Wohl mal wieder gänzlich unterschiedliche Definitionen.
Ich glaube aber, viele hier stellen es sich dann doch zu einfach vor, unterhaltsame Jugendunterhaltung wie Fast & Furious zu inszenieren und auch Bay wird ja immer gerne dafür kritisiert, Action für Teenies zu machen. Aber in dieser Zielgruppe kommen die Filme gut an. Und das muss man schließlich erstmal schaffen, denn man muss einen Nerv, einen Zeitgeist, einen Stil treffen und dies dann so umsetzen, dass wirklich ein Hype darum entsteht. Dieser geringschätzige Blick auf solche Arbeiten ist auch etwas leicht Überhebliches, dass sich viele immer mehr aneignen. Und auch Bondfilme werden übrigens hauptsächlich für 12-16 Jährige gemacht (das wird jetzt sicher ein Schock für den ein oder anderen!)

, aber Bond hat eben nebenbei noch eine deutlich ältere Zielgruppe, auf die man hin und wieder schielt. Dennoch: vordergründig ist Bond Kino für ältere Teenager und junge Erwachsene. Und damit von Fast & Furious gar nicht so weit weg. Ich finde es ansonsten immer albern, einen Kleinkrieg anzufangen und das eigene Franchise natürlich mit Begriffen wie "Intellektuell" und "Anspruch" in den Himmel zu loben. Sind aber beides Eigenschaften, die keiner der 23 Bonds auch nur ansatzweise beinhaltet.