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Filmbesprechung: Casino Royale 1967 (CR67)"

Verfasst: 21. November 2006 18:20
von Victor 'Renard' Zokas
Ich weiß nicht, ob es schon so einen thread gibt.

Ich habe am SO Casino Royale gesehen (also der von 67) und war entsetzt. Das war der schlechteste (!) Film den ich je gesehen habe und ich habe schon recht viele Filme gesehen.
So was von daneben, hammer. Der ANfang war ja noch ganz lustig (wo Bond sich über die gadgets der geheimdienste lustig macht), aber dann. Indianer stürmen das Casino Royale, Es gibt viele James Bonds, Dr. Noas Gehirnbomben...

Da ist ja Austin Power ein Meisterwerk dagegen.

Was für den Film spricht: Mit Ursula Andress, David Niven, Peter Sellers, Woody Allen natürlich ein hammer Cast. Und ohne Werbung und auf Englisch ist er sicher auch noch mal besser, aber...

Habt ihr den Film gesehen? Was haltet ihr davon?

Verfasst: 21. November 2006 18:28
von chief
Nein, er ist in englisch und ohne Werbung nicht besser... :cry:

Verfasst: 21. November 2006 19:09
von sleuth
Hallo
Ich habe ihn mir angeschaut, weil ich dachte, dss der ja ganz lustig sein könnte, früher waren die Komödien halt besser(wie ich finde), der Film hat mich eigentlich schon amüsiert, aber er hatte sehr lange Stellen, die langweilig waren, und wo man nicht wusste, warum man sich den Film eigentlich anschaut, das es viele James Bonds gibt, finde ich aber recht lustig, sonst war der Film neben Borat, wirklich der schlechteste Film, den ich kenne und ich kenne wirklich sehr, sehr viele....
Nikklesbond

Verfasst: 22. November 2006 13:08
von Zoso
Der Film fällt eindeutig in die Kategorie: so schlecht, dass er schon fast wieder gut ist.
Schon allein wegen des Cast (David Niven, Woody Allen, Orson Welles, Ursula Andress, Peter Sellers, J.P. Belmondo etc.) und des fetzigen Soundtracks sollte man einmal einen Blick riskieren.
Natürlich ist der Film überproduziert, teilweise extrem langatmig, unausgegoren (mal Parodie, mal Klamotte) und hoffnungslos veraltet...aber hey, was soll`s . Ein lustiges Kuriosum ist er allemal. Und der echten Bondreihe hat er ja auch nicht geschadet.

Verfasst: 29. November 2006 20:39
von Starskie007
Zu so nem Drecksfilm geb ich kann Kommentar ab!

Wenn man das überhaupt als Film bezeichnen kann! :evil:

Verfasst: 29. November 2006 23:10
von Mr. Bond
Man muss nicht unbedingt Bondfan sein, um zu merken, dass dieser Film totaler Mist ist.
Der ist nicht umsonst gefloppt. Auch filmstarts.de erkennt, dass dieser Film weder als Parodie, noch als Staraufgebot taugt.

Verfasst: 3. Dezember 2006 00:57
von The_Avenger
Starskie007 hat geschrieben:Zu so nem Drecksfilm geb ich kann Kommentar ab!
Zu diesem Statement gebe ich auch mal kein Kommentar ab! Ich bin zwar kein Moderator, erlaube mir hier aber mal, dich daraufhinzuweisen, dass du deine Meinung wenigstens begründen könntest oder sie ein wenig "freundlicher" verpacken könntest. :?
So, nun zurück zum Topic:
Ich habe mir den Film zusammen mit meinem Schatz im Fernsehen angeschaut, und muss sagen, dass er mir doch erheblich besser gefallen hat als die neueren Parodien über 007, z.B. "Austin Powers" oder "Agent Null Null Nix". Wenn man behaupten würde, dieser Film hätte als Story Ian Flemings Buch inne, müsste man mächtig flunkern ;) . Es werden zwar Personen (Le Chiffre, James Bond, Vesper Lynd) benutzt, aber der Film weicht ziemlich von der gedruckten Vorlage ab.
Trotz allem ist der Film (für die damalige Zeit) gut gemacht, irre komisch und sehr... speziell. Die meiner Meinung nach beste Person ist "Jimmy Bond" alias Woody Allen, der eine Glanzleistung abliefert. besonders die Szene, als James merkt, das sein Neffe Jimmy der Böse ist, ist unheimlich lustig.
Selbstverständlich darf man den Film nicht in einer reihe mit Dr. No, Goldfinger, Moonraker & Co stellen, sondern sollte ihn als eigenständige Parodie sehen, der, bis auf die Namen, nichts mit der "echten" Serie zu tun hat.
Fazit: Durchaus sehenswert! Vorsicht: Dabei nicht so sehr an 007 denken.. ;)
6 / 10 Punkten

Grüße,
der Bondf@n

Verfasst: 3. Dezember 2006 11:56
von Bond-Skater
Ich habe CR 67 vor einem halben Jahr das erste Mal gesehen und mir gefiel der Film auch nicht. Es ist eben ein Film, der nie hätte gedreht werden sollen, aber da ich diese Parodie sowieso nicht als Bondfilm betrachte, darf ich locker meine Meinung über diesen schlechten Film loslassen.

