Welcher Film von James Cameron gefällt Dir am Besten?

Piranha 2 – Fliegende Killer (Keine Stimmen)
Terminator (Keine Stimmen)
Aliens – Die Rückkehr
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (50%)
Abyss – Abgrund des Todes (Keine Stimmen)
Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Keine Stimmen)
True Lies – Wahre Lügen (Keine Stimmen)
Titanic (Keine Stimmen)
Avatar – Aufbruch nach Pandora (Keine Stimmen)
Avatar – The Way of Water
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (50%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2

Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

1
Alles zu James Cameron hier rein:

Filmografie:

1981: Piranha 2 – Fliegende Killer (Piranha Part Two: The Spawning)
1984: Terminator (The Terminator)
1985: This Time It’s War (Dokumentarfilm)
1986: Aliens – Die Rückkehr (Aliens)
1989: Abyss – Abgrund des Todes (The Abyss)
1991: Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
1994: True Lies – Wahre Lügen (True Lies)
1997: Titanic
2002: Expedition Bismarck (Expedition: Bismarck)
2003: Die Geister der Titanic (Ghosts of the Abyss)
2005: Aliens der Meere (Aliens of the Deep)
2009: Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar)
2022: Avatar – The Way of Water
Zuletzt geändert von Casino Hille am 14. Januar 2015 16:43, insgesamt 2-mal geändert.
https://filmduelle.de/

Let the sheep out, kid.

Re: James Camerons "AVATAR"

4
Auch wenn ich das Kurzkommentar bereits im Filmthread veröffentlicht habe, werde ich es hier aus gegebenem Anlass noch einmal reinstellen:

Avatar (Avatar - Aufbruch Nach Pandora)
SciFiaction, USA 2009, FSK: ab 12
Mit Zoe Saladana, Sam Worthington

Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unaobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an einem Projekt gearbeitet, dessen Ziel es ist, menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na'vi, zu mischen. So wurden Avatare erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Planeten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na'vi-Prinzessin Neytiri, diese zeigt ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur. Jake erkennt, dass die Na'vi nicht die Aggressoren sind, als die sie in den Berichten dargestellt wurden, sondern dass es im Gegenteil seine eigene Rasse ist, die brutal und schonungslos gegen die Ureinwohner vorgeht …
(Quelle: http://www.ofdb.de/plot/188514,390613,A ... ch-Pandora)

Kultregisseure James Cameron ist zurück, mit einem 280.000.000 Euro teuren Film, der das Kino revolutionieren soll. Doch diese Revolution will nicht vollständig gelingen, zu groß sind die Schwächen der allzu einfältigen und einfachen Story, welche einfach schon zu oft wiedergekäut wurde. Zudem zeigt Avatar auch der 3D - Technik, für welche er eigentlich den Durchbruch bedeuten sollte, ihre Grenzen auf, denn sie ist bei schnellen Schnitten und unruhiger Kameraführung hoffnungslos überfordert. Allerdings taucht der Zuschauer trotz dieser Schwachpunkte voll und ganz in den optisch brillanten Film, der am Ende auch actiontechnisch überzeugen kann, ein und sitzt die 160 Minuten nicht in seinem Sessel, sondern lebt während dieser Zeit in Pandora. Und das schaffen nur wenige Filme.

80%

VJ007

Re: James Camerons "AVATAR"

5
hat mich bisher nicht gereizt. Der einstige T2-Regisseur James Cameron beweist sich seit Titanic eher als Schnulzen -und Schlafpillen-Experte...bin da seeehr skeptisch. Hab ihn mir bei der Bücherei vorbestellt...fünfzig Cent ist er mir wert :mrgreen:
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/

Re: James Camerons "AVATAR"

6
Cinefreak hat geschrieben:hat mich bisher nicht gereizt. Der einstige T2-Regisseur James Cameron beweist sich seit Titanic eher als Schnulzen -und Schlafpillen-Experte...bin da seeehr skeptisch. Hab ihn mir bei der Bücherei vorbestellt...fünfzig Cent ist er mir wert :mrgreen:
Oh je... Also:
erstens ist Titanic einer der rockigsten Filme überhaupt, zweitens hat Cameron danach keinen Kinofilm mehr gemacht bis Avatar kam (so viel zu Schnulzen. und Schlafpillen-Experte) und last but not least: Bevor man sich Avatar für 50 Cent in der Bücherei bestellt, sollte man ihn wohl besser gar nicht schauen.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: James Camerons "AVATAR"

