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AnatolGogol
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Casino Hille hat geschrieben: 4. Februar 2022 18:09 Letztes Jahr gab es viele herausragende Serien, mal ein paar Beispiele: (...)"For All Mankind" (Apple TV+)
Den hab ich auch sehr gern geschaut, nette Zeitlinien-Spielerei und schön den Zeitkolorit getroffen.
Casino Hille hat geschrieben: 4. Februar 2022 18:09"Yellowstone" (Amazon Prime Channels)
Von dem war ich dann leider ziemlich enttäuscht (hab aber auch nur Staffel 1 geschaut). Fand den recht zäh und inhaltlich wie figürlich wenig spannend.
Casino Hille hat geschrieben: 7. Februar 2022 11:11 Für mich sind die eigentlich alle besser als "House of Cards"
Ich konnte den Hype da eh nie verstehen, fand den gemessen am Original immer eher wenig interessant. Hab aber auch kaum mehr als ne halbe Staffel geschaut (eben aus dem Grund des ersten Satzes).
Casino Hille hat geschrieben: 4. Februar 2022 18:09 Ich habe letztes Jahr über 75 Serienstaffeln gesehen (hauptsächlich für meinen wöchentlich erscheinenden Podcast), da kommt dann natürlich einiges zusammen, und dann kennt man auch die Sachen, die dem Mainstream aus verschiedensten Gründen durchrutschen.
Wawaweewa! Mehr als 3-4 Serien pro Jahr (und das sind dann eher Staffeln als ganze Serien) schaff ich weder zeitlich noch vom Interesse her. Serien sind immer so zeitintensiv und wie ich finde einfach auch mit zu viel Füllmaterial, als dass sie mich richtig begeistern könnten (selbst die wirklich guten).
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Casino Hille
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AnatolGogol hat geschrieben: 7. Februar 2022 12:25
Casino Hille hat geschrieben: 4. Februar 2022 18:09"Yellowstone" (Amazon Prime Channels)
Von dem war ich dann leider ziemlich enttäuscht (hab aber auch nur Staffel 1 geschaut). Fand den recht zäh und inhaltlich wie figürlich wenig spannend.
Ehrlich? :) Ich finde das großartig. Staffel 1 ist vielleicht noch etwas weniger phänomenal, weil sich alles erst aufbauen muss, ehe wir ins Rollen kommen. Aber dann ist das für mich derzeit die Serie, die am meisten zum gegenwärtigen Zustand der US und A zu sagen hat. Costner und der restliche Cast sind perfekt besetzt, die Atmosphäre ist Gold wert und die Mischung aus "Dallas", "There Will Be Blood" und Shakespeares "King Lear" funktioniert für mich perfekt. Fandest du das figürlich echt unspannend?
AnatolGogol hat geschrieben: 7. Februar 2022 12:25
Casino Hille hat geschrieben: 4. Februar 2022 18:09 Ich habe letztes Jahr über 75 Serienstaffeln gesehen
Wawaweewa! Mehr als 3-4 Serien pro Jahr (und das sind dann eher Staffeln als ganze Serien) schaff ich weder zeitlich noch vom Interesse her. Serien sind immer so zeitintensiv und wie ich finde einfach auch mit zu viel Füllmaterial, als dass sie mich richtig begeistern könnten (selbst die wirklich guten).
