Daniel Craigs Nachfolger
- Casino Hille
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Aber Amadeus, ich habe lieber alle zwei Jahre einen QOS als alle vier Jahre einen SF. Und es sollte möglich sein, auch bei einem 2 Jahres Rhythmus gute Drehbücher zu schreiben. Die Pause vor SF hatte ohnehin noch ganz andere Hintergründe als nur die Arbeit am Script. Was aber nicht heißt, dass ich unbedingt einen 2 Jahres Rhythmus haben will.
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- dernamenlose
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Wer sagt eigentlich, dass jeder Dreh im Dezember beginnt? Sie könnten doch auch mal im Sommerhalbjahr drehen, oder nicht?
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- Invincible1958
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Haben sie bei YOLT, LALD, TSWLM, MR, FYEO, OP, AVTAK, TLD und LTK ja auch gemacht.dernamenlose hat geschrieben:Wer sagt eigentlich, dass jeder Dreh im Dezember beginnt? Sie könnten doch auch mal im Sommerhalbjahr drehen, oder nicht?
Das würde dann auch einen Start im Sommer mit sich bringen.
Denn die Gesamtzeit der Produktion muss so kurz wie möglich gehalten werden, da die Kosten sonst noch mehr explodieren würden. Je länger Gehälter bezahlt werden müssen, je länger ein Film in der Produktion ist, desto teurer wird er.
Wenn sie also einen Sommerstart anpeilen, dann macht es Sinn, im Sommer zuvor zu drehen. Sonst nicht.
Da Europa weiterhin der Hauptmarkt für James Bond ist, macht ein Herbststart momentan aber noch mehr Sinn. Hier gehen halt mehr Leute im Winterhalbjahr ins Kino als im Sommer.
In den USA ist das anders. Aber solange 007 in Großbritannien, Deutschland und Co. noch so abgeht, wird man es nicht riskieren gehen die US-Sommerblockbuster in den USA unterzugehen, und gleichzeitig eine Menge Zuschauer in Europa zu verschenken, weil man nicht in der Kino-Hauptsaison läuft.
- dernamenlose
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Als Produzent würde ich es umgekehrt machen: Wenn ich im Sommer drehen will peile ich einen Sommerstart an.Invincible1958 hat geschrieben:Wenn sie also einen Sommerstart anpeilen, dann macht es Sinn, im Sommer zuvor zu drehen. Sonst nicht.
Aber wenn die Kinosaison in Europa der Herbst/Winter ist...
Wie ist das in China?
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Klar kann man ein sehr sehr gutes Drehbuch in deutlich kürzerer Zeit schreiben, aber wenn man bedenkt, das Grundkonzepte und Spezielles, wie Actionszenen, bei solchen Filmen in großer Runde diskutiert, begrübelt, neu-diskutiert und schließlich oft erbrochen werden, dann zieht sich das ganz schön in die Länge, wenn die Beteiligten nebenbei noch einen Mega-Blockbuster drehen.Casino Hille hat geschrieben:Aber Amadeus, ich habe lieber alle zwei Jahre einen QOS als alle vier Jahre einen SF. Und es sollte möglich sein, auch bei einem 2 Jahres Rhythmus gute Drehbücher zu schreiben. Die Pause vor SF hatte ohnehin noch ganz andere Hintergründe als nur die Arbeit am Script. Was aber nicht heißt, dass ich unbedingt einen 2 Jahres Rhythmus haben will.
Dann muss auch noch zwischendurch abgeklärt werden, ob das geschriebene überhaupt möglich zu realisieren ist.
Dann wiederum gefällt irgendeinem Bankhalter die utopische Actionszene A nicht, weil zu teuer oder sonst was, oder Broccolie gefällt Szene B oder das ganze letzte Drittel und Craig Figur F nicht usw/usf.
- dernamenlose
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Ich wusste gar nicht, dass Drehbücher derart ungenießbar sein könnenAmadeus hat geschrieben:und schließlich oft erbrochen werden
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Also Produzent musst du das Geld wieder reinbekommen. Da planst du den optimalen Kinostart und richtest die Dreharbeiten danach aus, nicht umgekehrt.dernamenlose hat geschrieben:Als Produzent würde ich es umgekehrt machen: Wenn ich im Sommer drehen will peile ich einen Sommerstart an.Invincible1958 hat geschrieben:Wenn sie also einen Sommerstart anpeilen, dann macht es Sinn, im Sommer zuvor zu drehen. Sonst nicht.
Bei großen Filmen gibt es ne Menge Experten, die genau ausrechnen, welches Wochenende das beste für den Film wäre. Man veröffentlicht einen Film nicht einfach "irgendwann".
Auf China kann man in dieser Hinsicht wenig Rücksicht nehmen,dernamenlose hat geschrieben:Aber wenn die Kinosaison in Europa der Herbst/Winter ist...
Wie ist das in China?
da man nie mit einem China-Start rechnen bzw. planen kann.
Das Land lässt ja nur ca. 10 ausländische Produktionen pro Jahr ins Land.
Da muss man Glück haben, das man mit seinem Film dabei ist.
Und selbst, wenn der Film in China gezeigt werden darf, heisst das nicht, dass er zeitnah zur restlichen Welt ins Kino kommt.
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Bond mit Mendes im Sommer?
London im Herbst wie er es bisher dargestellt hat und das dann im Sommer? Gott bewahre!
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Casino Hille hat geschrieben:Aber Amadeus, ich habe lieber alle zwei Jahre einen QOS als alle vier Jahre einen SF. Und es sollte möglich sein, auch bei einem 2 Jahres Rhythmus gute Drehbücher zu schreiben. Die Pause vor SF hatte ohnehin noch ganz andere Hintergründe als nur die Arbeit am Script. Was aber nicht heißt, dass ich unbedingt einen 2 Jahres Rhythmus haben will.
So sehe ich das auch. Wenig überraschend, oder Hille?
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und die schwache Qualität von QOS hat ganz andere Gründe als der "kurze" Zweijahresrhythmus 
Ergo: Bei Bond gab es eigentlich noch nie einen schlüssigen Zusammenhang zwischen Pausenzeit und Qualität des Films. DAD hatte ja auch eine längere Pause
Man hat es aber dennoch heute schwerer als in den 60ern oder 70ern. Es gibt keine Fleming Bücher mehr, eine Story muss sich nunmehr von über 20 Bonds unterscheiden, nicht nur von 1-5, man wartet stärker ab welche Einflüsse es von anderen Filmen oder dem gesamt Umfeld gibt, man braucht mehr Zeit für die Post Production, man will einen optimalen Cast & Crew präsentieren und hat keine Stamm-Crew mehr.
Außerdem glaube ich, dass die längeren Pausen dem Franchise gut tun. Alle Zweijahre einen Bond wird nach 4-5 Filmen zu Überdrüssigkeit führen.
Ergo: Bei Bond gab es eigentlich noch nie einen schlüssigen Zusammenhang zwischen Pausenzeit und Qualität des Films. DAD hatte ja auch eine längere Pause
Man hat es aber dennoch heute schwerer als in den 60ern oder 70ern. Es gibt keine Fleming Bücher mehr, eine Story muss sich nunmehr von über 20 Bonds unterscheiden, nicht nur von 1-5, man wartet stärker ab welche Einflüsse es von anderen Filmen oder dem gesamt Umfeld gibt, man braucht mehr Zeit für die Post Production, man will einen optimalen Cast & Crew präsentieren und hat keine Stamm-Crew mehr.
Außerdem glaube ich, dass die längeren Pausen dem Franchise gut tun. Alle Zweijahre einen Bond wird nach 4-5 Filmen zu Überdrüssigkeit führen.
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- Casino Hille
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Absolut. Aber dennoch nicht unerfreulich.Hannes007 hat geschrieben:So sehe ich das auch. Wenig überraschend, oder Hille?
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Die Produktionen werden auch immer aufwändiger.
7 Monate Drehzeit auf 3 Kontinenten in 5 Ländern.
Wenn man das mit Dr. No vergleicht, wo es neben den Studiokulissen in Pinewood nur die Außenaufnahmen in der Karibik gab. Und alles wurde in 2 Monaten runtergekurbelt.
Jetzt ist alles mindestens 3 mal so lang und 3 mal so aufwendig.
Selbst LTK hatte "nur" 4 Monate Drehzeit im Sommer und Herbst 1988.
Das heisst, in den letzten 25 Jahren hat sich alles nochmal verdoppelt, was den Aufwand angeht.
Wenn man das mit anderen heutigen Filmen vergleicht: "Jurassic World" hatte nur 3,5 Monate Drehzeit, "Avengers: Age of Ultron" hatte 5,5 Monate.
Es gibt vom Aufwand her eigentlich keine vergleichbaren Filmproduktionen wie James Bond.
Natürlich könnte man auch alles in Pinewood drehen und Craig und Co die meiste Zeit vorm BlueScreen agieren lassen. Dann kann man am Ende vielleicht den gleichen Film in 3 Monaten hinbekommen. Nur hätte das nicht denselben Charme wie wenn alles, was möglich ist, auch wirklich on Location in den verschiedenen Ländern gedreht wurde.
7 Monate Drehzeit auf 3 Kontinenten in 5 Ländern.
Wenn man das mit Dr. No vergleicht, wo es neben den Studiokulissen in Pinewood nur die Außenaufnahmen in der Karibik gab. Und alles wurde in 2 Monaten runtergekurbelt.
Jetzt ist alles mindestens 3 mal so lang und 3 mal so aufwendig.
Selbst LTK hatte "nur" 4 Monate Drehzeit im Sommer und Herbst 1988.
Das heisst, in den letzten 25 Jahren hat sich alles nochmal verdoppelt, was den Aufwand angeht.
Wenn man das mit anderen heutigen Filmen vergleicht: "Jurassic World" hatte nur 3,5 Monate Drehzeit, "Avengers: Age of Ultron" hatte 5,5 Monate.
Es gibt vom Aufwand her eigentlich keine vergleichbaren Filmproduktionen wie James Bond.
Natürlich könnte man auch alles in Pinewood drehen und Craig und Co die meiste Zeit vorm BlueScreen agieren lassen. Dann kann man am Ende vielleicht den gleichen Film in 3 Monaten hinbekommen. Nur hätte das nicht denselben Charme wie wenn alles, was möglich ist, auch wirklich on Location in den verschiedenen Ländern gedreht wurde.
- Strangways
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Es wäre mal interessant, wie ein Bond-Film, dessen Handlung überwiegend an einem Ort stattfindet, in der heutigen Zeit ankommen würde?
Die dichte Atmosphäre von DN oder TB begeistern mich heute noch. Ich würde so etwas ähnliches gerne mal wieder sehen. Das könnte auch die Drehzeit erheblich verkürzen.
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- danielcc
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So etwas wäre ohne jeden Zweifel möglich und käme vermutlich sogar eher gut an als schlecht.
Es ist ja auch so, dass es gar nicht immer so war, dass man in einem Film mehrmals um die Welt gejettet ist. Dies ist genauo genommen nur ein Phänomen der späteren Gilbert Filme, also angefangen mit TSWLM. Weil man dem Publikum immer mehr bieten wollte, steigerte man sich Location mäßig immer weiter. Der Overkill ist dann eigentlich MR, später erst von QOS übertroffen.
Es ist ja auch so, dass es gar nicht immer so war, dass man in einem Film mehrmals um die Welt gejettet ist. Dies ist genauo genommen nur ein Phänomen der späteren Gilbert Filme, also angefangen mit TSWLM. Weil man dem Publikum immer mehr bieten wollte, steigerte man sich Location mäßig immer weiter. Der Overkill ist dann eigentlich MR, später erst von QOS übertroffen.
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