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von Strangways
Agent
Viertelfinale der WM und unglaublich spannende Begegnungen wurden ausgelost. Hier die ausführlichen Spielberichte:
OHMSS – CR:
Das Team von OHMSS hatte sich bisher souverän durchgespielt, aber die Auslosung ergab, dass ausgerechnet einer der Topfavoriten im Viertelfinale als Gegner wartete. In den bisherigen Begegnungen war es so, dass OHMSS immer versuchte, mit viel Ruhe zu starten und diese Taktik wurde in der ersten Hälfte gegen CR zum Verhängnis. Lazenby hatte früh die erste Möglichkeit und vergab sie. Als er noch darüber fluchte, dass dies jemanden anderen nicht passiert wäre, schaltete Craig sofort und glänzte mit seiner Treffsicherheit. CR hatte ein unglaublich hohes Tempo. Mollaka erhöhte mit Volldampf auf 2-0. Nach einer äußerst gelungenen Spielkombination raste erneut Craig wie die Feuerwehr über die Line. 3-0 zur Halbzeit. Bei OHMSS standen zahlreiche Änderungen an. Irma wurde es zu bunt und auch sie betrat das Feld. Mit dem Einsatz der Cheerleader-Gruppe „Todesengel“ versuchten sie die Zuschauer auf ihrer Seite zu ziehen. CR pokerte hoch, Le Chiffre versuchte das Spiel zu kontrollieren. OHMSS brachte eine unglaubliche Atmosphäre in die Begegnung. Blofeld ließ seine Gegner wie Slalomstangen stehen und erzielte den Anschlusstreffer. Teresa di Vincenzo versuchte alles, um weiter heran zu kommen, aber Vesper Lyndt zeigte auf der Gegenseite, dass sie vielleicht das beste Girl der WM-Geschichte werden könnte. Sie war es, die für den 4-1 Endstand sorgte.
TSWLM – LTK:
In der ausverkauften Atlantis-Arena brodelte die Stimmung. Die zahlenmäßig überlegenen TSWLM-Fans provozierten ihren Gegner mit dem Sprechchor: „Ihr seid nur ein Fernsehfilm-Verein.“ So kam es bereits zu Beginn zu heftigen Auseinandersetzungen, als die berüchtigte Ultra-Gruppierung „Isthmus-Sharkeys“ versuchte das Spielfeld zu stürmen. Obwohl Beißer noch gar nicht auf dem Feld war, zog sich Leiter auf Seiten von LTK schon früh eine Bisswunde zu und musste ausgewechselt werden. LTK war schneller im Spiel und glänzte durch gute Kombinationen. Im Zusammenspiel mit Milton Krest tauchte Dalton zunächst ab und schraubte sich anschließend urplötzlich zur 1-0 Führung in die Höhe. TSWLM hatte mittlerweile Erfolgsstürmer Beißer auf das Spielfeld gebracht und der sorgte für Belebung. Es wütete um sich, traf versehentlich zwar erst seine Mitspieler Fekkesh und Kalba, aber seine Urkraft reichte dann auch zum Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte brannten beide Seiten ein Feuerwerk ab. Gerade in den letzten Minuten war die Stimmung sehr explosiv. Die Partie ging in die Verlängerung und es blieb ein ganz enges Match. Roger Moore zeigte sich an diesem Tag in der Form seines Lebens und im Zusammenspiel mit Major Amasova und der eleganteren Spielanlage sorgte er für den kleinen Unterschied, der für den Siegtreffer reichte. 2-1 nach Verlängerung in einem unglaublich spannenden Spiel.
DN – TLD:
Die Begegnung wurde mit äußerster Spannung erwartet. Nur wenige hatten vor Turnierbeginn damit gerechnet, dass DN so weit kommen würde. TLD war bisher allen Gegnern überlegen gewesen, aber mit DN stand man vor der ersten großen Herausforderung. Beide Teams waren unglaublich stark besetzt und es trafen zwei völlig unterschiedliche Spielphilosophien aufeinander. Bei DN sorgten Connery, Dent und No für eine einmalig dichte Atmosphäre auf dem Feld. Auf Seiten von TLD hatte man eine unheimlich trick- und variantenreiche Spielanlage, die Gegner wie Zuschauer gleichermaßen verwirrte. Hier ragte General Koskov heraus, aber auch Necros und Newcomer Dalton waren stark. Beide Kontrahenten machten in der regulären Spielzeit keine Fehler, 0-0. In der Verlängerung wurde schnell klar, dass beide Gegner den Sieg verdient hatten, aber eine Entscheidung musste fallen. Pushkin spielte einen perfekten Diplomatenpass auf Koskov und der stieg wie Phoenix aus der Asche hinauf. TLD gewinnt 1-0 nach Verlängerung.
GF – LALD:
Auric Goldfinger hatte seinem Team eine klare Ansage auf den Weg gegeben. Er machte jedem klar, dass für ihn am Turnierende nur die Goldmedaille zählt. Diesem großen Ziel gab er den Namen „Unternehmen Gold Slam.“ Er war es auch selbst, der gemeinsam mit Connery und seinem „Golden Girl Jill“ den ersten Angriff einleitete. Auf der Gegenseite hatte man zunächst den Eindruck, dass der Spielmacher zuhause geblieben war. Es dauert auch nicht lange, bis Goldfinger mit einem perfekt platzierten Slazenger den Führungstreffer erzielte. Bei LALD war dann auch endlich Moore in der Arena eingetroffen und der Gegner erhöhte ebenfalls das Tempo. Mr. Big und Kananga teilten sich zunächst die Einleitungen der Angriffe. GF blieb aber weiterhin überlegen. Connery packte den alten Aston-Trick aus und schleuderte das 2-0. In der zweiten Hälfte wurde auch LALD immer besser. Tee Hee schickte die Krokodile in den Sturm. Anschlusstreffer. GF blieb trotzdem souverän und kontrollierte weiterhin das Spiel. Pussy Galore flog allen um die Ohren und erhöhte zum 3-1. Damit war die Partie entschieden.
“History isn’t kind to men who play God”