Man (bzw. ich) gewöhnt sich an die Menge. Ich betreibe den Podcast jetzt mit einem Kollegen zusammen seit Spätjahr 2017 (plus zwei weiteren Kollegen, die als sehr regelmäßige Gäste in Erscheinung treten) und das ist ein absolutes Herzensprojekt, es artet nur eben sehr in Arbeit aus. Wir machen jede Woche eine Folge, in der wir 2, 3 oder auch mal 4 brandneue Serien besprechen, die in derselben Woche wie unsere Podcast-Episode neu anlaufen. Und dementsprechend umfangreich ist auch die Vorbereitung, weil zu jeder Aufnahme das natürlich alles geguckt werden will (und ich vieles auch später noch zu Ende gucke, was wir von der Presse vielleicht nicht in Gänze vorab zur Verfügung gestellt bekommen haben). Ich bin allerdings nicht in JEDER Folge dabei, sondern setze hin und wieder auch aus, wenn es mal mit dem Arbeitspensum nicht hinkommt, alles vorab zu gucken – oder einfach, weil das Privatleben dazwischen funkt. Dafür haben wir unsere zwei regelmäßigen Gäste, die dann mich sozusagen vertreten. :wink:
AnatolGogol hat geschrieben: 7. Februar 2022 12:25
Casino Hille hat geschrieben: 7. Februar 2022 11:11 Für mich sind die eigentlich alle besser als "House of Cards"
Ich konnte den Hype da eh nie verstehen, fand den gemessen am Original immer eher wenig interessant
Ich habe zwar alle sechs Staffeln "House of Cards" gesehen und hab da immer gute Momente drin entdeckt, aber das Original war in der Tat stärker geschrieben und mehr auf den Punkt gebracht. Ich bin übrigens auch kein Fan von den Hype-Serien "Breaking Bad" (und dem noch dooferen Ableger "Better Call Saul"), "Game of Thrones" und "The Walking Dead", obwohl ich sie zumindest alle nahezu vollständig gesehen habe.
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Casino Hille hat geschrieben: 7. Februar 2022 15:44 Fandest du das figürlich echt unspannend?
Ich fand die Figuren doch recht dick aufgetragen: die Schlampentochter, der Waschlappensohn, der entfremdete Rebellensohn, der True-Cowboy-Vorarbeiter und natürlich Old Costner als Jock Ewing 2.0. Das war dann oft so hart am Klischee dran, dass ich gar kein rechtes Interesse an den Figuren hatte. Wobei ich mich mehr an der Handlung gestört habe. Ich habe da bis zum Schluss der Staffel immer darauf gewartet, dass die Geschichte endlich mal etwas Fahrt aufnimmt. Dein Vergleich mit Dallas ist nicht so verkehrt, aber im Gegensatz zum 80s Klassiker fehlte mir da die Leichtigkeit und der Spass am Spiel mit der Bösartigkeit (obwohl YS davon auch ein paar Momente hat, aber bei Dallas wars halt regelrecht in der DNA drin).
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Mich strengen Serien auch irgendwann ziemlich an. Das sind teils solche Zeitfresser, dass ich oft zögere, ob es sich lohnt, sich auf sie einzulassen. Zumal ich bei zu vielen Serien das Gefühl habe, dass diese ihre Geschichten teilweise unnötigerweise in die Länge ziehen und durch Füllmaterial strecken, das mir nichts gibt. Das US-Amerikanische "House of Cards" wäre ein Paradebeispiel dafür, da wird eine Geschichte, die im Original in vier Folgen (besser) erzählt wurde, teils mühsam auf dreizehn Folgen gestreckt. Dadurch ergeben sich zwar einige gute Momente, aber eben leider auch viel Redundantes (habe allerdings nur die erste und Teile von der zweiten Staffel gesehen). Und so gut Spacey auch sein mag, gegen Ian Richardson kann in der Rolle einfach niemand anstinken.
Casino Hille hat geschrieben: Ich bin übrigens auch kein Fan von den Hype-Serien "Breaking Bad" (und dem noch dooferen Ableger "Better Call Saul"), "Game of Thrones" und "The Walking Dead"
"Breaking Bad" mag ich eigentlich ganz gern, auch wenn da sicher nicht alles Gold ist, was glänzt. Gerade die ersten Staffeln leiden auch unter dem Zwang, dreizehn Folgen mit Inhalt füllen zu müssen, aber im Großen und Ganzen halte ich die trotzdem für sehr gelungen. "Game of Thrones" ist da eine andere Geschichte, das war eine zu Beginn durchaus unterhaltsame Serie, die es aber nie geschafft hat, an die tollen Buchvorlagen heranzukommen, und dann auch ziemlich schnell ziemlich viel an Qualität eingebüßt hat. Den Hype um "The Walking Dead" kann ich auch nicht nachvollziehen, da hat mein Interesse schon ab der zweiten Staffel nachgelassen.
