Kann da bis auf den Weltraum-Hintergrund keine Ähnlichkeiten zu Star Wars entdecken. Da sind imo so wenig Ähnlichkeiten vorhanden, wie zwischen Jason Bourne und James Bond, also praktisch überhaupt gar keine.
Ich hab gelesen, dass Du das anders siehst als z.B. Vodka und Daniel, aber ich finde schon, dass es da Parallelen gibt, was aber okay ist. Daniel, glaube ich, hatte die Beispiele damals schön aufgeführt.
Die sind aber alle sehr oberflächlich. "Star Wars hat zwei lustige Figuren, GotG hat zwei lustige Figuren" ist wohl kaum eine Parallele, sonst könnte man König der Löwen auch noch in die Liste ergänzen. Review zu GotG gibts von mir auch bald (nach dem ich den Cap ja auf der Vorseite auseinander genommen habe), bin da wertungstechnisch ganz bei dir.
Es gibt Ähnlichkeiten, ja. Aber nicht weiter wichtig. Der Film funktioniert wie er ist perfekt. Großartiger, unterhaltsamer Spaß. Freue mich auf die Fortsetzung.
@Cap 2 Review:
Stimme dir zu was die positiven Aspekte bezüglich des Filmes angeht. Verdammt starkes Kino. Kritisieren kann ich den Film nicht groß. Es funktioniert alles super, er wirkt ausgeglichen und unterhaltsam. Ich freue mich sehr auf Civil War von den Russo Brüdern.
Agent 009 hat geschrieben:Stimme dir zu was die positiven Aspekte bezüglich des Filmes angeht. Verdammt starkes Kino.
Das freut mich, wenn wir uns in diesem Thread auch mal einig sind.
Agent009 hat geschrieben:Kritisieren kann ich den Film nicht groß.
Hattest du denn kein Problem mit dem fragwürdigen politischen Statement am Ende, welches ich ja in meinem Review aufführe? Mir hat das ein wenig den Schluss verdorben und es ist maßgeblich für immerhin einen halben Punkt Abzug verantwortlich. Finde das sehr unpassend und auch, wenn es den Civil War einleitet an der Stelle mehr als bedenklich.
Avengers 2 scheint in den USA einiges schlechter gestartet zu sein als Teil 1. Ich wette, es wird noch schneller bergab gehen nach dem ersten Wochenende, da die Reaktionen eher verhalten positiv sind.
Ich hab deine nicht gelesen bisher. Fand den sehr stark weil eine deutliche Spur realer und intelligenter ist, mit einem spannenden Rhema und einem starken Bösewicht. Ich erinnere mich auch noch, dass ich den Angriff auf Fury so stark fand, weil der so irrsinnig echt daherkommt
So jetzt hab ich es gelesen.
Fand ich interessant, grade weil du die gleichen Punkte hervorhebst.
Als ich damals hier über die starke Szene mit Fury geschrieben hatte, meinten einige dass diese doch typisch Marvel sei und nicht weiter hervorsteche... - Im Zweifel war es Maibaum
Deine Abneigung und Geringschätzung von Iron-Man 3 kann ich nach wie vor nicht verstehen, grade nachdem ich ihn gestern noch mal teilweise gesehen habe. Für mich zusammen mit Iron-Man 1 und Cap2 ein absolutes Highlight des MCU. Sicher nicht auf dem Story-technischen Niveau von Cap2, aber auf seine Art deutlich deutlich anders als das bisherige, ein ganzes Stück reifer, mit interessanten Ideen, mutigen Entscheidungen etc.
danielcc hat geschrieben:Als ich damals hier über die starke Szene mit Fury geschrieben hatte, meinten einige dass diese doch typisch Marvel sei und nicht weiter hervorsteche...
Das war ich und da ging es mehr darum, dass sie eben nicht realistisch sei, wie von dir behauptet, sondern ein typisches Over-the-top-Spektakel, nur im - verglichen mit sonstigen Marvel-Filmen - eben mal kleinerem Rahmen. Ansonsten liebe ich die Actionszene und sie ist für mich wohl das Highlight des Filmes, obwohl ich sogar den völlig übertriebenen Showdown irgendwie viel abgewinnen konnte. Das hat einfach Pfeffer und da liegt richtig Druck unterm Geschehen, das ist für einen Blockbuster schon außergewöhnlich gut und grade im Finale das, was Avengers im letzten Drittel wohl gerne gewesen wäre!
danielcc hat geschrieben:Deine Abneigung und Geringschätzung von Iron-Man 3 kann ich nach wie vor nicht verstehen, grade nachdem ich ihn gestern noch mal teilweise gesehen habe. Für mich zusammen mit Iron-Man 1 und Cap2 ein absolutes Highlight des MCU.
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. IM 3 ist einfach viel zu dick aufgetragen (Zerstörung von Tonys Haus!) und bietet ein lächerliches Schurkenaufgebot, dass man zu keiner Zeit ernstnehmen kann, verknüpft mit einer Handlung, die eigentlich gar nicht weiß, was sie will und irgendwie zwiegespalten wirkt. Zumal ich auch die Versuche nicht mag, den Charakter Tony Stark näher zu beleuchten, da man hier zwar gute Ansätze wählt, sie aber am Ende gar keine Auswirkung auf irgendetwas haben. Hier und da mal eine Panikattacke, hier und da mal etwas "Ist Stark auch ohne Rüstung ein Held?"-Gefasel, aber daraus entsteht letzten Endes gar nichts, der Film will damit auf nichts hinaus und die eigentlich schöne Schlussmetapher geht in einem Rosamunde-Pilcher-Happy-End leider zu Grunde. Trotzdem mag ich auch einiges an IM 3, aber gerade im Vergleich zu den beiden starken Vorgängern ist er einfach eine Enttäuschung. Ein Jon Favreau hätte da sicher den deutlich stimmigeren Film auf die Beine gestellt.