[ACHTUNG SPOILER!!] Gerüchte und Fakten mit Spoiler Potenzial
- GoldenProjectile
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Vielen Dank es hilft mich mehr zu verstehen.

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- Riegga008
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Ich muss hier Mal was loswerden. In der Sendung Kino+ (Rocketbeans TV YouTube) würde in den News wiederholt darüber geredet das man NTTD angeblich ohne fertiges Drehbuch drehen würde.
Zugegeben nach dem Abgang von Boyle gab es vielleicht zu Unruhe diesbezüglich aber ich glaube kaum das man ohne fertiges Drehbuch angefangen hätte zu drehen.
Zugegeben nach dem Abgang von Boyle gab es vielleicht zu Unruhe diesbezüglich aber ich glaube kaum das man ohne fertiges Drehbuch angefangen hätte zu drehen.
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- vodkamartini
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Das kommt bei Filmdrehs regelmäßig vor und ist absolut keine Ausnahme. Ideal ist es aber nicht.
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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- Invincible1958
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Dass der Dreh Ende April auf Jamaika ohne fertiges Script begonnen wurde, ist ein Gerücht, was aufkam,
weil kurz zuvor die Info, dass Phoebe Waller-Bridge zur Überarbeitung des Script engagiert wurde, in den Umlauf kam.
Dabei wurde aber nie in Erwägung gezogen, dass Waller-Bridge zu diesem Zeitpunkt (Ende April) bereits mit ihrer Arbeit fertig gewesen sein könnte.
Und selbst wenn einzelne Szenen des Scripts noch nicht ganz ausgearbeitet waren, kann man stark davon ausgehen,
dass die Szenen, die aktuell gedreht wurden, immer auch ein Script hatten.
Dass aber z.B. im Script noch an den Matera-Szenen gearbeitet wurde, als auf Jamika gedreht wurde, kann durchaus möglich sein,
und wäre wie vodkamartini sagt, auch nicht unüblich.
Dass ein vor Drehstart existierendes Scrip am Ende 1:1 so auf der Leinwand landet, ist eher die Ausnahme, würde ich sagen.
weil kurz zuvor die Info, dass Phoebe Waller-Bridge zur Überarbeitung des Script engagiert wurde, in den Umlauf kam.
Dabei wurde aber nie in Erwägung gezogen, dass Waller-Bridge zu diesem Zeitpunkt (Ende April) bereits mit ihrer Arbeit fertig gewesen sein könnte.
Und selbst wenn einzelne Szenen des Scripts noch nicht ganz ausgearbeitet waren, kann man stark davon ausgehen,
dass die Szenen, die aktuell gedreht wurden, immer auch ein Script hatten.
Dass aber z.B. im Script noch an den Matera-Szenen gearbeitet wurde, als auf Jamika gedreht wurde, kann durchaus möglich sein,
und wäre wie vodkamartini sagt, auch nicht unüblich.
Dass ein vor Drehstart existierendes Scrip am Ende 1:1 so auf der Leinwand landet, ist eher die Ausnahme, würde ich sagen.
Zuletzt geändert von Invincible1958 am 10. Oktober 2019 14:44, insgesamt 2-mal geändert.
- Riegga008
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Es hörte sich nur so an als ob die völlig planlos drauflos filmen. Was ich mir im Traum nicht vorstellen kann. Nicht bei Bond.
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- Samedi
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Bei QOS war das schon recht planlos. Aber da gab es auch den Autorenstreik.Riegga008 hat geschrieben: 10. Oktober 2019 14:07 Es hörte sich nur so an als ob die völlig planlos drauflos filmen. Was ich mir im Traum nicht vorstellen kann. Nicht bei Bond.
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- SMERSH
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Planlos läuft da nie etwas ab. Gerade bei solchen Mammutprojekten gibt es viel vorzubereiten und Zeitplane müssen größtenteils genau eingehalten werden.
Durchaus möglich, das nicht alle Abteilungen wissen, was sie genau nächste Woche besorgen müssen, weil eine Szene noch stark überarbeitet wird. Oder das die Darsteller morgens am Set erscheinen und keine Ahnung haben, was sie sagen werden.
Jedes Set muss Tage wenn nicht sogar Wochen (bei Action) vorher vorbereitet werden.
Somit immer weit entfernt von planlos.
