Gothic, Grusel, Gänsehaut – Die Filme des Tim Burton

Für die Filmkenner: In unserem Cinema könnt ihr über den neuesten Blockbuster im Kino, alten Klassikern, neuen Kultfilmen bis hin zu euren Lieblingsserien uvm. diskutieren! Alles aus der TV/Kinowelt, das nicht ins Bondforum passt, bitte hier herein!

Welcher ist euer Lieblingsfilm von Tim Burton?

Pee-Wee’s irre Abenteuer
0
Keine Stimmen
Beetlejuice
2
7%
Batman
4
15%
Edward mit den Scherenhänden
2
7%
Batmans Rückkehr
5
19%
Ed Wood
4
15%
Mars Attacks!
0
Keine Stimmen
Sleepy Hollow
5
19%
Planet der Affen (Remake)
1
4%
Big Fish
3
11%
Charlie und die Schokoladenfabrik
0
Keine Stimmen
Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
0
Keine Stimmen
Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
0
Keine Stimmen
Alice im Wunderland
0
Keine Stimmen
Dark Shadows
0
Keine Stimmen
Frankenweenie
0
Keine Stimmen
Big Eyes
0
Keine Stimmen
Die Insel der besonderen Kinder
0
Keine Stimmen
Dumbo
0
Keine Stimmen
Beetlejuice Beetlejuice
1
4%
Attack Of The 50 Ft. Woman
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 27
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Casino Hille
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Oder "Keinohrhasen" und "Fack ju Göhte". Tja, uns Deutsche beneidet man weltweit ...
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Invincible1958
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vodkamartini hat geschrieben: 13. September 2024 14:21 Ich gehe nächste Woche mit der 10. ins Kino in eine OV. Hab mich für "Trap" und gegen "Beetlejuice" entschieden. Bei letzterem hat keiner so recht gezogen und beim ersten fand die Mehrheit, dass der interessanter klingt. Die Kinokernziegruppe hierzulande wird da nicht reinströmen, da bin ich mir sicher.
Wobei WInona Ryder ja bei den Teenies aufgrund von "Stranger Things" wieder ein Name sein müsste.
Und Jenny Ortega natürlich auch aufgrund der gleichen Serie.

Der Erfolg von "Stranger Things" war mit Sicherheit auch ein Grund, weshalb Warner grünes Licht für "Beetlejuice Beetlejuice" gegeben hat.
vodkamartini hat geschrieben: 13. September 2024 14:21Die Kinokernziegruppe hierzulande wird da nicht reinströmen, da bin ich mir sicher.
Immerhin wird er hierzulande deutlich mehr Leute ins Kino locken als Teil 1 das 1988 tat (329.322).
"Beetlejuice Beetlejuice" ist am ersten Wochenende in Deutschland auf dem Weg zu 200.000 Besuchern bis Sonntag.

"Trap" hat nach sechs Wochen bislang 237.290 ins Kino gelockt.
Der zieht hierzulande also noch deutlich weniger als Tim Burtons neuer Film, der dies Zahl fast an den ersten 4 Tagen erreicht.
Die Kritiken sprechen ja auch eher gegen Shyamalan und für Burton.
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vodkamartini
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Na ja, der Vergleich hinkt gewaltig. Die Werbeoffensive bei Beetlejuice ist ungleich höher, die Kopienzahl (623 Kinos vs 120) sowieso. Beetlejuice ist ein potentieller Blockbuster mit ordentlich Budget, Trap ist ein kleiner Film, den Shyamalan mit selbst finanziert hat. Beetlejuice damals war ein Geheimtipp und Burton erst danach richtig groß, vor allem nach Batman. 200.000 für den neuen ist also schon sehr schwach.
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vodkamartini hat geschrieben: 13. September 2024 18:26 Na ja, der Vergleich hinkt gewaltig. Die Werbeoffensive bei Beetlejuice ist ungleich höher, die Kopienzahl (623 Kinos vs 120) sowieso. Beetlejuice ist ein potentieller Blockbuster mit ordentlich Budget, Trap ist ein kleiner Film, den Shyamalan mit selbst finanziert hat. Beetlejuice damals war ein Geheimtipp und Burton erst danach richtig groß, vor allem nach Batman. 200.000 für den neuen ist also schon sehr schwach.
Es gibt jede Menge Tim Burton-Filme, die in Deutschland nicht durchgestartet sind, obwohl er zu dem Zeitpunkt schon ein großer Name war:

Mars Attacks, Sweeney Todd, Edward mit den Scherenhänden, Big Fish etc.