8
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:hat mich bisher nicht gereizt. Der einstige T2-Regisseur James Cameron beweist sich seit Titanic eher als Schnulzen -und Schlafpillen-Experte...bin da seeehr skeptisch. Hab ihn mir bei der Bücherei vorbestellt...fünfzig Cent ist er mir wert :mrgreen:
Oh je... Also:
erstens ist Titanic einer der rockigsten Filme überhaupt,
Der war gut... :mrgreen:
Aber mal ganz im ernst, was rockt denn bitte an Titanic? Die etwa zweistündige Liebesgeschichte oder die 20 min., die der Film noch dranhängt (nerv) oder diese 3 min., in der mal was los ist? - Cameron kann mehr, der Film mag gut gemacht sein, aber trotzdem ists ein Schnarcher vor dem Herrn :roll: :wink:
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/

Re: James Camerons "AVATAR"

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Titanic besteht ziemlich genau aus 1,5h "Liebesgeschichte" und 1,5 h Action/Untergang, wobei auch die erste Hälfte jede Menge zu bieten hat. Kennne bislang keinen, der dem Film langweilig fand, trotz zumeist größter Vorurteile gegen den Film.

Cinefreak, vielleicht merkst du es nicht, aber Definition von "Kracher" ist schon recht einseitig. Cameron dreht sehr wenige Filme, und all die er nach T2 gemacht hat, waren "Kracher":
- True Lies: 380 Mio Dollar eingespielt; Action en Masse
- Titanic: 1.843 Mio Dollar eingespiellt; schaffte das absolut für Unmöglich geglaube, siehe oben
- Avatar: 2.772 Mio Dollar eingespielt; Die Revolution des Kinos, der Erfolg ist praktisch unermersslich

"Mehr" hat Cameron nicht gemacht seit T2...
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: James Camerons "AVATAR"

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danielcc hat geschrieben:Titanic besteht ziemlich genau aus 1,5h "Liebesgeschichte" und 1,5 h Action/Untergang, wobei auch die erste Hälfte jede Menge zu bieten hat. Kennne bislang keinen, der dem Film langweilig fand, trotz zumeist größter Vorurteile gegen den Film.

Cinefreak, vielleicht merkst du es nicht, aber Definition von "Kracher" ist schon recht einseitig. Cameron dreht sehr wenige Filme, und all die er nach T2 gemacht hat, waren "Kracher":
- True Lies: 380 Mio Dollar eingespielt; Action en Masse
- Titanic: 1.843 Mio Dollar eingespiellt; schaffte das absolut für Unmöglich geglaube, siehe oben
- Avatar: 2.772 Mio Dollar eingespielt; Die Revolution des Kinos, der Erfolg ist praktisch unermersslich

"Mehr" hat Cameron nicht gemacht seit T2...
ups...ok, true lies hab ich vergessen, aber trotzdem ne lange Actionflaute imo :roll: :wink:
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/

Re: James Camerons "AVATAR"

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Cinefreak hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:weil er selten Filme dreht, da seine Filme so aufwendig in der Planung sind und er ein Perfektionist ist.
Das sind aber Bay und Bruckheimer auch. Und sieh dir ihre Filmografien an... :wink: :mrgreen:
genau das ist der Unterschied. Transformers würd Cameron vermutlich an einem freien Nachmittag inszenieren :-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: James Camerons "AVATAR"

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ich finde, wer hintereinander Terminator, Aliens, Terminator 2, True Lies, Titanic und Avatar gedreht hat, kann gar nicht überbewertet werden. Wenn Titanic kein Meisterwerk war, dann weiß ich es nicht. Aber der Film hat natürlich für einige den "Shia LaBeouf-Faktor" wegen DiCaprio. Soll heißen: "iiiieh, es geht um Romanze, alle Mädchen lieben den Film, und weil ich cool sein will, mag ich ihn aus Prinzip nicht" :-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: James Camerons "AVATAR"

