Casino Hille hat geschrieben:Und ich bin mir sicher, in 30 Jahren wird man am Stammtisch sitzen und sagen: "Weißt du noch, damals, als wir an deinem 12 Geburtstag alle ins Kino sind und den neuen "Transformers" geschaut und danach mit unseren Figuren nachgespielt haben? Waren das noch Zeiten. Den werde ich glaube ich mal meinen Kindern zeigen. Den müssen sie einfach lieben."
Ich bin mir sicher, dass das mit Transformers nicht passieren wird.
Für diese Art von Kult und Klassikern brauchen solche Filme sympathische Charaktere.
Mit "Zurück in die Zukunft" klappt das, aber nicht mit "Transformers". Wenn ein Film "Seele" hat, dann überdauert er auch trotz veralteter Effekte die Zeit, und wird auch in jeder neuen Generation neue Fans finden.
Aber ein reines Technik-Spektakel wird das nicht schaffen.
"Cannonball Run" ist da das beste Beispiel.
Dieser Film hat nichts zu bieten, außer die Stars der frühen 80er, die sich alle mehr oder weniger selber spielen. Extrem erfolgreich zu seiner Zeit, aber ich glaube kaum, dass sich die Jugend von heute dafür begeistern könnte. Und ich glaube noch weniger, dass die Väter und Mütter von heute ihren Kindern sagen: "Den müsst ihr einfach lieben."
Bei "Zurück in die Zukunft", "Star Wars", "Indiana Jones" etc. ist das anders. Da gibt es Figuren, die man gerne in sein Leben lässt.
Anscheinend ist das bei "Fast & The Furious" für eine bestimmte Generation auch so. Es gibt viele End-20er, die sind mit den "Helden" dieser Reihe seit 2001 aufgewachsen. Kann sein. Für viele ist es aber auch nur ein "Guilty Pleasure", was sie niemals ihren Kindern als "Filmkunst ihrer Jugend" verkaufen werden.
Obwohl die Spencer/Hill-Filme inhaltlich genauso blöd sind wie "Fast & The Furious", haben die für mich immer noch mehr Kult-Potential, weil die Charaktere, die Terence Hill und Bud Spencer spielen, einfach viel sympathischer sind als Vin Diesel und Co.