Durchaus möglich, das nicht alle Abteilungen wissen, was sie genau nächste Woche besorgen müssen, weil eine Szene noch stark überarbeitet wird. Oder das die Darsteller morgens am Set erscheinen und keine Ahnung haben, was sie sagen werden.
Jedes Set muss Tage wenn nicht sogar Wochen (bei Action) vorher vorbereitet werden.
Somit immer weit entfernt von planlos.
- Invincible1958
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Das ist klar.SMERSH hat geschrieben: 10. Oktober 2019 20:43 Planlos läuft da nie etwas ab. Gerade bei solchen Mammutprojekten gibt es viel vorzubereiten und Zeitplane müssen größtenteils genau eingehalten werden.
Durchaus möglich, das nicht alle Abteilungen wissen, was sie genau nächste Woche besorgen müssen, weil eine Szene noch stark überarbeitet wird. Oder das die Darsteller morgens am Set erscheinen und keine Ahnung haben, was sie sagen werden.
Jedes Set muss Tage wenn nicht sogar Wochen (bei Action) vorher vorbereitet werden.
Somit immer weit entfernt von planlos.
Ich glaube, wenn hier von "unfertigem Script" geschrieben wird, geht es nur um Dialoge, die nochmal überarbeitet werden,
nicht um die Grundhandlung der Szenen und deren Locations.
- craigistheman
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Wieso gerade bei QoS, der mit Abstand die spektakulärste Action und die gefährlichsten Stunts der Craig-Ära vorzuweisen hat, von Planlosigkeit gesprochen wird, erschließt sich mir nicht so ganz... Gerade hier sieht man doch, dass da nichts planlos war, sonst hätte keiner/keine von den Beteiligten den Dreh überlebt. Im übrigen, ändern sich auch bei "durchgeplanten" Produktionen Szenen und Dialoge täglich. Ich zitiere Michael Haneke: "Wenn man als RegisseurIn so um die 70% dessen, was man ursprünglich im Sinn hatte, auf die Leinwand bringt, ist man schon verdammt gut."
Zu QoS und dem Editing darf sich natürlich jeder/jede denken, was er/sie will.
Meiner Ansicht nach hatte SP die deutlich erheblicheren Probleme, dies nach einem Milliarden-Erfolg und ohne Autorenstreik wohlgemerkt. Da war wirklich herzlich wenig geplant - verfolgt man den E-Mail Verkehr zwischen Produktion und Studio. Man muss eben darauf achten, wen man sich für welchen Zweck ins Boot holt.
Ich kann natürlich nicht das geringste zu NTTD schreiben, mache mir aber nicht wirklich Sorgen. P&W werden das Gerüst der Story ausgearbeitet haben, Hodge wird sie mit ein paar unkonventionellen Ideen inspiriert haben. Burns wird vermutlich die technischen/wissenschaftlichen Aspekte des Plots weiter ausgearbeitet haben, während Waller Bridge den Dialogen den nötigen Pepp verliehen haben wird. Viele KöcheInnen, ein Brei. Ist immer gefährlich, aber mein Gefühl sagt mir, dass EON dazu gelernt hat.
Zu QoS und dem Editing darf sich natürlich jeder/jede denken, was er/sie will.
Meiner Ansicht nach hatte SP die deutlich erheblicheren Probleme, dies nach einem Milliarden-Erfolg und ohne Autorenstreik wohlgemerkt. Da war wirklich herzlich wenig geplant - verfolgt man den E-Mail Verkehr zwischen Produktion und Studio. Man muss eben darauf achten, wen man sich für welchen Zweck ins Boot holt.
Ich kann natürlich nicht das geringste zu NTTD schreiben, mache mir aber nicht wirklich Sorgen. P&W werden das Gerüst der Story ausgearbeitet haben, Hodge wird sie mit ein paar unkonventionellen Ideen inspiriert haben. Burns wird vermutlich die technischen/wissenschaftlichen Aspekte des Plots weiter ausgearbeitet haben, während Waller Bridge den Dialogen den nötigen Pepp verliehen haben wird. Viele KöcheInnen, ein Brei. Ist immer gefährlich, aber mein Gefühl sagt mir, dass EON dazu gelernt hat.
- Samedi
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Die Action hat ja jetzt nicht wirklich was mit dem Autorenstreik zu tun. Sowas kann man auch völlig unabhängig davon entwickeln.craigistheman hat geschrieben: 11. Oktober 2019 10:58 Wieso gerade bei QoS, der mit Abstand die spektakulärste Action und die gefährlichsten Stunts der Craig-Ära vorzuweisen hat, von Planlosigkeit gesprochen wird, erschließt sich mir nicht so ganz...