15
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:weil er selten Filme dreht, da seine Filme so aufwendig in der Planung sind und er ein Perfektionist ist.
Das sind aber Bay und Bruckheimer auch. Und sieh dir ihre Filmografien an... :wink: :mrgreen:
genau das ist der Unterschied. Transformers würd Cameron vermutlich an einem freien Nachmittag inszenieren :-)
Transformers sehe ich auch eher als schwächere Bay-Vehikel an, u. a., weil sie zuviel Computergrafik erforderten, da ist kaum noch was echt. Irgendwie zu kitschig, zu lang, zu überdreht. Die Stärken von Michael Bay sieht man dem Film kaum (vielleicht mal abgesehen von krachender Action), an die Genialität seines ersten Films, den ich mittlerweile locker im zweistelligen Bereich gesehen habe - oder The Rock - kommt der Film einfach nicht dran. Und auch Armageddon war wesentlich unterhaltsamer und irgendwie greifbarer und bodenständiger.
Diese genialen Kamerafahrten a la Bad Boys vermisse ich total und Megan Fox...ich weiß nicht, was alle an der finden...ich find die zu mager und zu überschminkt. Die Transformers-Filme sind auch die Filme von Michael Bay als Regisseur, die ich bisher nicht in meiner Sammlung habe und die auch nicht in regelmäßigen Abständen bei mir laufen bisher. Der Funke wollte nicht so recht überspringen bisher, was vor allem an der langatmigen Inszenierung liegt.



zum Vergl. ein Review zu Bad boys:


Entstehungsgeschichte

Das Drehbuch dieses Filmes hieß ursprünglich "Bulletproof Hearts" und stammte von Georg Gallo. Die Produzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer kauften es bereits im Jahre 1986 und stellten den Film Paramount Pictures und Disney Pictures vor. Die Zusammenarbeit wurde jedoch von Paramount und Disney abgelehnt. Letzlich kam der Film jedoch dennoch zu Disney und wurde für 2.000.000 US-Dollar an Sony verkauft. Sony begrenzte das Budget allerdings von Anfang an auf gerade mal 15 Millionen US-Dollar Produktionskosten, was den Film zu einer Low Budget-Produktion machte. Der Film wurde jedoch zunächst einmal abgelehnt.

Don Simpson und Jerry Bruckheimer versuchten es erneut, indem sie das Drehbuch von Michael Barrie, J. Mulholland und Doug Richardson überarbeiten ließen. Diese überarbeitete Version mit Will Smith und Martin Lawrence in den dafür vorgesehenen Hauptrollen stellten sie erneut der Columbia Pictures vor, die sich im Jahre 1995 - also fast zehn Jahre nach dem Kauf des ursprgl. Drehbuchs! - bereiterklärten, den Film zu produzieren. Der Startschuss zu einer der aufregendsten und besten Actionproduktionen war endlich gefallen.

Story:
Heroin im Werte von 100 Millionen Dollar wird aus der Asservatenkammer der Polizei von Miami entwendet. Die beiden Cops Marcus Burnett (Martin Lawrence), ein braver Familienvater und sein Partner Mike Lowrey (Will Smith), ein echter Schürzenjäger, müssen die Beute wiederbeschaffen. Und das ganze innerhalb von 72 Stunden, ansonsten wird ihr Department dichtgemacht. Bei einem Anschlag stirbt eine Freundin von Lowrey, deren beste Freundin Julie (Tea Leoni) entkommt nur knapp. Um ihr Vertrauen zu gewinnen, muss Marcus Burnett ihr vorspielen, er sei der draufgängerische Schürzenjäger Mike Lowrey, der er niemals sein wollte. Das tödliche Chaos ist vorprogrammiert...

