Zuletzt gesehener Film
- Gernot
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Dem schließe ich mich an. Natürlich ist der Film total (US-) pathetisch usw. aber trotzdem extrem unterhaltsam und Harrison Ford & Gary Oldman spielen richtig gut. Kann man sich immer wieder ansehen, finde ich.
Bond... JamesBond.de
- Casino Hille
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Zumal US-Pathos per se nix schlimmes ist. Bei einem Film, in dem der US-Präsident eigenhändig böse Terroristen bekämpft, sollte man wohl vorher damit rechnen, was man ungefähr in der Hinsicht geliefert bekommt. Auch aus Filmen anderer Nationen lässt sich ein Nationalstolz heraus interpretieren, und das ist prinzipiell vollkommen fein.
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- vodkamartini
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Das US-Pathos stört mich auch nicht, wird in BRD immer reflexartig angeprangert. Man schaut sich nur mal die neueren - fast hätte ich gesagt Sowjet-Filme
- russischen Filme über den 2. Weltkrieg an. Da ist in mehrfacher Hinsicht grausam.
Bei Air Force One stört mich die dröge Darbietung längst bekannter Speisen. Der Film ist seltsam hölzern und öde, leider. Aber habe ihn auch lange nicht mehr gesehen.
Bei Air Force One stört mich die dröge Darbietung längst bekannter Speisen. Der Film ist seltsam hölzern und öde, leider. Aber habe ihn auch lange nicht mehr gesehen.
http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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Also ich fand ihn so langweilig, auch inszenatorisch, daß ich ihn teils nur noch mit schnellem Vorlauf zuende geschaut habe.
Daß er "patriotischer" ist als ähnliche US Filme ist eine nette Randerscheinung.
Insgesamt ist Petersen leider ein Regisseur der für das eher Belanglose steht, einer der mich, abgesehen von seiner Boot Verfilmung, fast gar nicht interessiert.
Daß er "patriotischer" ist als ähnliche US Filme ist eine nette Randerscheinung.
Insgesamt ist Petersen leider ein Regisseur der für das eher Belanglose steht, einer der mich, abgesehen von seiner Boot Verfilmung, fast gar nicht interessiert.
- AnatolGogol
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Ja, der Pathos ist für mich bei AFO auch kein Problem, sondern vielmehr die relative Einfallslosigkeit, die der Film an den Tag legt. Ganz so hart wie Maibaum würde ich mit Petersen nicht ins Gericht gehen, Outbreak und vor allem In The Line Of Fire finde ich schon ziemlich gelungen. Auch Troja macht mir mittlerweile deutlich mehr Spass als noch am Anfang. Aber der wirklich ganz große Film ist ihm nie gelungen, auch nicht mit Das Boot. Gerade als Freund des Kriegsfilm-Genres fand ich den immer nur ziemlich gut, aber ohne Chance jemals in meinen persönlichen Genre-Olymp aufsteigen zu können. Das liegt vermutlich auch daran, dass das Material für mich eher als Serie funktioniert (und für mich auch als solche konzipiert erscheint), denn als zwangsläufig runtergeschnittene Kinofassung (von denen ich ironischerweise dann aber die kurze ursprüngliche Kinofassung bevorzuge).
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- vodkamartini
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Bei Petersen sehe ich es wie Anatol. Er ist kein Lieblingeregisseur oder respektiertes Genie, aber er hat eben mit Outbreak, Troja (auch ich mag den inzwischen viel lieber als im Kino) und vor allem In the Line of Fire sehr gutes Entertainment abgeliefert (ich mochte übrigens auch auch sein fast vergessenes Hollywooddebut Tod im Spiegel). Das Boot ist sein Meisterstück, aber auch da bin ich bei Anatol, als Serie funktioniert der Stoff viel besser.
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https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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- AnatolGogol
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Fand den im Kino seinerzeit auch ziemlich gut. Als ich ihn vor zwei Jahren mal wieder im Player hatte fand ich ihn aber leider nur noch sehr mittelmäßig.vodkamartini hat geschrieben: 16. März 2021 14:57 (ich mochte übrigens auch auch sein fast vergessenes Hollywooddebut Tod im Spiegel).