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AnatolGogol
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00T hat geschrieben: 7. Februar 2022 16:47 Und so gut Spacey auch sein mag, gegen Ian Richardson kann in der Rolle einfach niemand anstinken.
Amen! Das ist absolute Meisterklasse! Richardson spielt das mit solch einem diabolischen Vergnügen, da muss man lange suchen, bis man eine Schauspielleistung auf ähnlichem Niveau findet (und bei Spacey wird man eben nicht fündig).
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Casino Hille
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00T hat geschrieben: 7. Februar 2022 16:47 "Breaking Bad" mag ich eigentlich ganz gern, auch wenn da sicher nicht alles Gold ist, was glänzt. Gerade die ersten Staffeln leiden auch unter dem Zwang, dreizehn Folgen mit Inhalt füllen zu müssen, aber im Großen und Ganzen halte ich die trotzdem für sehr gelungen.
Ich finde eher, die Serie nimmt zum Ende ab. In der fünften und schwächsten Staffel (die ja dann sogar aus 16 Episoden besteht) werden die Drehbücher teils arg konstruiert und leider auch hin und wieder sehr dümmlich (Stichwort: Magnet!), auch die Dialoge flachen da plötzlich in Plattitüden ab. Dass dann diese Serie, die relativ komplex und charaktergetrieben begann und sich durch einen feinen schwarzen Humor auszeichnete, letztlich zu einer bleiern ernsten, konventionellen christlichen Erlösergeschichte wurde, fand ich ziemlich enttäuschend. Ja, der Serienschöpfer Vince Gilligan ist erzkonservativ christlich erzogen worden, aber musste er mir seine kirchlichen Moralvorstellungen so auf die Nase binden? Und mussten dafür alle Figuren um die 50 IQ-Punkte einbüßen? Ist es echt zu viel verlangt, eine komplexe (wenn auch nie subtile) Serie auch komplex zu Ende zu bringen? :)

"Game of Thrones" ist "Rome" in schlechter, im Mittelalter mit Drachen, hat mich nie gänzlich umgehauen. Zwischendurch war es mal recht spannend, aber da war mir zu wenig Leben in den Figuren und viel zu viel Füllmaterial. Jede Staffel hätte mindestens zwei Folgen weniger vertragen. Die zunehmende Fokussierung auf epische Schlachten hat mein Interesse dann gekillt, aber ich bin zumindest bis zum Schluss (den ich dann gar nicht so scheiße wie der Rest der Welt fand, da ich ihn grob erwartet hatte) dabei geblieben.
AnatolGogol hat geschrieben: 7. Februar 2022 16:44 Ich fand die Figuren doch recht dick aufgetragen: die Schlampentochter, der Waschlappensohn, der entfremdete Rebellensohn, der True-Cowboy-Vorarbeiter und natürlich Old Costner als Jock Ewing 2.0. Das war dann oft so hart am Klischee dran, dass ich gar kein rechtes Interesse an den Figuren hatte.
Najaaaaa … stimmt sicher alles, die beginnen als Abziehbilder, aber eher aus der Not heraus, von Folge 1 an klare Charaktere zu schaffen, die sich deutlich wiedererkennen lassen. Ich fand schon, dass die sehr schnell an Profil gewinnen und da "Yellowstone" auch eine Serie über die Westernmythen und noch mehr über das sogenannte "Americana" ist, hat mich das nicht unbedingt abgetörnt. Aber gut, ich verstehe deine Wahrnehmung durchaus. Bei mir traf diese mikroskopische Betrachtung der Trumpianer-Amis durchaus ins Schwarze, bin da gerne auch in der kommenden fünften Staffel dabei. :)
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Breaking Bad war insgesamt ziemlich gut, und Better Call Saul ist das auch, wenn auch definitiv viel zu lang. BB als Hype zu diffamieren ist aber nicht nett, es war einfach eine Außenseiter Serie die aufgrund ihrer Qualität weitaus besser lief als erwartet. Das Ende von BB war allerdings nicht auf dem Level manch großartiger Ideen zuvor, und das ist schon schade. Und klar, es gab auch Füllfolgen, wie bei fast allen Serien.

