Filmbesprechung: FRWL

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Insgesamt abgegebene Stimmen: 89

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Fabi97 hat geschrieben:Filmanalyse für From Russia with Love.

Frage zum Anfang: Hat jemand eine Schwachstelle in diesem Film gefunden?

Struktur, Handlung und Musik passen auch. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Der Film macht schon ziemlich viel richtig und bleibt auch 55 Jahre später noch eines der Highlights der Reihe.
Für mich ist es kein Highlight der Reihe, und auch ein eher untypischer Film der etwas in die falsche Richtung ging, was dann aber mit GF wieder korrigiert wurde.

Ich sehe da Schwachstellen ohne Ende, dramaturgisch wie auch inhaltlich, und mit der speziellen Hitchcock Art hat FRWL nach wie vor gar nichts zu tun. Innerhalb des Thrillergenres ist es eher ein Anti-Hitchcock Film, während die meisten anderen Bonds ja nicht einmal wirklich Thriller sind, sondern eher Abenteuerfilme im Agentengewand.
Zuletzt geändert von Maibaum am 30. März 2018 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Da ich gestern den Film mal wieder geschaut habe beschäftigt mich eine Frage, warum tötet Grant eigentlich diesen Bulgaren oder Russen im Auto. Was ja dann den Anschlag auf Kerim Bey als Racheakt zur Folge hat. Klar Klebb sagte ja dass die Russen jetzt die Engländer verdächtigen, aber warum will SPECTRE dass es zwischen Russland und England in Istanbul kracht. Das hat ja erst zur Folge dass der ganze Plan gefährdet wird (Bonds beinahe Tod im Zigeunerlager). Bond wäre ja so oder so in die Falle gegangen. Gut vermutlich gings darum den Film etwas spannender und actionreicher zu machen, sonst wär ja die 1. Hälfte eher langweilig geworden. :mrgreen:

Auf jeden Fall wars kein Fehler jetzt mal 4 Jahre zu warten die alten Filme wieder zu sehen, sowohl DN und FRWL haben mir glaub ich noch nie so gut gefallen wie heute. Auch interessant dass Bond in FRWL am Anfang lange nicht auftaucht (vom Double in der PTS mal abgesehen :mrgreen: ), ob man sich das heutzutage auch noch traut, wäre mal wieder interessant wenn man den Anfang des Filmes nutzt um den Gegenspieler einzuführen und dessen Pläne kennen lernt

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Ich habe den Film länger nicht mehr gesehen, deshalb kann es sein, dass ich jetzt Unsinn schreibe. SPECTRE will die Briten dazu bringen, den Sowjets eine Lector zu stehlen, welche sich SPECTRE danach schnappen will, wie wir am Ende erfahren, um sie danach den Russen zu verkaufen. Wären Russen und Briten beste Freunde, würden die Briten den Russen wohl kaum eine Lector entwenden.
Zuletzt geändert von Henrik am 5. September 2018 09:34, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Nach längerer Zeit habe ich gerade wieder FRWL gesehen. Auf jeden Fall der beste mit Connery.

Eine Stärke des Filmes ist, dass FRWL eher bodenständig und sehr spionageorientiert ist. Over-the-top-Spektakel müssen zwar nicht verkehrt sein (siehe TND oder TSWLM), man kann es aber auch schnell übertreiben (MR).

Auch nach häufigem Sehen bleibt der Film durchaus spannend, etwa in der Hagia Sophia mit Bond und Grant oder später im Orient Express.

Ohnehin schafft es der Film, auch längere Szenen am selben Ort spannend umzusetzen. Damit meine ich etwa den Orient Express (auch wenn der sich streng genommen bewegt). Immer wieder spannend zuzuschauen, wie Bond vom SPECTRE hinters Licht geführt wird.

Dass man teilweise mehr weiss als Bond (z.B. die wahre Identität von Nash) macht den Film wirklich spannend. Da hat man schon bald Angst davor, was der Bond wohl antun wird

Auch den Soundtrack muss ich loben. In der heutigen Zeit würde der wohl nicht mehr passen, dennoch hat Barry hier ein gutes Werk abgeliefert. Hört sich jedenfalls nach 60er Jahre an.

Übrigens ein schöner Gag am Ende, wenn Tatiana und Bond das zweite Mal gefilmt werden: "Wenn das so weiter geht, werden wir noch Filmstars."

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Samedi hat geschrieben: 26. Februar 2019 17:53
Moonraker hat geschrieben: 26. Februar 2019 15:21 Die Handlung mit der russischen Thematik ist schwere Kost.
Was genau?
Du - ich kann es dir nicht mal genau sagen im Detail.
Es ist einfach der gesamte Film, mit dem ich's schwer hab.
Die ganze Handlung von Anfang bis Ende. Wenn ich andere Filme ansehe,
habe ich da einfach mehr Bond-Feeling. Ein Beispiel hätte ich da doch:
Die Szenen im Zug finde ich nicht so prickelnd. Ich habs gern, wenn's
in den Bond-Filmen etwas abenteuerlich zugeht. Das fehlt mir hier total.
Ich weiß, die Bond-Filme sind alles Spionage-Filme. Hier bei diesem ist es
doch besonders stark ausgeprägt. Ich glaub damit tu ich mich etwas schwer.
>>MOONRAKER<<? "Dann wissen Sie, daß der Raumpendler auf dem Rücken einer
747 irgendwo abgestürzt ist. Flugzeug und Shuttle wurden total zerstört. -Korrekt?"

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Ich finde, die Szenen im Zug gehören zum besten, was FRWL zu bieten hat. Genau wie die PTS, die mir auch sehr gefällt. Probleme hab ich da eher mit den Szenen im Zigeunerlager, das sich irgendwie nicht so recht in das Gesamtbild des Films einfügen will.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2021

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Filmbesprechung "From Russia with Love (FRWL)"

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Samedi hat geschrieben: 26. Februar 2019 20:11 Ich finde, die Szenen im Zug gehören zum besten, was FRWL zu bieten hat. Genau wie die PTS, die mir auch sehr gefällt. Probleme hab ich da eher mit den Szenen im Zigeunerlager, das sich irgendwie nicht so recht in das Gesamtbild des Films einfügen will.
Ja das stimmt.
Das mit dem Zigeunerlager kam mir vor wie aus einem alten Film,
der nicht so ganz zu einem Bond passen wollte.
>>MOONRAKER<<? "Dann wissen Sie, daß der Raumpendler auf dem Rücken einer
747 irgendwo abgestürzt ist. Flugzeug und Shuttle wurden total zerstört. -Korrekt?"
cron