Diese Parodie ist kein Bondfilm, aber trotzdem ein Muss für jede Bond-Fan-Sammlung :lol:

MfG
Bond-Skater

Verfasst: 6. Mai 2007 23:15
von 007.Mirco
Dann werde ich hier auch mal meine Meinung zu CR67 äußern. Ich finde den Film einfach nur schlecht. Der Film ist für mich kein James Bondfilm wie man ihn kennt. Man kann CR67 nicht als Komödie noch als Parodie geschweige denn als Actionfilm bezeichnen. In dem Film kommt meiner Meinung nach nicht ein bisschen Spannung auf und witzig ist er auch nicht. Auch die Starbesetzung mit Ursula Andress, David Niven usw. kann den Film nicht besser machen. Die Handlung ist total langweilig und auch der übergeschnappte Dr. Noa ist einfach nur lächerlich. Ich finde es auch schlecht, dass es so viele Bonds in dem Film gibt, wobei man David Niven als Sir James Bond als den normalen Bond in dem Film sehen kann. Aber auch David Niven hat mich nicht überzeugen können und ich hatte eigentlich mehr von ihm erwartet, nachdem ich so viel gutes über seine schauspielerischen Qualitäten gelesen habe. :( Aber wenn der Film schlecht ist sind meistens auch die Darsteller schlecht. Und selbst NSNA gefällt mir um weiten besser als CR67. Aber im Vergleich zu Austin Powers gefällt mir CR67 besser, weil Austin Powers ist noch schlechter. Ich gebe CR67 2 von 10 Punkten. CR67 ist ein Film den man nicht hätte produzieren sollen. Ich habe den Film aber trotzdem in meiner James Bond Sammlung.

Verfasst: 7. Mai 2007 01:10
von emmapeel
Man sollte den Film nicht so eng sehen, ich hab ihn mir vor über zehn Jahren auf Video gekauft und seh ihn mir hinundwieder an.

Wenn man ihn öfters gesehen hat findet man ihn auch echt witzig, Ursula Andress ist bezaubernd, das "Quillermemorandum" wird schön durch den Kakao gezogen, Stirling Moss hat einen Cameo Auftritt, die Mädchen auf dem schottischen Schloss, das Toupet von M wird beerdigt und noch viele Kleinigkeiten, welche nach öfterem Ansehen erst wirken.

Er ist allemal besser als Austin Powers, für die Young Generation natürlich absoluter Schrott, aber das macht halt den Generationsunterschied aus. :wink:

Verfasst: 13. Juli 2007 19:13
von RW06
ich habe mir den film vor ein paar wochen bei amazone gekauft und war auch entsetzt!

ich finde dass nicht mehr lustig ! PEINLICH!!

bond passt da überhaupt nicht rein und eine richtige handlung gibt es dort auch nicht!

alle sind james bond ! völliger blödsinn! zum glück ist er ein inoffizieller bond film! also da sind die offiziellen um einiges besser!

Re: Filmbesprechung - Casino Royale67

Verfasst: 22. Januar 2010 12:54
von Bond Fan Nr. 1
Haha ,ich Idiot hab mir den blöden Film gekauft! Der Film ist bei manch einer James Bond-Reihe sogar aufgezählt. Genauso wie der allererste Casino Royale-Film. bei dem kann ichs vllcht noch verstehen da der Film ernst genommen wurde ,aber der 67er ist doch nur ne Komödie über James Bond. Was hat der da zu suchen?

Re: Filmbesprechung - Casino Royale67

Verfasst: 22. Januar 2010 22:07
von chief
Ich habe ihn letztens auf Kabel 1 gesehen. Läuft für mich unter "sollte man mal gesehen haben" und "muss man nicht unbedingt im Regal stehen haben"...

Re: Filmbesprechung - Casino Royale67

Verfasst: 15. November 2011 22:24
von GoldenProjectile
Ich habe ungefähr 40 min durchgehalten... Ein paar komödiantische Ansätze sind ja schon gelungen, dennoch gibt es weitaus bessere Agentenparodien und -komödien da draussen

Schleierhaft, wie Fleming David Niven als Bond für DN favoritisieren konnte...

Re: Filmbesprechung - Casino Royale67

Verfasst: 8. Januar 2012 12:13
von Cinefreak
Gestern gesehen.

Also, der Anfang, so ca. die ersten 45 min. waren voller (Bond-)Action, gerne auch mit dem so typischen Hang zur Übertreibung, netter Girls und einiger gelungener Gags. Soweit, so gut...denn danach gings leider, trotz immer noch netter Girls und nettem Casts, rapide bergab und der Film zieht sich elend lang dahin bis zum halbwegs ordentlichem Finale und wird zunehmend alberner..

Bin da, was die Bewertung angeht, darum sehr unschlüssig, aber ich würde den glaube ich aufgrund des recht guten ersten Drittels etwa so bewerten:

4,5 bis 5 von 10 - Also als Schulnote ausgedrückt zwischen 4- und 5 - war trotzdem nett, ihn mal gesehen zu haben, er ist nur insgesamt zu langgezogen und streckenweise zu albern, vor allem in der zweiten Hälfte wirds zunehmend dämlicher. :roll: :wink: