Re: Von Suspense & MacGuffins: Die Filme des Alfred Hitchcock

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Casino Hille hat geschrieben: Gestern 20:28 Ganz im Gegenteil, ich empfinde das als wunderbar, wenn man auf dem Höhepunkt oder im Moment des Spannungsabfalls endet, statt wie heute üblich noch unnötig lange den Abspann hinauszuzögern.
Die einzige Art nicht, aber das klingt schon verallgemeinernd.
Wenn dem nicht so ist, alles gut. :-)
"Everybody needs a hobby.” -- “What’s yours?” -- “Resurrection."

Re: Von Suspense & MacGuffins: Die Filme des Alfred Hitchcock

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Es ist auch eine Verallgemeinerung, aber trotzdem meinst sie nicht alles und nicht jeden, aber eben viele, teils sehr viele.
Es muss am Ende eben passen, und stimmig sein mit dem, was da erzählt wird. Das ist es bei Hitch für mich in allen genannten Fällen. Am wenigsten in Psycho, da nervt der abschließende Psychiater-Monolog leider und macht das fantastische Ende ein klein wenig kaputt.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Von Suspense & MacGuffins: Die Filme des Alfred Hitchcock

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Casino Hille hat geschrieben: Gestern 22:03 Aber "Rebecca" ist doch vor der Schlussszene zu Ende, da gibt es den großen Twist, der die Auflösung bietet.
Die Schlussszene ist dann nur die Abrechnung mit dem wahren "Antagonisten" des Films, der Haushälterin, und bietet einen ziemlich makabren Schluss. Das würde man heute glaub ich auch nicht zwangsläufig ausführlicher machen.
......
Gebe dir bei Rebecca grundsätzlich Recht, aber irgendwie fehlt mir zum Schluss noch eine etwas längere Szene mit dem Paar. Ich empfinde die kurze Wiederbegegnung während dem Feuer als zu kurz.

Jetzt muss ich mir tatsächlich bei Gelegenheit nochmal das Ende von Suspicion anschauen (den letzten Satz von dir im Spoiler muss ich überprüfen ;-) ).
Anbei der Link zum Wiki-Artikel. Bereich Hintergrund ist interessant, auch zum Thema des Endes. Kannte ich bisher auch nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verdacht_(1941)

Kommen bei Sixth Sense zum Schluss nicht die ganzen Beispiele/Erläuterungen, die den Twist verdeutlichen?

Bei Unbreakable stimme ich dir zu.

Man kann das alles so sehen wie du. Bei den angeführten Filmen hat es für mich eben nicht gepasst.
Bei anderen wiederum schon. Das Ende von Inception würde ich auch nicht ändern wollen, obwohl es einer der wenigen (nicht aufgelösten) Twists gewesen ist, den ich frühzeitig erahnt hatte. Wobei das eigentlich auch eine ergänzende Szene nach dem Höhepunkt ist... Verflixt. ;-)
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Re: Von Suspense & MacGuffins: Die Filme des Alfred Hitchcock

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Casino Hille hat geschrieben: Gestern 22:32 Es ist auch eine Verallgemeinerung, aber trotzdem meinst sie nicht alles und nicht jeden, aber eben viele, teils sehr viele.
Es muss am Ende eben passen, und stimmig sein mit dem, was da erzählt wird. Das ist es bei Hitch für mich in allen genannten Fällen. Am wenigsten in Psycho, da nervt der abschließende Psychiater-Monolog leider und macht das fantastische Ende ein klein wenig kaputt.
tja, die Geschmäcker sind verschieden
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