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Ja, In The Line Of Fire ist gut (aber nicht gut genug um ihn mir in die Sammlung zju stellen) und OuTbreak ist passabel, und seine Tqatorts gehören zu den Besseren der 70er Jahre, aber insgesamt ist das auch alles reichlich profillos. Außer Das Boot, und da auch nur die lange TV Fassung, ist da noichts was mich reizt nochj einmal anzuschauen, und neben AF1 sind da auch mit Troja (eventuell der mittelmäßigste Film aller Zeiten) und Poseidon noch 2 eher lachhafte Gurken dabei. Filme die ein guter Handwerker lässig hätte besser hinbekommen sollen.
- vodkamartini
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Wo ich dir auf jeden Fall zustimme, dass Petersen so etwas wie eine eigene Handschrift (so wenig ich diesen oberflächlichen Begriff schätze) vermissen lässt. Das muss aber kein Problem sein im Sinne guter Unterhaltungsprodukte und da sehe ich ihn durchaus als von mir aus "nur" fähigen Handwerker. De Palma hat z.B. eine Handschrift und dennoch viel Schrott fabriziert. Manchmal macht es natürlich Spaß, zu sehen wie ein bestimmter Regisseur mit bestimmten Stoffen umgeht, soll heißen, ihnen seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt. Petersen nimmt sich da "vornehm" zurück und will einfach unterhalten, das ist auch eine Qualität.
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De Palma hat zwar qualitativ stark unterschiedlcihe Filme gedreht, aber Schrott war da für mich keiner bei. Unter 5/10 ist da nichts dabei. Bei Petersen sieht das anders aus.
Wobei nicht jeder De Palama wirklich ein De Palma ist, ein paar seiner Filme dürften wohl eher kommerzielle Auftragsproduktionen gewesen sein. Der Mann hatte ja auch Rechnungen zu bezahlen ...
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- vodkamartini
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Ja, das mit Schrott war ein wenig polemisch. Ich mag De Palma und finde seine Filme immer interessant, eben weil er einen eigenen Stil hat, den ich schätze. (Domino von 2019 schafft bei mir übrigens keine 5/10) War nur ein Beispiel als Gegenpol zu Petersen. Und ja, das Poseidon-Remake ist schlecht.
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- vodkamartini
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Ganz nette Horror-Comedy-Fingerübung für zwischendurch. Nur auf den ersten Blick ein Netflix-Original, hatte mich schon gewundert. 
VOD: Love and Monsters (2021)
Apocalypse Couch - Wohlfühlhorror mit Schmiss
Ach ja, die Apokalypse. In den heutigen pandemischen Zeiten haben Filme über das Ende der Welt keinen leichten Stand. Wer will sich schon mit Horrorszenarien vom nur allzu präsenten, alltäglichen Grauen ablenken lassen? Aber wie wäre es, das Ganze mit etwas Humor zu servieren? Frei nach dem Motto „Alles worüber man lachen kann, verliert automatisch seinen Schrecken“. Klingt nach einer cleveren Strategie eines pfiffigen Kopfes. Und tatsächlich scheint der Mix aus Horror und Comedy ein paar Nerven getroffen zu haben ...
https://ssl.ofdb.de/review/345942,84852 ... d-Monsters
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Apocalypse Couch - Wohlfühlhorror mit Schmiss
Ach ja, die Apokalypse. In den heutigen pandemischen Zeiten haben Filme über das Ende der Welt keinen leichten Stand. Wer will sich schon mit Horrorszenarien vom nur allzu präsenten, alltäglichen Grauen ablenken lassen? Aber wie wäre es, das Ganze mit etwas Humor zu servieren? Frei nach dem Motto „Alles worüber man lachen kann, verliert automatisch seinen Schrecken“. Klingt nach einer cleveren Strategie eines pfiffigen Kopfes. Und tatsächlich scheint der Mix aus Horror und Comedy ein paar Nerven getroffen zu haben ...
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Love von Gaspar Noe.
Der erste wirklich überzeugend hirnlastige Porno seit langem.
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Seine Zeit kam, immer wenn er Pillen nahm