Naja, Lobbyismus ist ja nicht gleich Lobbyismus. Und es kommt drauf an, welche Gruppierung dadurch Zugang zur Macht erhält. Wenn das eine Gewerkschaft ist, dann ist das sicherlich harmlos. Wenn es eine Organisation wie SPECTRE ist, dann ist es das genaue Gegenteil.Henrik hat geschrieben:Natürlich ist Lobbyismus nichts völlig harmloses, letztendlich ist es Verrat an de Demokratie. Aber trotzdem ist mir das zu unbedeutend oder unspektakulär für Bond. Was kommt danach? James Bond jagt den Ladendieb??
SPOILER!! Thema, Story, Drehbuch
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Hä?! Also bei aller Liebe, aber nur weil da jemand jung und charismatisch ist?? Hauptsache dagegen halten, was?Samedi hat geschrieben:Erinnert mich irgendwie zu sehr an DAD und Gustav Graves. Ich würde da thematisch viel mehr auf Lobbyismus eingehen und mich weniger an einem einzelnen Politiker abarbeiten. Lobbyismus ist meiner Meinung nach auch ein noch größeres Problem als der Populismus. Bzw. fördert ersterer das Erstarken von letzterem.
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craigistheman hat geschrieben:Hä?! Also bei aller Liebe, aber nur weil da jemand jung und charismatisch ist?? Hauptsache dagegen halten, was? Aber gut, Lobbyismus... Wie in jedem zweiten Bondfilm seit Brosnan also...Samedi hat geschrieben:Erinnert mich irgendwie zu sehr an DAD und Gustav Graves. Ich würde da thematisch viel mehr auf Lobbyismus eingehen und mich weniger an einem einzelnen Politiker abarbeiten. Lobbyismus ist meiner Meinung nach auch ein noch größeres Problem als der Populismus. Bzw. fördert ersterer das Erstarken von letzterem.
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Henrik sieht das ja genau wie ich:craigistheman hat geschrieben:Hä?! Also bei aller Liebe, aber nur weil da jemand jung und charismatisch ist??
Henrik hat geschrieben:Das war auch mein erster Gedanke.Samedi hat geschrieben:Erinnert mich irgendwie zu sehr an DAD und Gustav Graves.
Eben nicht. Ich hab nicht nur gesagt, wogegen ich bin, sondern hab auch eine Alternative genannt.craigistheman hat geschrieben:Hauptsache dagegen halten, was?
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Du hast in keinster Weise argumentiert wo du die Ähnlichkeiten mit Graves siehst, oder mit mit Tim (Tim und Struppi), der ja bekanntlich auch jung und charismatisch ist, wie ca. 50 000 andere Figuren auch...
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Ist mir total entgangen, dass Tim schon mal in einem Bondfilm vorkam.craigistheman hat geschrieben:Du hast in keinster Weise argumentiert wo du die Ähnlichkeiten mit Graves siehst, oder mit mit Tim (Tim und Struppi), der ja bekanntlich auch jung und charismatisch ist, wie ca. 50 000 andere Figuren auch...
Und bei Bond gibt es da eben nicht 50 000 andere Figuren, sondern eben vor allem Graves mit seinem Auftritt in London. Genau so würde man die von dir beschriebene Figur auch inszenieren.
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Grundsätzlich finde ich die Idee von theman ganz gut.
Man könnte ein paar Motive oder Sequenzen aus dem MR Roman nehmen. Da würde sich was passendes finden lassen. Und dann muss man natürlich dafür sorgen, dass der Charakter nicht dem von Graves oder "C" zu nahe kommt.... Aber auch das sollte möglich sein.
Man könnte ein paar Motive oder Sequenzen aus dem MR Roman nehmen. Da würde sich was passendes finden lassen. Und dann muss man natürlich dafür sorgen, dass der Charakter nicht dem von Graves oder "C" zu nahe kommt.... Aber auch das sollte möglich sein.
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Ich bevorzuge da lieber alte Schurken mit Format.
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Noch eine Frage an craigistheman:
Wo und wann genau soll bei deiner Story Bond ins Spiel kommen?
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Der nach wie vor inhaftierte Blofeld entledigt sich ganz bewusst einem Teil seiner Organisation und steckt dem MI6 Informationen über SPECTRE-Mitglieder. Das hält den britischen Geheimdienst auf Trab. Bond bekommt einen klassischen Auftrag, er soll ein hohes Tier innerhalb der Pharmaindustrie aufspüren, mit dem Blofeld über einen längeren Zeitraum Geschäfte gemacht hat, und nun einen Teil der westlichen Marktes mit Präparaten zweifelhafter Herkunft zu Dumpingpreisen flutet. Nur merkt Bond schnell, dass dies nur ein Ablenkungsmanöver Blofelds ist, und die Zielperson ohnehin von einer anderen Behörden überwacht wird (Mossad z.B., hatten wir noch nie). Auf diese Weise lernt er auch das Bondgirl kennen (sie könnte eine Agentin sein, die auf den gleichen Fall angesetzt ist). Er findet Hinweise, die ihn auf die eigentliche Bedrohung aufmerksam machen.Samedi hat geschrieben:Noch eine Frage an craigistheman:
Wo und wann genau soll bei deiner Story Bond ins Spiel kommen?