Von House of Cards habe ich nur St 1 gesehen, und das war gut genug um es weiter zu schauen, aber ich habe es nie getan. Zeit ...
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00T hat geschrieben: 7. Februar 2022 16:47

"Breaking Bad" mag ich eigentlich ganz gern, auch wenn da sicher nicht alles Gold ist, was glänzt. Gerade die ersten Staffeln leiden auch unter dem Zwang, dreizehn Folgen mit Inhalt füllen zu müssen,
He he, ST 1 hatte aber nur 6 Folgen ...
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Casino Hille hat geschrieben: 4. Februar 2022 18:09"Only Murders in the Building" (Disney+)
Schöne Serie und tolles Comeback von Steve Martin. Ich war überrascht, dass die Serie neben der zu erwartbaren Comedy auch ein paar leisere Töne anschlägt.
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Casino Hille
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Maibaum hat geschrieben: 7. Februar 2022 18:48 Das Ende von BB war allerdings nicht auf dem Level manch großartiger Ideen zuvor, und das ist schon schade.
Es ist für mich allerdings wirklich nicht NUR das Ende, es ist die gesamte fünfte Staffel. Die Serie hatte am Ende von Staffel 4 eigentlich einen sehr gekonnten Ausgang präsentiert, und lief dann weiter, um das Vorherige in ein Moralstück umzuschreiben, was mir schnell auf den Zeiger ging. Gleich die erste Folge der fünften Staffel beginnt mit der berüchtigten Magnet-Folge, das ist dann schon ein krasser und sehr abrupter Qualitätsabfall gewesen. Staffel 1 bis 4 waren aber wirklich (bis auf wenige Schwächen) sehr stark, da bin ich durchaus dabei. "Better Call Saul" ist hingegen für mich schnell belanglos geworden, spätestens seit Staffel 3 ist da so viel erzählerische Redundanz, dass ich es nur noch verfolge ohne mich darauf zu freuen.
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Casino Hille hat geschrieben: "Game of Thrones" ist "Rome" in schlechter, im Mittelalter mit Drachen, hat mich nie gänzlich umgehauen.
"Rome" ist sicherlich in nahezu jeder Hinsicht um Längen besser, gehört auch zu meinen Lieblingen. Eigentlich eine Schande, dass die Serie nur zwei Staffeln bekommen hat, während "Game of Thrones" mit acht Staffeln und einem nahezu unbegrenztem Budget gesegnet wurde. Die große Enttäuschung über das Ende der Serie konnte ich auch nicht nachvollziehen, das hat sich schon einige Zeit vorher abgezeichnet. Blöd fand ich's trotzdem. Aber für mich wurde das Ganze schon ab Staffel 5 ziemlich belanglos, daher war mein Interesse an der Serie sowieso nicht mehr hoch genug, um mich über so etwas aufzuregen.
Casino Hille hat geschrieben: In der fünften und schwächsten Staffel (die ja dann sogar aus 16 Episoden besteht) werden die Drehbücher teils arg konstruiert und leider auch hin und wieder sehr dümmlich (Stichwort: Magnet!),
Den Eindruck teile ich sogar teilweise, die fünfte Staffel wirkt schon an manchen Stellen sehr darum bemüht, das Geschehen in eine bestimmte Richtung zu lenken (und ja, der Magnet war nicht unbedingt das Gelbe vom Ei). Hat mich allerdings nur wenig gestört, weil sie doch mit genügend spannenden Sequenzen und Einzelfolgen aufgewartet hat und ich Cranston, Odenkirk, Banks und Co. zu diesem Zeitpunkt einfach gern zugesehen habe. Gefallen hat mir da vor allem der Zugüberfall oder "Ozymandias", eine Folge, bei der ich das große Kritikerlob tatsächlich teilen würde. Vielleicht wird das Ganze zu sehr auf den moralischen Verfall der Hauptfigur fokussiert, und manchmal ist das wirklich etwas dick aufgetragen. Ich stehe auch dem Finale, das sich bemüht, alles in Wohlgefallen aufzulösen, eher zwiespältig gegenüber. Insgesamt empfand ich den Abschluss allerdings als recht gelungen.