"Beetlejuice Beetlejuice" wird das Ergebnis dieser Filme übertreffen, und für deutsche Verhältnisse wie ein "typischer Tim Burton"-Film abschneiden.
Kein einziger Tim Burton-Film hat in Deutschland je die Goldene Kamera für 3 Mio Besucher erreicht. Und mit "Planet der Affen" und "Alice im Wunderland" gibt es auch nur zwei Filme, die überhaupt die 2 Mio erreicht haben.
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vodkamartini
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Genauer lesen hilft meistens. Es ging um die Aussage "deutlich mehr als "Trap"". Was völlig klar war, allein schon eingedenk der deutlich höheren Kopienzahl, dem größeren Massenappeal und der größeren Werbekampagne. Gemessen daran relativiert sich das "deutlich mehr" sehr deutlich.

Und was ein typischer Burton Film angeht, sehe ich das ebenfalls anders. Aktuelle Prognosen liegen bei etwa 700.000 am Ende, ich denke das werden noch weniger. Der Film wird dann in der inofizizielen Burton Hitliste auf Platz 10 oder 11 landen. Ich kann die Statistik auch in 2 Sekunden finden:

https://www.insidekino.de/SP/SPDIR/SPBurtonTim.htm

Das ist schon recht schwach.
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Habe jetzt den ersten Beetlejuice zu Ende gesehen. Respekt vor Burtons "Vision" und Kreativität und der liebenswerten visuellen Umsetzung ABER: Wem zur Hölle gefällt so ein Film wirklich? Für mich war das nicht lustig, nicht spannend, nicht gruselig, nicht Nichts. Das sind so Filme die einfach an einem vorbei laufen, und durch die ich mich so durchquäle.

Aber doch eine kurze Frage: Geht es nur mir so oder hat sich Heath Ledger für seinen Joker etwas beim Keatons Beetlejuice inspiriert?
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vodkamartini hat geschrieben: 14. September 2024 07:29 Genauer lesen hilft meistens. Es ging um die Aussage "deutlich mehr als "Trap"". Was völlig klar war, allein schon eingedenk der deutlich höheren Kopienzahl, dem größeren Massenappeal und der größeren Werbekampagne. Gemessen daran relativiert sich das "deutlich mehr" sehr deutlich.

Und was ein typischer Burton Film angeht, sehe ich das ebenfalls anders. Aktuelle Prognosen liegen bei etwa 700.000 am Ende, ich denke das werden noch weniger. Der Film wird dann in der inofizizielen Burton Hitliste auf Platz 10 oder 11 landen. Ich kann die Statistik auch in 2 Sekunden finden:

https://www.insidekino.de/SP/SPDIR/SPBurtonTim.htm

Das ist schon recht schwach.
Dann nimm mal die großen Auftragsarbeiten / Franchise Filme (Batman, Alice, Planet of Apes) raus... nur um fair zu sein :-)
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danielcc hat geschrieben: 14. September 2024 15:09 Wem zur Hölle gefällt so ein Film wirklich?
Mir. Mindestens 9/10 meinerseits. Großartige, kreative Unterhaltung.
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ja ne das ist mir zu wenig. Keine Story, kaum ein echtes Skript, ein wirres hin und her von verschiedenen Figuren. Aber was soll's
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Naja, ob Beetlejuice jetzt wirklich mehr oder weniger Story hat als andere 80s Kulthite wie Blues Brothers, Ghostbusters, Indiana Jones und der Tempel des Todes, Die Braut des Prinzen, Tanz der Teufel, Ferris macht blau oder Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit ... wage ich nicht zu beurteilen. Man muss ja auch beachten, dass der Film in erster Linie eine Komödie ist und daher ist - denke ich - erstmal wichtig: Konnte man viel lachen oder eher nicht? Ist natürlich Geschmackssache.