Interessant wäre es, wenn der junge Kandidat gar nicht weiß, dass er von SPECTRE nur benutzt wird und die Organisation dafür verantwortlich ist, dass er seine Partei überhaupt gründen konnte. Einzelne Zweige der Organisation würden seine politischen Gegner im Wahlkampf systematisch einschüchtern oder verschwinden lassen. Der blauäugige Kandidat ahnt nichts, und führt seinen Erfolg auf seine schillernde Persönlichkeit zurück. Hochmut kommt vor dem Fall, Bond erkennt die Masche, der Kandidat nimmt die Warnungen jedoch nicht ernst. Natürlich geht Bond ein Verhältnis zu einer Frau aus dem näheren Kreise des Kandidaten ein, das wäre die Gelegenheit ein Badgirl ins Spiel kommen zu lassen, eine Art moderne Fiona z.B.. Man könnte den jungen Politiker als tragische Figur darstellen, die zum Schluss Integrität und Vermögen verliert. Blofelds Hauptziel ist es durch seinen perfiden Plan zu entkommen, gleichzeitig möchte er bei der Gelegenheit seine immense Macht demonstrieren und die Insel demütigen. Am Ende der Handlung gelingt ihm die Flucht, da das neue Gesetz zur Aufbewahrung von Personen mit Verdacht auf terroristische Aktivitäten per Erlass durchgesetzt werden konnte, und weil er sich durch die Preisgabe div. Informationen das Vertrauen der Autoritäten erarbeiten konnte. Auch das beobachtet Bond natürlich mit Skepsis, kann aber letzten Endes nichts dagegen unternehmen. Nach der Flucht Blofelds wird der junge Politiker von SPECTRE nicht mehr gebraucht, die Realität holt ihn ein, und er wird abgesägt. Am Ende des Filmes lobt M Bond für seinen Instinkt und erteilt ihm grünes Licht für die Jagd auf Blofeld und seine Organisation, die sich inzwischen neu formiert hat.
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Man muss sich aber auch Gedanken machen, was wer letztendlich damit erreichen will. Sollte z.B. SPECTRE Lobbyismus betreiben, um Terrorismus zu legalisieren, wäre das wichtig genug für Bond. Nur ist dieses Szenario so unwahrscheinlich, dass man auch das nicht glaubwürdig umsetzen kann (hoffe ich zumindest).Samedi hat geschrieben:Naja, Lobbyismus ist ja nicht gleich Lobbyismus. Und es kommt drauf an, welche Gruppierung dadurch Zugang zur Macht erhält. Wenn das eine Gewerkschaft ist, dann ist das sicherlich harmlos. Wenn es eine Organisation wie SPECTRE ist, dann ist es das genaue Gegenteil.Henrik hat geschrieben:Natürlich ist Lobbyismus nichts völlig harmloses, letztendlich ist es Verrat an de Demokratie. Aber trotzdem ist mir das zu unbedeutend oder unspektakulär für Bond. Was kommt danach? James Bond jagt den Ladendieb??
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Wie kann Terrorismus durch Lobbyismus legalisiert werden?? Hoffe das war gerade nicht ernst gemeint
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Zudem macht es ja SPECTRE eher andersrum. Sie verüben Terroranschläge, um danach durch Lobbyarbeit bzw. Insider strengere Überwachungsgesetze zu bekommen.craigistheman hat geschrieben:Wie kann Terrorismus durch Lobbyismus legalisiert werden?? Hoffe das war gerade nicht ernst gemeint.
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In dem SPECTRE-Mitglieder es Abgeordneten des Parlaments nahelegen, für bestimmte Gesetze zu stimmen, die SPECTRE die Arbeit deutlich leichter machen. Wäre doch eigentlich genial für SPECTRE, wenn sie so etwas durchziehen könnten. Erpressung würde funktionieren, aber man behält eine weisse Weste. Ob das am Ende nicht völlig realitätsfern wirkt habe ich jetzt erst einmal nicht berücksichtigt, zumal eine solche Organisation wohl gegen mehr Gesetze als z.B. nur die des Vereinigten Königreiches verstößt.craigistheman hat geschrieben:Wie kann Terrorismus durch Lobbyismus legalisiert werden?? Hoffe das war gerade nicht ernst gemeint.