Bei solch einem Standpunkt, Casino Hille, stellt sich mir aber die Frage, ob es dann überhaupt eine Action- bzw. gar Handlungssequenz gibt, die nicht über jegliche Kritik steht. Handlungsbezogene Logik ist hinfällig, Tonalität austauschbar und Asthetik willkürlich bestimmbar; na wo kommen wir denn dann hin?
danielcc hat geschrieben:
Sehe ich etwas anders. Die Idee mit dem FLugzeug am Haken sowie der Wasser-Ski Bond wirken schon sehr planerisch.
Ansonsten: Die Herausforderung besteht ja auch darin, etwas spektakuläres zu machen, dennoch gut eingearbeitet ist. Sorry, aber eine Kneipenschlägerei und etwas Rum-Geschieße kann jeder

(wobei selbst Kneipenschlägerei und der Boots-Crash in LTK doch sehr unmoiviert daherkommen)
Das Flugzeug wäre auch ohne Bonds Auftauchen genau zu dieser Zeit an diesem Ort gewesen. Das mit dem Wasser-Skie ist vielleicht etwas verspielt, aber es bietet sich nun wirklich an. Eigentlich kann Bond durch jede seiner Handlung (Sprung ins Wasser, Griff nach der Harpune nur so fliehen. Das Geld aus diesem Flugzeug spielt dann eine nachhaltige Rolle im Film. Ich finde das im warsten Sinne des Wortes wasserdicht.
Mh, die Bar. Das hat mehr Glen versauert als das Prinzip dieser ansich. Ja, bei dieser Massenschlägerei stimme ich dir zu, das ist übertrieben. Das Setting ist zu dick aufgesetzt, wie die Hochzeit und Party.
Meinst du den Bootcrash als Ablenkungsmanöver und Element der Entzweiung von Krebs und Sanchez? Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen.