Ist SAM MENDES der Regisseur?

Hier kommen alle Neuigkeiten, Gerüchte und Spekulationen zum 23. Bondfilm (Kinostart November 2012) namens SKYFALL von Regisseur Sam Mendes und Daniel Craig als 007, herein! [LESEFORUM]
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Gernot
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6. Januar 2010 00:06

ganz frisch (von der jamesbond.de-hauptseite):
Laut Matthew Belloni und Borys Kit vom Branchenblatt The Hollywood Reporter soll sich der britische Regisseur Sam Mendes (44) in Verhandlungen um den Posten des Regisseurs für “Bond 23″ befinden. Sam Mendes hat bereits 2002 mit 007-Darsteller Daniel Craig an “Road to Perdition” gearbeitet und führte unter anderem bei bekannten Filmen wie “Zeiten des Aufruhrs” (2008), “Jarhead” (2005) und “American Beauty” (1999) Regie. Nach Quantum-of-Solace-Regisseur Marc Forster wäre Mendes ein weiterer “nicht klassischer” Actionfilm-Regisseur (abgesehen von Mendes “Jarhead”) der Bond-Reihe.

Wie weit die Verhandlungen mit Mendes fortgeschritten sind, ist derzeit nicht bekannt. Laut THR beginnen die Arbeiten (wahrscheinlich ist damit Location-Scouting, Castings, Settings etc. gemeint) frühestens im Juni 2010.

Solange es keine offizielle Stellungnahme dazu gibt, ist diese Meldung noch mit Vorsicht zu genießen. JamesBond.de hält euch auf dem Laufenden!
mendes war ausführender produzent bei forsters drachenläufer... THR geht - entgegen aller anderen meldungen - von keinen problemen für die arbeit an "bond 23" trotz des mgm-verkaufs aus.
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007°''
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6. Januar 2010 00:16

Interessant. Hat also schon mit DC zusammen gearbeitet. Zudem war er Produzent von Marc Forster's 'Kite Runner'.
Mal schauen welche Namen sonst noch auftauchen.
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Shatterhand
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6. Januar 2010 02:09

Die Meldung widerspricht sich ein bisschen mit der Aussage, von Wilson, dass man mit dem Beginn der Produktion noch etwas warten will.

Nichtsdestotrotz wäre Mendes natürlich super. Bei ihm hätte ich ein besseres Gefühl als bei Foster damals.
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Dr. JO
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6. Januar 2010 04:42

Nichtsdestotrotz wäre Mendes natürlich super. Bei ihm hätte ich ein besseres Gefühl als bei Foster damals.
Meine erste Reaktion ging so in Richtung: WOW!!^^ Mendes hat bisher im Grunde nur erstklassige Filme abgeliefert.

Allerdings könnte sich auch hier als Problem erweisen, dass Mendes, ähnlich wie Forster, einfach zu "gut", im Sinne von zu ambitioniert, sein könnte.

Das ist ja auch der Grund, warum Cubby sich immer unbekannte "Nutztiere" wie Gilbert, Glen oder auch Campbell ins Boot geholt hat. Die wollen nicht kreativ oder innovativ sein. Die machen einfach das, was man ihnen sagt. Nicht mehr, nicht weniger.

Aber dennoch: Mendes wäre natürlich eine superinteressante Wahl. Und das in Verbindung mit Morgan. Da könnte wirklich etwas 'Großes' draus werden.
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007James Bond
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6. Januar 2010 09:43

Wenn man das mal ganz unvoreingenommen betrachtet, ist es schon skuril, das eine zu gute, kreative und inovative Inszenierung befürchtet wird. :lol:
:wink:

Mendes wäre dann der erste Regisseur, der einen Oskar gewonnen und einen in der Bestenliste vertretenen Film hat. Ich stelle gerade mit erstaunen fest, das ich noch keinen Film von ihm gesehen habe.
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Dr. JO
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6. Januar 2010 10:09

Wenn man das mal ganz unvoreingenommen betrachtet, ist es schon skuril, das eine zu gute, kreative und inovative Inszenierung befürchtet wird. :lol:
:wink:
Diese Anmerkung will ich einfach mal mit einem Beitrag von Filmstarts.de beantworten;)

"Was bei allen anderen Serien als Stereotypie gebrandmarkt werden würde, wird bei Bond erwartet. Mehr noch: Immer wenn von dem Schema abgewichen wird, ist das Publikum irritiert."
Ich stelle gerade mit erstaunen fest, das ich noch keinen Film von ihm gesehen habe.
Hmm, dann hast du aber schon was verpasst.

Aber Bedenken mal beiseite. Ich denke, dass Mendes seinen Job sehr zufriedenstellend erfüllen wird.
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007James Bond
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6. Januar 2010 10:15

Dr. JO hat geschrieben:
"Was bei allen anderen Serien als Stereotypie gebrandmarkt werden würde, wird bei Bond erwartet. Mehr noch: Immer wenn von dem Schema abgewichen wird, ist das Publikum irritiert."
Trotzdem zahlen sie noch hervorragend. Aus dem Grund müssen die Broccolis aggressiv bleiben und an den extremistischen Bond-Freak-Reihen sowieso gar nicht orientieren. :twisted:
Es liegt in der menschlichen Natur der breiten Masse konservativ im negativen Sinne von voreingenommen zu bleiben. Neuerungen waren niemals ein Kinderspiel einzuführen. Zum bösen Ende und Antihelden brauchte es erst das Leid des zweiten Weltkriegs und hartnäckige Regisseure wie Howard Hawks.
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Dr. JO
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6. Januar 2010 10:27

Es liegt in der menschlichen Natur der breiten Masse konservativ im negativen Sinne von voreingenommen zu bleiben. Neuerungen waren niemals ein Kinderspiel einzuführen.
Ist schon klar. Mir gefällt die neue Stilrichtung mit DC ohnehin. Und Bond 23 wird sicherlich auch "furios";)
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Gernot
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6. Januar 2010 11:42

007James Bond hat geschrieben:Mendes wäre dann der erste Regisseur, der einen Oskar gewonnen und einen in der Bestenliste vertretenen Film hat. Ich stelle gerade mit erstaunen fest, das ich noch keinen Film von ihm gesehen habe.
dann solltest du dir auf alle fälle schleunigst "american beauty" mit kevin spacey - einfach großartig! - und "road to perdition" mit tom hanks, paul newman, jude law und daniel craig ansehen - ebenfalls sehr sehenswert (aber auch düster)!

die frage ist nun, was stimmt. haben sich die produzenten wieder einmal einfach nur vornehm zurückgehalten und wollten nicht zuviel verraten? das wäre ja nichts neues und aus deren sicht in der jetzigen situation ja auch verständlich. oder sind die quellen des THR einfach nicht up-to-date?

insgesamt hört sich das ganze aber schon sehr stimmig an. neben dem hobbit ist der neue bond der 2. große letzte film von MGM und beides sind 2 sichere kassenschlager - im normalfall wird daher jedes studio den film ins kino bringen wollen.

EDIT:

und es geht jetzt noch weiter: mendes soll vorerst - aus vertraglichen gründen - nur als berater engagiert werden, erst wenn die mgm-krise vorbei ist, könnte er dann die regie übernehmen. aufgrund der rel. schlechten kritiken zu QOS soll daniel craig - er und mendes sollen übrigens sehr gut befreundet sein - auf mendes mitarbeit bestehen!

quelle: http://www.deadline.com/hollywood/exclu ... n-bond-23/
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MX87
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6. Januar 2010 14:07

Gernot hat geschrieben: EDIT:

und es geht jetzt noch weiter: mendes soll vorerst - aus vertraglichen gründen - nur als berater engagiert werden, erst wenn die mgm-krise vorbei ist, könnte er dann die regie übernehmen. aufgrund der rel. schlechten kritiken zu QOS soll daniel craig - er und mendes sollen übrigens sehr gut befreundet sein - auf mendes mitarbeit bestehen!

quelle: http://www.deadline.com/hollywood/exclu ... n-bond-23/

Relativ schlechte Kritiken?

QOS wurde zwar nicht so gefeiert wie CR aber insgesamt kam der letzte Bondfilm bei den Kritikern doch ganz gut weg...

Zu Mendes als Regisseur: Habe bisher nur Jarhead gesehen und fand den Film auch sehr gut. Könnte interessant werden, falls es sich denn bewahrheitet....

Interessant zu sehen, dass das Franchise evtl. eine Richtung einschlägt: Anspruchsvollere durchaus realkritische Storys (CIA-Gehabe in QOS) und dazu Regisseure die nicht nur bloß "Handwerker" sind, sondern auch einen künstlerischen Anspruch haben.
Solange es nicht überkünstelt wird wie bei David Lynch könnte dies sehr gut sein...

Bond als Regisseur-Ritterschlag....

Wollte nicht auch Spielberg liebend gerne einen Bond inszenieren? :wink:
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Samedi
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6. Januar 2010 14:42

Sam Mendes wär genial und ich habe es auch irgendwie schon kommen sehen. Das gute dabei ist ja auch, dass man große Teile der Crew von QOS wieder behalten könnte. Dennis Gassner ist ja auch der Szenenbildner in den Filmen von Mendes.
MX87 hat geschrieben: Wollte nicht auch Spielberg liebend gerne einen Bond inszenieren? :wink:
Spielberg wird niemals einen Bond inszenieren. Und das ist meiner Meinung nach auch ganz gut so. Der letzte Indy-Film war ja auch nicht gerade der große Hammer.

MfG

Samedi
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Dr. JO
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6. Januar 2010 15:47

Solange es nicht überkünstelt wird wie bei David Lynch könnte dies sehr gut sein...
LOL! Dann würde Bond vermutlich den ganzen Film lang "Silentio!!!" jauchzen. Ich hoffe, ihr wisst was ich meine;)
Wollte nicht auch Spielberg liebend gerne einen Bond inszenieren? :wink:
Ganz ehrlich? Ich fände das hochinteressant. Er hat sich ja bekanntlich schon mal "beworben" und wurde leider nicht berücksichtigt.

Ich weiß nicht, ob und in welcher Beziehung er zu den Broccolis steht. Aber ein Knüller wäre eine Engagierung Spielbergs mit Sicherheit.

Was Indy 4 angeht, vermute ich eher, dass der hauptsächlich von George Lucas versemmelt wurde. Aber darüber zu diskutieren ist wohl müßig...
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6. Januar 2010 15:55

Mal ne Überlegung für Bond-24: Wie wäre es mit Robert Rodriguez als Regisseur?
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6. Januar 2010 16:16

Dr. JO hat geschrieben:
Was Indy 4 angeht, vermute ich eher, dass der hauptsächlich von George Lucas versemmelt wurde. Aber darüber zu diskutieren ist wohl müßig...
Denke ich nicht. Von der Story her ist Indy 4 auch nicht gerade schlechter als der 1. Teil, aber bei der Inszenierung hats erhebliche Mängel gegeben. Aber du hast wohl recht. Ist Geschmackssache.
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6. Januar 2010 16:22

MX87 hat geschrieben:Mal ne Überlegung für Bond-24: Wie wäre es mit Robert Rodriguez als Regisseur?
Tja, da gibts wohl viele bekannte Namen.

Viel wichtiger wäre in erster Linie mal ein gutes Drehbuch! Wenn du das hast, kannst du im Grunde auch einen "gefügigen" B-Regisseur hinsetzen. Das hat in der Vergangenheit eigentlich immer funktioniert.

Ich will den Teufel jetzt sicher nicht an die Wand malen. Aber man nehme nur mal an, dass Mendes mit Peter Morgans Stilrichtung nicht klarkommt oder von P & W - einmal mehr...XD - nur Mist vorgelegt bekommt. Dann kann er sich von seinem großen Namen auch nicht mehr viel kaufen.
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