Den neuen Beetlejuice finde ich auch recht gut. Burton kehrt da zu dem Maß an Kreativität zurück, das ihn seiner Anfangszeit (von Beetlejuice bis Ed Wood) mal ausgezeichnet hat und hat immer noch genug Sensibilität für Setting und Figuren, um der Fortsetzung das gewisse Extra zu geben. Sie ist allerdings auch etwas überladener und überfrachteter als der Vorgänger. Trotzdem ein würdiger Nachfolger und ein ungewöhnliches Highlight im Werk vom späten Burton.
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Ja gut, an Komödien habe ich tatsächlich selten Spaß, es sei denn sie sind wirklich wirklich witzig. Über Beetlejuice kann ich wenig bis gar nicht lachen. Von daher ist auch der Vergleich zu Indiana Jones etwa merkwürdig. Die anderen Filme in deiner Aufzählung sehe ich fast genau so. Da kann ich auch wenig bis gar nicht lachen (Ghostbusters, Ferris,..). Das ist diese Art von plattem Nonsense Humor, den ich nie verstehen werde. Ich mag es einfach, wenn selbst eine Komödie eine Dramaturgie hat, einen Spannungsbogen. Oder zumindest interessante Charaktere und Dialoge. Ist natürlich alles Geschmackssache.
Ich bin mir sogar sicher, dass der neue etwas besser ist, da Burton einfach viel reifer ist und viel gelernt hat seit dem.

A propos: Ich glaube meine Liebslings-Burtons wären:

- Sleepy Hollow: einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Eine einzigartige Atmosphäre, Spannung, Krimi, Action, unendlich viele skurrile Figuren und ein brillanter Johnny Depp
- Big Fish: Ganz außergewöhnlicher Film den man kaum in Worte fassen kann und der in kein Genre passt. Gleichzeitig vielleicht auch der am meisten vom TV vernachlässigte Film. Wohl gerade deswegen
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danielcc hat geschrieben: 15. September 2024 12:41 Von daher ist auch der Vergleich zu Indiana Jones etwa merkwürdig.
Naja, es ging um Filme mit wenig Handlung und ich glaube nicht, dass Beetlejuice wirklich weniger Handlung hat als Indiana Jones und der Tempel des Todes (Action) oder Tanz der Teufel (Horror). Es ist sicherlich nicht Hamlet oder Othello, aber ich sehe da nicht wirklich signifikant weniger Plot als in vielen anderen Filmen, die in den 80ern zum Kult wurden. Es passiert ja sogar einiges, es gibt eine (für die Laufzeit) recht große Vielzahl an Figuren etc.
danielcc hat geschrieben: 15. September 2024 12:41 Ich bin mir sogar sicher, dass der neue etwas besser ist, da Burton einfach viel reifer ist und viel gelernt hat seit dem.
Burton hat für mich als Regisseur aber in seinem späteren Werk eher verloren, vor allem an Inspiration. Dark Shadows, Big Eyes, Die Insel der besonderen Kinder, seine Folgen von Wednesday, Alice im Wunderland ... bis auf seinen Dumbo hat für mich in den letzten 15 Jahren seiner Karriere nichts funktioniert. Da ist der neue Beetlejuice schon eine Rückkehr zu alter Form in meinen Augen.

Für mich wären die besten und wichtigsten Burtons:

- Beetlejuice: Extrem makabre, sehr witzige und hintergründige Gruselshow, vor allem aber ein exzellentes Kulissenkino
- Edward mit den Scherenhänden: Tolles und herzliches Erwachsenenmärchen mit einem Johnny Depp in Bestform
- Batmans Rückkehr: Vielleicht mein Lieblingssuperheldenfilm, eine bizarre, winterliche Gothic-Oper voller Melancholie
- Ed Wood: Einfühlsame Liebeserklärung an einen großen 'Loser' der Filmgeschichte mit überragenden Schwarz-Weiß-Bildern
- Sleepy Hollow: Faszinierende Herbst-Atmosphäre, viel Schauer-Stimmung, irgendwie eine sehr einzigartige Mischung
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Ed Wood kenne ich nicht. Batmans Rückkehr müsste ich noch mal sehen. Bei dem weiß ich aber, dass die Atmosphäre ganz fantastisch ist.
Sleepy Hollow ist DER perfekte Film für mich. Das ist so als habe jemand meinen Geschmack auf Film gebannt
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Die beiden Batman sind top, obwohl ich den ersten noch lieber mag, weil der fokussierter ist.

Sleepy Hollow hab ich erst spät gesehen und schätzen gelernt. Und ich mag Charlie und die Schokoladenfabrik.

Ansonsten bin ich kein großer Fan, bewundere aber, dass er einer ganz eigenen Vision folgt und sich damit vom Mainstream absetzt.
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Ich fand auch den Alice ganz interessant, und auch Sweeney Todd. Burton macht aber immer so Filme die mich eher aus kreativer Sicht "interessieren" anstatt mich als Film zu begeistern. Mit Ausnahme von Sleepy Hollow.

Aber jetzt habe ich Lust auf seine Batmans.
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