals den finalen "Gag" auf der Straße (mal dumm gefragt: wie kam es denn dazu`? Das war doch ein geplantes Attentat oder?), sondern das was der Ghost über die Frau rausfindet. Ehrlich gesagt, mir war das vollkommen wurscht und es hat de hohen Erwartungen die sehr langsam den Film über aufgebaut werden, überhaupt nicht befriedigt. Gelangweilt habe ich mich nicht, aber auch nur weil ich gedacht habe, es handele sich die ganze Zeit nur um die Ruhe vor dem Sturm, nur blieb der dann aus. Wenn schon keine Action und keine echte Dramatik, dann hätte ich mir wirklich mehr packende Dialoge mit Brosnan/MacGregor gewünscht, denn da war Brosnan (und mit ihm sein hier fantastischer Synchronsprecher) so gut wie nie.
VOr allem fand ich eben doch, dass vieles im Film unnötig angedeutet wird. Welche Bedeutung hat es dass das Script auf KEINEN Fall aus dem Raum darf? Warum um alles in der Welt hat der erste Ghost auf so himmelschreiend naive, effekthaschende Art, diesen Satz auf die Anfangsworte der Kapitel verteilt??? usw
Ach, so sehr mir der Film auch gefallen hat, umso mehr ich darüber nachdenke, desto mehr rege ich mich über die vertanen Chancen auf. Es hätte ein richtiger politischer Reißer werden können, es hätte spannende Auseinandersetzungen über Recht und Gerechtigkeit geben können, das Thema Moral im Kampf gegen den Terror hätte viel stärker thematisiert werden können und und und. Höhepunkt war für mich der eine impulsive Ausreißer von brosnan, wo er MacGregor (ich glaube im Privatjet) erzählt, was er machen würde, wenn er noch Premier sei...
Bourne oder Ghostwriter?MX87 hat geschrieben:danielcc hat geschrieben: Für mich fast so enttäuschend wie das Ende der Bourne Trilogie. Nein, so katastrophal war es dann doch nicht...
Was fandest du daran denn so schlimm? ^^
danielcc hat geschrieben: Bourne: 3 Filme lang habe ich darauf gewartet, dass ich endlich erfahre was denn nun so spannendes in der vergangenheit liegt und dann am ende eine auflösung, die eigentlich nichts überrraschendes bietet was man nicht sowieso wusste