Maibaum hat geschrieben:He he, ST 1 hatte aber nur 6 Folgen ...
7 tatsächlich, aber du hast schon recht :wink: . Ich meinte auch eher Staffel 2 und 3, die ich aber auch beide gern mochte. Das Füllmaterial bei "Breaking Bad" empfand ich auch verglichen mit anderen Serien nie allzu zahlreich oder nervig.
Maibaum hat geschrieben: BB als Hype zu diffamieren ist aber nicht nett, es war einfach eine Außenseiter Serie die aufgrund ihrer Qualität weitaus besser lief als erwartet.
Ich weiß nicht, die Serie gehört immer noch zu denen, die auch dem Gelegenheitsgucker ein Begriff ist, und wird immer noch in den Himmel gelobt und an allen Ecken und Enden überanalysiert. Von ihren Anhängern wird sie als das Komplexeste, Intelligenteste und Anspruchsvollste angesehen, das je über einen Fernsehbildschirm geflackert ist. Das würde ich schon als Hype bezeichnen, auf einem ähnlichen Level wie der um "Game of Thrones" oder "The Walking Dead". Man könnte da auch auf die Überhäufung der Serie mit Emmys hinweisen (was nicht heißt, dass diese nicht berechtigt gewesen seien).
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Ist dann nicht fast alles ein Hype was Erfolg hat?

Hype ist ein Begriff der (fast immer) dazu benutzt wird Dinge abzuwerten, es klingt (fast) immer raus, daß nur der Hype den Film, der das aber eigentlich nicht verdient hat, so erfolgreich gemacht hat.

BB war aber keine Serie wie GoT oder auch TWD die auf den großen Erfolg hin gemacht worden ist, sondern BB hat sich das erarbeitet mit seiner und nicht trotz seiner Qualitäten. GoT und TWD sind ungleich kommerzieller, also spektakulärer angelegt. Was allen trotzdem gemein ist, daß sie zumindest teils überragende Folgen enthielten, aber bei GoT und TWD wechselte das auch mit großen Dummheiten ab. Ich halte BB jetzt auch nicht für die beste Serie der Welt, kann aber nachvollziehen warum auch ein anspruchsvolleres Publikum davon so begeistert war und ist.

Das Ende von GoT war nicht an sich schlecht, und klar ab der Hälfte der Serie wurde natürlich darauf hin gearbeitet, aber es war einfach zu oft enttäuschend und dumm umgesetzt. Das verbindet dann, hi hi, GoT mit NTTD ;)
Zuletzt geändert von Maibaum am 8. Februar 2022 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Maibaum hat mal wieder eine eigene Definition. :lol: Hype ist doch nicht negativ konnotiert, so verwendet das auch keiner. Hype sagt nur, etwas ist für einen begrenzten Zeitraum ausgesprochen populär. "Star Wars" und "Back to the Future" haben zu ihrem Veröffentlichungszeitraum auch einen Hype ausgelöst, heute sind sie aber natürlich nicht mehr "gehypet".
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Nein, das ist eine Beobachtung, fast jeder der das Wort Hype benutzt möchte damit das Gehypte abwerten. Will sich absetzen davon, bringt zum Ausdruck daß das etwas negatives ist, dem man selber sich verwehren möchte.
Wer von einem Hype spricht tut das fast immer in Bezug auf Sachen die er nicht mag.

So wird z.b. immer wieder gerne gesagt daß Tarantino nur aufgrund eines Hypes so berühmt geworden ist, daß er das eigentlich ja nicht verdient hat.

Sicher, an sich ist Hype nichts negatives, aber im allgemeinen Gebrauch ist es das geworden. Genau wie das Wort Gutmensch ja an sich auch nicht etwas negatives beschreibt.
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Im allgemeinen Sprachgebrauch begegnen mir Formulierungen wie "Der Hype ist real" (letzteres Wort englisch gesprochen) oder "Ich bin gehypet", womit man Vorfreude ausdrücken will. Im negativen Kontext höre ich das quasi nie. Da sind wir schlicht in anderen Kreisen unterwegs und kennen daher einen anderen "allgemeinen Gebrauch".
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