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- craigistheman
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Es ging um Planung, lieber Samedi. Und Action hat sehr wohl etwas mit Autoren zu tun, vor allen Dingen, wenn diese die Handlung, wie es der gängige Fall in QoS ist, vorantreibt oder erst entwickelt.Samedi hat geschrieben: 11. Oktober 2019 11:12Die Action hat ja jetzt nicht wirklich was mit dem Autorenstreik zu tun. Sowas kann man auch völlig unabhängig davon entwickeln.craigistheman hat geschrieben: 11. Oktober 2019 10:58 Wieso gerade bei QoS, der mit Abstand die spektakulärste Action und die gefährlichsten Stunts der Craig-Ära vorzuweisen hat, von Planlosigkeit gesprochen wird, erschließt sich mir nicht so ganz...
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Niemand hat behauptet, dass es bei QOS überhaupt keine Planungen gab, aber es ist wohl der improvisierteste aller Bondfilme. Das bezieht sich aber vor allem auf das Drehbuch. Um zu wissen, wann welche Actionszene kommt, braucht man jedoch kein zu 100 Prozent fertiges Skript. Man muss dafür ja so oder so alles vorbereiten. Und es gibt ja auch nicht wenige Filme, die die Actionszenen nicht aus der Handlung heraus entwicklen, sondern die Handlung um die Actionszenen herumbauen.craigistheman hat geschrieben: 11. Oktober 2019 11:47 Es ging um Planung, lieber Samedi. Und Action hat sehr wohl etwas mit Autoren zu tun, vor allen Dingen, wenn diese die Handlung, wie es der gängige Fall in QoS ist, vorantreibt oder erst entwickelt.
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- Invincible1958
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Es gab aber übrigens auch bei der Action in QOS Einschränkungen.
Forster wollte die Bootsverfolgung eigentlich von A nach B führen, und nicht nur im Kreis im Hafenbecken, so wie es jetzt ist.
Aber sie haben das inhaltlich irgendwie nicht auf die Reihe bekommen, daher ist die ganze Szene ein wenig inhaltsleer. Gut: Bond rettet Camille - aber dann geht es dort weiter, wo man vor der Szene war.
Forster wollte die Bootsverfolgung eigentlich von A nach B führen, und nicht nur im Kreis im Hafenbecken, so wie es jetzt ist.
Aber sie haben das inhaltlich irgendwie nicht auf die Reihe bekommen, daher ist die ganze Szene ein wenig inhaltsleer. Gut: Bond rettet Camille - aber dann geht es dort weiter, wo man vor der Szene war.
Kaum. Denn dann wäre Camille bei Medrano gelandet, und dann hätte sich QoS anders entwickeln müssen.Invincible1958 hat geschrieben: 11. Oktober 2019 16:27 daher ist die ganze Szene ein wenig inhaltsleer. Gut: Bond rettet Camille - aber dann geht es dort weiter, wo man vor der Szene war.
Davon abgesehen gibt es haufenweise Action in diversen Bonds, die in Bezug auf den Handlungsverlauf vollkommen überflüssig sind. Und natürlich auch in Bond "Klassikern" wie FRWL, GF, LALD oder TSWLM. So betrachtet wäre dann "inhaltsleere" Action ein Markenzeichen der Reihe.
- Invincible1958
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Das musst du mit Marc Forster diskutieren. Er hatte mit der Szene mehr vor.Maibaum hat geschrieben: 11. Oktober 2019 20:30Kaum. Denn dann wäre Camille bei Medrano gelandet, und dann hätte sich QoS anders entwickeln müssen.Invincible1958 hat geschrieben: 11. Oktober 2019 16:27 daher ist die ganze Szene ein wenig inhaltsleer. Gut: Bond rettet Camille - aber dann geht es dort weiter, wo man vor der Szene war.
Davon abgesehen gibt es haufenweise Action in diversen Bonds, die in Bezug auf den Handlungsverlauf vollkommen überflüssig sind. Und natürlich auch in Bond "Klassikern" wie FRWL, GF, LALD oder TSWLM. So betrachtet wäre dann "inhaltsleere" Action ein Markenzeichen der Reihe.