Kritik zum Film:
Eine geniale Kamerafahrt über die Wellen des Meeres, dann geht es los. Nächstes Bild: die sich drehenden Reifen eines Autos, eines schwarzen schnittigen Porsches, wie man beim nächsten Kameraschwenk sieht. In irrem Tempo rast der Wagen über eine Brücke, unterstützt vom rhythmischen Soundteppich eines Mark Mancina (der schon dem Actionknaller "Speed" das richtige Tempo gab), wir sehen einen schwarzen Cop, der gemütlich seinen "Picknickschitt" verdrückt und seinen - ebenfalls schwarzen - Partner nach einem Becherhalter fragt. Bereits diese ersten Minuten des Filmes haben enorm Energie und Wortwitz und sind eine grandiose Eröffnung des ersten abendfüllenden Spielfilms des ehemaligen Videoclip-Regisseurs Michael Bay. Ich liebe diese Szene, sie zeigt aber auch, dass Mike Lowrey keinen Spaß versteht, wenn es um sein Eigentum geht. Ein gescheiterter Überfall ("Ich bin nicht Wesley Snipes, ich vergeude nur meine Zeit mit saublöden Freunden, die schnelle Schwänze fahren und damit zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen!" - Genial) rundet die Szene perfekt ab.

Das folgende Bild zeigt Michael Bays Vorliebe für Videoclipästhetik par excellence: Ein Flugzeug fliegt nur haarscharf über die riesigen Buchstaben "MIAMI" hinweg. Geile Aufnahme!

Schnelle Schnitte, irres Tempo, kernige Sprüche - so geht es weiter. Das Zusammenspiel der drei Hauptdarsteller ist eine grandiose Vorstellung, die auch bei mehrmaligem Ansehen (es soll Leute geben, die haben diesen Film bis zu 100 Mal gesehen) urkomisch und faszinierend ist. Der Rollenwechsel der völlig unterschiedlichen Drogenfahnder ist so problematisch wie witzig, immer wieder tapsen die beiden ins Fettnäpfchen.

Ein weiterer Pluspunkt in punkto Humor ist Joe Pantoliano, der den Chef der beiden Drogen-Cops spielt. Herrlich ist insbesondere die Szene, in der er versucht, in Mikes und Marcus Stil zu sprechen "Dieser Kerl, der wusste, was er tat und er hat uns mächtig abgefuckt" - komischer kann es nicht sein, wenn ein Bürohengst auf Bad Boy macht. Grandiose Vorstellung!

Ein weiterer Pluspunkt ist der Gegner Fouchet. Ein Mann, der keine Skrupel kennt und dem niemand im Dunklen begegnen will. Herrlich blöd dagegen dessen Helfer. Diese Sorgen für den einen oder anderen herrlichen Lacher während der Hetzjagden.

Immer wieder betont Michael Bay im Audiokommentar, wie knapp der Film budgetiert war und dass alles furchtbar billig aussieht im Vergleich zu seinen heutigen Produktionen, allerdings bin ich der Meinung, gerade diese Einfachheit macht den unglaublichen Charme seines Debuts aus. Die Actionszenen sind knackig und auf den Punkt gebracht, sehr gut platziert und mit - insbesondere in Anbetracht des geringen Budgets - klasse Special Effects gewürzt. Vor allem der Showdown dürfte Actionfans vor Freude die Tränen in die Augen treiben, denn im explosivem Showdown wird nach allen Regeln der Kunst gezündelt und geschossen, dass es eine wahre Freude ist, zuzusehen. Und das alles noch sichtlich handmade!

Der Film verliert selten wirklich an Fahrt, und die Story mitsamt musikalischer Untermalung ist absolut ansprechend. Die Synchronisation ist ebenfalls super, alle Sprecher wurden perfekt auf die Rollen abgestimmt; die Änderungen, die für die Fortsetzung vorgenommen wurden, sind für mich mit die größten Schwächen des Sequels.

Übrigens, die Szene mit dem "Du hast deine Bordkarte vergessen!" (eine der geilsten Actionsequenzen ever) zahlte Mr. Bay himself, weil er sie unbedingt drinhaben wollte. Resspekt

Kurzum, ein Film, an dem es nichts zu meckern gibt und natürlich satte 10/10 Punkten. Danke, Don, Jerry & Michael für diesen satten Film.
10 von 10
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