Zuletzt gesehener Film

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vodkamartini
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Also, nun mal wieder zur Aktualität zurück. Für Freunde von Musikerbiographien gibt es mal wieder was zum Zunge schnalzen. Nein, nicht alles ist perfekt, aber definitiv genug:

Im Kino: Bohemian Rhapsody

Kind and magic

Wenn überhaupt eine Rockstar-Vita als Rechtfertigung für eine Filmbiographie taugt, dann ist es die von Freddie Mercury. Das Leben des Queen-Frontmannes war nicht nur gespickt mit Exzessen, Skandalen und rauschhaften Momenten, sondern steht vor allem für eine der faszinierendsten, schillerndsten und begnadetsten Persönlichkeiten der modernen Musikgeschichte. Sein früher (Helden-)Tod an der Immunschwächekrankheit AIDS hatte die Wirkungsmacht einer griechischen Tragödie und war wesentlich für den sakralen Legendenstatus, den Mercury bis heute genießt. Die inzwischen etwas platte Metapher vom Leben auf der Überholspur trifft hier zu 100%, zumal der damit implizierte finale Crash kaum dramatischer hätte ausfallen können ...

https://ssl.ofdb.de/review/314714,76143 ... n-Rhapsody
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https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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Casino Hille
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vodkamartini hat geschrieben: 2. November 2018 19:32 Für Freunde von Musikerbiographien gibt es mal wieder was zum Zunge schnalzen.
Außer man interessiert sich für Queen, dann kann man sich das rückwärtsgewandte Heldenmärchen sparen. :wink:
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vodkamartini
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Sehe ich nicht so, zumal ich wenig davon halte Mercury zu dämonisieren. Und seine "dunklen Seiten" werden durchaus thematisiert, den Vorwurf würde ich nicht gelten lassen. Klar, bliebt man da an der Oberfläche, aber ehrlich gesagt auf 2,5 Stunden ausgewalzte Drogen- und Sex-Exzesse kann ich getrost verzichten, denn das wäre dann wirklich total öde. Zumal es einer 25 Jahre umspannenden Geschichte auch nicht gerecht werden würde. Mir hat der Film gefallen, dass Freddie hier eher positiv weg kommt hat mich null gestört.
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Thunderball1965
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Casino Hille hat geschrieben: 2. November 2018 13:11
Thunderball1965 hat geschrieben: 2. November 2018 11:37aka die Christian Bale Rolle
Nicht wirklich. Bale ist sehr weit aufgestellt und seine exzellenten Leistungen in The Fighter, Hostiles, The Big Short oder The Machinist zeigen eine enorm große Bandbreite an facettenreichen Charakteren. Selbst in recht langweiligen Sachen wie American Psycho oder American Hustle sticht er heraus. Bale ist schon einer der großen Schauspieler seiner Zeit - und wird hier im Forum scheinbar brutal unterschätzt.
Denke nicht, dass irgendwer Bale unterschätzt. Diese unterdrückte und nicht oberflächliche Sensibilität spielt er mMn in vielen seiner Rollen, manchmal einfach nur durch Blicke, weil er einer der wenigen Schauspieler ist, die wirklich mit Blicken spielen können.

Klang in der Beschreibung zumindest etwas nach Bruce Wayne aus TDKR. :)
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HCN007
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Ich finde Christian Bale auch großartig. Seine Art des Method Actings, das fein nuancierte Schauspiel und der unfassbare Einsatz mit dem er sich auch körperlich und mental auf seine Rollen transformiert.

Und in "Feinde/Hostiles" geht es vor allem um Bales Blocker und Wes Studis Yellow Hawk und deren "Feindschaft" die weit vor den Ereignissen des Films angefangen hat und somit der Film selbst von einer extrem tiefgreifenden Geschichte getragen wird, die auch von beiden Darstellern und Rollen perfekt porträtiert wird. Auch Pikes Rolle hat durch den Verlust ihrer Familie durch Komantschen eine tiefgreifende "Feindschaft" gegen die Komantschen entwickelt.

Und demnächst geht es ja für Bale weiter - als Dick Cheney in "Vice", in dem er wieder voll in seiner Rolle eintaucht UND James Mangolds "Ford v. Ferrari" bei dem ich auch mal auf Bale gespannt bin.

EDIT: Heute kommt dann auch noch "Der Nussknacker und die 4 Reiche" - Allerdings nicht wegen dem Film an sich, sondern weil mein Kino seit neuester Zeit einen Saal mit "Samsung Onyx LED" ausgestattet hat und ich diese Technik mal als Zuschauer testen will. Vom Film erwarte ich jetzt nicht viel.
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vodkamartini
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Ist das jetzt eine Leinwand, oder ein Schirm? Kingt ja fast wie im Wohnzimmer. :)
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HCN007
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Um die Beschreibung im Flyer mal zu zitieren:

Was ist Onyx ?
Schwarz ist bei Onyx wirklich schwarz, ganz ohne störende Reflektionen. Im Umkehrschluss leuchtet der LED Screen in reinem Weiß und mit einer Leuchtkraft von bis zu 146 fl (Foot Lambert) bzw. 500 nit auch zehnmal heller als die meisten Kinoprojektoren. Die Kinolösung "Samsung Onyx" ist gemäß Digital Cinema Initiatives (DCI)-Standard zertifiziert.

Onyx-View
High-Dynamic-Range-Bilder (HDR), nahezu unendliche Kontraste in 4K-Auflösung und eine beeindruckende Soundtechnologie! Das ist Samsung Onyx, die neue Installation im Kinopolis Main-Taunus-Zentrum. Zusammengesetzt aus einzelnen Cabinets, die nahtlos aneinandergefügt und hochpräzise kalibriert werden, ergibt sich für den Betrachter eine völlig homogene Wand, um Kinobilder von zuvor nicht erreichter Brillanz darstellen zu können. Onyx ist zudem zehnmal heller als die meisten Kinoprojektoren. Das HDR-Bild des Cinema LED Screens setzt sich aus 26 Millionen Leuchtdioden zusammen, die knapp 9 Millionen Bildpunkte ergeben und alle selbst leuchten. Das entspricht einer 4K-Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln auf einer Fläche von 10,3 mal 5,4 Metern (455 Zoll, 55,3 qm). Das Farbspektrum liegt dabei dem DCI-Farbraum zugrunde - Dem Standard für Kinoproduktionen und Hollywood Blockbuster.

Onyx bietet hierdurch immense Vorteile für alternative Veranstaltungen wie Firmenpräsentationen - auch bei eingeschaltetem Saallicht.

Onyx-Sound
Die Sound-Technologie ist ebenfalls bemerkenswert. Dafür sorgen die Audiospezialisten von HARMAN, die ihre Technik speziell für Onyx angepasst haben: Der auf dem Prinzip der Reflexion beruhende, innovative Verbau der Lautsprecher sorgt dafür, dass die harte Oberfläche des LED-Screens den Schall der Lautsprecher in einem genau berechneten Maß in den Raum zurückwirft. Im Zusammenspiel mit JBLs "Sculpted Surround"-System wird dadurch ein im Saal gleichmäßig verteilter, klarer und natürlicher Raumklang erzielt. Ganz egal wo der Zuschauer sitzt - er hat überall ein bis ins Detail abgestimmtes Sound-Erlebnis.

Um es kurz und knapp zu sagen:
Wird denke ich mal ein Schirm sein, der hier anstelle der Leinwand sitzt. Sehr scharfes Bild, sehr gut abgestimmter Sound, aber kein Projektion mehr. Mal schauen, wie es ist, werde auf jeden Fall berichten.
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vodkamartini
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Interessant, bin gespannt auf deinen Bericht.
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Revoked
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Wunder - 6,5/10, ist mir einfach durchgehend zu kitschig, hatte eigentlich noch irgendwo einen "intellektuellen" Twist erwartet.

Manchester By The Sea - 5/10, tolle Bilder, Schauspieler und Inszenierung. Aber zu lang und zu lahme Story.
Zuletzt geändert von Revoked am 4. November 2018 00:15, insgesamt 1-mal geändert.
#Marburg4ever
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Samedi
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HCN007 hat geschrieben: 3. November 2018 13:19 demnächst geht es ja für Bale weiter - als Dick Cheney in "Vice", in dem er wieder voll in seiner Rolle eintaucht
Da bin ich wirklich gespannt drauf. Kann jedoch noch nicht einschätzen, wie viel Ernsthaftigkeit und wie viel Komik in dem Projekt steckt. Die meisten Besetzungen lassen ja vor allem auf letzteres schließen.
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HCN007
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iHaveCNit: Der Nussknacker und die vier Reiche (2018)

(in Samsung Onyx LED)

Etwas zu früh in dieser Vorweihnachtszeit kommt der neue Disney-Weihnachts-Fantasy-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ in die Kinos. Basierend auf dem Buch „Der Nussknacker und der Mäusekönig“ und dem Ballett von Tschaikowsky hat man nun ein Fantasy-Abenteuer erschaffen, das ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte und auch gar nicht gesehen hätte. Der Hauptgrund für die Sichtung des Films war eigentlich, dass mir gerade an diesem Samstag Nachmittag etwas langweilig war und sich somit die Möglichkeit geboten hat, die im Kino meines Vertrauens seit kurzer Zeit in einem Saal eingeführte LED-Technik „Samsung Onyx“ zu testen. Die gestochen scharfen Bilder haben dem Film sehr geholfen, vor allem was die Farben, die Helligkeit und den Detailreichtum sowie der Übersichtlichkeit angeht, wozu vermutlich eine normale Projektion oder selbst eine 3D-Vorstellung sehr viel an diesen Faktoren hätte einbüßen müssen. Wobei die Optik des Films nicht das Problem des Films ist.

