Re: Die Zukunft des James Bond Franchises
Verfasst: 18. Januar 2019 16:37
Ganz ehrlich, ich würde mich auch jedes Jahr über einen neuen Bond freuen, wenn die Qualität nicht drunter leidet. 1 Jahr ist genug Zeit, das wird nicht langweilig. 
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Das war tatsächlich zumindest semi-ernst gemeint. Klar, das Remake-Spielchen von Vodka und Nico - so amüsant und oft treffend es auch ist - wäre in der Realität ziemlich absurd, witzlos und unnötig. Aber ich hätte Stand heute überhaupt keine Probleme mit einem NSNA-ähnlichen Fall. Als Boyle ausgestiegen ist gab es hier ja auch einige Diskussionen über die Rechtslage von Hodges Drehbuch, im Sinne von ob es jetzt Hodge oder Eon gehört. Man stelle sich vor es hätte da tatsächlich einen Rechtsstreit gegeben und Hodge und Boyle hätten nun die Möglichkeit, ihren eigenen Nicht-Eon-Film zu drehen, und es gäbe nächstes Jahr sowohl Fukunagas Craig-Finale als auch den ursprünglich geplanten Boyle-Film abseits der "Hauptreihe" - ich wäre sofort dabei! Der Edgar-Wright-Film war eine Idee, die ich einst im "Imagine"-Thread gesponnen hatte, wo man dazu aufgefordert wird, sich eben ein neues nicht-kanonisches Quasi-Remake à la NSNA auszudenken.Henrik hat geschrieben: 18. Januar 2019 14:11 Ich weiss nicht ob zumindest der erste Beitrag von GP ernst gemeint war, aber so etwas brauche ich nun wirklich nicht. Vier oder mehr Jahre Pause, das ist zu viel, aber jedes Jahr oder so, das wird irgendwann langweilig. Alle drei Jahre wäre optimal.
Huch, wo kommt das denn nun schon wieder her? Wieso ausgerechnet GF und OHMSS und die anderen nicht? Die Mehrheit der Filme sind jenseits der Moden ihrer Entstehungszeit plottechnisch bewusst zeitlos gehalten worden. Ich könnte mir z.B. ohne große Mühe ein Remake von TMWTGG vorstellen.Samedi hat geschrieben: 25. Januar 2019 18:11 Die meisten Bonds eignen sich auch nicht sonderlich für ein Remake. Höchstens GF und OHMSS. Und beides natürlich in abgewandelter Form.
Diese Unsicherheit wie es nach dem aktuellen Film weiter geht stört mich auch. Es wäre schön, wenn man zukünftig zumindest schon mal wüsste, dass man nach dem Film nicht erst nochein Studio suchen müsste.MaxZorin74 hat geschrieben: 26. Januar 2019 20:55 Also ich würde mir ja (wie bei den ersten 4 Craig-Bonds mit SONY/Columbia) eine längerfristige Zusammenarbeit wünschen, die für die Planung zukünftiger Bondstreifen sicherlich durchaus wichtig sein dürfte.
Ich finde zwar TMWTGG auch besser als die meisten User hier im Forum, aber ein Remake brauch ich davon eher nicht.craigistheman hat geschrieben: 27. Januar 2019 03:22 Ich könnte mir z.B. ohne große Mühe ein Remake von TMWTGG vorstellen.
Meine Fresse Samedi, es ging darum DIR zu zeigen, dass die Behauptung, dass einzig GF und OHMSS ganz besonderes Remake-Potential hätten, unsinnig ist. TMWTGG hat einen absolut zeitlosen Plot - und wenn man dem Film einen zeitlichen Kontext geben wollte, könnte man dies durch das Thema "erneuerbare Energien" (Solex) erreichen.Samedi hat geschrieben: 28. Januar 2019 20:11Ich finde zwar TMWTGG auch besser als die meisten User hier im Forum, aber ein Remake brauch ich davon eher nicht.craigistheman hat geschrieben: 27. Januar 2019 03:22 Ich könnte mir z.B. ohne große Mühe ein Remake von TMWTGG vorstellen.
Nochmal extra für dich klar und deutlich: Ich will keine Remakes, ich habe lediglich deine Behauptung, dass sich GF und OHMSS am aller ehesten noch für Remakes eignen würden, in Frage gestellt, da es für mich keinen Sinn ergibt. Warum ausgerechnet diese Filme? So, das war's eigentlich auch schon!Samedi hat geschrieben: 28. Januar 2019 21:27 Das mit der Solex könnte man natürlich irgendwie wieder aufgreifen, aber das hat meiner Meinung nach in TMWTGG nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Wichtig ist hier doch die Rivalität zwischen Bond und dem Auftragskiller Scaramanga. Das mag für sich genommen zwar "zeitlos" sein, aber nicht alles, was zeitlos ist, muss man erneut verfilmen. Zumal es hier auch viel mehr um die Persönlichkeiten ging und viel weniger um eine Mission, die man neu inszenieren müsste.
Weil es auch bisher schon diese beiden Filme waren, die (zumindest in Teilen) bereits als Vorlage für spätere Filme dienten. Der krasseste Fall ist wohl AVTAK. Prinzipiell eignet sich auch YOLT ganz gut als Vorlage, aber zum einen ist der "Kalte Krieg" in der Form vorbei und zum anderen besteht bei einem Remake des Films (nicht des Romans) YOLT immer die Gefahr, dass es "over the top" wird.
Aus meiner Sicht ist das totaler Unsinn. GF vereint zwar zum ersten Mal alle Elemente der bondianischen Formel, ist dann aber schon seehhhr abgehoben und klamaukig, so wie alle Hamilton-Bonds, LALD mal ausgelassen. Aber FRWL und TB hatten nicht minder Einfluss auf den Kurs der Reihe.Samedi hat geschrieben: 29. Januar 2019 01:14Weil es auch bisher schon diese beiden Filme waren, die (zumindest in Teilen) bereits als Vorlage für spätere Filme dienten. Der krasseste Fall ist wohl AVTAK. Prinzipiell eignet sich auch YOLT ganz gut als Vorlage, aber zum einen ist der "Kalte Krieg" in der Form vorbei und zum anderen besteht bei einem Remake des Films (nicht des Romans) YOLT immer die Gefahr, dass es "over the top" wird.
In Sachen OHMSS ging man ja bereits mit SP in die Richtung und es wird auch schon vermutet, dass es in Bond 25 so weitergehen wird.
Warum unbeabsichtigt? Ich denke, die Details (z. B. auf der Insel) wurden schon bewusst so gesetzt. Ein Remake würde ich es nicht nennen.craigistheman hat geschrieben: 29. Januar 2019 12:48 Unbeabsichtigt ist SF aber sicherlich eine Art zeitgemäßes Remake von GE. ^^