Das Weihnachtsfest steht für die junge Clara und ihre Geschwister an. Es ist das erste gemeinsame nach dem Tod ihrer Mutter. Als letztes Geschenk erhält Klara ein güldenes Ei, wofür ihr jedoch ein spezieller Schlüssel fehlt. Dieser Schlüssel sollte eigentlich das Geschenk ihres Patenonkels sein, doch wird sie auf der Suche nach diesem Schlüssel in eine zauberhafte Welt geführt und selbst zum Schlüssel in einem aufkeimenden Krieg.

Der Film versprüht an allen Ecken und Ende einen „Disney und Tim Burton Vibe“ und die Geschichte wirkt in der Erzählung so als hätte man sich diverse Anleihen bei einigen Tim Burton-Filmen und auch einigen Disney-Fantasy-Abenteuern genommen um hier den Film zusammenzuschustern. Dabei bekommen auch alle Charaktere nicht wirklich viel zu tun. Für Mackenzie Foys Clara ist es nur ein einfaches Abenteuer mit behaupteter Charakterentwicklung, Keira Knightley wirkt so, als hätte sie als Zuckerfee selbst eine ordentliche Ladung Süßes inhaliert, so aufgedreht und übertrieben sie hier spielt und teilweise auch nur als Exposition-Dump existiert. Ihr Charakter ist nebenbei so oberflächlich selbst wenn eine gewisse Zwielichtigkeit vorhanden ist und Potential vorhanden wäre. Dasselbe gilt auch für Morgan Freeman und Helen Mirren, die nur dazu da sind, Handlung voranzutreiben und auch ein bisschen Exposition runterzurattern. Aber das harmlose und kurzweilige Abenteuer ist für Kinder genau die richtige Unterhaltung. Deren ganz große Stärke trotz hin und wieder etwas nicht so guter Spezialeffekte liegt jedoch in der Ausstattung. Die Kostüme und Sets sehen großartig aus und die bunte Farbpalette macht den Film ganz lebendig. Die Bilder von Linus Sandgren, der auch für La La Land den Oscar geholt hat, sind großartig und auch die Musik von James Newton Howard passt gut. Wie bereits angedeutet hat dieser Film hier auch durch die Art der Kinovorstellung doch noch ein wenig gewonnen.

„Der Nussknacker und die vier Reiche“ - My First Look – 6/10 Punkte.
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Samedi
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HCN007 hat geschrieben: 4. November 2018 00:13das harmlose und kurzweilige Abenteuer ist für Kinder genau die richtige Unterhaltung.
Ich finde nicht, dass der neue "Nussknacker" ein Kinderfilm ist, auch wenn er aus dem Hause Disney kommt und der Titel das vermuten lässt.
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Aber doch. Das ist vorwärts, rückwärts und seitwärts ein Kinderfilm, von Oben bis Unten. Genau wie der vergurkte "A Wrinkle in Time" wird der zu keiner Sekunde der Bezeichnung "Familienfilm" gerecht, sondern ist ganz auf die neue junge Generation zukünftiger Kinogänger zugeschnitten und als erste behutsame Kinoerfahrung nahezu bestens geeignet.
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Casino Hille hat geschrieben: 4. November 2018 01:29
Samedi hat geschrieben: 4. November 2018 00:47
Ich finde nicht, dass der neue "Nussknacker" ein Kinderfilm ist, auch wenn er aus dem Hause Disney kommt und der Titel das vermuten lässt.
Aber doch.
Ich dachte, du hast den Film noch gar nicht gesehen.
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Ich glaube es lässt sich sehr einfach abgrenzen, wann es ein Kinderfilm und wann es ein Film für alle Generationen ist.

Es gibt durchaus auch einige durch ihre Machart eigentlich für Kinder konzipierte Filme, die mit ihrem Thema und der Message
klar auch auf die erwachsene Zielgruppe abzielen können. "Coco" ; "Alles Steht Kopf" ; "Isle of Dogs" sind solche Beispiele.
Kinder haben dort ihren Spaß und für die Erwachsenen gibt es sogar thematisch Einiges fürs Köpfchen.

Bei Kinderfilmen ist es jedoch so, dass sich die Filmemacher darüber bewusst sind und vor allem erzählerisch keine
Risiken eingehen müssen. So kann man altbackene Klischees und Erzählstrukturen nutzen, weil die noch Kino-unerfahrenen Kinder
wenige bis gar keine Berührungspunkte damit gehabt haben und es somit noch Neuland für sie ist. Die Geschichten
haben dann nur wenig Tiefgang um die Kinder nicht zu überfordern.
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